Kantonaler Richtplan

Der kantonale Richtplan ist das behördenverbindliche Steuerungsinstrument des Kantons, um die räumliche Entwicklung langfristig zu lenken und die Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten über alle Politik- und Sachbereiche hinweg zu gewährleisten.

Inhaltsverzeichnis

Festgesetzter Richtplan

Der kantonale Richtplan besteht aus dem Richtplantext und der Richtplankarte, die sich gegenseitig ergänzen. Die Richtplankarte umfasst die beiden Blätter Nord und Süd im Massstab 1:50'000.

Richtplantext

Richtplantext
Richtplantext

Richtplankarte - Blatt Nord

Richtplankarte - Blatt Nord
Richtplankarte - Blatt Nord

Richtplankarte - Blatt Süd

Richtplankarte - Blatt Süd
Richtplankarte - Blatt Süd

Geodaten

Teilrevision 2018

Die Teilrevision 2018 ist erst teilweise festgesetzt. Die Dokumente sind deshalb noch unter den laufenden Verfahren aufgeführt.

Übersicht laufende Verfahren

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Stand

Die Teilrevision wurde in zwei Vorlagen aufgeteilt. Vorlage 5597a wurde am 25. Oktober 2021 vom Kantonsrat festgesetzt. Vorlage 5598a wurde am 13. September 2022 von der KEVU an den Kantonsrat überwiesen.

Inhalt

Kapitel   Inhalt
3   Landschaft
3.9   Aufnahme neu beantragte Landschaftsverbindung Rüti (Oberlandautobahn)
     
4   Verkehr
4.2   Aktualisierung der Realisierungshorizonte mehrerer Vorhaben (Strassenverkehr)
4.2   Aufnahme Halbüberdeckung Schlosstal, Winterthur
4.3   Streichung der Ersatzvarianten 15b und 27b (Schienenverkehr)
     
6   Öffentliche Bauten und Anlagen
6.2   Aufnahme Gebietsplanung Kantonsspital Winterthur
6.3   Neubau Zentrum für Zahnmedizin, Zürich
6.3   Neubau Kantonsschule Zimmerberg, Wädenswil
6.3   Neubau Bildungszentrum Zürichsee, Horgen, Filiale Uetikon a.S.

Stand

Die Teilrevision wurde am 6. April 2022 vom Regierungsrat an den Kantonsrat überwiesen (Vorlage 5821).

Inhalt

Kapitel   Inhalt
2   Siedlung
2.1–2.3    Umsetzung Massnahme K2 des Massnahmenplans «Anpassung an den Klimawandel»
2.2   Anpassung Siedlungsgebiet der Gemeinde Niederhasli (Abtausch innerhalb der Gemeinde)
     
4   Verkehr
4.1, 4.2   Umsetzung Massnahme K2 des Massnahmenplans «Anpassung an den Klimawandel»
4.2   Verlegung Baltenswilerstrasse (Bassersdorf)
4.3   Doppelspurausbauten Sihltal-Zürich-Uetlibergbahn (SZU)
4.3   Aufnahme Güterumfahrungslinie Limmattal–Furttal (als Zwischenergebnis)
4.3   Aufnahme Meilibachtunnel (Horgen)
4.3   Streichung des Eintrags Zusammenschluss der Glattalbahn
4.3   Streichung des Eintrags Station Winterthur-Töss, Försterhaus
4.3   Aufnahme bestehende sowie neu geplante Abstell- und Serviceanlagen für Personenzüge
4.4   Nachführung Radrouten von nationaler Bedeutung (nur Karte)
4.6   Aufnahme Aushubverladeanlage Regensdorf, Büel (als Zwischenergebnis)
     
5   Versorgung, Entsorgung
5.2   Nachführung Perimeter Grundwasserschutzgebiete Rheinau und Rafzerfeld 
5.6   Gesamtüberarbeitung Kapitel Siedlungsentwässerung und Abwasserreinigung
     
6   Öffentliche Bauten und Anlagen
6.1   Textliche Ergänzungen zum Lokalklima in der Gesamtstrategie
6.2   Aufnahme Gebietsplanung «Bildungsstandort Wädenswil 2.0»
6.3   Aktualisierungen bei verschiedenen Bildungs- und Forschungseinrichtungen
6.5   Aufnahme Neuthal Museumsareal (Bäretswil) 

Stand

Die Teilrevision wurde in zwei Vorlagen aufgeteilt. Vorlage 5597a wurde am 25. Oktober 2021 vom Kantonsrat festgesetzt. Vorlage 5598a wurde am 13. September 2022 von der KEVU an den Kantonsrat überwiesen.

