Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen Auswirkungen der Pandemie. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Inhaltsverzeichnis

Registrieren und Termine buchen

Vorteile:

  • Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.
  • Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie einen sechsstelligen Code. Bewahren Sie diesen auf. Sie benötigen ihn für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Impfhotline Kanton Zürich: 0848 33 66 11

Montag bis Sonntag: 07.00–23.00 Uhr

Empfehlung: ab 18 Uhr oder an Wochenenden anrufen.

Die Impfhotline beantwortet Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zu Zertifikaten. Hier bekommen Sie auch Hilfe, falls Ihnen die Online Registrierung nicht möglich ist.

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Per 4. Oktober 2021 werden bei der kantonalen Impfhotline separate Nummern für die aufgeführten Sprachen zu definierten Zeiten angeboten.

Albanisch: +41 44 244 54 41

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr  

Dienstag: 17.00–20.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr 

Donnerstag: 17.00–20.00 Uhr

Italienisch: +41 44 244 54 42

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Samstag: 08.00–11.00 Uhr

Sonntag: 08.00–11.00 Uhr

Portugiesisch: +41 44 244 54 43

Montag: 09.00–11.00 Uhr

Donnerstag: 09.00–11.00 Uhr

Freitag: 09.00–11.00 Uhr

Sonntag: 09.00–11.00 Uhr

Serbisch, Kroatisch, Bosnisch: +41 44 244 54 44

Montag: 19.00–23.00 Uhr

Dienstag: 19.00–23.00 Uhr

Mittwoch: 19.00–23.00 Uhr

Donnerstag: 19.00–23.00 Uhr

Freitag: 19.00–23.00 Uhr

Samstag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Sonntag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Spanisch: +41 44 244 54 45

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr

Boosterimpfung

Unter folgendem Link erfahren Sie alle Informationen zu den Auffrischimpfungen mit den mRNA-Impfstoffen im Kanton Zürich:

Wer sich impfen lassen kann

Die COVID-19-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wird allen Personen ab 12 Jahren empfohlen. 

Terminbuchung

Die Buchung der Impftermine erfolgt über das gleiche Impftool wie die Registrierung. Alle Zürcherinnen und Zürcher ab 12 Jahren sind zur Terminbuchung zugelassen.

Vorteile:

  • Wählen Sie den Impfort aus und buchen Sie Ihre Impftermine.
  • Für die Umbuchung oder Stornierung eines Impftermins loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihrem selbst gewählten Benutzernamen bitte erneut auf dem kantonalen Impftool ein.
  • Bei telefonischer Registrierung via Impfhotline ist die Terminbuchung nur telefonisch möglich.

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Impfung allen Jugendlichen empfohlen

Die Impfung wird gemäss Impfempfehlung des BAG und der EKIF allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Vorbehalte empfohlen. Es stehen mehr Daten zur Sicherheit der Impfung von Jugendlichen im Alter von 12–17 Jahren aus den USA zur Verfügung (über 9 Millionen Comirnaty-Geimpfte).

Impfstoff Spikevax (Moderna) und Comirnaty (PfizerBioNTech) ab 12 Jahren zugelassen

Neben dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech ist auch der Impfstoff Spikevax von Moderna für Jugendliche ab 12 Jahren durch Swissmedic zugelassen. Nicht zugelassen ab 12 Jahren ist der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson, dieser darf erst ab 18 Jahren verabreicht werden.

Impfungen an fünf Standorten und in Impfmobilen

Geimpft werden Jugendliche in den Impfzentren Winterthur, Uster, Triemli und im Referenz-Impfzentrum EBPI Zürich sowie am Kinderspital Zürich. Auch in den seit Ende August zum Einsatz kommenden Impfmobilen werden Jugendliche geimpft.

Begleitung der Jugendlichen wird empfohlen

Urteilsfähige Minderjährige können selber entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen. Die Urteilsfähigkeit wird vermutet. Allerdings empfiehlt die Gesundheitsdirektion,  dass sich die Jugendlichen von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin zur Impfung begleiten lassen.

Unbegleitet mit Einwilligungserklärung

Unbegleitete Jugendliche müssen die folgende Einwilligungserklärung einer gesetzlichen Vertreterin oder eines Vertreters mitbringen.

Unbegleitet und ohne Einwilligungserklärung Impfung nur im Kinderspital möglich

Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung können nur im Kinderspital geimpft werden. Ihre Urteilsfähigkeit wird dort von einer Fachärztin oder einem Facharzt Pädiatrie vor der Impfung abgeklärt.

Terminbuchung online 

Jugendliche, die zur Impfung von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin begleitet werden oder eine von diesen unterzeichnete Einwilligungserklärung mitbringen, können sich über das kantonale Impftool zur Impfung anmelden.

Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung können sich ebenfalls über das kantonale Impftool für einen Impftermin im Kinderspital anmelden.

Impfhotline bei Beratungsbedarf

Bei besonderem Beratungsbedarf ist die Impfhotline 0848 33 66 11 zu kontaktieren. Diese gibt erste Auskünfte und vereinbart bei Bedarf einen Termin am Kinderspital. 

Impfung von Begleitpersonen

Begleitpersonen der Jugendlichen können sich vor Ort – ohne Voranmeldung – mitimpfen lassen. Sie werden gebeten, die folgenden Dokumente mitzubringen: amtlicher Ausweis, Krankenversicherungskarte, allfällige Zusatzunterlagen (z.B. ärztliches Attest), allfälliger Nachweis einer COVID-19-Erkrankung.

Die Impfung von Kindern unter 12 Jahren ist derzeit nicht vorgesehen. Es fehlen die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppen. Die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna sind in der Schweiz für Kinder unter 12 Jahren noch nicht zugelassen.

Impfung mit mRNA-Impfstoffen allen Schwangeren empfohlen

Die Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna wird gemäss angepasster Impfempfehlung des BAG und der EKIF vom 14.09.2021 allen schwangeren Frauen nach dem 1. Trimester (ab 12 Schwangerschaftswochen) empfohlen. Sie ist grundsätzlich aber auch früher in der Schwangerschaft möglich. Das empfohlene Impfschema mit mRNA- Impfstoffen weicht dabei nicht von dem der Normalbevölkerung ab. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson wird schwangeren Frauen nicht empfohlen.

Nutzen der Impfung überwiegt mögliche Risiken deutlich

Schwere Verläufe von COVID-19 sind bei schwangeren Frauen viel häufiger als bei gleichaltrigen nicht schwangeren Personen. Zudem ist das Risiko einer Frühgeburt durch eine Infektion mit dem Coronavirus deutlich erhöht. Die Impfung vor oder während der Schwangerschaft schützt daher die schwangere Frau und das ungeborene Kind.

Aufgrund zunehmender Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen bei schwangeren Frauen konnte der deutliche Nutzen einer Impfung in Abwägung zu den Krankheitsrisiken und potentieller Impfnebenwirkungen gezeigt werden.

Keine schriftliche Einwilligung mehr notwendig

Mit der Anpassung der Empfehlung ist für die Impfung keine schriftliche Einwilligung der impfwilligen Schwangeren mehr erforderlich. Auch ein ärztliches Attest muss für die Impfung nicht mehr ausgestellt werden. Mit Ausnahme der Impfung in einer Apotheke, hierzu wird nach wie vor ein Attest benötigt.

Grundsätzlich sollen Personen mit schwerer Immundefizienz vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Zur Impfung empfohlen sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna, nicht aber der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson.

Verabreichung 3. Dosis

Bei Personen mit schwerer Immundefizienz, insbesondere  wegen einer Transplantation, Autoimmunerkrankungen oder bösartigen Erkrankungen (z.B. Leukämien), und die mit einer stark abwehrschwächenden Therapie behandelt werden, kann die Antikörperbildung nach vollständiger Impfung eingeschränkt sein oder fehlen. Um diese besonders gefährdeten Personen bestmöglich zu schützen, soll bei dieser speziellen Gruppe schwer abwehrgeschwächter Patienten die Indikation für eine 3. Dosis eines mRNA- Impfstoffes erwogen werden. 

Nach aktuellen Daten kann eine 3. Dosis den Schutz bei einem Teil dieser Patienten verbessern. Welche Personen zu dieser Gruppe gehören und die genauen Impfempfehlungen können der aktuellen Impfempfehlung des BAG und der EKIF entnommen werden.

Hinweis

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt stellt eine diesbezügliche Indikation und meldet die Person für die 3. Impfung an.

Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit müssen vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Bei einer Allergie gegen einen Bestandteil eines Impfstoffs, wird für die Impfung in einem Impfzentrum ein ärztliches Attest benötigt.

Wenn Sie eine bestätigte Allergie gegen mRNA-Impfstoffe haben und mindestens 18 Jahre alt sind, können Sie sich am Referenzimpfzentrum Hirschengraben in Zürich oder in den Impfzentren Uster und Winterthur mit dem Vektorimpftstoff Janssen von Johnson & Johnson impfen lassen. Die Terminvereinbarung dafür erfolgt über die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt.

