Für neue Behördenmitglieder

Im Frühling 2026 werden in den Gemeinden und Städten im Kanton Zürich die Behörden neu gewählt. Auf dieser Seite finden neue Behördenmitglieder Hilfsmittel und nützliche Informationen. Sie sollen dazu beitragen, dass der Einstieg ins Amt gelingt.

Erklärvideos

Eine Serie von neun Erklärvideos gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Aufgaben und Themen im Gemeinderat.

Das Gemeindeamt hat die Videos 2022 zusammen mit dem Verband der Gemeindepräsidien (GPV), dem Verein Zürcher Verwaltungsfachleute (VZGV) und dem Verein Zürcher Finanzfachleute (VZF) produziert. Sie sind auf Aktualität überprüft.

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Startpaket Gemeindepolitik

Beim Einstieg ins Amt ist für Behördenmitglieder noch vieles neu und unbekannt. Das Startpaket für Gemeindepolitikerinnen und Gemeindepolitiker informiert kompakt, übersichtlich und anschaulich über Theorie und Praxis in der Gemeindepolitik.

Das Gemeindeamt hat 2022 auf der Basis des Startpakets der Fachhochschule Graubünden zusammen mit dem GPV und dem VZGV eine Zürcher Version erstellt. Sie wurde auf das Wahljahr 2026 hin aktualisiert.

Das Startpaket gibt es gedruckt und online. Die gedruckte Broschüre können Sie per Mail beim Gemeindeamt bestellen. Die PDF-Version können Sie hier herunterladen. 

Startpaket für Gemeindepolitik: Für neue Behördenmitglieder im Kanton Zürich

Behördenschulungen

Das Gemeindeamt, die Gemeindeverbände und weitere Stellen bieten ein umfassendes Angebot an Aus- und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen der Gemeindepolitik.

Für neu gewählte Behördenmitglieder sind vor allem die Grundlagenkurse hilfreich:

Es gibt auch diverse Kurse, in denen Behördenmitglieder und Verwaltungsfachleute sich themenspezifisches Wissen aneignen oder es vertiefen können. Eine umfassendere Übersicht finden Sie unter folgendem Link.

Feiern zum Legislaturstart

Am 1. Juli 2026 beginnt die neue Legislatur in den Zürcher Gemeinden. Regierungsrätin Jacqueline Fehr lädt die Gewählten aus diesem Anlass jeweils pro Bezirk zu einer kleinen Feier ein. Dort können Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Bezirken und Kanton sich über die Gemeindegrenzen und über die Staatsebenen hinaus kennenlernen und austauschen. Das fördert und stärkt das gegenseitige Verständnis und Vertrauen.

Die Feiern zum Legislaturstart finden zwischen dem 18. Juni 2026 und dem 9. Juli 2026, jeweils von 17 bis 19 Uhr statt.

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  • 18.06.2026: Bezirk Affoltern, Kloster Kappel
  • 19.06.2026: Bezirk Horgen, Schloss Au
  • 22.06.2026: Bezirk Winterthur, Casino Theater Winterthur
  • 24.06.2026: Bezirk Meilen, Moschti Stäfa
  • 25.06.2026: Bezirk Pfäffikon, Palme Pfäffikon (Achtung: 18 bis 20 Uhr)
  • 29.06.2026: Bezirk Andelfingen, Hirschen Stammheim
  • 30.06.2026: Bezirk Hinwil, Tüchelsaal Rüti
  • 02.07.2026: Bezirk Dietikon, Gleis 21 Dietikon
  • 06.07.2026: Bezirk Dielsdorf, Golfpark Otelfingen
  • 07.07.2026: Bezirk Bülach, Neues Kino Freienstein
  • 09.07.2026: Bezirk Uster, MusikContainer Uster

Gemeinden 2030 – Mitmachen!

