Lärm beim Planen & Bauen

Vorsorgen ist besser als heilen. Das gilt auch bei Lärmproblemen. Planer, Architektinnen, Ingenieure, Handwerkerinnen, Bauherrschaften und Behörden sind gefordert, vorhandene und zukünftige Lärmquellen zu begrenzen.

Inhaltsverzeichnis

Verantwortung

Lärm kann einschneidende soziale Folgen haben. Wer plant und baut, trägt immer auch eine gesellschaftliche Verantwortung und beeinflusst sowohl den Lärm als auch die Siedlungsentwicklung.

Nicht jeder Lärmschutz ist sinnvoll, denn je nachdem können Massnahmen erhebliche städtebauliche Auswirkungen haben.

Guter Lärmschutz

... fördert öffentliches Leben und soziale Kontakte

Für das Zusammenleben ist es wichtig, dass sich Menschen auch vor den Häusern begegnen können. In unsere Wohnungen ziehen wir uns zurück. Wenn wir auf die Strasse hinausgehen, treten wir in Kontakt mit unseren Mitmenschen. Der Lärmschutz nimmt darauf Rücksicht.

Die Beziehung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Raum wickelt sich über Fenster, Balkone, Höfe und Vorplätze ab. Die Architektur schafft lebendige Schnittstellen dazwischen.

... schafft Urbanität durch Vielfältigkeit

Eine lebendige und funktionierende Stadt zeichnet sich durch ein vielfältiges Neben- und Miteinander aus. Kurze Wege und eine hohe Dichte machen den Stadtraum aus.

Der Schutz vor Lärmimmissionen darf nicht auf Kosten der Urbanität gehen. Vielmehr fördern gute Lärmschutzmassnahmen die städtische Vielfalt.

... nimmt Rücksicht

Jede Lärmsituation erfordert eine exakte Analyse des Umfeldes, damit die Lärmschutzmassnahmen in die bauliche Gesamtsituation integriert werden können.

Kontakt

Tiefbauamt – Fachstelle Lärmschutz, Lärm beim Planen & Projektieren

Adresse

Walcheplatz 2
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 55 23

Thomas Gastberger

+41 43 259 55 20

Martin Wehrle

Für dieses Thema zuständig: