Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen Auswirkungen der Pandemie. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Inhaltsverzeichnis

Registrieren und Termine buchen

Vorteile:

  • Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.
  • Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie einen sechsstelligen Code. Bewahren Sie diesen auf. Sie benötigen ihn für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Impfhotline

Hier bekommen Sie Hilfe, falls Ihnen die Online Registrierung nicht möglich ist:

+41 84 833 66 11 (7 bis 23 Uhr)

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Wer sich impfen lassen kann

Alle Zürcherinnen und Zürcher ab 12 Jahren sind für die Terminbuchung zugelassen. 

In Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffs gibt die Gesundheitsdirektion laufend Termine zur Buchung frei. Wenn online keine Termine mehr verfügbar sind, können auch über die Impfhotline keine Termine gebucht werden.

Über die Freigabe von Impfterminen wird via die App «Alertswiss» und durch die Medien informiert.

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Impfempfehlung nach Nutzen-Risiko-Analyse

Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren wird nach einer individuellen Nutzen-Risiko-Analyse (auch um zu entscheiden ob jetzt geimpft oder noch zugewartet werden soll) die Impfung empfohlen.

Impfempfehlung gilt besonders für Jugendliche:

  1. die wegen einer chronischen Erkrankung bereits stark beeinträchtigt sind, um möglichst jede zusätzliche Erkrankung oder Infektion zu verhindern.
  2. die enge (oder Haushalts-) Kontaktpersonen von besonders gefährdeten Personen sind, insbesonders von immundefizienten und immunsupprimierten Personen.

Impfungen an vier Standorten

Der Kanton Zürich hat ab 28. Juni 2021 mit dem Impfen der 12- bis 15-Jährigen (Impfgruppen P und S) begonnen. Die Impfungen mit dem von Swissmedic für Personen unter 18 Jahren zugelassenen Impfstoff von Pfizer/BioNTech werden in den drei bestehenden Impfzentren Messe Zürich, Winterthur und Uster sowie am Kinderspital Zürich durchgeführt.

Begleitung der Jugendlichen wird empfohlen

Gemäss Impfempfehlung der EKIF und des BAG können urteilsfähige Minderjährige selber entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen. Die Urteilsfähigkeit wird vermutet. Die Gesundheitsdirektion empfiehlt dennoch, dass sich die Jugendlichen von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin zur Impfung begleiten lassen.

Unbegleitet mit Einwilligungserklärung

Unbegleitete Jugendliche müssen die folgende Einwilligungserklärung einer gesetzlichen Vertreterin oder eines Vertreters mitbringen.

Unbegleitet und ohne Einwilligungserklärung Impfung nur im Kinderspital möglich

Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung können nur im Kinderspital geimpft werden. Ihre Urteilsfähigkeit wird dort von einer Fachärztin oder einem Facharzt Pädiatrie vor der Impfung abgeklärt.

Terminbuchung online 

Jugendliche, die zur Impfung von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin begleitet werden oder eine von diesen unterzeichnete Einwilligungserklärung mitbringen, können sich über das kantonale Impftool zur Impfung anmelden.

Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung können sich ebenfalls über das kantonale Impftool für einen Impftermin im Kinderspital anmelden.

Impfhotline bei Beratungsbedarf

In allen anderen Fällen, zum Beispiel bei Vorerkrankungen oder besonderem Beratungsbedarf, ist die Impfhotline zu kontaktieren: +41 84 833 66 11. Diese gibt erste Auskünfte und vereinbart bei Bedarf einen Termin am Kinderspital. Wenn dort festgestellt wird, dass die Impfung durchgeführt werden kann, wird dies auf Wunsch anschliessend vor Ort getan.

Impfung von Begleitpersonen

Begleitpersonen der Jugendlichen können sich vor Ort – ohne Voranmeldung – mitimpfen lassen. Sie werden gebeten, die folgenden Dokumente mitzubringen: amtlicher Ausweis, Krankenkassenkarte, allfällige Zusatzunterlagen (z.B. ärztliches Attest), allfälliger Nachweis einer COVID-19-Erkrankung.

