Versicherungen & Schadenfälle

Regal mit gelber Unfallkreide.

Der Kanton trägt die meisten Risiken und Schäden selber. Für den Abschluss von Policen und die Koordination versicherter Schadenfälle ist der Versicherungsdienst zuständig. Hier finden Personaldienste und Mitarbeitende alle nötigen Informationen.

Inhaltsverzeichnis

Grundsätze

Der Kanton Zürich agiert als Selbstversicherer. Das heisst, er trägt den grössten Teil der Risiken und Schäden selber. Dies ist über einen längeren Zeitraum die für den Steuerzahler günstigere Lösung: Aufgrund ihrer Grösse erreichen die Verwaltung und die kantonalen Betriebe eine ähnliche Risikoverteilung, wie sie Versicherungsgesellschaften mit ihrem Angebot für viele Einzelpersonen oder Unternehmen schaffen.

Ausnahmen gibt es nur dort,

  • wo es einen Versicherungszwang gibt (z. B. Unfallversicherung oder Motorfahrzeughaftpflicht), 
  • wo es zu vielen oder komplexen Schadenfällen kommen kann (z. B. Fahrzeugschäden oder Medizinalhaftpflicht), 
  • wo der Kanton Interesse an einem Versicherungsschutz für Dritte hat (z. B. freiwillige Unfall-Ergänzungsversicherung).

Zuständigkeiten

Beschaffung von Versicherungen

Der Versicherungsdienst beschafft die Versicherungen für

  • die kantonale Verwaltung und die Rechtspflege;
  • die kantonalen Hochschulen (Universität Zürich, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürcher Hochschule der Künste, Pädagogische Hochschule Zürich);
  • die kantonalen Spitäler (Universitätsspital Zürich, Kantonsspital Winterthur, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Integrierte Psychiatrie Winterthur).

Koordination versicherter Schadenfälle

Für diese Organisationen (mit Ausnahme der kantonalen Spitäler) koordiniert der Versicherungsdienst auch die Erledigung versicherter Schadenfälle.

Staatshaftung

Staatshaftungsfälle des Kantons, für die keine Versicherung besteht: Sie werden ausserhalb des Versicherungsdienstes vom Fach- und Rechtsdienst  betreut.

Geltungsbereich Merkblätter und Formulare

Die hier zur Verfügung gestellten Unterlagen gelten für

  • die kantonale Verwaltung und die Rechtspflege, 
  • die kantonalen Hochschulen und Spitäler.

Für die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich gelten die Anleitungen und Formulare:

  • Personalunfälle
  • Sachschäden des Personals

Personalunfälle und Unfallversicherung

Unfälle: Informationen für Mitarbeitende

Unfallmeldungen

  • Das Unfallmeldeformular wird aus dem Lohnsystem PULS erstellt.
  • Bitte verlangen Sie das Formular beim für Sie zuständigen Personaldienst oder bei Ihren Vorgesetzten!

Freiwillige Unfall-Ergänzungsversicherung

Beitreten können alle kantonalen Angestellten, die für Nichtberufsunfall versichert sind.

  • Die Prämie von 0,3% des Bruttolohnes geht zu Lasten der Versicherten
  • Die Versicherung ist aktiv, sobald der Lohnabzug zum ersten Mal erfolgt ist 
  • Beitritt und Kündigung sind jederzeit möglich

Detaillierte Informationen über die freiwillige Ergänzungsversicherung finden Sie im Dokument «Unfallversicherung: Wegleitung für das Personal des Kantons Zürich» am Anfang dieses Kapitels.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Wenn Sie die Versicherung weiterführen wollen, müssen Sie bereits vor Ihrer Pensionierung aktiv werden.

  1. Laden Sie das folgende Formular «Übertritt in die Einzelversicherung Unfall» herunter.
  2. Füllen Sie das Formular aus. 
  3. Machen Sie eine Kopie der aktuellen Lohnabrechnung.
  4. Senden Sie das Formular und die Kopie der Lohnabrechung an die AXA Winterthur.

Sie erhalten danach eine Offerte und einen Einzelvertrag.

