Maturitätsschule

Die Maturitätsschulen schliessen mit der gymnasialen Maturität, der Berufsmaturität, dem Fachmittelschulausweis oder der Fachmaturität ab und öffnen den Zugang zur höheren Berufsbildung, zu Fachhochschulen, Universitäten und Eidgenössisch Technischen Hochschulen.

Inhaltsverzeichnis

Übergang in eine Maturitätsschule

Schülerinnen und Schüler, die in eine Maturitätsschule übertreten wollen, müssen eine Aufnahmeprüfung machen. Je nach Schultyp gelten dabei unterschiedliche Anforderungen. Weitere Informationen sowie die Prüfungsanforderungen finden Sie auf folgender Webseite: 

Gymnasium

Die gymnasialen Maturitätsschulen sind allgemeinbildende Schulen auf Sekundarstufe II. Sie führen zur gymnasialen Maturität und bereiten auf den direkten Eintritt in ein Studium an einer universitären Hochschule vor.

Fachmittelschulen

Die Fachmittelschulen bieten eine allgemeinbildende Ausbildung, die auf ein spezifisches Berufsfeld (Profil) ausgerichtet ist. Die Abschlüsse der Fachmittelschulen sind eidgenössisch anerkannt. Sie bereiten auf eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule (Fachmittelschulausweis) respektive auf ein Studium an einer Fachhochschule (Fachmaturität) vor. Abgeschlossen werden sie mit dem Fachmittelschulausweis oder mit der Fachmaturität. Mittels Passerellen-Ergänzungsprüfung steht den Absolventinnen und Absolventen der Zugang zu den universitären Hochschulen offen.

Handels- und Informatikmittelschulen

Die Handelsmittelschulen (HMS) und die Informatikmittelschulen (IMS) führen innerhalb von vier Jahren – drei Jahre Unterricht und ein Jahr Praktikum – zur eidgenössischen Berufsmaturität sowie zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann (HMS) respektive Informatik, Fachrichtung Applikationsentwicklung (IMS).

Berufsmaturitätsschulen

Die Berufsmaturitätsschulen ergänzen die berufliche Ausbildung (Lehre) im schulischen Bereich. Sie qualifizieren die Lernenden zum Eintritt in eine Fachhochschule oder – mittels Passerelle – in eine universitäre Hochschule.
 

Berufslehre und Gymnasium

Berufliche und gymnasiale Bildung in der Schweiz.

Digitaler Wandel an den Schulen

Bei der optimalen Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf den Berufseinstieg oder die weitere schulische Laufbahn spielt der digitale Wandel an den Schulen eine zentrale Rolle. Denn sowohl die Gesellschaft als auch die Wirtschaft stellen hohe Anforderungen an die digitalen Kompetenzen angehender Arbeitskräfte. Entsprechend gefordert sind die Lehrpersonen, welche die Schülerinnen und Schüler mit neuen, digitalen Lehr- und Lernformen unterrichten. 

Damit der digitale Wandel an den Schulen weiterhin stattfinden kann, braucht es aufeinander abgestimmte Strukturen sowie Aus- und Weiterbildungen. Mit dem Programm «Digitaler Wandel an den kantonalen Schulen der Sekundarstufe II (DiWaSek II)» erhält jede Schule eine einheitliche IT-Infrastruktur, einen IT-Support und ein zentrales Angebot für die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Technologien im Unterricht.

Kommissionen und Konferenzen

Schulleiterkonferenz Zürcher Mittelschulen (SLK)

Diese Konferenz stellt das Bindeglied zwischen dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt und den Mittelschulen dar. Das Gremium wirkt in bildungspolitischen Fragen beratend mit und koordiniert zwischen den Schulleitungen. Die SLK hat 2001 Impuls mittelschule, die Agentur für Öffentlichkeitsarbeit der Zürcher Mittelschulen gegründet, welche die Anliegen der Mittelschulen in der Öffentlichkeit vertritt, im Dialog mit relevanten Ansprechpartnern steht und die Arbeit der kantonalen Schulleiterkonferenz unterstützt. Mit dem Auftrag der SLK ist zudem die Initiative «Die Zürcher Mittelschulen» entstanden. Eine Webseite, die laufend über den spannenden, vielseitigen und lebendigen Alltag an den Zürcher Mittelschulen berichtet. 

Schulkommissionen

Jede kantonale Maturitätsschule untersteht der unmittelbaren Aufsicht ihrer Schulkommission. Sie ist das oberste Organ der Schule.

Lehrpersonenkonferenz der Mittelschulen (LKM)

Diese Konferenz ist Teil der Schulsynode, in der auch die Lehrpersonen der Volksschulen und der Berufsfachschulen organisiert sind. Die LKM nimmt zu wichtigen bildungspolitischen Fragen Stellung.

Mittelschullehrpersonenverband (MVZ)

Der Verband ist die privatrechtliche Vertretung der Zürcher Mittelschullehrpersonen und hat einen bildungspolitischen wie auch gewerkschaftlichen Fokus.

Union der Schülerorganisationen (USO)

Der nationale Dachverband vereint die Schülerorganisationen der Maturitätsschulen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein. Die Schülerorganisationen fungieren als Bindeglied zwischen dem Lehrkörper und der Schülerschaft.
 

Kontakt

Mittelschul- und Berufsbildungsamt – Abteilung Mittelschulen

Adresse

Ausstellungsstrasse 80
8090 Zürich
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