Schwangere Frauen, stillende Mütter, Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit sowie Personen mit schwerer Immunsuppression müssen vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Wenn Sie an einer Allergie gegen einen Bestandteil des Impfstoffs leiden, benötigen Sie zudem für die Impfung in einem Impfzentrum ein ärztliches Attest.

Stillende Mütter können nach Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt ohne ärztliches Attest oder schriftliche Einwilligungsbestätigung an der Impfaktion teilnehmen. 

Für eine Impfung in der Schwangerschaft gilt, dass neben einer Impfempfehlung für schwangere Frauen mit chronischen Krankheiten (BGP) oder mit einem erhöhten Expositionsrisiko, neu für alle schwangeren Frauen die Möglichkeit besteht, sich impfen zu lassen. Die Impfung sollte jedoch nicht im ersten Trimester erfolgen.

Voraussetzung für eine Impfung einer Schwangeren sind eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung, eine individuell an die Schwangere angepasste ärztliche Aufklärung, ein ärztliches Attest sowie die schriftliche Einwilligung der schwangeren Frau, welche dem ärztlichen Attest beizulegen ist. Diese Beilage muss durch die Ärztin oder den Arzt auf dem ärztlichen Attest deklariert werden. 

Ab dem 7. Juni 2021 werden Schwangere in den Impfzentren nur mit der Vorlage eines Attests und einer schriftlichen Einwilligung geimpft. Für die Impfung in einer Apotheke müssen Schwangere zusätzlich zum Attest und der schriftlichen Einwilligung eine ärztliche Verschreibung für die Impfung mitbringen.

Vorteile:

  • Impfung empfohlen erst sechs Monate nach bestätigter Erkrankung;
  • Möglich ist Impfung frühestens 4 Wochen nach bestätigter Erkrankung;
  • Nur eine Dosis des mRNA-Impfstoffs;
  • Zweitimpftermin wird am Erstimpftermin vor Ort nach Prüfung der bestätigten COVID-19-Erkrankung gelöscht.

Die Kosten für serologische SARS-CoV-2-Antikörperanalysen werden aktuell nicht übernommen und die Durchführung solcher Test auch nicht empfohlen. Es sollen demnach keine Antikörpertest weder vor noch nach den Impfungen durchgeführt werden. Dies vor allem deshalb, weil Antikörpertiter keinen Rückschluss auf einen sicheren und anhaltenden Schutz zulassen. Der Schutz gegen COVID-19 basiert nämlich nicht allein auf Antikörpern, sondern vor allem auf dem Vorhandensein von Gedächtniszellen. Diese können mit einer Serologie nicht nachgewiesen werden.

Terminbuchung

Die Buchung der Impftermine erfolgt über das gleiche Impftool wie die Registrierung. Die Terminvergabe erfolgt nach dem Prinzip «First come, first served».

Vorteile:

  • Wählen Sie den Impfort aus und buchen Sie Ihre Impftermine.
  • Für die Umbuchung oder Stornierung eines Impftermins loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihrem selbst gewählten Benutzernamen bitte erneut auf dem kantonalen Impftool ein.
  • Bei telefonischer Registrierung via Impfhotline ist die Terminbuchung nur telefonisch möglich.

Warum impfen

Vorteile der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Die wichtigsten Vorteile:

Vorteile:

  • Die Impfung reduziert die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle.
  • Die Impfung hilft, die Kapazitäten in den Spitälern sowie Alters- und Pflegezentren aufrechtzuerhalten und einen Personalmangel zu verhindern.
  • Die Impfung verringert die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie.
  • Vollständig Geimpfte sind ab der Verabreichung der letzten erforderlichen Impfdosis von der Kontaktquarantäne-Pflicht für vorerst sechs Monate befreit.
  • Vollständig Geimpfte sind von den Schweizer Einreisemassnahmen ausgenommen: Sie müssen das Einreiseformular nicht ausfüllen, kein negatives Testresultat vorweisen und auch nicht in Quarantäne.
  • Vollständig Geimpfte können bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten.

