Kantonaler Richtplan

Der kantonale Richtplan ist das behördenverbindliche Steuerungsinstrument des Kantons, um die räumliche Entwicklung langfristig zu lenken und die Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten über alle Politik- und Sachbereiche hinweg zu gewährleisten.

Inhaltsverzeichnis

Festgesetzter Richtplan

Der kantonale Richtplan besteht aus dem Richtplantext und der Richtplankarte, die sich gegenseitig ergänzen. Die Richtplankarte umfasst die beiden Blätter Nord und Süd im Massstab 1:50'000.

Richtplantext

Richtplantext
Richtplantext

Richtplankarte - Blatt Nord

Richtplankarte - Blatt Nord
Richtplankarte - Blatt Nord

Richtplankarte - Blatt Süd

Richtplankarte - Blatt Süd
Richtplankarte - Blatt Süd

Teilrevision 2017 / Verkehr, Flughafen Zürich

Die Teilrevision 2017 ist noch nicht vollständig festgesetzt. Die Dokumente des bereits festgesetzten Kapitels Verkehr, Flughafen Zürich sind deshalb noch unter den laufenden Verfahren aufgeführt.

Der kantonale Richtplan als Planungsinstrument

Lenkung und Koordination

Mit dem Richtplan verfügt der Kanton Zürich über ein bewährtes strategisches Instrument, um seine räumlichen Chancen und Potenziale zu nutzen und dabei auch den Bund und die Nachbarkantone einzubeziehen.

Eine zweckmässige Raumentwicklung hilft nicht nur die Kosten für Erstellung, Unterhalt und Erneuerung der Infrastrukturen zu senken. Sie kann auch einen namhaften Beitrag zur Umweltvorsorge leisten. Zudem ist der Richtplan ein geeignetes Instrument zur frühzeitigen Information und Mitwirkung der Bevölkerung und um die unterschiedlichen Ansprüche im Hinblick auf einen bestmöglichen Gesamtnutzen für die Öffentlichkeit abzuwägen.

Anzustrebende räumliche Entwicklung

Der kantonale Richtplan gibt Aufschluss über den aktuellen Stand der Planung. Er formuliert in fünf Leitlinien die anzustrebende räumliche Entwicklung im Kanton Zürich und in benachbarten Gebieten – soweit diese in engem funktionalem Zusammenhang stehen.

Rechtswirkung

Der Richtplan ist behördenverbindlich und nicht parzellenscharf. Die für den Grundeigentümer verbindliche Konkretisierung erfolgt mit den dafür vorgesehenen Instrumenten von Bund, Kanton und Gemeinden, insbesondere mit den kommunalen Nutzungsplänen.

Nach § 20 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) besteht der kantonale Richtplan aus den Themen «Siedlung», «Landschaft», «Verkehr», «Versorgung, Entsorgung» sowie «Öffentliche Bauten und Anlagen». Er bildet jedoch ein zusammenhängendes Ganzes. Die Planungsträger aller Stufen sind verpflichtet, die Festlegungen des kantonalen Richtplans bei ihren Entscheiden sachgerecht zu berücksichtigen (vgl. §§ 8 und 16 PBG).

Der Richtplan wird durch den Kantonsrat festgesetzt und durch den Bundesrat abschliessend genehmigt.

Festlegungen

Der Richtplan besteht aus der Richtplan-Karte (Massstab 1:50'000) und dem Richtplan-Text (mit Übersichtskarten). Die Festlegungen der einzelnen Sachbereiche sind gegliedert in die Abschnitte «Ziele», «Karteneinträge» und «Massnahmen».

Unter «Ziele» werden gesamthaft und für jeden Fachbereich möglichst messbare Zielsetzungen und Grundsätze zur räumlichen Entwicklung festgehalten. Als «Karteneinträge» werden sowohl Vorhaben und Nutzungen (Gebiete) als auch objektbezogene Anordnungen sowie Koordinationsaufträge und Prioritäten festgelegt. Schliesslich erteilt der Kantonsrat im Kapitel «Massnahmen» Aufträge an die Behörden (Kanton, Planungsregion, Gemeinde) zur Umsetzung der festgelegten Ziele und Anordnungen.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

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