Kanton unterstützt Fusion von Illnau-Effretikon und Kyburg

17.07.2014 - Medienmitteilung

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Ortschaft Kyburg

Der Regierungsrat ist bereit, den geplanten Zusammenschluss der Stadt Illnau-Effretikon und der politischen Gemeinde Kyburg mit insgesamt 1,9 Millionen Franken zu unterstützen. Die kommunalen Stimmberechtigten werden voraussichtlich am 14. Juni 2015 an der Urne über den Zusammenschluss abstimmen.

Am 24. November 2013 haben sich die Stimmberechtigten von Kyburg dafür ausgesprochen, Fusionsverhandlungen mit Illnau-Effretikon aufzunehmen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der beiden Gemeinden bereitet zurzeit einen Zusammenschlussvertrag vor. Urnenabstimmungen darüber sollen in den beiden Gemeinden am 14. Juni 2015 stattfinden. Bei einer Zustimmung soll der Zusammenschluss auf den 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist Kyburg mit rund 400 Bewohnerinnen und Bewohnern eine der kleinsten Gemeinden im Kanton Zürich. Aus kantonaler Sicht besteht deshalb grosses Interesse an einem Zusammenschluss der Stadt Illnau-Effretikon und der politischen Gemeinde Kyburg. Entstehen würde eine geografisch zweckmässig abgegrenzte Gemeinde mit rund 17‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die ihre Aufgaben selbständig erfüllen und ihrer Bevölkerung zeitgemässe Dienstleistungen bieten kann.

Die Kantonsverfassung sieht vor, dass der Kanton Gemeinden in ihren Fusionsbemühungen unterstützt. Der Regierungsrat ist darum bereit, an den Zusammenschluss von Illnau-Effretikon und Kyburg einen Beitrag von insgesamt 1,9 Millionen Franken beizusteuern. Die Summe soll in erster Linie dazu dienen, die vergleichsweise hohe Verschuldung der Politischen Gemeinde Kyburg zu senken.

Der Beitrag des Kantons ist im Grundsatz an die Bedingung geknüpft, dass die Fusion zustande kommt.


Der Regierungsratsbeschluss Nr. 786/2014 ist unter www.rrb.zh.ch verfügbar.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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