Inklusion

Gleichstellung, Diversität und Inklusion verlangen nach einer agilen Gesellschaft und agilen Arbeitgebenden. Hier erfahren Sie mehr zur Bedeutung von Inklusion und Diversität für die Gleichstellung.

Inhaltsverzeichnis

Gleichstellung führt zu mehr Inklusion und Teilhabe

Das Gleichstellungsgesetz sieht für jede Person die gleichen Möglichkeiten der Teilhabe vor.

  • Inklusion stellt sicher, dass verschiedene Bevölkerungsgruppen in einer vielfältigen Gesellschaft eingebunden sind, sich einbringen und aktiv mitwirken können. 
  • Damit am Arbeitsplatz alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen haben, reicht reine Diversität nicht; die Vielfältigkeit der Mitarbeitenden muss in Form effektiver Inklusion auch wirklich aktiv in alle Überlegungen und Prozesse miteinbezogen werden.

Legislaturprogramm «Teilhabe»

Der Regierungsrat hat 2019 das Legislaturziel «Teilhabe» verabschiedet. Damit hat er die kantonale Verwaltung dazu angeregt, ihre Angebote und Dienstleistungen so zu gestalten, dass der Zugang zu Gesellschaft und Politik für die gesamte Bevölkerung mit all ihren Subgruppen erleichtert und verbessert wird.

Die Fachstelle Gleichstellung leistet mit ihrem Sensibilisierungs- und Beratungsangebot und Veranstaltungen wie dem Inclusion Summit ebenfalls einen Beitrag zum Erreichen dieses Legislaturziels.

 

Inclusion Summit 21

Agilität und Inklusion gestalten unsere Zukunft 

Die Pandemie hat von uns allen hohe Flexibilität gefordert und wichtige Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaft und insbesondere unserer Arbeitswelt aufgeworfen: Wie begegnen wir als Gesellschaft solchen für uns noch nie da gewesenen Veränderungen? Wie gehen wir in unserem Arbeitsalltag mit Unerwartetem um? Und welche Erkenntnisse ziehen wir aus dieser einschneidenen Zeit für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit?

Im Rahmen der internationalen Inclusion 2021 vom 16. – 17. Juni organisiert die Fachstelle Gleichstellung am 18. Juni einen zusätzlichen Online-Konferenztag zum Thema Agilität und Inklusion. Im Zentrum des Austauschs stehen die Prozesse und Werkzeuge, die Unternehmen während den intensivsten Monaten der COVID-Pandemie besonders agil und widerstandfähig gemacht haben.

Von der sozialwissenschaftlichen Forschung in die Praxis

Die Inclusion 21 gibt mit Beiträgen von Expert:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen umfassenden, gesamtgesellschaftlichen Einblick in die Vorteile und Wichtigkeit von Gleichstellung, Diversität und Inklusion.

Inclusion In a New World

Internationale Konferenz (ICON Group)
16. – 17. Juni 2021

Agilität und Inklusion gestalten unsere Zukunft

Nationale Konferenz (Kanton Zürich)
18. Juni 2021

Flyer des Online Summits Inclusion 21
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Programm

