Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung (ZUP)

Die Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung (ZUP) liefert Ihnen nützliche, verständliche Umweltnews aus dem Kanton Zürich und zeigt erfolgreiche Beispiele. Das fördert die konkrete Umsetzung von Umweltschutz in der Praxis. Hier können Sie die ZUP gratis abonnieren, lesen sowie Themen vorschlagen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Ausgabe

ZUP 100: Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung

Coverbild der Zeitschrift Zuercher Umweltpraxis und Raumentwicklung Nummer 100
Coverbild der Zeitschrift Zuercher Umweltpraxis und Raumentwicklung Nummer 100

Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung: Was sich beim Umweltschutz in 100 Ausgaben getan hat

Der Zeitraum zwischen der ersten ZUP-Ausgabe 1994 und dieser 100. ZUP umfasst beinahe drei Jahrzehnte. In diesen hat sich viel verändert. In der Jubiläumsausgabe berichten Fachpersonen und erfahrene Praktikerinnen und Praktiker, wie sich die Aufgaben im Umweltbereich verändert haben, welche Themen neu dazugekommen sind, und wo auch künftig Herausforderungen warten. Ausserdem geben Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Verbänden und aus der Wissenschaft ihre Sicht der Dinge zur Entwicklung von Umwelt und Raum wieder.

Der Kanton Zürich war in manchen Bereichen Pionier. Beispielsweise mit dem «Wiederbelebungsprogramm für die Fliessgewässer, mit der Entwicklung von Vorschriften zur Sanierung von Altlasten sowie mit der Ablösung des alten eidgenössischen Forstpolizeigesetzes durch ein ökologischeres Waldgesetz.

Bereits 1984 stellte Zürich als erster Kanton einen kantonalen Bioberater ein. Und in der Raumplanung erfolgte in den letzten drei Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel von der Ausweitung der Bauzonen hin zu einer gezielten Innenentwicklung.

Auch zuvor unterschätzte Probleme wurden erkannt und angegangen, zum Beispiel Neobiota oder Radon. Und der globale Treibhauseffekt oder besser der Klimaschutz und die Klimaanpassung sind zu einem eigenständigen Themengebiet geworden. Diese Veränderung der Themen und Entwicklungen sowie die getroffenen Massnahmen und neuen Herausforderungen spiegeln sich in den 99 erschienenen ZUP-Ausgaben wider. 

Die Themen der ZUP Nr. 100:

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Nach 100 ZUP-Ausgaben darf man feiern! Gleichzeitig lohnt es sich, innezuhalten und Bilanz zu ziehen: Was ist eigentlich gegangen beim Umweltschutz, wo stehen wir und wo müssen wir dringend hin? Genau dies will diese Ausgabe tun.

Ein Blick hinter die Kulissen der ZUP mit überraschenden Fakten, Zahlen, Zahlenspielereien und mit einem Augenzwinkern.

Ausgehend von Wald und Gewässer wurden im Umweltschutz der letzten Jahrzehnte immer mehr Bereiche geregelt. Wie es dazu kam und wie die Zwischenbilanz aussieht – Umweltjurist Alain Griffel ordnet ein und zeigt von A wie Abfall bis zu W wie Wasser, wo noch viel zu tun ist.

In den letzten Jahren hat sich der Umweltschutz im Kanton Zürich wesentlich verändert. Der langjährige kantonale Umweltjurist Hans W. Stutz zeigt an konkreten Beispielen, welchen Weg die Zürcher Umweltgesetzgebung genommen hat, was sie bewirkt hat, wo sie steht und wohin es geht.

Während früher der Fokus im Wald hauptsächlich bei der Holzproduktion lag, haben heute auch Natur und Klimaschutz eine grosse Bedeutung. Änderungen der Rechtsgrundlagen sowie der forstlichen Arbeitsweisen trugen dazu bei.

Fredi Strasser war 1984 als erster offizieller, staatlicher Bioberater des Kantons Zürich schweizweit ein Pionier. Das war noch vor offiziellen Standards und breit angelegter Forschung im Biolandbau. Für die Zukunft steckt Strasser hohe Ziele und setzt dafür auf Initiative und Innovationskraft der Biolandwirtschaft.