Auf der Plattform «Gemeinden 2030» tauschen sich Vertretende der Gemeinden und des Kantons über Herausforderungen der Zukunft aus. In verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeiten sie gemeinsam Analysen und Lösungen. Über all dem steht die zentrale Frage: Wie müssen die Zürcher Gemeinden aufgestellt sein, dass sie auch im Jahr 2030 und darüber hinaus ihre Aufgaben eigenständig erfüllen können?

Die Arbeitsgruppen stehen allen Interessierten offen. Wollen auch Sie sich für eine starke Gemeindelandschaft und eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton engagieren? Dann melden Sie sich bei uns!

Weitere Informationen zur Plattform «Gemeinden 2030» und ihren Arbeitsgruppen finden Sie unter dem folgenden Link.

Newsletter

Bleiben Sie stets auf dem Laufenden mit den verschiedenen Newslettern des Kantons.

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Der Newsletter des Gemeindeamts informiert Sie über Neuigkeiten aus den Fachbereichen Gemeinderecht, Gemeindefinanzen, Einbürgerungen, Einwohnerwesen und Zivilstandswesen. Zudem weist er auf Informationen von anderen kantonalen Stellen hin, die für die Gemeinden relevant sind. Die GAZette erscheint 4 bis 5 Mal pro Jahr.

Mit dem News-Abo des Kantons Zürich erhalten Sie alle aktuellen Neuheiten des Kantons gesammelt per E-Mail. Sie können auswählen, in welchen Abständen und über welche Themen Sie informiert werden möchten.

Der Newsletter von egovpartner informiert rund 6 mal jährlich über Themen der digitalen Transformation an der Schnittstelle zwischen dem Kanton und den Gemeinden und Städten. Darin finden Sie Neuigkeiten über laufende Projekte, Veranstaltungen und weitere Angebote.

Der Newsletter der Plattform «Gemeinden 2030» informiert in unregelmässigen Abständen über Neuigkeiten und Arbeitsresultate aus den Arbeitsgruppen.

Der kantonale Klima-Newsletter informiert rund 4 mal pro Jahr über Neuigkeiten im Bereich Klima. In jedem Newsletter wird auch eine Auswahl von spannenden Projekten und Initiativen aus den Zürcher Gemeinden vorgestellt.

Die Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung (ZUP) liefert den Gemeinden 3 Mal jährlich interessante Artikel rund um das weitrechende Thema Umwelt. Die ZUP können Sie online als Newsletter abonnieren oder sich kostenlos per Post schicken lassen. Mit dem untenstehenden Link können Sie auch in allen erschienenen Artikel nach Ihrem Thema suchen.

Die Fachstelle Integration informiert in ihrem Newsletter 3 bis 4 Mal jährlich über Aktuelles zur Integrationspolitik und -förderung im Kanton Zürich.

Die Fachstelle Gleichstellung verschickt 2 bis 4 Mal pro Jahr einen Newsletter mit Aktuellem aus dem Bereich Gleichstellung und Diskriminierungsschutz.

Das Volksschulamt verschickt jeden Mittwoch (ausser während den Schulferien) die Wocheninformation. Sie richtet sich an Behörden, Schulleitungen, Lehrpersonen und weitere Interessierte. Sie enthält unter anderem Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote und Hinweise auf Veranstaltungen.

Themen, Hilfsmittel und Kontakte

Die Direktionen, Fachstellen und Ämter der kantonalen Verwaltung stehen auf vielfältige Weise in Kontakt mit den Gemeinden. In vielen Bereichen nehmen Kanton und Gemeinden Aufgaben gemeinsam wahr. Einige Stellen beim Kanton beraten die Gemeinden in ihren Fachbereichen. Für eine gute Zusammenarbeit kann es deshalb nützlich sein, wenn die Gemeindebehörden die richtigen Ansprechpersonen bei der kantonalen Verwaltung kennen.

Auf der kantonalen Website finden sich zudem zahlreiche Informationen und Hilfsmittel wie Merkblätter, Leitfäden oder Handbücher, die sich an Gemeindebehörden richten.

Wir haben hier eine Auswahl von Hilfsmitteln und Kontakten, gegliedert nach Politikbereichen, zusammengestellt.

Politik & Staat

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Die Gemeinden sind innerhalb des rechtlichen Rahmens frei darin, wie sie sich organisieren wollen. Umfassende Informationen und Hilfsmittel stehen ihnen dafür auf der Seite Hilfsmittel für die Gemeindeorganisation zur Verfügung. Sie unterstützen etwa bei Änderungen der Gemeinde- oder Geschäftsordnung, bei der Umstellung zur Einheitsgemeinde oder beim Umgang mit der systematischen Rechtssammlung und Stellenschaffungen.

Viele Gemeinden erfüllen zudem Aufgaben zusammen mit anderen Gemeinden oder übertragen Aufgaben an Dritte. Unter Übertragung von Aufgaben und Zusammenarbeit finden sie alles, was sie dabei rund um Zweckverbände, Anstalten, Verträge und Ausgliederungen wissen müssen.

Die Gemeindevorstände sind bei Wahlen und Abstimmungen die leitende Behörde. Es ist daher wichtig, dass sie wissen, wie sie Wahlen und Abstimmungen korrekt durchführen.

Ein zentrales Nachschlagewerk ist das Handbuch zum Gesetz über die Politischen Rechte. Es gibt einen Überblick über die Wählbarkeit, die Wahl- und Abstimmungsorganisation und die Verfahrensordnung.

Auf den Seiten Gemeindewahlen und Gemeindeabstimmungen sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Dort finden Sie zudem nützliche Hilfsmittel wie einen Leitfaden zum Beleuchtenden Bericht.

Eine besondere Art der Abstimmungen auf Gemeindeebene sind die Gemeindeversammlungen. Dazu gibt es Hilfsmittel wie

Das Statistische Amt stellt den Gemeinden für die Erfassung und Publikation von Wahl- und Abstimmungsresultaten ein digitales Angebot zur Verfügung. Auf den Seiten Wahl- und Abstimmungssoftware und Logistik von Wahlen und Abstimmungen finden Sie Informationen über die Nutzung der Software, die verfügbaren Kommunikationskanäle und die Auszählung sowie Terminpläne für die kommenden Urnengänge.

Die Gemeinden sind zentrale Stützpfeiler der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Die Koordinationsstelle Teilhabe unterstützt sie dabei mit Vernetzung, Fachwissen und Projekten. Eine Übersicht bietet die Seite Teilhabe.

Für die politische Mitsprache stehen den Einwohnerinnen und Einwohnern auf Gemeindeebene verschiedene Instrumente zur Verfügung. Eine Übersicht bietet die Seite Initiativen, Referenden und Anfragerecht. Sie enthält auch nützliche Informationen für Gemeindevorstände, zum Beispiel einen Leitfaden für die Prüfung der Gültigkeit von Einzelinitiativen.

egovpartner ist ein partnerschaftliches Netzwerk von Gemeinden, Städten und dem Kanton. Es treibt die Digitalisierung und die digitale Transformation der Verwaltungen auf dem Gebiet des Kantons Zürich voran. egovpartner koordiniert die Zusammenarbeit im Themenbereich der Digitalisierung, initiiert Projekte, treibt diese voran und leistet, wo nötig, eine Anschub- oder Unterstützungsfinanzierung.

Im Mitgliederbereich finden alle Mitarbeitenden der Vereinbarungspartnerinnen nützliche Hilfsmittel rund um das Thema Digitale Transformation. Vereinbarungspartnerin wird eine Gemeinde, wenn sie die Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet.

Die Gemeinden bearbeiten viele Personendaten. Durch die Digitalisierung nimmt die Bedeutung von Datenschutz und Informationssicherheit noch zu. Die Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich ist auch für Gemeinden, Schulen und weitere öffentliche Organe im Kanton Zürich zuständig. Sie berät und unterstützt die Gemeinden bei konkreten Fragen. Auf dieser Seite finden Gemeinden zudem Hilfsmittel wie ein Datenschutzlexikon, Merkblätter, Anleitungen und Vorlagen.