Zeit Programmpunkt Inhalt
  Vormittag Themenfokus: Agile inklusive Gesellschaft
9.00 Einleitung Helena Trachsel
9.15 Begrüssung Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr
9.30 Knowledge Sharing Teilhabe (an) der Gesellschaft mit Dr. Susanne Nef
10.15 Insight Teilhabe aus Sicht eines Klinikdirektors mit Dr. Georg Schäppi. Moderation: Sara Taubmann Hildebrand
10.45 Pause  
11.00 Rethinking Teilhabe in Gesellschaft und Wirtschaft: Was wir aus der Pandemie gelernt haben mit Barbara Fry Henchoz
11.30 Panel Umgang mit Veränderungen: Dr. Céline Colombo, Sasha Rosenstein, Barbara Fry Henchoz. Moderation: Sara Taubmann Hildebrand
12.00 Highlight (Teil 1) Dr. Silvia Frey
12.15 Mittagspause  
  Nachmittag Themenfokus: Agiles inklusives Arbeitsleben
12.45 Highlight (Teil 2) Dr. Silvia Frey
13.00 Transformation Smart Working mit Corina Merz
13.20 Input und Diskussion Der Wow-Effekt der Diversität und Inklusion & Neurodiversität mit Christian Hunziker, Isabel Steinoff, Dr. Stephan Gutzwiller
14.00 Gespräch Mental Load und Well-Being mit Claudia Ciullo und Talent Programm für Menschen mit Handicap mit Timo Membrini 
14.30 Pause  
14.45 Best Practice Inklusion und Agilität bei Barry Callebaut mit Gaby Tschofen
15.15 Hot Seat Choose to Challenge: Saoirse Jones
15.45 Summit Umgang mit dem Unerwarteten: Dr. Patricia Widmer, Benno Singer, Saoirse Jones und Jérome Oguey. Moderation: Sara Taubmann Hildebrand

Das Programm ist derzeit noch provisorisch und wird laufend ergänzt. 

Expert:innen

 

Begrüssung: Jacqueline Fehr

Bild von Jacqueline Fehr
Regierungspräsidentin und Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, Jacqueline Fehr.

Jacqueline Fehr wurde am 12. April 2015 in den Regierungsrat des Kantons Zürich gewählt. Sie ist Regierunspräsidentin und Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern. Ihre politische Karriere führte sie über den Grossen Gemeinderat Winterthur in den Kantonsrat Zürich und in den Nationalrat. Mit ihrem vielseitigen Engagement als Politikerin prägt sie seit Jahren die gesellschaftliche und politische Landschaft des Kantons Zürich und der Schweiz massgebend mit.

Die Hosts

Bilder von Kathrin Egolf, Helena Trachsel,Sara Taubmann Hildebrand und Maura Gysin
Kathrin Egolf, Helena Trachsel, Sara Hildebrand Taubmann und Maura Gysin

Kathrin Egolf ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kommunikationsverantwortliche der Fachstelle Gleichstellung. Sie war kuratorische Assistenz im Museum Strauhof und hat journalistische Erfahrung bei SRF und Tamedia gesammelt.  

Helena Trachsel leitet seit 2011 die Fachstelle Gleichstellung des Kantons Zürich. Davor war sie während 14 Jahren als Direktorin in verschiedenen Funktionen wie Head Diversity-Management, Employee Relations und Task Force bei der Rückversichererin SwissRe engagiert.

Sara Taubmann Hildebrand ist selbstständige Produzentin, Autorin und Moderatorin. Sie war lange als Journalistin und Moderatorin beim SRF tätig und hat vieljährige Erfahrung als Kommunikationsverantwortliche und Dozentin. Sie erarbeitet eine Kinderbuch-App, die kranke Kinder auf medizinische Eingriffe und längere Spitalaufenthalte vorbereitet.

Fokus - Teilhabe und Gesellschaft

Bilder von Susanne Nef und Georg Schäppi
Dr. Georg Schäppi, Dr. Susanne Nef

Dr. Georg Schäppi ist seit Ende 2020 CEO des Universitäts-Kinderspitals Zürich. Die grösste Kinderklinik der Schweiz behandelt jährlich über 100'000 Kinder unabhängig von Geschlecht, Glauben, Herkunft, sozialem Status, Sprache und Lebensform. Zuvor war er in Leitungsfunktionen sowohl in Institutionen, wie auch in der Allergieforschung tätig. 

Dr. Susanne Nef forscht und lehrt seit neun Jahren am Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe am Departement Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Einer ihrer Forschungsschwerpunkte betrifft Fragen sozialer Teilhabemöglichkeiten. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den heterogenen sozialen Gruppen unserer Gesellschaft und unterschiedlichen Benachteiligungsfaktoren.

