Fahrkompetenz

Mit zeitgemässen Massnahmen fördert der Kanton die Velofahrkompetenz. Insbesondere für Kinder auf dem Weg zur Schule, für Velo-Neulinge oder auch für e-Bikefahrende werden zielgruppengerechte Lernprogramme zur Verfügung gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Veloverkehr zur Schule

Die Fachstelle Veloverkehr und die Kinder- und Jugendinstruktion der Kantonspolizei helfen mit, Kinder so früh wie möglich auf den Verkehr vorzubereiten. Somit wird ihnen eigenständige Mobilität ermöglicht. Die Ausbildungskampagne Veloschuel begleitet die Kinder von der zweiten bis zur sechsten Klasse.  Sie vermittelt Verkehrskompetenz auf spielerische Art und Weise, aber immer auf Augenhöhe.

Damit Kinder und Jugendliche eine Übungsumgebung im Schonraum vorfinden, werden Veloparcours auf Pausenplätzen eingerichtet. Darauf erlernen sie Velofahrmanöver abseits des dichten Strassenverkehrs. Kinder steigern spielerisch ihre Fahrkompetenz mit dem Velo und Eltern können erleben, wie essenziell Velofahrpraxis für die Sicherheit ihrer Kinder ist.

Rechtliche Aspekte

Obschon die Verantwortung für den Schulweg bei den Eltern liegt, erlassen viele Schulen mehr oder weniger verbindliche Regelungen betreffend der Verkehrsmittel, welche die Kinder zur Schule benutzen dürfen.

Viele dieser Regelungen sind Jahrzehnte alt, haben Tradition und werden selten in Frage gestellt. Der folgende Auszug aus der Volksschulverordnung § 66, Absatz 2 verdeutlicht jedoch, dass hier ein Missverständnis vorliegt: «Die Verantwortung für Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg liegt bei den Eltern.»

Velofahrkurse für weitere Zielgruppen

Im Veloförderprogramm wurden bereits Velofahrkurse für Zielgruppen entwickelt, die keinen Zugang zum Velofahren haben. Die grossen Herausforderung dabei waren:

  • die eigentlichen Grundlagen des Velofahrens zu erkennen
  • ein sprachneutrales Lehrmittel zu entwickeln
  • Helfer, Behörden und Organisationen zu gewinnen
  • ein passendes Umfeld für Kurse zu schaffen

Velofahrkurse für Flüchtlinge

Teile der Gesellschaft haben keinen Zugang zum Velo und zu den geltenden Strassenregeln. Geflüchtete Menschen leben hier, doch ihr Aktionsradius ist, nicht zuletzt aufgrund knapper finanzieller Mittel, überaus eingeengt. Das Velo als günstiges und reparables Verkehrsmittel bietet diesen Menschen mehr individuelle Freiheit. Die Weitergabe von Velokompetenz ist somit eine wesentliche Integrationsarbeit und dient schlussendlich der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Die Idee dahinter: Die Lernenden selbst können das Velofahren später ihren Angehörigen weitervermitteln.

Velofahren lernen in drei Modulen

Um die Massnahme umsetzen zu können, setzte sich das Team der Veloförderung ausgiebig mit der Methodik auseinander: Was ist die Essenz des Velofahrens? Wie lernt man das wirklich? Dazu kommen die Kenntnisse vom Strassenverkehr: Regeln, Verkehrsschilder, richtige Zeichen geben und das Meistern kritischer Fahrmanöver.  Daraus entstanden folgende Module:

  1. Übungssammlung
    Das Ringheft enthält spielerische Übungen für das Gleichgewicht und die Fahrtechnik, für die Schärfung der Sinne beim Velofahren sowie für das Üben anspruchsvoller Situationen.
  2. Sicher im Verkehr
    Schulungsvideos zeigen anhand der Veloprüfungsstrecke in Wetzikon, wie alle für Velofahrende relevanten Fahrmanöver ausgeführt werden.
  3. Kritische Situationen
    Erkläranimationen aus dem Projekt der Veloschuel fördern das Erkennen kritischer Situationen im Strassenverkehr.

Velofahren lernen

Velofahren lernen
Velofahren lernen

E-Velofahrkurse

Der Elektrovelo-Boom der letzten Jahre ist etwas durchaus Positives. Primär ist das E-Velo ein Ermöglicher. Leider nehmen mit der steigenden E-Bike-Nutzung auch die Unfallzahlen zu. Um dem entgegenzuwirken, führte die FaVe in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich einen Pilotkurs durch, bei dem erstmals ältere Menschen Elektrovelos ausprobieren konnten.

Der E-Bike Schnupperkurs beantwortete häufige Fragen zum Elektrovelo, vermittelte Verkehrs- und Verhaltensregeln und bot praktische und auch spielerische Fahrübungen an. Detaillierte Rückmeldungen ermöglichen es jetzt, ein neues Trainingsangebot so zu gestalten, dass es für jedes Erwachsenenalter funktioniert.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Amt für Mobilität - Fachstelle Veloverkehr

Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
Route (Google)

Telefon

+41 43 259 54 30

E-Mail

velo@vd.zh.ch

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Judith Setz - Medienkontakt

Adresse
Neumühlequai 10
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+41 43 259 54 21

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kommunikation.afm@vd.zh.ch

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