Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Auf dieser Seite erfahren Sie alles zum Ablauf, zur Wirkung und den Zielen.

Inhaltsverzeichnis

Online-Voranmeldung 

An dieser Stelle wird eine Registrierungsmöglichkeit zur Verfügung stehen, über welche sich impfwillige Personen registrieren und für einen Impftermin voranmelden können. Entsprechend der Impfstrategie werden besonders gefährdete Personen zuerst einen Termin erhalten. Aufgrund der beschränkten Impfstoffmenge und der Lieferverzögerungen sind aktuell aber alle Termine für Februar bereits vergeben. Die Gesundheitsdirektion wird rechtzeitig über die Details informieren und bittet die Bevölkerung weiterhin um Geduld.

So impft der Kanton Zürich

Priorisierung von besonders gefährdeten Personen

Die Impfstrategie des Kantons Zürich orientiert sich an der Verfügbarkeit des durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschafften Impfstoffs und der vom BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) vorgegebenen Priorisierung. In dieser ersten Phase der Impfaktion mit wenig Impfstoff liegt der Fokus daher auf Personen ab 75 Jahren und Personen mit schweren Vorerkrankungen (Hochrisikopatienten unabhängig vom Alter), die durch eine COVID-19-Erkrankung am meisten gefährdet sind.

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Komorbiditäten / Kategorie Organsystem Priorität Gruppe 1: High risk BGP (Detaillierte Definitionen)
Herzerkrankung
  • Chronische Herzinsuffizienz ab NYHA II
  • Symptomatische chron. ischämische Herzkrankheit trotz medizinischer Therapie
Arterielle Hypertonie
  • Therapieresistente (˃ 160 mmHg) Hypertonie oder Hypertonie mit kardialen Komplikationen oder anderen Endorgan-Schäden
Atemwegs-Erkrankung
  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ab GOLD II
  • Emphysem/schwere Bronchiektasen
  • Interstitielle Pneumopathie / Lungenfibrose
  • Krankheiten mit einer schwer verminderten Lungenkapazität
Nierenerkrankung
  • Schwere, chronische Niereninsuffizienz ab GFR ˂30ml/min
Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus (Typ 1 oder 2) mit relevanten Organschäden; oder schlecht eingestellt (HbA1c≥8%)
Adipositas
  • Erwachsene mit einem BMI von ≥35 kg/m2
Immundefizienz*, angeborenen oder erworben durch Erkrankung* oder Immunsuppressive Therapie*
Relevante Immundefizienz bei
  • malignen hämatologischen Erkrankungen
  • Neoplasien/Krebserkrankungen unter aktiver Therapie
  • immun-vermittelten entzündlichen Erkrankungen (z.B. systemischer Lupus erythematodes, rhematoide Arthritis, Psoriasis, chron. entzündliche Darmerkrankungen), welche eine immunsuppressive Therapie erhalten (inkl. Prednisolon-Äquivalent ˃20mg/Tag, steroidsparende Therapien und Biologika)
  • HIV-Infektion ab CD4T Zellzahl ˂200/µL
  • Organtransplantierte, Knochenmark- oder Stammzell-Transplantierte sowie Personen auf einer Warteliste für Transplantationen

*Die Impfindikation muss nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch die betreuende Spezialärztin / den betreuenden Spezialarzt getätigt werden.

Liste gemäss Impfempfehlung EKIF:

Seit Anfang Januar 2021 werden diese Risikogruppen, die im Kanton Zürich rund 240'000 Personen umfassen, im Referenz-Impfzentrum am Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) geimpft. Die Impfmöglichkeiten für die priorisierte Personengruppe wurden entsprechend der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge laufend erweitert: Derzeit wird auch in den Alters- und Pflegeheimen, den grossen Spitälern und in ausgewählten Hausarztpraxen geimpft.

Planungsstand und Lieferverzögerung Impfstoff

Nachdem die Umsetzung des Impfprogramms bisher nach Plan verlaufen ist, hat das BAG die Kantone am 21. Januar 2021 über eine zweite Lieferverzögerung der ursprünglich geplanten Liefermengen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech informiert. Konkret stehen dem Kanton Zürich bis Ende Februar statt rund 113’000 noch rund 90’000 Impfdosen dieses Impfstoffs zur Verfügung. Da alle Impfdosen bereits zugeteilt sind, erfordert dies eine Anpassung des Impfprogramms. 