Rethinking - Teilhabe in Wirtschaft und Gesellschaft

Bild von Barbara Fry Henchoz
Barbara Fry Henchoz

Barbara Fry Henchoz ist Gründerin von Re-Thinking Diversity, Ökonomin, Diversity- und Kommunikationsexpertin. Sie begleitet seit über 25 Jahren Organisationen darin, eine Kultur des Vertrauens zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden voll engagiert sind. Mit Re-Thinking Diversity hilft sie Organisationen, schneller mehr Diversität zu erreichen und eine inklusive Kultur zu leben. 

Panel - Umgang mit Veränderungen

Bilder von den Teilnehmenden des Inclusion Panels
Barbara Fry Henchoz, Sasha Rosenstein, Dr. Céline Colombo

Barbara Fry Henchoz ist Gründerin von Re-Thinking Diversity, Ökonomin, Diversity- und Kommunikationsexpertin. Sie begleitet seit über 25 Jahren Organisationen darin, eine Kultur des Vertrauens zu schaffen, in der alle Mitarbeitenden voll engagiert sind. Mit Re-Thinking Diversity hilft sie Organisationen, schneller mehr Diversität zu erreichen und eine inklusive Kultur zu leben. 

Sasha Rosenstein ist Gründungsmitglied und Präsident des Vereins Die Feministen, der es zum Ziel hat, Männer für feministische Themen zu sensibilisieren und mobilisieren. Als Projektmitarbeiter bei Stop Hate Speech (alliance F) und Projekleiter bei Honorabl, einer Crowdsourcing-Plattform für Non-Profit Organisationen, ist er Experte im Bereich der sozialpolitischen Vernetzungs- und Aufbauarbeit – aktuell in den Bereichen Flucht & Integration mit dem Forum inklusiv-zh.ch.

Dr. Céline Colombo ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin im Generalsekretariat der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die politische Partizipation und Bürger:innenpartizipation, demokratische Innovationen, Inklusion und Teilhabe. Beim Kanton Zürich koordiniert sie die Umsetzung des Legislaturziels «Teilhabe» des Zürcher Regierungsrates.  

Highlight

Bild von Dr. Silvia Frey
Dr. Silvia Frey

Dr. Silvia Frey arbeitet seit 25 Jahren im Meeresschutz und erforscht insbesondere die Verbreitung und Ökologie von Walen und Delfinen sowie die Entwicklung der Qualität ihres Lebensraums und führt Kampagnen und Umweltbildungsprojekte durch. Sie ist Leiterin und Mitgründerin von KYMA sea conservation & research und leitet dort den Bereich Forschungsprojekte. Mit grosser Sorge sieht sie die zunehmende Gefährdung der Meereslebewesen durch menschliche Aktivitäten.

Smart Working

Bild von Corina Merz
Dr. Corina Merz

Dr. Corina Merz ist Product Owner Employer Attractiveness bei der AXA Schweiz. Die ausgebildete Psychologin trägt mit dem Gesundheitsmanagement, Diversity & Inclusion, Compensation & Benefits sowie Employer Branding dazu bei, dass die AXA eine moderne Arbeitgeberin ist.

Der Wow-Effekt von Inklusion und Diversität & Neurodiversität

Bilder von Christian Hunziker, Isabel Steinoff und Stephan Gutzwiller
Christian Hunziker, Isabel Steinoff und Dr. Stephan Gutzwiller

Christian Hunziker ist CEO von swissICT, dem führenden ICT-Fachverband der Schweiz. Er ist seit über 30 Jahren in der Schweizer ICT- und Energie-Branche tätig. Als ehemaliger Mathematiker, Softwareentwickler, Data Warehouse-Experte sowie Marketing- und Vertriebsleiter und nun CEO ist er mit den Themen Agilität, Diversität und Inklusion bestens vertraut.  

Isabel Steinoff ist Digital- & New Work-Expertin mit dem Ziel, Organisationen fit für die Zukunft zu machen. Sie ist Managing Partner beim KMU-Digitalisierungsnetzwerk Parato sowie Co-Founder des Future of Work Ökosystems Shake Up The Workplace!