Inhalt

Kapitel   Inhalt
2   Siedlung
2.2   Anpassung Siedlungsgebiet, Stadt Dübendorf und Gemeinde Wangen-Brüttisellen
     
4   Verkehr
4.7   Neufassung der Festlegungen zum Flugplatz Dübendorf
     
6   Öffentliche Bauten und Anlagen
6.1   Anpassung Tabelleneintrag Nr. 10 «Nationaler Innovationspark Standort Zürich, ziviler Flugplatz für Forschungs-, Test- und Werkflüge Dübendorf, Bundeseinrichtungen»
6.2   Neufassung Kapitel 6.2.2 «Nationaler Innovationspark Standort Zürich, ziviler Flugplatz für Forschungs-, Test- und Werkflüge Dübendorf, Bundeseinrichtungen»

Der kantonale Richtplan als Planungsinstrument

Lenkung und Koordination

Mit dem Richtplan verfügt der Kanton Zürich über ein bewährtes strategisches Instrument, um seine räumlichen Chancen und Potenziale zu nutzen und dabei auch den Bund und die Nachbarkantone einzubeziehen.

Eine zweckmässige Raumentwicklung hilft nicht nur die Kosten für Erstellung, Unterhalt und Erneuerung der Infrastrukturen zu senken. Sie kann auch einen namhaften Beitrag zur Umweltvorsorge leisten. Zudem ist der Richtplan ein geeignetes Instrument zur frühzeitigen Information und Mitwirkung der Bevölkerung und um die unterschiedlichen Ansprüche im Hinblick auf einen bestmöglichen Gesamtnutzen für die Öffentlichkeit abzuwägen.

Anzustrebende räumliche Entwicklung

Der kantonale Richtplan gibt Aufschluss über den aktuellen Stand der Planung. Er formuliert in fünf Leitlinien die anzustrebende räumliche Entwicklung im Kanton Zürich und in benachbarten Gebieten – soweit diese in engem funktionalem Zusammenhang stehen.

Rechtswirkung

Der Richtplan ist behördenverbindlich und nicht parzellenscharf. Die für den Grundeigentümer verbindliche Konkretisierung erfolgt mit den dafür vorgesehenen Instrumenten von Bund, Kanton und Gemeinden, insbesondere mit den kommunalen Nutzungsplänen.

Nach § 20 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) besteht der kantonale Richtplan aus den Themen «Siedlung», «Landschaft», «Verkehr», «Versorgung, Entsorgung» sowie «Öffentliche Bauten und Anlagen». Er bildet jedoch ein zusammenhängendes Ganzes. Die Planungsträger aller Stufen sind verpflichtet, die Festlegungen des kantonalen Richtplans bei ihren Entscheiden sachgerecht zu berücksichtigen (vgl. §§ 8 und 16 PBG).

Der Richtplan wird durch den Kantonsrat festgesetzt und durch den Bundesrat abschliessend genehmigt.

Festlegungen

Der Richtplan besteht aus der Richtplan-Karte (Massstab 1:50'000) und dem Richtplan-Text (mit Übersichtskarten). Die Festlegungen der einzelnen Sachbereiche sind gegliedert in die Abschnitte «Ziele», «Karteneinträge» und «Massnahmen».

Unter «Ziele» werden gesamthaft und für jeden Fachbereich möglichst messbare Zielsetzungen und Grundsätze zur räumlichen Entwicklung festgehalten. Als «Karteneinträge» werden sowohl Vorhaben und Nutzungen (Gebiete) als auch objektbezogene Anordnungen sowie Koordinationsaufträge und Prioritäten festgelegt. Schliesslich erteilt der Kantonsrat im Kapitel «Massnahmen» Aufträge an die Behörden (Kanton, Planungsregion, Gemeinde) zur Umsetzung der festgelegten Ziele und Anordnungen.

Weiterführende Informationen

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