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Die Sandbox ist eine Testumgebung für die Umsetzung von KI-Vorhaben. Die Sandbox fördert verantwortungsvolle Innovation, indem die Verwaltung und teilnehmende Organisationen eng an regulatorischen Fragestellungen arbeiten und die Nutzung von neuartigen Datenquellen ermöglichen.
Neue KI-Projekte für die Innovation-Sandbox gesucht
Möchten Sie Ihr innovatives KI-Projekt mit Partnern aus dem öffentlichen Sektor unter realen Bedingungen erproben und zugleich regulatorische Fragen frühzeitig klären? Das Bewerbungsfenster für die dritte Runde der Innovation-Sandbox für KI ist bis 24. Mai 2026 geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bewerbungsprozess, zu den Teilnahmevoraussetzungen sowie das Einreicheformular finden Sie über den untenstehenden Link.
Wir freuen uns auf Ihre Projekteinreichung.
Aktuelles aus der Sandbox
Neuer Sandbox-Bericht veröffentlicht:
Sandbox: Eine Testumgebung für KI-Innovation
Aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts sind die Rahmenbedingungen von KI-Technologien für Unternehmen, Forschung und Verwaltung oftmals unklar. Deshalb entstehen bei der Umsetzung von KI-Vorhaben Unsicherheiten, die Innovation hemmen. Die Innovation-Sandbox bietet eine Testumgebung, in der Akteurinnen und Akteure innerhalb eines klar definierten Rahmens KI-Vorhaben umsetzen können.
Startups, KMU, Grossunternehmen und Forschungsinstitute erhalten durch die Sandbox Zugang zu regulatorischem Know-how sowie neuartigen Datenquellen, um Innovation gezielt zu fördern und datenbasierte Entwicklungen zu ermöglichen. Durch die gemeinsame Arbeit in der Sandbox wird zudem der Knowhow-Transfer zwischen den teilnehmenden Organisationen sichergestellt. Alle gewonnenen Erkenntnisse und Resultate werden öffentlich geteilt und liefern wertvolle Inputs für die Ausgestaltung eines künftigen Rechtsrahmens.
Im Gegensatz zu vielen ausländischen Ansätzen geht die Innovation-Sandbox für KI einen Schritt weiter: Eingereichte Projekte werden nicht nur überprüft, sondern auch praktisch umgesetzt.
Das Ziel ist es verantwortungsvolle Innovation unter Berücksichtigung von rechtlichen und ethischen Kriterien voranzutreiben und die Anwendung von KI in der Verwaltung, Wirtschaft und Forschung nachhaltig zu stärken.
Ziele
Vorteile:
- Regulatorische Klarheit schaffen
Vorteile:
- Innovation fördern und Daten bereitstellen
Vorteile:
- Knowhow-Transfer sicherstellen
Vorteile:
- Inputs für künftigen Rechtsrahmen liefern
Phase III: Aktuelle Phase
Das Bewerbungsfenster für die dritte Runde der Innovation-Sandbox für KI ist bis 24. Mai 2026 geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bewerbungsprozess, zu den Teilnahmevoraussetzungen sowie das Einreicheformular finden Sie über den untenstehenden Link. Der Steuerungsausschuss der Innovation-Sandbox wird die Projekte Ende Juni 2026 auswählen. Danach werden die Projekte ab September 2026 umgesetzt und die Ergebnisse fortlaufend veröffentlicht.
Phase II: 2024-2026
Im zweiten Projekt-Call 2024 reichten 24 Organisationen ihre KI-Projekte ein. Das Projektteam setzte bis Anfang 2026 fünf Projekte erfolgreich um. Im Laufe der nächsten Monate wird noch ein Abschlussbericht zur Phase veröffentlicht.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Baubewilligungsverfahren sind komplex. Dieses Projekt analysierte die Fähigkeiten von KI-Modellen bei der Überprüfung von Baueingaben und entwickelte einen Prototyp für einen KI-basierten Vorabcheck von Solaranalgen, Wärmepumpen und Ladestationen. Die Ergebnisse bieten Gemeinden und Anbietern wichtige Impulse für die digitale Transformation im Baubereich.
KI zur Optimierung des Meldeverfahrens bei Baubewilligungen
Viele Brücken sind Jahrzehnte alt und werden noch immer überwiegend visuell inspiziert. Dieses Projekt testet KI-gestützte Sensoren, die das Schwingungsverhalten von Brücken kontinuierlich messen. So lassen sich Ermüdung der öffentlichen Infrastruktur frühzeitig erkennen und fundierte Aussagen zur Tragfähigkeit treffen. Der datenbasierte Ansatz soll helfen, die Lebensdauer von Brücken gezielt zu verlängern und Wartung effizienter zu gestalten.
Schweizerische Südostbahn AG & Irmos testen Brückenüberwachung mit KI
Die Diagnose von Augenerkrankungen ist aufwendig und erfordert viel Fachwissen. Dieses Projekt entwickelt einen KI-gestützten Ansatz zur Erkennung von diabetischer Retinopathie und untersucht, wie sich KI zuverlässig in den klinischen Alltag integrieren lässt. Neben medizinischen Verbesserungen liefert das Projekt auch praxisnahe Empfehlungen, die für andere Fachbereiche wie Radiologie oder Dermatologie übertragbar sind.
