Zürcher Geschichte

Ausschnitt eines Grundrisses von Adliswil aus dem Jahr 1787

Das Staatsarchiv ist auch ein Kompetenzzentrum für Zürcher Geschichte. Sie finden bei uns neben analogen Unterlagen ein grosses digitales Angebot. Zudem dokumentieren wir für Sie die Vielfalt an externen Online-Ressourcen.

Inhaltsverzeichnis

Angebote des Staatsarchivs

Zu den Angeboten des Staatsarchivs gehören die digital verfügbaren Bestände, die wir im Rahmen von Projekten für Sie aufbereiten: Volltexte und Digitalisate von zentralen Serien und von ausgewählten Beständen und Einzelstücken sowie Datensammlungen und Fotobestände.
Einzelne Publikationen des Staatsarchivs sind auch als eBooks verfügbar.

Weitere Online-Ressourcen

Das Angebot an Online-Ressourcen zur Zürcher Geschichte wächst ständig. Die wichtigsten finden Sie im nachfolgenden Katalog.

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Der Online-Artikel zum Kanton Zürich im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) gibt einen gut strukturierten Überblick zur historischen Entwicklung des Kantons von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Er basiert u.a. auf der «Geschichte des Kantons Zürich» (3 Bände, Zürich 1994–1996) und ist mit Bildmaterial, Grafiken und Tabellen sowie einem Literaturverzeichnis angereichert.
Daneben enthält das HLS weitere Artikel zum Kanton Zürich, insbesondere zu Ortschaften, früheren Herrschaftsgebieten und zu Personen, die im Online-Lexikon mit entsprechenden Suchfiltern recherchierbar sind.

Auch das Vorgängerwerk, das Historisch-Biographische Lexikon der Schweiz (HBLS), ist online verfügbar.

Die Zürcher Bibliographie verzeichnet Publikationen zur Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur von Stadt und Kanton Zürich ab 2005. Die Titel werden von der Zentralbibliothek Zürich und dem Staatsarchiv online erfasst.
Die älteren, bis 2011 gedruckten Ausgaben der Bibliographie stehen teilweise ebenfalls online zur Verfügung. Gleichzeitig werden ältere Titel sukzessive nachträglich online erfasst.

Das Abstimmungsarchiv des Statistischen Amts umfasst sämtliche eidgenössischen und kantonalen Sachvorlagen, zu denen sich die Stimmberechtigten des Kantons Zürich an der Urne äussern konnten. Es erlaubt vielfältige Abfragen und Visualisierungen und schliesst nahtlos an die aktuellen Volksabstimmungen an.
Das Angebot ist auch in die App «VoteInfo» integriert.

Das Angebot umfasst über 4500 Mitglieder der kantonalen Legislative seit 1803 mit biografischen Angaben, einschliesslich Amtszeit und Parteizugehörigkeit. Es steht auch als Open Government Data (OGD-Datensatz) zur Verfügung. Auf dieser Grundlage können Sie über Einzelpersonen hinaus vielfältige Abfragen und statistische Auswertungen machen.

Die Aufbereitung der Daten zu den rund 3200 Ratseinsitzen erfolgte auf der Grundlage der vom Staatsarchiv 1962 herausgegebenen Publikation «Die Zürcher Ratslisten 1225 bis 1798» des damaligen Staatsarchivars Werner Schnyder.

Die sogenannte Matrikeledition im Online-Angebot des Archivs der Universität Zürich basiert auf den im Staatsarchiv aufbewahrten Matrikelbüchern und ergänzenden Unterlagen. Sie wurde vom früheren Staatsarchivar Ulrich Helfenstein erarbeitet und reicht vorläufig bis zu den Immatrikulationen des Jahres 1924.

Die Datenbank verzeichnet alle Familien, die 1962 in einer Schweizer Gemeinde das Bürgerrecht besassen. Sie basiert auf der dritten Auflage des Familiennamenbuchs von 1989.
Sie können Ihre Suche auf den Kanton Zürich oder eine einzelne Gemeinde einschränken. Vor 1800 nachweisbare Familien sind mit a (= alteingesessen) gekennzeichnet, für den Zeitraum 1800 bis 1962 ist das Jahr der Einbürgerung angegeben.

Der Archivführer des früheren Staatsarchivars Otto Sigg aus dem Jahr 2006 steht Ihnen sowohl als eBook als auch in einer Online-Version zur Verfügung, die über eine Karte den Direktzugang zu einzelnen Gemeinden erlaubt.
Von den meisten Beständen, die Sigg beschreibt, besitzt das Staatsarchiv Mikrofilme, ausserdem zu allen Beständen Verzeichnisse.

Der Kanton Zürich bietet ein breites kulturhistorisches Angebot an Museen, historischen Gebäuden, Ausstellungen und Rundgängen. Einzelne davon werden vom Kanton regelmässig durch Beiträge aus dem Lotteriefonds finanziell unterstützt.
Dazu gehört auch «Einfach Zürich», ein Netzwerkprojekt zur Vermittlung von Zürcher Kulturgeschichte. Es besteht aus einer permanenten Ausstellung im Landesmuseum (mit Leihgaben aus dem Staatsarchiv) und aus einem wechselnden Programm. In der Trägerschaft und in der Programmgruppe ist auch das Staatsarchiv vertreten.

In der Buchreihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK wird aktuell der Bezirk Dielsdorf neu erforscht und bearbeitet. Er gehört zu den ländlichen Bezirken des Kantons, für die eine grundlegende Neubearbeitung und Publikation ihrer Baudenkmäler geplant ist. Bereits abgeschlossen ist die Neubearbeitung der Stadt Zürich in acht Bänden. Die jüngeren Publikationen sind auch als eBook erhältlich.

Im Rahmen eines durch den Lotteriefonds des Kantons Zürich finanzierten Projekts macht die Stiftung Pestalozzianum ihr vielfältiges, für den Kanton Zürich einmaliges Sammlungsgut, darunter Kinder- und Jugendzeichnungen, zugänglich.

Auf der Plattform e-periodica für retrodigitalisierte Zeitschriften finden Sie u. a. die «Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich» sowie weitere Zürcher Zeitschriften und Druckschriften wie das Schulblatt des Kantons Zürich und die Berichte der Zürcher Schulsynode und Schulkapitel.
In Vorbereitung ist die Digitalisierung des «Zürcher Taschenbuchs», das als Jahresgabe für den Freundeskreis des Staatsarchivs erscheint.

Die Plattform der Schweizerischen Nationalbibliothek für retrodigitalisierte Zeitungen bietet aus dem Kanton Zürich u. a. die Tageszeitungen «Neue Zürcher Nachrichten» (NZN) und «Die Tat» an. Die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) folgt Ende 2021.
Über eine Liste sind auch Zeitungen zugänglich, die auf anderen Online-Plattformen publiziert wurden.

Die Plattform für digitalisierte handschriftliche Quellen aus Schweizer Bibliotheken und Archiven hat mit ausgewählten Beständen der Zentralbibliothek Zürich einen Schwerpunkt auf Turicensia. Zum vielfältigen Angebot gehören u. a. auch Gemeindechroniken, wie sie der Kirchenhistoriker Emil Egli und der Lokalhistoriker Emil Stauber um 1900 initiierten.

Die Plattform für digitalisierte Drucke aus Schweizer Bibliotheken umfasst aus den Beständen der Zentralbibliothek Zürich u. a. Mandate aus der Frühen Neuzeit sowie Werke aus der Bibliothek des 1862 aufgehobenen Klosters Rheinau und aus der Bibliothek der Naturforschenden Gesellschaft.

Das Online-Angebot basiert auf der historisch-kritischen Edition der Briefe von und an Zwingli (5 Bände, Leipzig 1911–1935), die zu rund 75 Prozent in den Beständen des Staatsarchivs überliefert sind. Es umfasst bisher die Briefe bis zum Jahr 1528.

Das Online-Angebot basiert auf der historisch-kritischen Edition der Briefe von und an Bullinger (Zürich 1973 ff.), die zu über 80 Prozent in den Beständen des Staatsarchivs überliefert sind. Es umfasst bisher die Briefe bis zum Jahr 1546.

Die Online-Edition umfasst sämtliche über 5000 bekannten Briefe von und an Escher, von denen eine Auswahl auch in Buchform vorliegt.

Das Projekt der Universität Bern publiziert Fotos von Überschwemmungen und verortet sie punktgenau auf einer Karte der Schweiz. Das Staatsarchiv hat Fotos aus dem Bestand Z 451 (Fotosammlung Amt für Gewässerschutz und Wasserbau) beigesteuert.

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