Abredeversicherung

Mitarbeitende des Kantons können die Abredeversicherung direkt bei der AXA Versicherungen AG abschliessen:

Mitarbeitende von Betrieben, die bei der Suva gegen Unfall versichert sind, können die Abredeversicherung direkt bei der SUVA lösen:

Versicherungsnachweis Unfallversicherung für Reisen ins Ausland

  • Dieser Versicherungsnachweis gilt nur für die Unfallversicherung.
  • Ein Nachweis für die Krankenversicherung müsste bei der Krankenkasse einverlangt werden. 
  • Im Ausland müssen medizinische Leistungen trotz Versicherungsnachweis oft direkt und sofort beglichen werden. Deshalb empfehlen wir, auf Reisen ins Ausland eine Kreditkarte mit genügend Deckung oder eine Ersatzkreditkarte mitzunehmen. Die Kosten werden dann nach der Heimkehr von der Versicherung gegen Vorlage der entsprechenden Belege und Arztzeugnisse erstattet. 
  • In gewissen Ländern, vor allem in Nordamerika, können die Spitalkosten die schweizerische Deckung überschreiten, weshalb allenfalls der Abschluss einer Zusatzversicherung empfehlenswert ist.

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  1. Laden Sie das folgende Formular «Bestellung Versicherungsnachweis» herunter.
  2. Füllen Sie das Formular aus.
  3. Mailen Sie das Formular an george.schneider@fdgs.ch.

    Unfälle: Informationen für Vorgesetzte und Personaldienste

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  1. Beachten Sie unseren Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich: Wir bieten keine private Versicherungsberatung an, auch nicht für subventionierte Institutionen.
  2. Konsultieren Sie zuerst unsere Merkblätter und Wegleitungen

Stefan Hämmerli

Leiter Versicherungsdienst

stefan.haemmerli@fdgs.zh.ch
+41 43 259 33 09

George Schneider

Versicherungsdienst

george.schneider@fdgs.zh.ch
+41 43 259 33 08

Sachschäden des Personals

Schäden an Brillen und Hörapparaten

Bei einem Unfall mit behandlungsbedürftiger Körperschädigung werden Schäden an Brillen und Hörapparaten durch die Unfallversicherung ersetzt.

Schäden bei erhöhtem Berufsrisiko

Sachschäden, die auf ein erhöhtes Berufsrisiko zurückzuführen sind, können von den Direktionen zu Lasten der Amtsrechnung ersetzt werden.

Übrige Sachschäden

Für andere Sachschäden des Personals übernimmt der Staat kein Risiko, namentlich

  • an privaten Arbeitsgeräten (Laptop, Taschenrechner, Handy, Fotoapparat usw.),
  • Büroausstattungen (Bilder, Teppiche usw.),
  • Verlust privater Kassen 

Kaskoversicherung für Dienstfahrten mit privaten Motorfahrzeugen

Für private Motorfahrzeuge besteht eine Vollkaskoversicherung während Dienstfahrten, für die eine Kilometerentschädigung ausgerichtet wird.

Bei gleichzeitiger Schädigung von Dritten (z. B. bei einer Kollision) ist deren Schaden der (obligatorischen) Haftpflichtversicherung der Fahrzeughalterin oder des Fahrzeughalters anzumelden.

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Die Versicherung gilt für

  • private Motorfahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen,
  • mit denen Behördenmitglieder, Organe und Angestellte Dienstfahrten im Sinne des kantonalen Personalrechts ausführen, 
  • für welche die versicherte Institution eine Kilometerentschädigung ausrichtet (§ 68 VVO).

Versicherte Institutionen:

  • alle kantonalen Amtsstellen und Betriebe des Kantons Zürich
  • Gebäudeversicherung des Kantons Zürich
  • Integrierte Psychiatrie Winterthur
  • Kantonsspital Winterthur
  • Pädagogische Hochschule Zürich
  • Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
  • Universität Zürich
  • Universitätsspital ZürichZürcher Hochschule der Künste
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Folgende Ereignisse sind versichert:

  • Kollision, d. h. Schäden durch plötzliche äussere Einwirkung wie Anprall, Zusammenstoss usw.
  • Feuer, d. h. Schäden infolge Brand, Blitzschlag, Explosion oder Kurzschluss; nicht versichert sind Sengschäden und Schäden an elektrischen Fahrzeugteilen infolge eines inneren Defekts
  • Elementarschäden wie Steinschlag, Erdrutsch, Hochwasser, Sturm (ab 75 km/h)
  • Schneerutsch, d. h. Schäden durch Herabfallen von Schnee oder Eis
  • Diebstahl bzw. Verlust oder Beschädigung infolge Diebstahl
  • Tierschäden durch Kollision mit fremden Tieren auf öffentlichen Strassen sowie Marderbiss
  • Glasbruch an Front-, Seiten-, Heck- und Dachscheiben (abschliessende Aufzählung)
  • Vandalenschäden: Mutwilliges Abbrechen von Antennen, Rückspiegel, Scheibenwischer oder Ziervorrichtung, Zerstechen von Reifen, Hineinschütten von schädigenden Stoffen in Treibstofftank, Aufschlitzen des Cabrioletverdecks sowie Bemalen mit Farben und anderen Stoffen (abschliessende Aufzählung)
  • Hilfeleistungsschäden, d. h. Verschmutzung durch verunfallte Personen
  • Absturz von Luftfahrzeugen oder Teilen davon

Versichert ist das Fahrzeug einschliesslich Sonderausrüstung und Zubehörteile. Die Leistungen sind in jedem Fall auf den Kaufpreis und höchstens Fr. 120'000 und im Übrigen auf folgende Beträge begrenzt:

im 1. Betriebsjahr: 100–90% des Neuwertes*
im 2. Betriebsjahr: 90–82% des Neuwertes*
im 3. Betriebsjahr: 82–74% des Neuwertes*
im 4. Betriebsjahr: 74–66% des Neuwertes*
im 5. Betriebsjahr: 66–58% des Neuwertes*
im 6. Betriebsjahr: 58–51% des Neuwertes*
im 7. Betriebsjahr: 51–45% des Neuwertes*
ab 8. Betriebsjahr: 120% des Zeitwerts

es gilt*: mind. 100% und max. 150% des Zeitwerts

Mitversichert bis höchstens Fr. 1'000 sind mitgeführte persönliche Effekten, die mit oder aus dem abgeschlossenen Fahrzeug gestohlen oder mit diesem beschädigt werden, nicht aber Geld, Kreditkarten, Lunch-Check-Karte, Billetts und andere Wertgegenstände (z.B. Schmuck), Tiere, Handys, EDV-Hard- und -Software, Unterhaltungselektronik, Daten- und Tonträger sowie der Berufsausübung dienende Sachen.

Bei ausgewiesenem Bedarf sind besondere Auslagen wegen des Nutzungsausfalls bis höchstens Fr. 1000 mitversichert.

Mitversichert sind schliesslich der Selbstbehalt und der Bonusverlust in der Haftpflichtversicherung gemäss nachstehender Ziffer 6.

Bei Doppelversicherung geht die vorliegende Versicherung vor, d. h. sie kann vor einer allfälligen privaten Kaskoversicherung in Anspruch genommen werden.

Die oder der Versicherte hat bei jedem Kollisionsschaden Fr. 300 selbst zu tragen. Bei den übrigen Schäden (Ziffer 2 lit. b - j) entfällt dieser Selbstbehalt.

Muss bei einem versicherten Ereignis auch die Haftpflichtversicherung der Halterin oder des Halters Leistungen erbringen, sind ein allfälliger Selbstbehalt und Bonusverlust versichert. Für die Berechnung des Bonusverlusts werden die dem Schadenfall folgenden fünf Jahre berücksichtigt, in der Annahme, dass bis zu diesem Zeitpunkt der Bonus nicht durch einen weiteren Schaden beeinflusst wird und keine Änderung der Prämie oder des Bonussystems eintritt.

Sobald die Halterhaftpflichtversicherung die Erhebung eines Selbstbehalts oder einen Bonusverlust wegen des Ereignisses anzeigt, ist der Allianz (vgl. nachstehende Ziffer 7) unverzüglich eine Kopie zuzustellen. Die Allianz muss insbesondere die Möglichkeit haben, innert der vom Haftpflichtversicherer gesetzten Frist den Bonusverlust abzuwenden, indem sie ihm seine Schadenaufwendungen zurückerstattet.

Bei einem Schadenereignis, dessen Folgen voraussichtlich die Versicherung betreffen könnten, hat die oder der Versicherte mit dem Schadenformular unverzüglich Meldung zu erstatten. Dies gilt auch dann, wenn zwar kein Schaden am eigenen Fahrzeug entstanden, aber ein Bonusverlust in der Haftpflichtversicherung zu erwarten ist.

Das Schadenformular ist von der vorgesetzten Stelle visieren zu lassen. Mit dem Visum bestätigt die oder der Vorgesetzte, dass sich der Schadenfall auf einer Dienstfahrt zugetragen hat, für die eine Kilometerentschädigung ausgerichtet wurde.

Das visierte Schadenformular ist an das Generalsekretariat der Finanzdirektion zu senden. 

  • Die weitere Schadenabwicklung erfolgt direkt zwischen der versicherten Person und der Versicherung.
  • Kontakt für Rückfragen (mit Angabe der Policennummer U.303.000.962: Schadencenter Zürich, Tel. 0800 22 33 44, Fax 058 358 40 40.

Reparaturen dürfen nur mit der Einwilligung der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft in Auftrag gegeben werden, ausser in dringenden Fällen bei Schäden unter Fr. 500.

In der Regel können in einer allfälligen privaten Vollkaskoversicherung die Dienstfahrten ausgeschlossen werden, wenn sie pro Jahr mindestens 3000 km erreichen. Üblich sind folgende Rabatte:

  • bei 3000 bis 10'000 km Dienstfahrten pro Jahr: 20%
  • bei über 10'000 km Dienstfahrten pro Jahr: 40%

Wenn aufgrund dieser Bestimmungen eine Rabattgewährung in Betracht kommt, ist es Sache der oder des Angestellten bzw. Behördenmitglieds, sich mit seinem Kaskoversicherer in Verbindung zu setzen.

Zum Beweis der Anzahl Dienstkilometer kann eine Bestätigung der vorgesetzten Dienststelle über die jährlich entschädigten Dienstkilometer oder die Verfügung, mit welcher die Dienstkilometerzahl pro Jahr bewilligt wurde, vorgewiesen werden.

Fragen zu Kasko- und Sachschäden

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Stefan Hämmerli

Leiter Versicherungsdienst

stefan.haemmerli@fdgs.zh.ch
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Giulia Romano

Assistentin Versicherungsdienst

giulia.romano@fdgs.zh.ch
+41 43 259 33 06

Dienstfahrtenkasko

 

Versicherungsnachweise für Motorfahrzeuge

Direkt bestellen bei:

  • broker.ost@zurich.ch 
  • mit Verweis auf die Police Nr. 09.986.645 Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG. 

Der Versicherungsnachweis wird von der Zürich-Versicherung noch am gleichen Tag dem Strassenverkehrsamt zugestellt.
Der Fahrzeughalter erhält nur auf ausdrücklichen Wunsch eine Rückmeldung.

 

Verkehrsunfälle mit Staatsfahrzeugen

Fragen zu Verkehrsunfällen mit Staatsfahrzeugen

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Stefan Hämmerli

Leiter Versicherungsdienst

stefan.haemmerli@fdgs.zh.ch
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Giulia Romano

Assistentin Versicherungsdienst

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+41 43 259 33 06

Pflegekinder

Haftpflichtversicherung

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Pflegekinder in Pflegeverhältnissen, die
1. unter der Aufsicht einer zürcherischen Behörde stehen und/oder
2. von einer Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Zürich angeordnet wurden.
Die Pflegefamilie kann auch ausserhalb des Kantons Zürich wohnen.
Pflegekinder sind bis zum vollendeten 18. Altersjahr versichert.

Gedeckt sind Personen- und Sachschäden bis 5 Mio. Franken, die das Pflegekind andern zufügt.

Versichert ist auch die gesetzliche Haftung der Pflegeeltern gegenüber
– Dritten für Handlungen des Pflegekindes und
– gegenüber dem Pflegekind selbst.
Diese Deckungserweiterung gilt nur, wenn
– der Schaden nicht durch die Haftpflichtversicherung der leiblichen Eltern oder der Pflegeeltern gedeckt wird, oder wenn diese keine solche Versicherung haben, und
– die Familie nicht mehr als fünf Minderjährige aufnimmt (gemäss § 3 der Verordnung über die Pflegekinderfürsorge gelten für Pflegeorte, an denen mehr als fünf Pflegekinder aufgenommen werden, die Bestimmungen über die Jugendheime; vgl. auch Art. 13 der Verordnung über die Aufnahme von Pflegekindern, PAVO).

Grundsätzlich beträgt der Selbstbehalt je Schadenereignis Fr. 500.00. Wird der Schaden der Pflegefamilie zugefügt, sind ebenfalls nur Schäden ab Fr. 500.00 versichert, ab diesem Betrag jedoch ohne Selbstbehalt.

Der Schaden ist in folgender Reihenfolge dem jeweiligen Versicherer zu melden:
1. der leiblichen Eltern,
2. der Pflegeeltern, und
3. nur wenn in Ziff. 1 und 2 eine Versicherungspolice fehlt oder nach deren Bedingungen keine Deckung besteht, dem Versicherungsdienst des Kantons Zürich mit dem entsprechenden Formular (vgl. Ziffer 6)

Fragen zu Schadenereignissen mit Pflegekindern

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Stefan Hämmerli

Leiter Versicherungsdienst

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George Schneider

Versicherungsdienst

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Einbruchdiebstahl von Geldwerten

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Versichert sind Schäden infolge von Einbruchdiebstahl und Raub, nicht aber einfacher Diebstahl, d.h. Diebstahl ohne Gewaltanwendung.

Versichert sind Geldwerte, d.h. Bargeld, Wertpapiere, Lunch-Checks, Sparhefte, Edelmetalle, Münzen, Medaillen, Edelsteine und Perlen sowie nicht entwertete Briefmarken und Schmucksachen, sofern sie dem Kanton gehören oder ihm anvertraut bzw. von ihm zur Verwahrung übernommen wurden.

Das blosse Aufbewahren privater Geldwerte in Amtsräumen ist kein Anvertrauen. Geldwerte des Personals und private Kassen sind nicht versichert.

Nicht versichert ist der Diebstahl von Sachwerten wie Bürogeräte, Warenvorräte usw.

Geldwerte sind bei Einbruchdiebstahl und Beraubung je nach Art der Aufbewahrung bis zu folgenden Höchstbeträgen versichert:

  • Fr. 1'000'000 in alarmgeschützten Kassenschränken über 300 kg,
  • Fr. 200'000 in nicht alarmgeschützten Kassenschränken über 300 kg,
  • Fr. 50'000 in Kassenschränken von 100–300 kg und in Wandtresoren,
  • Fr. 10'000 in andern abgeschlossenen Behältnissen.

Bei Geldtransporten gelten folgende Limiten:

  • Fr. 100'000 beim Transport durch eine Person,
  • Fr. 200'000 beim Transport durch eine Person unter Verwendung einer gesicherten Geldbotentasche oder durch zwei Personen ohne gesicherte Geldbotentasche, wobei keine Person mehr als Fr. 150'000 auf sich führen darf.

Wenn beim Einbruch Geldwerte gestohlen wurden oder klare Indizien dafür vorliegen, dass dies versucht wurde (z.B. Beschädigung des Kassenschranks), sind folgende Sachschäden und Kosten mitversichert:
- Gebäude- und Mobiliarbeschädigungen bis Fr. 50'000,
- die Kosten für die Entsorgung von Überresten versicherter Sachen, für Notmassnahmen (Notverglasungen usw.), für Schlossänderungen, für die Wiederherstellung von Akten, Geschäftsbüchern usw. sowie – im Fall von Beraubung – für persönliche Effekten,
insgesamt höchstens Fr. 60'000.

Der Selbstbehalt pro Schadenfall beträgt Fr. 2000.

Wenn der versicherte Schaden den Selbstbehalt übersteigt, ist er durch die Amtsstelle mit dem vollständig ausgefüllten Schadenformular unverzüglich dem Generalsekretariat der Finanzdirektion zu melden.
Die Belege für den Schaden sind sobald wie möglich nachzuliefern.

Fragen zu Einbruchdiebstählen

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Stefan Hämmerli

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George Schneider

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george.schneider@fdgs.zh.ch
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Weiterführende Informationen

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Kontakt

Finanzdirektion – Generalsekretariat

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Adresse

Walcheplatz 1
8090 Zürich
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