Das Stadtspital Triemli macht mit Oculomics und KI die Zukunft der Diagnostik möglich
Für viele Schweizer Robotikfirmen ist der Zugang zum EU-Markt entscheidend – gleichzeitig wächst die regulatorische Komplexität. Dieses Projekt analysiert zentrale Regelwerke wie den AI Act, die Maschinenverordnung, den Cyber Resilience Act und den Data Act und zeigt, wie Unternehmen die verschiedenen Anforderungen sinnvoll navigieren können. Darüber hinaus wird eine AI-Governance-Software getestet, die Firmen dabei unterstützt, die technischen, rechtlichen und organisatorischen Vorgaben – etwa nach ISO 42001 – effizient umzusetzen.
EU-Regulierung von Industrierobotern für kritische Infrastrukturen
Im Gesundheitswesen sorgt die Dokumentationspflicht für viel administrativen Aufwand. Dieses Projekt zeigt, wie Spracherkennung und grosse Sprachmodelle (LLMs) diesen Aufwand reduzieren können. Gleichzeitig untersucht es die rechtlichen Rahmenbedingungen – etwa zu Datenschutz, Berufsgeheimnis oder Cloud-Nutzung – und klärt, wann solche Systeme als Medizinprodukte gelten. Ziel ist es, konkrete Best Practices für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der medizinischen Dokumentation zu entwickeln.
KI in der medizinischen Dokumentation – zwischen Potenzial und Regulierung
Phase I: 2022-2024
Die erste Phase der Innovation-Sandbox für KI wurde im März 2024 erfolgreich abgeschlossen. Die gewonnen Erkenntnisse aus fünf KI-Projekten sind veröffentlicht.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Immer mehr autonome Systeme wie selbstfahrende Traktoren oder Rasenmäher kommen potenziell mit dem öffentlichen Raum in Kontakt. Den Herstellenden sind die regulatorischen Rahmenbedingungen in Bereichen wie Normierung, Zulassung auf öffentlichen Strassen oder Datenschutz oftmals unklar. In diesem Projekt wird ein umfassender Leitfaden erarbeitet, der Herstellenden einen Überblick zu den relevantesten Fragestellungen gibt.
Wie werden autonome Systeme zukünftig reguliert?
Die Wartung von Infrastrukturelementen wie Brücken, Strassen oder Strommasten wird heute oftmals durch menschliches Personal übernommen. Viele dieser Aufgaben sind sehr zeitintensiv und teilweise gefährlich. In diesem Projekt werden hochaufgelöste Drohnenaufnahmen erstellt, um durch Bilderkennung Risse und Beschädigungen auf der Landebahn eines Flughafens zu identifizieren.
Welche Rolle wird KI in der Infrastruktur-Wartung spielen?
Die Bildung wird auch in der Primarschule immer mehr von KI-basierten Tools unterstützt. Für Anbieterinnen und Anbieter, Lehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern sind die Rahmenbedingungen bspw. im Bereich des Datenschutzes teilweise unklar. In diesem Projekt werden die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von Bilderkennung zur automatisierten Korrektur von handgeschriebenen Lerninhalten geklärt.
Welche Rolle spielt KI-basierte Bilderkennung künftig in Schulen?
Viele Verwaltungseinheiten kommen in ihrer täglichen Arbeit mit anderen Sprachen in Kontakt. Das Potenzial für maschinelle Übersetzungen ist gross. Da es sich oftmals um sensitive Informationen handelt und die Verwaltung viele spezifische Fachbegriffe nutzt, stellt sich die Frage, ob generische und öffentlich zugängliche Übersetzungstools eingesetzt werden dürfen und sollen. In diesem Projekt werden Empfehlungen für den Einsatz von maschineller Übersetzung erarbeitet. Die Fallbeispiele stammen aus einem Handelsregisteramt und der Integrationsförderung.
Welches Potential hat KI bei Übersetzungen in Verwaltungen?
Das Thema Parkplatzmanagement ist in vielen Städten und Gemeinden hochrelevant. Oftmals fehlen relevante Daten zur Auslastung und Belegung von Parkplätzen, um informierte Entscheidungen in der Verkehrsplanung zu fällen oder Parkleitsysteme einzuführen. KI-basierte Bilderkennung kann diese Datengrundlagen schaffen. In diesem Projekt werden Privacy-by-Design-Massnahmen für den verantwortungsvollen Einsatz von Kamerasystemen im öffentlichen Raum entwickelt.
Smart Parking: Best-Practices für Bilderkennung
In den Medien
- Konkret mit Raphael von Thiessen, TeleZ, 1. Dezember 2025
- Digital Economy Award für KI-Sandbox, zürioberland24.ch, 14. November 2025
- Wird KI zuerst unser Parkplatzproblem lösen und uns dann alle unterjochen?, NZZ, 3. September 2025
- KI soll Baugesuche prüfen, doch ganz so einfach ist das nicht, Tagesanzeiger, 17. August 2025
- Carmen Walker Späh (FDP) über KI im Kanton Zürich, nau.ch, 26. Mai 2024
- Zürich testet AI, die Hausaufgaben kontrolliert – Lehrerin begeistert, Tagesanzeiger, 16. Mai 2024
- Zürich will Nummer eins für KI werden, Tele Züri, 16. Mai 2024
- Kanton Zürich veröffentlicht KI-Leitfaden, Inside IT, 27. Oktober 2023
- Leitfaden gibt Hilfestellung bei Regulierung autonomer Systeme, punkt4info, 18. Juli 2023
- Die Schweizer KI-Forschung ist Weltklasse. Warum aber hinkt die Wirtschaft hinterher?, NZZ am Sonntag, 29. April 2023
- KI erkennt Risse in Start- und Landebahnen von Flughäfen auf Drohnenfotos, Big Data Insider, 21. April 2023
- Wie Foundation-Modelle die Effizienz von KI-Technik steigern sollen, Drones Magazin, 13. April 2023
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