Klimadialog – gemeinsam für den Klimaschutz

«Klimaschutz im Kanton Zürich – die Zusammenarbeit stärken, das Handeln erleichtern»: Unter diesem Motto findet am 1. Oktober in Winterthur der Klimadialog 2021 statt. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Programm und den Link zur Online-Anmeldung.

Inhaltsverzeichnis

Klimaschutz beginnt vor der Haustüre

Auch wenn der Souverän das CO2-Gesetz knapp abgelehnt hat: Der Klimawandel stellt die überragende Herausforderung dieses Jahrhunderts dar. Weil Klimaschutz im Kleinen, also vor der eigenen Haustüre, beginnt, haben wir – die Baudirektion, die Direktion der Justiz und des Innern sowie der Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich – den Zürcher Klimadialog ins Leben gerufen.

Den 1. Zürcher Klimadialog vom vergangenen Dezember haben wir digital durchgeführt. Er stiess auf grosses Interesse. Auch die Feedbacks der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren positiv.

Deshalb möchten wir den Klimadialog fortsetzen und den Zürcher Gemeinden ein zusätzliches Angebot machen: In Arbeits- und Austauschgruppen sollen ihre Vertreterinnen und Vertreter künftig ergänzend zu den grossen Klimadialog-Anlässen Erfahrungen teilen und drängende Fragen im Bereich des Klimaschutzes besprechen können. Am Klimadialog möchten wir in wichtigen Klimaschutzbereichen mit Ihnen diskutieren, welche Erfahrungen wir bisher gemacht haben, was für weitergehende Erfolge nötig wäre und in welcher Hinsicht ein verstärkter Austausch zur Beschleunigung beitragen kann.

Dieses Jahr wollen wir den Klimadialog physisch durchführen, damit sich die Teilnehmenden direkt austauschen und vernetzen können. Der 2. Zürcher Klimadialog steht unter dem Motto «Klimaschutz im Kanton Zürich – die Zusammenarbeit stärken, das Handeln erleichtern».

Wann & wo?

Der 2. Zürcher Klimadialog findet statt am

1. Oktober 2021 in den Eulachhallen in Winterthur.

Das Programm startet um 8.15 Uhr (Türöffnung um 7.15 Uhr) und endet um 12.45 Uhr. Im Anschluss daran laden wir Sie zu einem Apéro riche ein.

Die Eulachhallen befinden sich an der Wartstrasse 73 in Winterthur. Vom Bahnhof Winterthur aus erreichen Sie die Hallen zu Fuss in 10 Minuten. Vor den Hallen stehen gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie am diesjährigen Klimadialog teilnehmen. Anmelden können Sie sich unter dem folgenden Link.

Anmeldeschluss ist der 20. September 2021

Hier finden Sie alle Informationen zum Programm des 2. Zürcher Klimadialogs vom 1. Oktober 2021.

Eine Anmeldung ist unerlässlich. Teilnehmende müssen am Eingang ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen. Änderungen am Programm und an der Durchführungsart aufgrund der Corona-Pandemie bleiben vorbehalten.

Was & warum?

Die Klimastrategie des Bundesrats will bis Mitte des Jahrhunderts «netto null Treibhausgasemissionen» erreichen. Die Richtung ist also vorgegeben: Es braucht erstens einen Ausbau im Bereich der der erneuerbaren Energien. Zweitens muss der Treibhausgas-Ausstoss durch Gebäude, Mobilität oder Ernährung schrittweise praktisch vollständig vermieden werden. Nun braucht es Taten.

Für Kanton und Gemeinden stellt sich damit die Frage, wie sich beim Klimaschutz rasche und wirkungsvolle Fortschritte erzielen lassen. Die Gemeinden müssen ihre Infrastruktur unterhalten und Gebäude energetisch sanieren. Sie sind in Schulen, Alterszentren oder Spitälern für die Verpflegung zuständig. Und sie müssen Mittel und Wege finden, um die Bevölkerung für ihre Ziele zu gewinnen. Aber wie gemeinsam und koordiniert vorgehen?

Der Klimadialog will eine Plattform bieten bei der Suche nach Antworten. Damit diese Plattform über die grossen Klimadialog-Events hinaus Wirkung entfaltet, möchten wir am 1. Oktober zusammen mit den Teilnehmenden ein neues Angebot entwickeln: Wir wollen Arbeits- und Austauschgruppen ins Leben rufen, in welchen interessierte Gemeindevertreterinnen und -vertreter sich zu drängenden Fragen austauschen und gemeinsame Lösungen koordinieren können.