Vorteile:

  • Die Impfung wird empfohlen innerhalb 3 Monaten nach bestätigter Infektion (Laborbestätigung des PCR-Tests, Antigen-Schnelltests oder Antikörper-Tests) und sobald wie möglich, falls die 3 Monate schon vorbei sind.
  • Möglich ist die Impfung ab 4 Wochen nach bestätigter Infektion.
  • Empfohlen wird nur eine Dosis des mRNA-Impfstoffs.
  • Der Zweitimpftermin wird am Erstimpftermin vor Ort nach Prüfung der bestätigten COVID-19-Erkrankung gelöscht.
  • Eine Infektion innert vier Wochen nach der Erstimpfung wird einer Zweitimpfung gleichgesetzt, weshalb eine zweite Impfung nicht mehr nötig sein wird.
  • Genesene, bislang ungeimpfte immundefiziente besonders gefährdete Personen sollen weiterhin 2 Impfdosen erhalten.

Antikörpertests sollen nicht routinemässig weder vor noch nach den Impfungen durchgeführt werden. Dies vor allem deshalb, weil Antikörpertiter keinen Rückschluss auf einen sicheren und anhaltenden Schutz zulassen. Der Schutz gegen COVID-19 basiert nämlich nicht allein auf Antikörpern, sondern vor allem auf dem Vorhandensein von Gedächtniszellen. Diese können mit einer Serologie nicht nachgewiesen werden.

Bei einer ungeimpften Person kann, falls bereits aus anderen Gründen erfolgt, der Nachweis von SARS-CoV-2 Antikörpern (IgG) jedoch als Bestätigung der Infektion genutzt werden. Das bedeutet, dass diese Person dann eine einzige Impfdosis benötigt. Lassen sich bei einer geimpften Person Antikörper (IgG) gegen das Nukleokapsid von SARS-CoV-2 nachweisen, kann von einer durchgemachten Infektion ausgegangen werden, da diese Antikörper nicht von einer Immunreaktion auf eine Impfung resultieren können. Wenn diese Antikörper gegen das Nukleokapsid vor der zweiten Impfung, also z.B. aufgrund einer unerwünscht schweren Impfreaktion nach der ersten Impfung, nachgewiesen werden, erlaubt dies aufgrund der vor der Impfung durchgemachten Infektion auf die 2. Impfung zu verzichten.

Die Kosten für serologische SARS-CoV-2 Antikörperanalysen werden aktuell nicht übernommen.

Alle Personen ab 18 Jahren können für eine Impfung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson direkt im kantonalen Impftool einen Termin vereinbaren. Verimpft wird Janssen am Referenzimpfzentrum am Hirschengraben in Zürich sowie in den Impfzentren Uster und Winterthur. Es muss nur eine Dosis verabreicht werden und der Impfschutz ist drei Wochen nach der Impfung gegeben. Entsprechend ist das Zertifikat am 22. Tag nach der Impfung gültig.

Warum impfen

Vorteile der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Die wichtigsten Vorteile:

Vorteile:

  • Mit der Impfung schützen Sie sich vor einer COVID-19-Erkrankung und einem allfälligen schweren Verlauf.
  • Sie vermeiden damit auch mögliche anhaltende gesundheitliche Einschränkungen einer COVID-19-Erkrankung (Langzeitfolgen von COVID-19).
  • Durch der Impfung werden Sie auf sichere Art immun.
  • Als Geimpfte helfen Sie mit, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren.
  • Sie tragen mit Ihrer Impfung dazu bei, das Gesundheitswesen zu entlasten. 
  • Mit einer Impfung helfen Sie mit, die Auswirkungen der Pandemie zu bekämpfen.
  • Als vollständig Geimpfte sind Sie ab der Verabreichung der letzten erforderlichen Impfdosis von der Kontaktquarantäne-Pflicht für vorerst 12 Monate befreit.

Je mehr Menschen sich in der Schweiz und im Kanton Zürich impfen lassen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren und die Freiheiten des Altags geniessen. 

Die Impfung ist freiwillig und gratis.

Regierungspräsidentin ruft zur Impfung auf

Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft per Video zur Corona-Impfung auf
Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft zur Corona-Impfung auf – Untertitel in 15 Sprachen verfügbar (Auswahl über Youtube-Einstellungen). Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft zur Corona-Impfung auf – untertitelt in 16 Sprachen

Impffortschritt

Den aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen im Kanton Zürich finden Sie unter folgendem Link.

 

Dokumentation der Impfung

Impfnachweis / Impfausweis

Ihre Impfungen sind im kantonalen Impftool dokumentiert und Sie können sich den Nachweis dort herunterladen. Auf Wunsch erhalten Sie auch bei der Impfstelle einen ausgedruckten Impfnachweis. Der Impfnachweis enthält den Ort und das Datum der Impfung sowie Informationen zum verabreichten Impfstoff (Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Falls vorhanden, nehmen Sie zudem Ihren Impfausweis («Impfbüchlein») zu beiden Impfterminen mit, dann werden die COVID-19-Impfungen auch dort eingetragen.

Beim Impfnachweis/-ausweis handelt es sich um eine ärztliche Bescheinigung und nicht um ein amtliches Dokument.