Die Gemeinden müssen der Datenschutzbeauftragten zudem Datenschutzvorfälle melden. Hier finden Sie das Meldeformular und ein Merkblatt zur Meldepflicht.

Sie wollen Ihre eigene Gemeinde besser kennenlernen – statistisch gesehen? Dann werfen Sie einen Blick auf die Vorschau der Seite Zürcher Gemeinden in Zahlen. Das Nachfolgeprodukt des Gemeindeporträts ist aktuell im Aufbau und wird Mitte März veröffentlicht. Bis es fertiggestellt ist, ist auch das Gemeindeporträt weiterhin verfügbar. Dort finden Sie umfassende statistische Daten der Gemeinden, Bezirke, Regionen und dem Kanton an einem Ort. Noch tiefer geht im Bereich Finanzen das Gemeindefinanzporträt. Dort finden Sie detaillierte Finanzkennzahlen der politischen Gemeinden, der Schulgemeinden sowie von Zweckverbänden und Anstalten.

Der Kanton Zürich setzt auf Open Government Data. Das heisst, er stellt seine nicht-schützenswerten Daten zur freien Benutzung zur Verfügung. Der Datashop des Statistischen Amts steht für Auskünfte und Beratung im Umgang mit diesen Daten auch den Gemeinden zur Verfügung. Sie können dort auch massgeschneiderte Auswertungen anfragen.

Sie möchten eine Befragung in Ihrer Gemeinde durchführen, wissen aber nicht wie? Das Statistische Amt entwickelt Befragungen, programmiert Fragebögen und unterstützt bei methodischen Fragen. Diese Dienstleistung steht auch Gemeinden und Anstalten offen. Neben massgeschneiderten Befragungen können Gemeinden auch an sogenannten Benchmarking-Projekten wie der Zu- und Wegzugsbefragung teilnehmen. Damit können sie die Qualität ihrer Angebote überprüfen und mit anderen Gemeinden vergleichen.

Die Gemeinden verwalten eine grosse Menge an Informationen in digitaler und analoger Form. Die Informationsverwaltung muss effizient, transparent und nachvollziehbar sein. Die Gemeinden führen zudem eigene Archive. Das Staatsarchiv des Kantons Zürich berät und unterstützt die Gemeinden in diesen beiden Bereichen mit Informationen, Empfehlungen und Mustervorlagen. Speziell für Mitglieder von Gemeindebehörden gibt es ein Merkblatt, das die wichtigsten Grundsätze, Pflichten und Zuständigkeiten zusammenfasst.

Die Gemeinden brauchen Güter und Dienstleistungen, um ihre öffentlichen Aufgaben zu erfüllen. Für die Beschaffung gibt es verschiedene Regeln. Unter Beschaffung & Einkauf finden Sie die Grundsätze des Beschaffungswesens, aktuelle Informationen, Hilfsmittel wie Leitfäden und Vorlagen sowie Schulungsangebote zum Thema.

Die kantonale Drucksachen- und Materialzentrale (kdmz) bietet für die kantonale Verwaltung unterschiedliche Dienstleistungen im öffentlichen Beschaffungswesen an. Die Gemeinden sind berechtigt, von diesen zu den gleichen Konditionen, wie der Kanton sie hat, zu profitieren. Dazu gehören beispielsweise folgende Leistungen:

  • Beratung und Unterstützung bei öffentlichen Vergabeverfahren
  • Unterstützung bei der Beschaffung von Drucksachen
  • Bezug von Waren über die Rahmenverträge der kdmz, z.B. Kopiergeräte, Büromaterial, Standardsoftware, Stempel, Frankiermaschinen oder Kreditkartenterminals

Steuern & Finanzen

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Zu den wichtigsten Aufgaben von Gemeindebehörden gehört die Steuerung des Finanzhaushalts. Das Handbuch Finanzhaushalt der Zürcher Gemeinden gibt einen umfassenden Überblick über die Grundsätze, die rechtlichen Grundlagen und die Praxis des Finanzhaushalts und des Rechnungswesens. Es ist ein wichtiges Nachschlagwerk für alle Mitglieder der Gemeindevorstände, der Schulpflegen und der Parlamente. Für Rechnungsprüfungskommissionen gibt es ein eigenes Handbuch, für Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommissionen einen Leitfaden.

Für viele Gemeinden ist der Finanzausgleich ein wesentlicher Faktor des Finanzhaushalts. Er gleicht die finanziellen Unterschiede zwischen den Gemeinden aus. Das Handbuch Finanzausgleich vermittelt Grundwissen über die Ziele, die Instrumente und den Vollzug des Finanzausgleichs. Alle vier Jahre berichtet der Regierungsrat über die Wirksamkeit des Finanzausgleichs. Der Gemeinde- und Wirksamkeitsbericht bildet vor diesem Hintergrund auch die Entwicklung der Strukturen und der Finanzlage der Gemeinden ab. Er zeigt auf, wie die Aufgaben zwischen Kanton und Gemeinden verteilt sind, und wie zufrieden die Bevölkerung mit den kommunalen Leistungen ist.

Bildung

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Das Volksschulamt stellt für die Schulverantwortlichen in den Gemeinden auf der kantonalen Webseite umfassende Informationen zu Schulbetrieb und Unterricht zur Verfügung. Eine Übersicht finden Sie hier: Informationen für Schulbehörden, Schulleitungen, Schulverwaltungen und Lehrpersonen der Volksschule.

Hier finden Sie unter anderem auch Weiterbildungsangebote und alle Kontaktpersonen beim Volksschulamt für Ihre Gemeinde.

Das Volksschulamt führt zudem das Handbuch für Zürcher Schulbehörden und Schulleitungen. Es vermittelt Grundlagenwissen und dient Behörden, Schulleitungen und -verwaltungen als Nachschlagewerk mit Anleitungen, Hilfen und weiterführenden Links.

Migration & Integration

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Bei der Einbürgerung arbeiten der Kanton und die Gemeinden zusammen. Das kantonale Gemeindeamt macht Registerabfragen. Die Gemeinde prüft die Integration. Die Behördenmitglieder in den Gemeinden entscheiden über die Erteilung des Gemeindebürgerrechts und führen dazu teils auch die Einbürgerungsgespräche. Ein wichtiges Arbeitsinstrument und Nachschlagewerk dafür ist das Handbuch Einbürgerungen. Es erläutert die gesetzlichen Bestimmungen des Bundes und des Kantons.

Die Gemeinden spielen eine wichtige Rolle bei der Integration. Sie sind oft die erste staatliche Ebene, mit der Zugewanderte in Kontakt kommen. In den Gemeinden erfolgt der Zugang zu Information, Beratung sowie zu Angeboten in den Bereichen Sprache, Bildung, Arbeit, gesellschaftliche Teilhabe und Diskriminierungsschutz.

DIe Gemeinden tragen dazu bei, dass Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte diese Angebote nutzen können und bei Bedarf zusätzliche Unterstützung erhalten.

Im Kanton Zürich ist die Fachstelle Integration für die Koordination der spezifischen Integrationsförderung zuständig. Diese ergänzt die Integrationsmassnahmen der bestehenden Strukturen und wird im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) umgesetzt.

Die Fachstelle Integration unterstützt die Gemeinden mit Fachwissen, Grundlagen, Förderangeboten und Beratung zu Unterstützungsmöglichkeiten. Sie kann auch dabei helfen, Weiterbildungsangebote zu Rassismusprävention zu organisieren. Zudem stellt sie den Gemeinden die Willkommensbroschüre für Neuzugezogene in sechs Sprachen zur Verfügung.

Das Migrationsamt arbeitet eng mit der kommunalen Verwaltung zusammen. Ausländische Personen müssen nach ihrer Einreise die Gesuche um Erteilung einer Bewilligung bei der Einwohnerkontrolle ihrer Wohngemeinde abgeben. Diese leiten die Gesuche an das Migrationsamt zur Beurteilung und Ausstellung der Bewilligung weiter. Neben der Einwohnerkontrolle haben auch die Sozialämter und Zivilstandsämter der Gemeinden regelmässigen Kontakt mit dem Migrationsamt, wenn ausländische Personen Sozialhilfe beziehen oder heiraten möchten.

Gesundheit

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Die Gemeinden sind für die Langzeitversorgung zuständig. Sie müssen sicherstellen, dass ihren Einwohnerinnen und Einwohnern genügend Pflegeheimplätze und ein Spitex-Angebot zur Verfügung stehen. Auf der Seite Heime & Spitex finden Sie nützliche Informationen über die Grundsätze der Langzeitpflege, die Pflegeheimbettenplanung und die Verteilung der Pflegekosten. Die Broschüre «Pflegefinanzierung» bietet zudem einen niederschwelligen Einstieg ins Thema. Das Amt für Gesundheit steht den Gemeinden für Auskünfte zur Verfügung.

Die Gemeinden können mit niederschwelligen Massnahmen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit ihrer Einwohnerinnen und Einwohner leisten. Im Auftrag der Zürcher Gesundheitsdirektion unterstützt «Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich» sie dabei mit Angeboten – von Informationsmaterial über Webinare bis zur Teilnahme an Projekten. Mehr unter: Gesundheitsförderung in Gemeinden - Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich.

Planen & Bauen

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Die Raumentwicklung im Kanton Zürich ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Kanton, Regionen und Gemeinden. Das wichtigste Instrument der Raumplanung sind die Richtpläne. Es gibt den kantonalen Richtplan. Er ist auch für die Gemeinden verbindlich. Die Gemeinden sind zudem in elf Planungsverbänden zusammengeschlossen. Sie erarbeiten die regionalen Richtpläne, der Regierungsrat setzt sie fest. Darüber hinaus gibt es kommunale Richtpläne. Jede Gemeinde braucht einen Verkehrsplan. Die Gemeinden können auch eigene Richtpläne in weiteren Teilbereichen erstellen.

Die kommunale Nutzungsplanung bestimmt, wie der Boden in einer Gemeinde genutzt werden darf. Die Gemeinden müssen dafür eine Bau- und Zonenordnung (BZO) erlassen. Unter folgendem Link finden Sie Informationen zur Bau- und Zonenordnung sowie Ansprechpersonen beim Amt für Raumentwicklung pro Gemeinde: Kommunale Nutzungsplanung.

Seit 2021 können Gemeinden in ihrer Bau- und Zonenordnung einen kommunalen Mehrwertausgleich vorsehen. Grundeigentümer müssen der Gemeinde bei Auf- und Umzonungen den daraus entstandenen Mehrwert teilweise abgeben. Bei Ein- und Auszonungen gibt es Regelungen zum kantonalen Mehrwertausgleich. Umfassende Informationen bietet diese Seite: Mehrwertausgleich.
 

Bei der Nutzungsplanung und bei Bauvorhaben müssen Gemeinden und Private insbesondere auch den Ortsbild- und Denkmalschutz berücksichtigen. Auf den Seiten Ortsbildschutz und Bauen und Denkmalpflege finden die Gemeinden Informationen zu ihrer Rolle und ihren Pflichten, Begriffsklärungen sowie Hinweise und Links zu den verschiedenen Schutz-Inventaren.

Die Gemeinden sind zuständig für das Erteilen von Baubewilligungen. In manchen Fällen braucht es darüber hinaus kantonale Bewilligungen. Auf der Plattform «eBaugesucheZH» können die Verfahren komplett elektronisch abgewickelt werden. Viele Ge-meinden bieten diesen Online-Service bereits an. Unter dem folgenden Link finden Gemeinden im Bereich Baubewilligungen Informationen für Baubehörden und Fachstellen.

Der Kanton stellt umfassende Geodaten zur Verfügung. Sie bieten den Gemeinden einerseits eine wichtige Grundlage für vielfältige Aufgaben und Entscheide. Andererseits haben die Gemeinden, zum Beispiel beim Katasterwesen, auch Pflichten bei der Lieferung oder Verwaltung der Daten. Umfassende Informationen dazu finden sie auf der Seite Geoinformation. Im Bereich Objekte (Grundstücke, Gebäude und Wohnungen) ist zudem ein zentrales System für Gemeinden, Kanton und weitere Beteiligte in Arbeit. «ObjektwesenZH» steht voraussichtlich ab 2027 zur Verfügung.

Der Schutz vor Hochwasser und die Revitalisierung von Fliessgewässern sind eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Gemeinden. Auf Wasserbau finden die Gemeinden die Ansprechpersonen, die für sie zuständig sind. Für Fra-gen zur Finanzierung gibt es eine Arbeitshilfe für Gemeinden: Finanzierungsmodelle im Wasserbau.

Umwelt & Tiere

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Gemeinden spielen eine Schlüsselrolle bei der Reduktion von Treibhausgasen und der Anpassung an den Klimawandel. Sie besitzen Energieversorger, Gebäude und Infrastruktur und stehen in direktem Kontakt mit der Bevölkerung. Der Kanton stellt ihnen unter Als Gemeinde aktiv ein umfassendes Informationsangebot zur Verfügung. Es zeigt auf, wo die Gemeinden Handlungsspielräume haben, welche Unterstützung der Kanton bietet und mit welchen guten Beispielen andere Gemeinden vorangehen.

Seit 2020 tauschen sich Kanton und Gemeinden zudem am Klimadialog aus. Im Sommer können die Teilnehmenden jeweils vor Ort bemerkenswerte Projekte besuchen. Im Herbst gibt es am Hauptanlass Referate, Diskussionen und Inputs. Die Daten für 2026 sind der 9. Juni und der 20. Oktober. An der Zürcher Klima- und Mobilitätstagung kommen Fachpersonen und Führungskräfte aus Privatwirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammen. 2026 findet sie am 30. Juli statt.

Die langfristige Energiepolitik des Kantons Zürich hat zum Ziel, ein gesundes Wirtschaftswachstum und einen hohen Lebensstandard bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt zu ermöglichen. Die Gemeinden können einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Anwendung von erneuerbaren Energien leisten. Die Broschüre «Energie in Gemeinden» zeigt, wo die Gemeinden handeln können oder müssen, und wo der Kanton Unterstützung bietet.

Die Gemeinden sind für die Umsetzung von Naturschutzanliegen auf kommunaler Ebene zuständig. Der Kanton kann sie dabei beraten. Auf der Seite Naturschutz in den Gemeinden finden sie Informationen und Arbeitshilfen, zum Beispiel die Unterlagen zum «Crashkurs kommunaler Naturschutz».

Gemeinden erfüllen viele Aufgaben im Umweltschutz. Sie bewilligen, pflegen, schützen, unterhalten, planen, sind Vorbild. Gemeinden müssen dabei die Übersicht behalten. Hier hilft der Wegweiser Bau & Umwelt. Kurz und bündig, in einer einfachen und verständlichen Sprache. Der Wegweiser wird regelmässig aktualisiert.

Die Gemeinden sind unter anderem für die Entsorgung von Siedlungsabfällen zuständig. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft hat die wichtigsten Themen zur kommunalen Abfallwirtschaft unter Informationen für Gemeinden zusammengefasst. Zudem berät es die Gemeinden bei Bedarf und führt jedes Jahr ein Gemeindeseminar durch.

Der grösste Teil der öffentlichen Wälder im Kanton sind im Eigentum der Gemeinden. Auch wenn sie nicht selbst Eigentümerin sind, haben sie im Bereich Wald Aufgaben als Behörde. Eine Übersicht über Rollen, Rechte und Pflichten bietet die Seite Waldeigentümer, Korporationen & Gemeinden.

Familie

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Die Gemeinden sind für die Erfüllung der Aufgaben im Kindes- und Erwachsenenschutz zuständig. Sie sind einerseits Träger der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Andereseits müssen sie genügend Berufsbeistandspersonen für den Erwachsenenschutz zur Verfügung stellen. Hier finden Gemeinden und Schulen Empfehlungen für die Zusammenarbeit mit den KESB sowie eine Übersicht über die Schnittstellen zur kantonalen Verwaltung: Kindes- und Erwachsenenschutz.

Die Fachaufsicht über die KESB übt das kantonale Gemeindeamt aus. Auf dieser Seite finden Sie die jährlichen Aufsichtsberichte, Empfehlungen, Weisungen und Statistiken: Fachaufsicht KESB.

Wirtschaft & Arbeit

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In ihrer Rolle als Arbeitgebende haben auch die Gemeinden verschiedene Pflichten im Bereich Gleichstellung.
Sie müssen einerseits Lohngleichheit gewährleisten.

  • Gemeinden mit mehr als 100 Mitarbeitenden müssen regelmässige Lohnanalysen durchführen. Kleinere Gemeinden können dies auf freiwilliger Basis tun. Für beides stellt der Bund Analysetools zur Verfügung.
  • Die Gemeinden können zusätzlich die Lohncharta unterzeichnen. Damit verpflichten sie sich, dass sie bei Aufträgen, Subventionshilfen und als Arbeitgebende für Lohngleichheit sorgen.

Die Gemeinden müssen wie alle Arbeitgebenden in der Schweiz ihre Mitarbeitenden auch vor sexueller Belästigung schützen. Was das bedeutet, erfahren Sie auf der Seite Sexuelle Belästigung.

Die Fachstelle Gleichstellung hat für Gemeinden zudem ein massgeschneidertes Angebot in der Prävention von sexueller Belästigung.

Bei Fragen zur Lohngleichheit, sexuellen Belästigung und weiteren Gleichstellungsfragen steht die Fachstelle Gleichstellung zur Verfügung: Beratung Fachstelle Gleichstellung.

Sport & Kultur

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Kulturangebote stärken die Entwicklung von (neuen) Siedlungsräumen. Sie fördern den sozialen Austausch, beleben Wohngebiete und stiften Identität. Kurz: Kultur macht das Leben vor Ort attraktiver. Der Kanton arbeitet partnerschaftliche mit Gemeinden und lokalen Kultur-Organisationen zusammen. Die Fachstelle Kultur unterstützt Kulturangebote finanziell wie auch mit fachlichem Knowhow. Hier erfahren Sie mehr über die Förderinstrumente für Gemeinden.

Informationsplattform ZH-Gemeinden

Auf der Informationsplattform ZH-Gemeinden finden sich zahlreiche Anwendungsbeispiele aus den Zürcher Gemeinden. Der Austausch von Mustern, Vorlagen und weiteren Dokumenten soll die Gemeinden in ihrer konkreten Verwaltungstätigkeit unterstützen.

Die Informationsplattform ist ein gemeinsames Projekt vom Verein Zürcher Gemeinde- und Verwaltungsfachleute (VZGV) und dem Gemeindeamt des Kantons Zürich.

Hier können Sie einen Zugang anfordern.

Über diese Seite

Diese Seite wird bis zu den letzten Wahlgängen im Juni 2026 noch weiter ergänzt. Die aktuelle Version soll den neu Gewählten vor dem Amtsantritt eine erste Übersicht bieten.

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