Dr. Stephan Gutzwiller st CEO von auticon Swiss AG. Nach dem Studium der Physik und anschliessender Promotion in Informatik an der Uni Basel hat er bei einer grossen Schweizer Bank ein Datawarehouse-Projekt vorangetrieben. Nach kurzen Engagements bei BCG und einer Dot-com-Firma war er bei der SwissRe im Information Management tätig.

Mental Load and Well-Being

Bilder von Claudia Ciullo und Timo Membrini
Claudia Ciullo und Timo Membrini

Claudia Ciullo ist Teamleaderin im Bereich Learning & Development bei Schindler. Seit 2011 ist sie dort als HR Expertin tätig. Sie sagt von sich, in ihr schlage ein italienisches Herz und ticke ein Schweizer Hirn. Der gemeinsame Nenner in ihrer beruflichen sowie privaten Laufbahn sind und bleiben die Menschen, ihre Vielfalt und ihre Einzigartigkeit. 

Timo Membrini ist Accounting Manager bei Schindler. Er hat langjährige Erfahrung im Finanzbereich und ist seit vier Jahren für Schindler tätig, wo er über das Talent Programm mit dem Thema Inklusion konfrontiert wurde. Als Teil eines Projektteams hat er Möglichkeiten der Inklusion von Menschen mit Handicap in der Schindler Welt miterarbeitet. 

Inklusion und Transformation

Bilder von Gaby Tschofen und Saoirse Jones
Gaby Tschofen, Saoirse Jones

Gaby Tschofen hat Anfang 2020 die neu geschaffene Position des Head Diversity & Inclusion bei Barry Callebaut übernommen. Davor war sie dort fast zwei Jahrzehnte lang als VP Corporate Communications tätig. Mit dem Start ihrer Karriere in der Werbung und vielen Jahren als Kommunikationsexpertin hatte sie immer die Menschen im Fokus. 

Saoirse Jones ist Executive Director und Transformation Manager bei Zürich Versicherungen. Sie leitet strategische Change-Management-Initiativen und implementiert innovative Lösungen. Zudem ist sie Co-Vorsitzende von WIN Switzerland, welches sich für die unternehmensinterne Gleichstellung der Geschlechter einsetzt. 

Summit - Umgang mit dem Unerwarteten

Bilder der Teilnehmenden des Inclusion Summits
Dr. Patricia Widmer, Benno Singer, Saoirse Jones, Jérôme Oguey

Dr. Patricia Widmer ist Programmdirektorin für Diversity und Management an der Universität St. Gallen. Sie promovierte zu «Geschlechterdisparität an der Spitze von Unternehmungen». An der Universität St. Gallen baute sie den Englischen Studiengang des Zertifikatskurses «Women Back to Business» sowie das «Women’s Leadership Programme» auf. Zudem unterrichtet sie, moderiert Podiumsgespräche und hält Referate zu Diversity & Inclusion sowie Unconscious Bias.

Benno Singer ist CEO und Verwaltungsratspräsident der ewp-Gruppe. Er leitet seit vielen Jahren die ewp, ein seit über 70 Jahren bestehendes, unabhängiges Ingenieur:innen- und Planungsunternehmen. Die interdisziplinäre Arbeit von ewp bettet sich in die Kreislaufwirtschaft ein. Da überrascht es nicht, dass Gleichstellung, Lohngleichheit und Diversität selbstverständlich sind. 

Saoirse Jones ist Executive Director und Transformation Manager bei Zürich Versicherungen. Sie leitet strategische Change-Management-Initiativen und implementiert innovative Lösungen. Zudem ist sie Co-Vorsitzende von WIN Switzerland, welches sich für die unternehmensinterne Gleichstellung der Geschlechter einsetzt. 

Jérôme Oguey ist der Gründer und Geschäftsführer von INLEAD®, Betriebsökonom und Coach. INLEAD verbindet seit 2015 Vielfalt- und Inklusionsförderung mit Leadership-, Organisations- und Kulturentwicklung. Die Firma berät Unternehmen schweizweit, befähigt Führungskräfte und hilft ihnen dabei, das Potenzial ihrer heterogenen Teams zu Gunsten aller nachhaltig zu aktivieren.

