Kanton Zürich und Baden-Württemberg wollen in Verkehrsfragen stärker zusammenarbeiten

31.10.2011 - Medienmitteilung

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Kultur des Austauschs soll durch gemeinsames Verkehrsforum 2012 gestärkt werden

Am heutigen Montag trafen sich im Stuttgarter Ministerium für Verkehr und Infrastruktur der Landesverkehrsminister Winfried Hermann und der Vorsteher der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Regierungsrat Ernst Stocker, zu einem Antrittsbesuch.

Die jeweils für Verkehrsfragen Verantwortlichen bewerteten den gemeinsamen Austausch sehr positiv. Die Spannweite der erörterten Themen reichte von der Elektrifizierung der Hochrheinbahn über das dritte und vierte Gleis im Rheintal bis zum zweigleisigen Ausbau der Gäubahn. Auch der Flughafen Zürich wurde angesprochen. Beide Seiten bestätigten die sehr guten nachbarschaftlichen Beziehungen und die enge wirtschaftliche Verbundenheit und stellten fest, dass sie den offenen Dialog von heute fortsetzen und durch einen Gegenbesuch in Zürich intensivieren wollten. Im Zentrum stehen soll dabei insbesondere die Verbesserung der bahnseitigen Anschlüsse, welche beide Volksvertreter so zügig wie möglich politisch vorantreiben wollen. Ausserdem stellten die beiden übereinstimmend fest, dass «zu guter Nachbarschaft gehört, dass man sich auch über strittige Positionen austauschen kann».

Damit diese neue Austauschkultur einen festeren Rahmen bekommt, kündigten Hermann und Stocker für den Frühsommer 2012 ein Verkehrsforum Baden-Württemberg/Kanton Zürich an, zu dem beide gemeinsam einladen wollten.

Ziel des Forums soll es sein, sich über die grenzüberschreitenden Verkehre intensiver zu verständigen, aber auch voneinander zu lernen. «Warum sollten wir Dinge, die auf der anderen Seite im Bereich Schieneninfrastruktur und ÖV gut laufen, nicht übernehmen», sagte Verkehrsminister Hermann nach dem Gespräch.

Ganz wichtig sei für ihn eine gute Zugverbindung Stuttgart-Zürich. Das heisse konkret: «Wir streben an, dass stündlich gefahren wird mit ungefähr zwei Stunden Fahrzeit und attraktivem Wagenmaterial», so der Minister. Auf der Basis dieser Verbindung lasse sich vielleicht so manch anderes gemeinsames Projekt leichter auf den Weg bringen.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion und des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg)

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