Bei Bauvorhaben werden Böden befahren, abgetragen, verschoben und rekultiviert. Um die wertvollen Funktionen des Bodens trotz vielfältiger Beanspruchungen langfristig zu erhalten, ist ein sachgerechter Umgang mit dem Boden bei Bauvorhaben durch sorgfältige Planung sämtlicher Arbeitsschritte zentral.

Der Naturschutz hat im Kanton Zürich in den letzten 30 Jahren viel erreicht. Trotzdem ist die Artenvielfalt weiterhin gefährdet, und die Bestände vieler Tiere und Pflanzen nehmen weiter ab. Es braucht einen neuen, umfassenden Ansatz: In den kommenden Jahren geht es darum, die Ökologische Infrastruktur aufzubauen.

Am 23. Oktober 1989 stimmte der Kantonsrat dem «Wiederbelebungsprogramm für die Fliessgewässer» zu und erteilte damit dem Amt für Gewässerschutz und Wasserbau den Auftrag, ehemals kanalisierte und eingedolte Bäche und Flüsse wieder in einen naturnahen Zustand zurückzuführen. Zu diesem Zeitpunkt existierten noch keine entsprechenden Gesetzesvorlagen.

Die AWEL-Abteilung Abfallwirtschaft und Betriebe geht jung in die Zukunft. Seit drei Jahren leitet Balthasar Thalmann die rund 60 Mitarbeitenden in fünf Sektionen. Dass drei Sektionsleiter in den Ruhestand gehen, ist ein guter Zeitpunkt für einen Blick zurück, auf neue Themenschwerpunkte und für einen Ausblick.

Strahlung ist vielfältig: Sie kann natürlichen Ursprungs sein wie Wärme, Licht und UV-Strahlung der Sonne oder das radioaktive Radongas, das aus dem Gestein im Untergrund in Gebäude dringt. Menschgemachte Strahlung erhellt in Form von künstlichem Licht die Nächte und stellt die Basis der mobilen Datenübertragung dar.

Die Luftqualität im KantonZürich verbessert sich seit Jahrzehnten, aber nach wie vor gibt es Grenzwertüberschreitungen. Durch die konsequente Umsetzung der geltenden Vorschriften kann die Luftbelastung weiter verringert werden. Das bringt auch eine Entlastung der Gesundheitskosten.

Der globale Klimawandel ist gut bekannt, doch wurde lange kaum etwas dagegen unternommen. Was international auf UN-Konferenzen begann, mündet nun aber auf nationaler, kantonaler und lokaler Ebene in konkreten Klimaschutz.

Trotz grosser energetischer Fortschritte im Gebäudebereich besteht immer noch Verbesserungspotenzial, besonders im Bereich der Heizsysteme und der Gebäudehülle. Was hat sich bis heute getan, wo wird der Zürcher Gebäudebestand 2050 stehen?

In über 20 Jahren im Amt für Raumentwicklung hat Lucas Schloeth miterlebt, wie stark sich die Raumplanung im Kanton Zürich in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Der Fachleiter Kantonalplanung beantwortet Fragen zur Innenentwicklung, zum Interessenausgleich und zu den aktuellen Herausforderungen.

Die Zahl der Wohneinheiten stieg seit den Neunzigerjahren stark an. Dank Verdichtung wurde das Siedlungswachstum jedoch gebremst – auch weil mittlerweile nur noch wenige Einfamilienhäuser entstehen. Künftig jedoch wird der Wohnflächenverbrauch pro Kopf eine Herausforderung darstellen, vor allem im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele.

Seit 30 Jahren bekämpft Thomas Gastberger den Lärm im Kanton Zürich. Jetzt, vor seiner Pensionierung, lässt er die Entwicklungen in der Sanierung und Vorsorge von gestern und heute Revue passieren.

Von fast Null auf fast Hundert: Die Entwicklung der Recyclingquote beim Papier ist erfreulich. Kann dieser Erfolg einer schonenderen Ressourcennutzung auf andere Güter und Dienstleistungen der kantonalen Beschaffung übertragen werden? Ja – und es geht noch einen Schritt weiter – die Zukunft gehört der kreislauffähigen Beschaffung.

