Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli besucht anlässlich des Tags der Pflege das Alterszentrum Adlergarten

Anlässlich des diesjährigen «Tag der Pflege» besuchte Regierungsrätin Natalie Rickli gemeinsam mit Stadtrat Nicolas Galladé das Alterszentrum Adlergarten in Winterthur. Die Institution bietet ein breites Spektrum in der Pflege an. Den Pflegeeinrichtungen kommt eine zentrale Rolle in der Langzeitpflege zu.

Regierungsrätin Natalie Rickli besucht jedes Jahr mit einer Delegation der Gesundheitsdirektion anlässlich des «Tag der Pflege» eine Gesundheitsinstitution im Kanton Zürich. In diesem Jahr führte sie ihr Besuch in das Alterszentrum Adlergarten in Winterthur, einer Institution am Rand der Winterthurer Altstadt. Das Alterszentrum Adlergarten wurde 1954 gegründet und umfasst getreu dem Motto «Alles unter einem Dach» Angebote der Langzeitpflege, Wohngruppen, ein Tageszentrum sowie Seniorenwohnungen.

Unsere Bevölkerung, die immer älter wird, kann sich auf eine gute Versorgung in rund 200 Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich verlassen. Mit der Pflegeheimbettenplanung stellt der Kanton Zürich mit den Gemeinden sicher, dass ausreichend und bedarfsgerechte Pflegeplätze zur Verfügung stehen (siehe Projekt Pflegeheimbettenplanung | Kanton Zürich).

Pflege in all ihren Facetten

Stadtrat und Sozialvorsteher Nicolas Galladé, zu dessen Departement das Alterszentrum Adlergarten gehört, erläuterte die strategische Ausrichtung in den Bereichen Alter und Pflege. Alter und Pflege Winterthur beschäftigt rund 1’200 Mitarbeitende und bildet 120 Lernende sowie 30 Studierende aus. Kooperationen mit dem Kantonsspital Winterthur und der Integrierten Psychiatrie Winterthur sichern die medizinische Expertise vor Ort. Die Stadt Winterthur hat auch die Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonen gezielt verbessert – über die Pflegeinitiative hinaus, für deren Umsetzung der Kanton 100 Millionen Franken gesprochen hat. So hat Alter und Pflege eine Umkleidezulage eingeführt sowie einen Personalpool für kurzfristige Ausfälle in der Betreuung und Pflege geschaffen.

Im Zentrum des Besuchs stand der Austausch mit den Pflegefachpersonen und den Bewohnerinnen und Bewohnern. Beim Rundgang durch das Alterszentrum Adlergarten erhielt die Delegation Einblick in verschiedene Bereiche – darunter eine allgemeine Pflegewohngruppe sowie das Tageszentrum. Beim anschliessenden gemeinsamen Kartenspiel wurde auf spielerische Weise die geistige Fitness gefördert.

Auf der Akut- und Übergangspflege stellten die Lernenden das Konzept des «Kooperativen Lernens» vor. Dabei werden Wissen und Erfahrungen innerhalb der Lerngruppe gemeinsam geteilt und reflektiert. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie praxisnah und vielfältig die Pflegeausbildung heute ist. Mit gemeinsamen Tageszielen stärken die Lernenden ihre Selbstkompetenz und Kommunikationsfähigkeit – wichtige Fähigkeiten, die nicht zuletzt den älteren Menschen zugutekommen.
 

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