Der Kanton Zürich setzt verschiedene Instrumente ein, um die Qualität der stationären Versorgung in den Listenspitälern zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dazu gehören die Qualitätsprogramme, regelmässige Spitalinspektionen, die Erfassung von Komplikationen sowie Vorgaben zu Mindestfallzahlen.
Qualitätsprogramme
Der Kanton Zürich führt in unterschiedlichen Fachbereichen Qualitätsprogramme durch. Ziel dieser ist die Förderung der Qualitätsentwicklung und Sicherstellung einer hohen Versorgungsqualität im Kanton Zürich und interessierten teilnehmenden Kantonen oder Spitälern.
Spitalinspektionen
Im Rahmen der Spitalinspektionen überprüft der Kanton Zürich regelmässig, ob die Listenspitäler und Geburtshäuser die Anforderungen der Spitalliste erfüllen. Die Inspektionen dienen dabei insbesondere der Eigenkontrolle und sollen Verbesserungen anstossen.
Erfassung von Komplikationen
Seit 2024 erfassen die Zürcher Listenspitäler den Zusatzkode «Present on Admission» (POA). Damit kann unterschieden werden, ob eine Diagnose bereits bei Spitaleintritt bestand oder erst während des Spitalaufenthalts auftrat.
Mindestfallzahlen
Der Kanton Zürich legt zur Stärkung der Behandlungsqualität bei bestimmten Eingriffen Mindestfallzahlen pro Operateurin und Operateur fest.
Weiterführende Informationen
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
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Gesundheitsdirektion – Amt für Gesundheit