Gemeindebehörden und Gemeindepolitik spielen eine grosse Rolle bei der Umsetzung von Umweltschutz und Raumplanung – und beim Entscheid, wohin es gehen soll. Der direkte Austausch mit der Bevölkerung bietet die Chance für eine gegenseitige Sensibilisierung.

Die Rolle der Verbände ist, ihre spezifischen Interessensgebiete zu vertreten. Als Experten in ihrem Gebiet hinterfragen sie Entscheide von Behörden, unterstützen diese sowie Private bei der Umsetzung in die Praxis und behalten auch künftige Interessen im Blick.

Beim Blick zurück ist ersichtlich, welche wichtige Grundlage wissenschaftliche Erkenntnisse für Entscheide sowie die Planung für die Zukunft spielen. Die Anpassung an die Praxis sowie Strategien und Umsetzung liegen dann aber in der Hand der Verwaltung.

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Die nächste Ausgabe / ZUP 101 erscheint im November 2021.

Die ZUP

Schlaue Umweltinfos für die Praxis

Die Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung (ZUP) liefert Ihnen nützliche Umweltnews aus dem Kanton Zürich. Sie richtet sich an Sie als Gemeindevertreter, Praktikerin oder als Umweltinteressierten. Die Umweltinfos sind praxistauglich, verlässlich und verständlich. Die Artikel werden von Fachleuten aus Kanton, Bund, Gemeinden und Praxis geschrieben, die sich auskennen.

Einordnung und Erfahrungsaustausch

Die Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung ordnet die riesige Fülle von Umweltinformationen ein. Erfolgreich umgesetzte Beispiele zeigen, was machbar ist und wie es geht. Ausserdem stellt die ZUP verbreitete Irrtümer richtig und verleiht den Informationen mit Interviews und Ansprechpersonen ein Gesicht.

So bietet die ZUP eine Austauschplattform für Erfahrungen und Lösungsstrategien.

Was wollen Sie zum Zürcher Umweltschutz wissen?

Die ZUP beantwortet Ihnen Fragen zur Umsetzung:

  • Was gilt im Kanton Zürich im Umweltschutz?
  • Was ist beim Vollzug des Umweltrechts zu beachten?
  • Was macht der Kanton Zürich im Umweltschutz (Massnahmen, Projekte)?
  • Was sind die Aufgaben der Zürcher Gemeinden im Umweltschutz?
  • Welche Unterstützung bietet die kantonale Verwaltung?

Profitieren Sie von Erfahrungen

Wie haben andere Gemeinden, Betriebe oder weitere Umweltengagierte ein Problem gelöst oder ein Vorhaben umgesetzt? Dank unserer Artikel wissen Sie:

  • Was bereits geschieht: Erfolgreiche Umsetzungsbeispiele
  • Was man über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erreichen kann
  • Wo genau die Herausforderungen liegen, wo mögliche Stolpersteine lauern
  • An welchen Empfehlungen oder beispielhaften Projekten Sie sich orientieren können (Best Practices und Leuchtturmbetriebe)
  • Wen Sie fragen können und wer zuständig ist 
  • Wie jeder aktiv werden kann

Themenhefte

Manche Themen sind so vielschichtig, dass wir dazu ein ganzes Themenheft machen oder einen Themenschwerpunkt.

Klimaschutz, Klimafolgen und Anpassung an den Klimawandel

Artikel finden

Die bereits erschienenen ZUP-Artikel bilden eine umfassende Bibliothek zu Umweltthemen und zur Vollzugsunterstützung. Einige der beliebtesten Titel finden Sie hier:

Auf der Suche nach einem bestimmten Artikel? Hier finden Sie von A wie Abfall bis Z wie zerschnittene Lebensräume konkrete Antworten auf Ihre Fragen.

