Drei Millionen Franken für das Kloster Fahr

19.09.2013 - Medienmitteilung

Zurück zu Medienmitteilungen

Der Kanton Zürich soll die Gesamtsanierung des Klosters Fahr mit einem Beitrag von drei Millionen Franken aus dem Lotteriefonds unterstützen. Dies beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat. Das Limmattaler Benediktinerinnen-Kloster ist eine aargauische Exklave, dessen Ländereien aber grossenteils im Kanton Zürich liegen.

Das Kloster Fahr ist im Limmattal stark verankert und stellt für diese dicht besiedelte Region eine wertvolle Oase der Erholung und Begegnung dar. Es ist auch darüber hinaus ein beliebtes Ausflugsziel für die Bevölkerung aus dem Kanton Zürich. Das Kloster besteht seit 880 Jahren, war lange Zeit die einzige katholische Kirche im Raum Zürich, ist als Enklave eng mit dem Kanton Zürich verbunden und umfasst rund 20 Gebäude sowie 50 Hektaren Landwirtschaftsland und 35 Hektaren Wald. Die Benediktinerinnen betreiben mit rund 40 Mitarbeitenden einen Bauernbetrieb, zu dem auch ein Rebberg und ein Obstgarten gehören, sowie einen Klosterladen und ein Restaurant mit Gästezimmern und Seminarräumen.

Die bis 2040 etappierten Sanierungsarbeiten sollen nach Dringlichkeit realisiert werden. Insgesamt rechnet das Kloster mit einem Aufwand von rund 20 Millionen Franken. Mit dem Geld aus dem Zürcher Lotteriefonds sollen sieben Teilprojekte unterstützt werden. Drei Millionen Franken hat auch der Kanton Aargau zugesichert; weitere Beiträge kommen von Gemeinden und Stiftungen. Das Kloster selber bringt eine Eigenleistung von 1,8 Millionen Franken auf; es will die Sanierung realisieren, ohne eine Hypothek aufnehmen zu müssen.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

Zurück zu Medienmitteilungen