Je mehr Menschen sich in der Schweiz und im Kanton Zürich impfen lassen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren. 

Die Impfung ist freiwillig und gratis.

Regierungspräsidentin ruft zur Impfung auf

Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft per Video zur Corona-Impfung auf
Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft zur Corona-Impfung auf – Untertitel in 15 Sprachen verfügbar (Auswahl über Youtube-Einstellungen). Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft zur Corona-Impfung auf – untertitelt in 16 Sprachen

Impffortschritt

Den aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen im Kanton Zürich finden Sie unter folgendem Link.

 

Dokumentation der Impfung

Impfnachweis / Impfausweis

Ihre Impfungen sind im kantonalen Impftool dokumentiert und Sie können sich den Nachweis dort herunterladen. Auf Wunsch erhalten Sie auch bei der Impfstelle einen ausgedruckten Impfnachweis. Der Impfnachweis enthält den Ort und das Datum der Impfung sowie Informationen zum verabreichten Impfstoff (Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Falls vorhanden, nehmen Sie zudem Ihren Impfausweis («Impfbüchlein») zu beiden Impfterminen mit, dann werden die COVID-19-Impfungen auch dort eingetragen.

Beim Impfnachweis/-ausweis handelt es sich um eine ärztliche Bescheinigung und nicht um ein amtliches Dokument.

Wo impfen

Bei der Terminbuchung kann der Impfort gewählt werden. Beide Impfungen werden am selben Impfort verabreicht. Einzelne Impfzentren und Apotheken bieten auch Termine ohne Voranmeldung an. Informationen zu den Walk-In-Angeboten sind auf der Impfort-Webseite zu finden.

Im Impfzentrum

Im Kanton Zürich stehen seit Anfang April für die breite Bevölkerung elf Impfzentren bereit. Sie sind in Zusammenarbeit mit den regionalen Spitälern entstanden und richten sich an die mobile Bevölkerung ab 16 Jahren. In den Impfzentren Messe Zürich, Winterthur und Uster sowie am Kinderspital Zürich werden seit dem 28. Juni 2021 auch 12- bis 15-Jährige geimpft.

Weil für die nächste Phase der Impfaktion weniger Kapazität nötig ist, wird ab August 2021 die Zahl der Impfzentren reduziert.

In der Apotheke

Apotheken sind ebenfalls Teil des engmaschigen Netzes von Impfmöglichkeiten. Bei der Terminbuchung auf der Anmeldeplattform können diese als Impfort ausgewählt werden. Die Apotheken richten sich an die mobile Bevölkerung ab 18 Jahren.

In Impfmobilen

Voraussichtlich ab Mitte August sollen auch flexibel einsetzbare Impfmobile zum Einsatz kommen. Diese Impfmobile werden von Gemeinden und Unternehmen gebucht werden können, um die Bevölkerung bzw. die Mitarbeitenden möglichst einfach vor Ort impfen zu können. Die Gesundheitsdirektion wird zu gegebener Zeit über die Details dieses Angebots informieren.

Die Impfstoffe und wie sie wirken

Die Impfstoffe werden vom Bund beschafft, derzeit sind zwei zugelassen: Comirnaty von Pfizer/BioNTech und Moderna. 

Aktuell gibt es keine Wahlmöglichkeit. Am Impfort werden Sie über den verabreichten Impfstoff informiert.

Für Personen von 12 bis 17 Jahren ist nur der Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech zugelassen. Es ist sichergestellt, dass Impfwillige dieser Altersgruppe mit Comirnaty geimpft werden.

Funktionsweise

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Weitere Informationen zur Impfung

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In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

0800 33 66 55 (rund um die Uhr)

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung.

+41 80 088 66 44 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Für Gesundheitsfachpersonen

Services und Formulare

Weitere Informationen für Fachpersonen

Weiterführende Informationen

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Merkblätter & Downloads

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Impfung

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
Postfach
8090 Zürich
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Telefon

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