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Kontakt

Bei Fragen rund um das ZUP-Abonnement wenden Sie sich bitte an:

Nicole Schwendener

Koordinationsstelle für Umweltschutz

nicole.schwendener@bd.zh.ch
+41 43 259 24 17

Themen einbringen

Vermissen Sie etwas in der Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung? Dann sagen Sie es uns:

  • Was brennt Ihnen bzw. Ihrer Gemeinde unter den Nägeln?
  • Was wollen Sie lesen, was müsste einmal in der ZUP stehen?
  • Können Sie selber über konkrete Umsetzungserfahrungen berichten?

Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf via isabel.flynn@bd.zh.ch.

Artikel schreiben

ZUP-Artikel schreiben lohnt sich. Mit kurzen, nützlichen Artikeln erreichen Sie Ihre Zielgruppe.

Beiträge in der ZUP sind entweder zwei- oder vierseitig. Die eingereichten Artikel werden von der ZUP-Redaktion sprachlich überarbeitet. Den gestalteten Beitrag erhalten die Autoren zur Kontrolle vorgelegt.

Auch Veranstaltungshinweise sowie Kurzinformationen können an die Redaktorin gemeldet werden.

Infos für Autorinnen und Autoren

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Im Autorenflyer finden Sie die Vorgaben für ZUP-Artikel sowie hilfreiche Tipps zum Schreiben von Artikeln:

Redaktionsschluss Artikel

Die Beiträge für die ZUP-Ausgaben 2021 sind einzureichen bis:

  • ZUP 100 (Themenheft Juli 2021): Redaktionsschluss 6. Mai
  • ZUP 101 (November 2021): Redaktionsschluss 13. September
  • ZUP 102 (März/April 2022): Redaktionsschluss 20. Januar 2022
Redaktionsschluss Veranstaltungshinweise

Veranstaltungshinweise und Kurzinformationen sind einzureichen bis:

  • ZUP 100 (Juli 2021): Redaktionsschluss 21. Mai
  • ZUP 98 (November 2021): Redaktionsschluss 20. Oktober
  • ZUP 102 (März/April 2022): Redaktionsschluss 20. Januar 2022

Impressum und Weiterverwendung

Die Zürcher Umweltpraxis (ZUP) ist das Umweltmagazin des ganzen Kantons Zürich. Die Koordinationsstelle für Umweltschutz gibt die ZUP im Auftrag der Baudirektion heraus. Sie erscheint drei- bis viermal jährlich. Redaktorin ist Isabel Flynn.

Isabel Flynn

Redaktorin Zürcher Umweltpraxis

isabel.flynn@bd.zh.ch
+41 43 259 24 18

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  • Nicole Schwendener-Perret, Administration, Koordinationsstelle für Umweltschutz, Baudirektion
  • Thomas Maag, Kommunikation, Baudirektion
  • Alex Nietlisbach, Abteilung Energie, AWEL, Baudirektion
  • Daniela Brunner, Sektion Betrieblicher Umweltschutz, AWEL, Baudirektion
  • Daniel Aebli, Fachstelle Lärmschutz, Tiefbauamt, Baudirektion
  • Franziska Heinrich, Amt für Landschaft und Natur, Baudirektion
  • Thomas Hofer-Feldmann, Statistisches Amt, Direktion für Justiz und Inneres 
  • Sarina Laustela, Abfall und Umwelt, Stadt Uster 
  • Fabio Wintsch, Gossweiler Ingenieure AG
  • Regula Müller Brunner, Amt für Raumentwicklung, Baudirektion

Nachdruck und Weiterverwendung

Sie dürfen ZUP-Artikel gerne weitergeben. Unter Quellenangabe sind die Artikel auch zur weiteren Veröffentlichung frei. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit den angegebenen Autoren oder Redaktorin Isabel Flynn (+41 43 259 24 18, isabel.flynn@bd.zh.ch). 

Belegexemplare an: Baudirektion Kanton Zürich, Koordinationsstelle für Umweltschutz, Zürcher Umweltpraxis, 8090 Zürich. 

Mit gutem Beispiel voran

Wir nehmen unsere Vorbildrolle ernst und drucken die Zürcher Umweltpraxis auf 100 Prozent Recyclingpapier Refutura mit dem blauen Engel klimaneutral und mit erneuerbarer Energie bei der Druckereigenossenschaft Ropress.

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Baudirektion – Koordinationsstelle für Umweltschutz

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