Wegen des fehlenden Impfstoffs können im Referenz-Impfzentrum am EBPI keine weiteren Impftermine für Februar vergeben und auf weitere Impfungen des exponierten Gesundheitspersonals in den Spitälern muss vorläufig verzichtet werden.

Mit diesen Massnahmen wird aber sichergestellt, dass alle Zweitimpfungen in den Heimen noch termingerecht verabreicht und auch die bereits vereinbarten Impftermine am EBPI und bei Hausärztinnen und Hausärzten wie geplant durchgeführt werden können.

Impfen in Alters- und Pflegeheimen

Nach intensiver Vorbereitung hat mit dem Wohnzentrum Fuhr in Wädenswil am 11. Januar 2021 die COVID-19-Impfaktion in den Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich begonnen. Die Impfaktion im Wohnzentrum Fuhr verlief reibungslos und zeigte auf, dass sich die sorgfältige Vorbereitung und Planung bewährt. Seit dem 18. Januar wird das Impfen in den 400 Alters- und Pflegeheimen (inkl. Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen) fortgesetzt, so dass bereits Mitte Februar die Erstimpfungen abgeschlossen sein werden. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern wird auch das impfwillige Personal geimpft. 

Grundsätzlich führen in den meisten Heimen die Heimärztinnen und -ärzte gemeinsam mit den Pflegenden die Impfaktion durch. Vereinzelte Einrichtungen werden durch mobilen Equipen unterstützt.

Infolge der Lieferverzögerung des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs hat die Gesundheitsdirektion in Absprache mit CURAVIVA Zürich entschieden, die Zweitimpfung in den Heimen um eine Woche zu verschieben. Mit den im Februar verspätet erwarteten Lieferungen können die Zweitimpfungen aber noch im vorgesehenen Zeitfenster von maximal sechs Wochen gemäss Empfehlung des BAG und der EKIF verabreicht werden.

Impfen von Hochrisikopatienten in Spitälern

Ab 5. Januar 2021 hat das Universitätsspital Zürich (USZ) damit begonnen, Hochrisikopatientinnen und -patienten, die dort in Behandlung sind, zu impfen. Das Kantonsspital Winterthur und das Stadtspital Triemli können ihre Hochrisikopatienten seit dem 18. Januar ebenfalls impfen. Die Patienten werden dabei direkt durch die Spitäler kontaktiert. 

Impfen des exponierten Gesundheitspersonals

Die Gesundheitsdirektion stellte den Spitälern zudem ein Kontingent an Impfdosen für das besonders exponierte Gesundheitspersonal zur Verfügung, das COVID-19-Patienten betreut. Damit unterstützt sie die Aufrechterhaltung des Betriebs der Intensivpflegestationen. 

Impfen der Risikogruppen bei Hausärzten

Die Zulassung des in der Handhabung weniger anspruchsvollen Impfstoffs von Moderna erweitert die Impfmöglichkeiten. Die einfachere Handhabung, die kleinere Verpackungsgrösse und die längere Haltbarkeit bei Kühlschranktemperaturen machen insbesondere das Impfen bei Hausärztinnen und Hausärzten möglich. Auch hier richtet sich das Konzept aber nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs.

In einem ersten Schritt haben im Januar 330 Hausarztpraxen je 100 Impfdosen erhalten. Die Hausärztinnen und Hausärzte vergeben ihre Kontingente selbstständig an ihre Patientinnen und Patienten der priorisierten Impfgruppe und kontaktieren diese.

Zudem haben definierte ambulante Praxen und Institute die Möglichkeit, ein Kontingent ihrer Hochrisikopatientinnen und -patienten für eine Impfung am Referenz-Impfzentrum anzumelden. Allerdings können wegen des fehlenden PfizerBioNTech-Impfstoffs am EBPI derzeit keine weiteren Impftermine für den Februar vergeben werden.

Impfen der breiten Bevölkerung ab 2. Quartal

Die Impfmöglichkeiten werden im Kanton Zürich in Abhängigkeit zur Impfstoffmenge kontinuierlich ausgebaut. Ab dem zweiten Quartal werden grössere Impfstoffmengen erwartet, womit dann auch die breite Bevölkerung geimpft werden kann. 

Elf Impfzentren basierend auf den regionalen Spitälern

Im Kanton Zürich werden für die breite Bevölkerung elf Impfzentren bereitstehen. Neben drei Standorten in der Stadt Zürich – im Referenz-Impfzentrum am EBPI, am Stadtspital Triemli und in der Messe Zürich – sind in Zusammenarbeit mit den regionalen Spitälern Impfzentren in Winterthur, Affoltern am Albis, Horgen, Meilen, Dietikon, Bülach, Uster und Wetzikon geplant. Sie richten sich an die mobile, gesunde Bevölkerung ab 18 bis 64 Jahren. Die Impfzentren werden zusammen mit Hausärztinnen, Hausärzten und Apotheken ein Netz von Impfmöglichkeiten bilden, das der Bevölkerung den Zugang zur Impfung möglichst einfach machen soll und über eine Kapazität von über 20'000 Impfungen pro Tag verfügen wird. Das Pilot-Impfzentrum in der Messe Zürich wird ab Ende Februar bereitstehen. Der Standort am Stadtspital Triemli ist auf Stand-by und kann den Impfbetrieb nach Bedarf aufnehmen.

Es braucht leider noch etwas Geduld, aber es werden sich alle, die möchten, impfen lassen können.

Alle Informationen werden laufend aktualisiert und hier aufgeschaltet.

Wer sich impfen lassen soll

Die Impfung ist gemäss Impfstrategie des Bundes für folgende Personengruppen in der aufgeführten Reihenfolge empfohlen: 

  1. Personen ab dem Alter von 75 Jahren und Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko unabhängig vom Alter sollen prioritär Zugang zur Impfung erhalten;
  2. Personen im Alter von 65–74 Jahren;
  3. Erwachsene unter 65 Jahre mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden;
  4. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen;
  5. enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen;
  6. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (mit altersdurchmischten Bewohnern; wie bspw. Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse);
  7. alle anderen Erwachsenen, vorerst ohne Schwangere.

Das COVID-19-Risiko für schwere Verläufe und Komplikationen ist bei Schwangeren leicht erhöht. Es stehen jedoch keine Studiendaten zur Impfung von Schwangeren zur Verfügung, weshalb die Impfung bei Schwangeren bis auf weiteres nicht zugelassen ist.

Die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist noch nicht vorgesehen. Es fehlen momentan noch die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppen.

Kostenlos und freiwillig

Die Impfung ist kostenlos. Sie wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Bund und Kantone tragen ebenfalls einen Teil der Impfkosten.

Zudem bleibt die Impfung freiwillig, denn eine Impfpflicht ist in der Schweiz nicht vorgesehen.

Ziel der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Eine Impfung wird die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle reduzieren. Sie hilft, die Kapazitäten in den Spitälern und den Alters- und Pflegezentren aufrechtzuerhalten und einen Personalmangel zu verhindern. Auch die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie werden durch die Impfung verringert.

Je mehr Menschen sich in der Schweiz und im Kanton Zürich impfen lassen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren.

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Das Coronavirus trägt massgeblich zur Morbidität der Bevölkerung bei und steht in Zusammenhang mit einer deutlichen Übersterblichkeit der Bevölkerung über 65 Jahren (Bundesamt für Statistik BFS). Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für eine Erkrankung mit schwerem Verlauf deutlich. Neben älteren Personen und schwangeren Frauen zählen Erwachsene mit definierten Vorerkrankungen zu den besonders gefährdeten Personen.

Der hohe Anteil von schwer verlaufenden COVID-19-Erkrankungen bei Erwachsenen und insbesondere die Erkrankungen, welche einer intensivmedizinischen Behandlung (und Beatmung) bedürfen, können zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen oder haben bereits dazu geführt. Die Behandlung von schwer verlaufenden COVID-19-Erkrankungen ist auch zeit- und ressourcenintensiv, was nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Gesundheitspersonal übermässig fordert.

Derzeit stehen keine hoch wirksamen medikamentösen Behandlungen zur Verfügung, die schwere Verläufe oder eine Übertragung auf andere Personen wirksam verhindern könnten. Entsprechend kommt der Impfung als primäre Präventionsmassnahme für die gesundheitlichen wie auch anderen schwerwiegenden Folgen von COVID-19 grosse Bedeutung zu.

Impfausweis

Eine COVID-19-Impfung wird in der Schweiz – wie bei Impfungen üblich – in den Impfausweis («Impfbüechli») mit Unterschrift und Stempel der Ärztin oder des Arztes eingetragen. Damit kann eine in der Schweiz geimpfte Person ihre Impfung bestätigen. Der elektronische Impfausweis der Stiftung «meineimpfungen» hat die gleiche Gültigkeit wie der Impfausweis aus Papier – sofern er von einer medizinischen Fachkraft validiert wurde. Für Fragen zu einem allfälligen internationalen Impfausweis bitten wir Sie, sich an das BAG zu wenden.

Wie funktioniert die Impfung?

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Für den Impftschutz sind zwei Impfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen notwendig.

Die Impfstoffe

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Der Bund hat mit den vier Impfstoffherstellern Moderna (Impfstoff mRNA-basiert), Pfizer/BioNTech (mRNA-basiert), AstraZeneca (vektorbasiert) und Janssen-Cilag (vektorbasiert) Verträge abgeschlossen. Es handelt sich bei allen reservierten Impfstoffen um neuartige Impfstofftechnologien. Derzeit sind diese Impfststoffe durch den Bund in der Beschaffung und werden von Swissmedic geprüft. Aufgrund der Dringlichkeit wird ein beschleunigtes Zulassungsverfahren durchgeführt. Dabei werden aber keine Überprüfungen ausgelassen, sondern die Prozesse organisatorisch beschleunigt, wodurch bei gleichbleibender Sorgfalt weniger Zeit benötigt wird.

Am 19.12.2020 hat der Impfstoff von Pfizer/BioNTech die Zulassung durch Swissmedic erhalten. Aufgrund der Daten zu Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität ist der Impfstoff ohne Alterseinschränkung für alle Erwachsenen ab 16 Jahren geeignet. Gemäss den ausgewerteten Daten liegt der Impfschutz sieben Tage nach der zweiten Impfung bei über 90 Prozent. Die detaillierten Impfempfehlungen des BAG und der EKIF ersehen Sie in folgendem Dokument:

Swissmedic hat am 12.01.2021 dem Impfstoff von Moderna die befristete Zulassung für die Schweiz erteilt. Der Impfstoff darf Personen ab 18 Jahren gemäss den Arzneimittelinformationen sowie den offiziellen Impfempfehlungen des Bundes verabreicht werden. Die Impfung besteht aus zwei Dosen, die geschultes medizinisches Personal Impfwilligen im Abstand von einem Monat intramuskulär verabreicht. Gemäss den klinischen Studien sind geimpfte Personen 14 Tage nach der zweiten Dosis zuverlässig geschützt.

In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

Die logistischen Anforderungen der Impfstoffe sind hoch in Bezug auf Verpackungsmengen, Verfallzeiten oder gekühlte Aufbewahrung (teilweise bis minus 75 Grad) und bedingen eine tägliche Mindestzahl von Impfungen pro Standort.

Mit der Kantonsapotheke hat der Kanton Zürich die Voraussetzungen für die Lagerung und die Verteilung der COVID-19-Impfstoffe. Sie koordiniert die Impfstoffverteilung und setzt diese gemeinsam mit externen Partnern um.

Informationen für Patienten und die Bevölkerung

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Telefon: 0800 33 66 55, rund um die Uhr

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BAG-Infoline zur COVID-19-Impfung

Telefon: +41 58 377 88 92 (täglich 6–23 Uhr).

Informationen für Gesundheitsfachpersonen

BAG-Infoline Coronavirus für Gesundheitsfachpersonen

Telefon: +41 58 462 21 00 (täglich 7–20 Uhr)

Für Fragen von Fachpersonen zur COVID-19-Impfung

 

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