Wir werden dieses Angebot am Klimadialog vom 1. Oktober lancieren und anhand der Diskussionen ausloten, zu welchen Themen und Fragen solche Arbeits- und Austauschgruppen hilfreich sind und welche Inhalte dabei im Vordergrund stehen müssen.

Damit Sie schon heute eine Vorstellung davon bekommen, möchten wir dieses Angebot bereits an dieser Stelle skizzieren. Hier finden Sie alle Informationen zur Idee der Arbeits- und Austauschgruppen.  

Programm 2. Zürcher Klimadialog

  • 08.15 Uhr

    • Begrüssung durch Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr und Michael Künzle, Stadtpräsident von Winterthur
    • Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom spricht über «Klimaschutz im Kanton Zürich»
    • Gesprächsrunde mit
      • Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr
      • Regierungsrat Martin Neukom
      • Jörg Kündig, Präsident des Verbands der Zürcher Gemeindepräsidien
      • Nadja Lang, Verwaltungsratspräsidentin und CEO der ZFV-Unternehmungen
      • Martin Bardenhewer, Leiter Institutional Clients & Multinationals bei der Zürcher Kantonalbank ZKB
  • 09.40 Uhr

    Pause

  • 10.20 Uhr

    «State of the Art» im Kanton Zürich – wie man Klimaschutz betreiben kann: sieben Beispiele.

  • 11.00 Uhr

    Gruppendiskussionen zum aktuellen Stand, zu den Herausforderungen und zum Bedarf nach Arbeits- und Austauschgruppen in sechs Themenbereichen.
    Folgende Themen stehen zur Auswahl:

    • Auf- und Ausbau von Wärmeverbünden
    • Wie weiter mit dem Gasnetz?
    • Beschleunigung der E-Mobilität
    • Klimaangepasste Siedlungsentwicklung (Hitzeminderung)
    • Teilhabe – den Klimaschutz gemeinsam gestalten
    • Klimafreundliche Ernährung voranbringen
  • 12.00 Uhr

    Ergebnispräsentation, Ausblick und Abschluss

  • 12.45 Uhr

    Apéro riche

     

Moderation: Michael Emmenegger, Zürich

Arbeits- und Austauschgruppen

Die Themen, die wir in den Gruppendiskussionen behandeln – Wärmeverbünde, Gasnetz, E-Mobilität, Hitzeminderung, Teilhabe, Ernährung – beschäftigen viele Gemeindebehörden und -verwaltungen.

Um hier die Gemeinden wirksam zu unterstützen, soll am Klimadialog vom 1. Oktober ein neues Angebot lanciert werden, das über die einzelnen Klimadialog-Events hinausstrahlt: Wo ein Bedürfnis besteht, sollen zu den erwähnten Themenbereichen Arbeits- und Austauschgruppen entstehen.

Die Idee ist, dass Gemeindevertreterinnen und -vertreter in diesen Gruppen regelmässig ihr Knowhow einbringen, gegenseitig von Erfahrungen und fachlichen Inputs profitieren können, gegebenenfalls Fachleute beiziehen und Umsetzungsfragen klären und koordinieren können. Der Kanton Zürich wird die Arbeits- und Austauschgruppen wo gewünscht fachlich und organisatorisch unterstützen.

Der Austausch zu den Themen soll am Klimadialog vom 1. Oktober mit Ihnen entlang folgender Fragen stattfinden:

  1. Wo stehen wir bei diesem Thema? Wo bestehen die grössten Herausforderungen? Was braucht es, um rasch weitere Fortschritte zu erzielen? Wie lässt sich die Umsetzung von Massnahmen beschleunigen?
  2. Wo besteht in den einzelnen Themenbereichen der grösste Bedarf an Austausch und Zusammenarbeit? Wie können die kantonalen und kommunalen Ziele und Vorhaben voneinander profitieren?
  3. Braucht es mehr Erfahrungsaustausch, Informationsvermittlung, gemeinsame Projektentwicklung oder etwas anderes? Was sollte in einer Arbeits- oder Austauschgruppe zum jeweiligen Thema im Vordergrund stehen? Worauf legen Sie bei einer Arbeits- und Austauschgruppe Wert?

Die Antworten der Gruppen werden wir sammeln und bereits am Klimadialog kurz vorstellen. Im Nachgang zur Veranstaltung werden wir die Ergebnisse gründlich auswerten, um auf deren Basis den Start von massgeschneiderten Arbeits- und Austauschgruppen vorzubereiten.

Kontakt

Für alle Fragen zum Klimadialog wenden Sie sich bitte an den Projektleiter:

Hannes Nussbaumer

Projektleiter Klimadialog

hannes.nussbaumer@ji.zh.ch
+41 43 259 46 38

Kontakt

Medienstelle der Baudirektion

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8001 Zürich
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Telefon

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