Fischerei

Bachforellen beim Laichen

Mit 3600 Kilometer Fliessgewässerstrecke und zahlreichen Stillgewässern hat der Kanton Zürich viel zu bieten. Nach Erwerb eines Patentes steht es jeder sachkundigen Person frei, an den grossen Seen zu fischen. Das Fischereirecht an Fliessgewässern und Kleinseen wird meist verpachtet.

Inhaltsverzeichnis

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Fischerei im Kanton Zürich 

Von den grossen Seen über eine Vielzahl an Bächen und Flüssen sowie unzähligen Teichen und Kleinseen bietet der Kanton Zürich mit Ausnahme von alpinen Gewässern alle für die Schweiz charakteristischen Fischgewässer. Die grossen Stillgewässer Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee beheimaten eine ganze Palette unterschiedlicher Fischarten, vom Brachsmen über den Gründling bis zur Seeforelle. Zu den fischereilich beliebtesten Arten der Grossseen zählen die Felchen, das Egli und der Hecht. In den kleinen bis mittelgrossen Fliessgewässern dominiert die Bachforelle. Die grossen Flüsse wie Limmat, Reuss, Rhein und Thur sind der Äschen- und Barbenregion zuzuordnen.

Für den Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee sind Angelfischerpatente online, bei der Fischerei- & Jagdverwaltung oder bei mehreren Ausgabestellen erhältlich. Die Fliessgewässer und kleinen stehenden Gewässer sind jeweils für acht Jahre verpachtet.
Bewilligungen für diese Reviere können nur über die Pachtgesellschaften bezogen werden. Neben der Angelfischerei üben auf den Zürcher Seen Berufsfischer ihr Handwerk aus.

 

Merkblatt zu Trockenheit an Gewässern

In Zusammenarbeit mit den Kantonen Aargau, St.Gallen und Thurgau entwickelte die Fischerei- und Jagverwaltung ein Merkblatt das aufzeigt, wie und mit welchen Mitteln bei ausgeprägten Hitze- und Trockenperioden die Fischfauna geschützt werden kann. Zudem wird aufgezeigt, wie sich die Bevölkerung selbst am Schutz der heimischen Gewässer beteiligen kann. Das Merkblatt richtet sich an Sportfischer, Gewässeranstösser, Gemeinden, Fachpersonen und Medienschaffende. 

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