Tickets & Preise

  • Tagesticket 18. Juni: CHF 40.-
  • Zweitagesticket 18. Juni & 16. / 17. Juni: CHF 80.- 
  • Dreitagesticket 16. - 18. Juni: CHF 105.-

Für Mitarbeitende des Kantons Zürich ist die Teilnahme kostenlos.

Anmeldung

  • Anmeldeformular ausfüllen

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Inklusive Sprache

Sprache schafft Realität und bedeutet Macht. Sprache ist aber auch formbar und verändert sich. Inklusion als Prinzip der Wertschätzung von Diversität in der Gesellschaft bedeutet, dass wir auch mit Sprache gemeinsam daran arbeiten können, dass sich Menschen nicht nur mitgemeint fühlen sollen, sondern einen Platz haben. So trauen sich Kinder beispielsweise Berufe eher zu, wenn diese in einer Inklusiven Sprache dargestellt werden (Freie Universität Berlin, 2015).

Vorteile einer Inklusiven Sprache 

Inklusive Sprache erreicht also nicht nur mehr Menschen, da sie niemanden ausschliesst, sie macht vor allem auch jene Menschen sichtbar, von denen auch wirklich gesprochen wird. Damit unterstützt Inklusive Sprache Anliegen der Gleichstellung: Sie rückt Minderheiten stärker ins Bewusstsein und bildet die Realität ab.

Die wichtigsten Aspekte von Inklusiver Sprache finden sie hier zusammengefasst:  

Eindeutigkeit

Eine Inklusive Sprache stellt die sprachliche Eindeutigkeit ins Zentrum und ermöglichst die Inklusion von allen real vorkommenden Personen. Damit wirkt sie stereotypen Rollenbildern entgegen und unterstützt die Chancengleichheit in der Bildung und am Arbeitsplatz.

Eine eindeutige Sprache spielt besonders im Spracherwerb und beim Erlernen von Stereotypen eine wichtige Rolle. Erfahren Sie hier mehr zur Rolle von Sprache in der Bildung:

Barrierefreiheit

Eine Inklusive Sprache ist so gestaltet, dass Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung, mit einem durchschnittlichen Bildungsstand oder kognitiven Einschränkungen den Text verstehen können. Besonders, wenn sich ein Text an ein grosses Publikum richtet, sind diese Kriterien wichtig:

  • Klar und verständlich
  • Möglichst barrierefrei für screenreading-Programme
  • Zielgruppengerecht

Viele Wege führen zum Ziel

Die Verwendung von inklusiver Sprache muss nicht anstrengend und umständlich sein und die Sätze müssen nicht zu Bandwürmern werden. Denn es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, mehr als zwei Geschlechter in der Sprache sichtbar zu machen. Unsere Empfehlung ist: Gehen Sie spielerisch mit den verschiedenen Formen der Inklusiven Sprache um:

  • «Damen und Herren» sind ein «Publikum»,
  • «Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen» werden ein «Team», «Mitarbeiter:innen» oder «Mitarbeitende»,
  • und «jede*r» kann zu «alle» werden.

Entscheiden Sie daher je nach Zielgruppe, Kontext und Rhythmus, welche Form der Inklusiven Sprache sich am besten eignet und wie Sie sie kombinieren.

Gemeinsam Lösungen finden

Sind Sie unsicher, wie Sie Inklusive Sprache am besten verwenden und welche Ausdrücke allenfalls problematisch sind? Dafür gibt es verschiedene Hilfsmittel, die Sie unterstützen, in der alltäglichen Kommunikation inklusiv zu schreiben. Plug-ins mit Sprachanalysetools können bei intensivem Austausch mit Kundschaft hilfreich sein. Hilfreiche Wörterbücher mit Praxistipps finden Sie online.

 

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