Wo impfen

Der Kanton Zürich bietet verschiedene Impfmöglichkeiten:

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In folgenden Impfzentren sind Impftermine verfügbar:

Vorteile:

  • Referenz-Impfzentrum EBPI Zürich
  • Impfzentrum Triemli Zürich
  • Impfzentrum Winterthur
  • Impfzentrum Uster
  • Impfzentrum Affoltern

In den Impfzentren Winterthur, Uster, Triemli und im Referenz-Impfzentrum EBPI Zürich sowie am Kinderspital Zürich werden auch 12- bis 15-Jährige geimpft. 

Bei der Terminbuchung kann der Impfort gewählt werden. Alle Impfzentren bieten auch Termine ohne Voranmeldung an. Informationen zu den Öffnungszeiten und Walk-In-Angeboten sind auf den Webseiten der Impfzentren zu finden.

Rund 120 Apotheken sind ebenfalls Teil des engmaschigen Netzes von Impfmöglichkeiten. Bei der Terminbuchung auf der Anmeldeplattform können diese als Impfort ausgewählt werden. In den Apotheken werden Personen ab 16 Jahren geimpft.

Unter folgendem Link finden Sie die Apotheken im Kanton Zürich, die Impfungen anbieten. Sie sind gekennzeichnet mit dem Vermerk «COVID-19».

Auch Arztpraxen bieten wieder Impfungen an. Kontaktieren Sie hierzu direkt Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Um die Impfung noch näher zur Bevölkerung zu bringen, kommen auch Impfmobile zum Einsatz. Die Gesundheitsdirektion stellt Gemeinden, Bildungsinstitutionen, Vereinen und Betrieben mobile Impfgelegenheiten zur Verfügung. 

Diese Impfmobile können für gezielte Veranstaltungen zur Förderung der Impfung angefordert werden. Personal, Material und Impfstoff werden dabei durch den Kanton Zürich kostenlos zur Verfügung gestellt. Geimpft werden in der Regel Personen ab 12 Jahren.

Eine weitere niederschwellige Impfmöglichkeit bietet das Impftram. Es bedient pro Tag zwei Haltestellen in der Stadt Zürich. Das Impftram steht allen Personen ab 12 Jahren offen.

Lokale Impfanlässe

Gemeinden, Bildungsinstitutionen, Vereine und Unternehmen können Impfanlässe in Absprache und mit Unterstützung der Gesundheitsdirektion auch in Zusammenarbeit mit lokalen Apotheken und Hausarztpraxen – unabhängig von Impfmobilen – durchführen.

Für die Impfung müssen Sie Folgendes vorweisen:

Vorteile:

  • Sechsstelliger Code (ausgedruckt oder als QR-Code), sofern Sie sich vorgängig im kantonalen Impftool registriert haben
  • Krankenkassenkarte
  • Amtlicher Ausweis
  • Impfausweis (fakultativ)
  • Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit: ärztliches Attest
  • Schwangere Frauen: in Apotheken eine ärztliche Verschreibung
  • Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung: Laborbestätigung (PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Antikörper-Test)
  • Unbegleitete 12- bis 15-Jährige: Einwilligungserklärung einer gesetzlichen Vertreterin/eines gesetzlichen Vertreters (Ausnahme: Kinderspital)

Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Die Impfstoffe und wie sie wirken

Die Impfstoffe werden vom Bund beschafft, derzeit sind drei zugelassen: die mRNA-Impfstoffe Comirnaty von Pfizer/BioNTech und Spikevax von Moderna sowie der Vektorimpfstoff Janssen von Johnson & Johnson.

Aktuell gibt es für die mRNA-Impfstoffe keine Wahlmöglichkeit. Am Impfort werden Sie über den verabreichten Impfstoff informiert. Personen ab 18 Jahren, welche mRNA-Impfstoff ablehnen und bisher noch nicht geimpft worden sind, können seit dem 18. Oktober direkt im kantonalen Impftool einen Termin für eine Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen im Referenzimpfzentrum Zürich oder in den Impfzentren Uster und Winterthur vereinbaren.

Funktionsweise

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Weitere Informationen zur Impfung

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In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

0800 33 66 55 (rund um die Uhr)

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung.

+41 80 088 66 44 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Für Gesundheitsfachpersonen

Die Befunde von Antigen-Schnelltests können auch via infreport@bag-admin.ch übermittelt werden. Die Meldefrist von positiven Befunde liegt bei 2 Stunden, diejenige von negativen Befunden bei 24 Stunden.

Services und Formulare

Weitere Informationen für Fachpersonen

Weiterführende Informationen

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Merkblätter & Downloads

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Impfung

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
Postfach
8090 Zürich
Route (Google Maps)

Telefon

+41 84 833 66 11

Impfhotline

Für dieses Thema zuständig: