Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Auf dieser Seite erfahren Sie alles zum Ablauf der Impfung im Kanton Zürich, zur Wirkung und den Zielen.

Inhaltsverzeichnis

Impfhotline

Von 07:00 bis 23:00 Uhr


+41 84 833 66 11
Wenn Ihnen eine online Registrierung nicht möglich ist, melden Sie sich hier.

Auch Pro Senectute Kanton Zürich bietet impfwilligen Personen über 60 Jahren, die sich nicht selber online anmelden oder die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen können, unter +41 58 451 51 50 Unterstützung an.

Pro Senectute Kanton Zürich

Ablauf

  1. Registrierung

    • Erfassen Sie Ihre persönlichen Daten und beantworten Sie medizinische Fragen;
    • Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit;
    • Bewahren Sie den sechsstelligen Code auf: Nach Abschluss der Registrierung erhalten Impfwillige einen persönlichen Code. Dieser wird für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum benötigt.
  2. Terminbuchung

    • Die Vergabe der Impftermine erfolgt in der Reihenfolge der vom BAG vorgegebenen Impfgruppen, eine Terminbuchung ist erst möglich nach Freigabe der Impfgruppe;
    • Impfgruppen A–E sowie neu F, G und O sind freigegeben;
    • Bei Freigabe einer Impfgruppe funktioniert die Terminvergabe nach dem Prinzip «First come, first served»;
    • Via Alertswiss, durch die Medien sowie hier wird über die Freigabe weiterer Impfgruppen informiert;
    • Bei Freigabe wählen Sie den Impfort aus und buchen Sie Ihre Impftermine;
    • Bei telefonischer Registrierung via Impfhotline ist die Terminbuchung ebenfalls nur telefonisch möglich.
    • Für die Umbuchung oder Stornierung eines Impftermins loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihrem selbst gewählten Benutzernamen bitte erneut auf der Anmeldeplattform ein.

    Personen mit Vorerkrankungen

    Personen mit chronischen Krankheiten wird empfohlen, sich in einer Arztpraxis impfen zu lassen. Wer bereits einen Impftermin in seiner Hausarztpraxis hat, soll diesen wahrnehmen. Für eine Impfung im Impfzentrum müssen chronisch Erkrankte ein ärztliches Attest vorweisen.

    Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung

    • Impfung erst sechs Monate nach bestätigter Erkrankung
    • Nur eine Dosis des mRNA-Impfstoff
  3. Impfung

    Für die Impfung im Impfzentrum müssen Sie Folgendes mitnehmen und vorweisen:

    Vorteile:

    • Sechsstelliger Code (ausgedruckt oder als QR-Code)
    • Amtlicher Ausweis
    • Krankenversicherungskarte
    • Impfausweis (fakultativ)
    • Allfällige Zusatzunterlagen wie ärztliches Attest (für Personen mit  Vorerkrankungen)
    • Allfällige Laborbestätigung/ärztliches Attest (für Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung)
    • Berufsnachweis (für Gesundheitspersonal F und G)

    Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Impfgruppen

Die Impfungen erfolgen nach Priorisierung der Impfstrategie des BAG für folgende Personengruppen in der aufgeführten Reihenfolge.

Definitionen Priorisierung BAG Impfgruppen Kanton Zürich Zur Terminbuchung freigegeben
Besonders gefährdete Personen (BGP) 1   ja
  • Über 75 Jahre alt
1 A ja
  • Krankheiten höchstes Risiko (Liste 1)
1 B ja
  • Über 65 Jahre alt
1 C ja
  • Zwischen 50–64 Jahre alt mit chronischer Krankheit (Liste 2)
1 D ja
  • Zwischen 18–49 Jahre alt mit chronischer Krankheit (Liste 2)
1 E ja
Gesundheitspersonal 2   ab 16.4.21
  • Gesundheitsfachpersonal/Betreuung Heime/Spitäler und Kliniken/Spitex (Liste 3)
2 F ab 16.4.21
  • Gesundheitsfachpersonal/Betreuung Arztpraxen/weitere ambulante Leistungserbringer (Liste 3)
2 G ab 16.4.21
Betreuungspersonen von BGP 3    
  • Leben zusammen mit BGP, zwischen 50–64 Jahre alt
3 H  
  • Leben zusammen mit BGP, zwischen 18–49 Jahre alt
3 I  
Personen in Gemeinschaftseinrichtungen 4    
  • Gemeinschaften mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zwischen 50–64 Jahre alt
4 K  
  • Gemeinschaften mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zwischen 18–49 Jahre alt
4 L  
Übrige Bevölkerung 5    
  • Zwischen 50–64 Jahre alt
5 M  
  • Zwischen 18–49 Jahre alt
5 N  
  • Zwischen 16–17 Jahre alt mit chronischer Krankheit
1 O ab 16.4.21
  • Zwischen 12–15 Jahre alt mit chronischer Krankheit
- P  
  • Zwischen 0–11 Jahre alt mit chronischer Krankheit
- Q  
  • Zwischen 16–17 Jahre alt
5 R  
  • Zwischen 12–15 Jahre alt
- S  
  • Zwischen 0–11 Jahre alt
- T  

Die Impfungen erfolgen nach der Priorisierung und innerhalb der Impfgruppen aufsteigend.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Komorbiditäten / Kategorie Organsystem Priorität Gruppe 1: High risk BGP (Detaillierte Definitionen)
Herzerkrankung
  • Chronische Herzinsuffizienz ab NYHA II
  • Symptomatische chron. ischämische Herzkrankheit trotz medizinischer Therapie
Arterielle Hypertonie
  • Therapieresistente (˃ 160 mmHg) Hypertonie oder Hypertonie mit kardialen Komplikationen oder anderen Endorgan-Schäden
Atemwegs-Erkrankung
  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ab GOLD II
  • Emphysem/schwere Bronchiektasen
  • Interstitielle Pneumopathie / Lungenfibrose
  • Krankheiten mit einer schwer verminderten Lungenkapazität
Lebererkrankung
  • Leberzirrhose mit Dekompensation in der Vorgeschichte
Nierenerkrankung
  • Schwere, chronische Niereninsuffizienz ab GFR ˂30ml/min
Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus (Typ 1 oder 2) mit relevanten Organschäden; oder schlecht eingestellt (HbA1c ≥ 8 %)
Adipositas
  • Erwachsene mit einem BMI von ≥35 kg/m2
Immundefizienz*, angeborenen oder erworben durch Erkrankung* oder Immunsuppressive Therapie*
Relevante Immundefizienz bei
  • malignen hämatologischen Erkrankungen
  • Neoplasien/Krebserkrankungen unter aktiver Therapie
  • immun-vermittelten entzündlichen Erkrankungen (z.B. systemischer Lupus erythematodes, rhematoide Arthritis, Psoriasis, chron. entzündliche Darmerkrankungen), welche eine immunsuppressive Therapie erhalten (inkl. Prednisolon-Äquivalent ˃20mg/Tag, steroidsparende Therapien und Biologika)
  • HIV-Infektion ab CD4T Zellzahl ˂200/µL
  • Organtransplantierte, Knochenmark- oder Stammzell-Transplantierte sowie Personen auf einer Warteliste für Transplantationen
Trisomie 21
  • Erwachsene (ab 18 Jahre) mit Trisomie 21

*Die Impfindikation muss nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch die betreuende Spezialärztin / den betreuenden Spezialarzt getätigt werden.

Liste gemäss Impfempfehlung BAG/EKIF für mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 (Stand 14.04.2021)

Personen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. Wer bereits einen Impftermin in seiner Hausarztpraxis hat, soll diesen Termin wahrnehmen. Damit sich Personen mit Vorerkrankungen in einem Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen.

Gesundheits- und Betreuungspersonal mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten aus folgenden Tätigkeitsfeldern:

Vorteile:

  • Alters-/Pflege-/Behindertenheime

Vorteile:

  • Spitäler und Kliniken

Vorteile:

  • Rettungs- und Transportsanität

Vorteile:

  • Spitex

Vorteile:

  • Arztpraxen

Vorteile:

  • Militärgesundheitspersonal

Vorteile:

  • Zahnarztpraxen

Vorteile:

  • Physiotherapie

Vorteile:

  • Osteopathie

Vorteile:

  • Chiropraktik

Vorteile:

  • Hebammen

Vorteile:

  • Ergotherapie

Vorteile:

  • Logopädie

Vorteile:

  • Apotheken

Vorteile:

  • Medizinaltechnik

Die zum Impfen zugelassenen Berufsgruppen müssen zum Ersttermin einen Berufsnachweis mitbringen.

Die Impfung in der Schwangerschaft wird generell (noch) nicht empfohlen, solange keine ausreichenden Studiendaten insbesondere zur Sicherheit vorliegen. Tierexperimentelle Studien mit mRNA-Impfstoffen weisen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung hin.

Neu soll die COVID-19-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff schwangeren Frauen aber ermöglicht werden, die eine chronische Krankheit oder ein erhöhtes Expositionsrisiko für eine COVID-19-Erkrankung (insbesondere Gesundheitspersonal) aufweisen. Dies nach einer guten Aufklärung mit sorgfältiger Nutzen-Risikoabwägung. Zu berücksichtigen ist die geltende Priorisierung gemäss Impfstrategie.

Für Menschen mit einer Hörbehinderung oder einer Hörsehbehinderung findet an folgenden zwei Daten eine Impfaktion im Impfzentrum Messe Zürich statt:

  1. Impfung: Freitag, 14. Mai 2021, 15:00 bis 20:00 Uhr 
  2. Impfung: Freitag, 11. Juni 2021, 15:00 bis 20:00 Uhr

Impfung nach COVID-19-Erkrankung

Impfung sechs Monate nach Infektion

Personen, die bereits eine COVID-19-Erkrankung hatten, wird von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) empfohlen, die Impfung erst sechs Monate nach der Erkrankung durchzuführen. Ausgenommen davon sind die besonders gefährdeten Personen, die bereits nach drei Monaten eine Impfung erhalten sollen.

Nur eine Dosis mRNA-Impfstoff

Zudem wird neu empfohlen, Personen mit bestätigter COVID-19-Erkrankung nur noch eine Dosis mRNA-Impfstoff zu verabreichen. Studien zeigen, dass Personen mit einer symptomatischen Erkrankung und einer Impfdosis eine ähnlich gute Immunantwort aufbauen wie Personen ohne COVID-19 nach zwei Impfdosen. Hiervon ausgenommen sind immunsupprimierte besonders gefährdete Personen, welche weiterhin zwei Impfdosen erhalten sollen.

Bestätigung der durchgemachten Erkrankung

Personen, die bereits eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht haben, sollten zum ersten Impftermin die Laborbestätigung oder ein ärztliches Attest als Bestätigung mitbringen. Wenn die Person die Erstimpfung schon erhalten hat und der Zweitimpftermin gebucht ist, soll dieser wahrgenommen werden. Dabei ist die Bestätigung einer COVID-19-Erkrankung mitzubringen, diese wird nach erfolgter Prüfung hochgeladen. Die Zweitimpfung wird gegebenenfalls nicht durchgeführt und eine Impfbestätigung ausgehändigt.

Impfstrategie des Kantons Zürich

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In der ersten Phase der Impfaktion mit wenig Impfstoff hat sich der Kanton Zürich auf das Impfen der Personen ab 75 Jahren und Personen mit schweren Vorerkrankungen (Hochrisikopatienten unabhängig vom Alter) konzentriert. Diese Personen sind durch eine COVID-19-Erkrankung am meisten gefährdet und die Priorisierung entspricht auch der vorgegebenen Impfstrategie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Seit Anfang Januar 2021 wurden diese besonders gefährdeten Personen vorab in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen (inkl. Enrichtungen für Menschen mit Behinderungen) geimpft sowie im Referenz-Impfzentrum am Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI), in ausgewählten Hausarztpraxen und in den Spitälern.

Der Kanton Zürich entschied, dass aufgrund der Gefährlichkeit des Virus für die Bewohnerinnnen und Bewohner und der Erfahrung von mehreren lokalen Infektionsausbrüchen, das Impfen in den Heimen höchste Priorität hat. 

Nach intensiver Vorbereitung hat Mitte Januar die COVID-19-Impfaktion in den Alters- und Pflegeheimen im Kanton Zürich begonnen. Mitte Februar konnten die Erstimpfungen in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen (inkl. Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen) erfolgreich abgeschlossen werden und per Ende März sind auch die Zweitimpfungen abgeschlossen. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde auch das impfwillige Personal geimpft. 

Personen, die sich während der Durchführung der Erstimpfungen aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten oder verhindert waren, hatten während den Zweitimpfungen die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Dadurch erhöhte sich die Impfquote bei den Bewohnerinnen und Bewohnern auf 74 Prozent und bei den Mitarbeitenden auf 50 Prozent.

Grundsätzlich führten in den meisten Heimen die Heimärztinnen und -ärzte gemeinsam mit den Pflegenden die Impfaktion durch. Vereinzelte Einrichtungen wurden durch mobile Equipen unterstützt.

Die Zulassung des in der Handhabung weniger anspruchsvollen Impfstoffs von Moderna erweiterte die Impfmöglichkeiten. Die einfachere Handhabung machte insbsondere das Impfen bei Hausärztinnen und Hausärzten möglich. Auch hier richtet sich das Konzept aber nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs.

Bis Ende März wurden im Kanton Zürich rund 400 Hausarztpraxen mit je 100 Impfdosen beliefert. Um Ostern erhielten weitere 500 Arztpraxen ein Kontingent von 100 Impfdosen, weitere 260 Praxen können Mitte April ein 100er-Kontingent bestellen. Voraussichtlich werden im Laufe des Aprils nochmals 450 Arztpraxen Impfstoff bestellen können. Bisher haben im Kanton Zürich rund 1000 Arztpraxen ihr Interesse angemeldet, ihre Patientinnen und Patienten impfen zu wollen.

Impfwillige Arztpraxen werden je nach Verfügbarkeit auch in den kommenden Monaten mit Impfstoff beliefert werden. 

Die Hausärztinnen und Hausärzte vergeben ihre Kontingente selbstständig an ihre Patientinnen und Patienten der priorisierten Impfgruppen und kontaktieren diese. Zudem können definierte ambulante Praxen und Institute, welche selbst nicht impfen, eine gewisse Anzahl an Personen ab 75 Jahren sowie Hochrisikopatienten für Impfungen am Referenz-Impfzentrum am EBPI in Zürich anmelden. Die Patientinnen und Patienten werden von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt für einen Impftermin kontaktiert und müssen sich nicht selbstständig anmelden.

Die 3500 Zürcher Ärztinnen und Ärzte werden regelmässig vom Kantonsärztlichen Dienst und der Ärztegesellschaft (AGZ) informiert. Für Fragen können sich Ärzte oder Arztpraxen an die AGZ wenden.

Impfen von Personen mit Vorerkrankungen beim Hausarzt

Hochrisikopatieninnen und -patienten sowie Personen mit chronischen Erkrankungen wird nach wie vor sehr empfohlen, sich bei Ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt in der Praxis impfen zu lassen. Wer bereits einen Impftermin in seiner Hausarztpraxis hat, soll diesen Termin wahrnehmen. 

Damit sich Personen mit Vorerkrankungen im Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen. Ärztinnen und Ärzte können ihre Patientinnen und Patienten auch zur Impfung in einem Impfzentrum anmelden. 

Ab 5. Januar 2021 hat das Universitätsspital Zürich (USZ) damit begonnen, Hochrisikopatientinnen und -patienten, die dort in Behandlung sind, zu impfen. Das Kantonsspital Winterthur und das Stadtspital Triemli können ihre Hochrisikopatienten seit dem 18. Januar ebenfalls impfen. Ab März 2021 wurde auch den meisten anderen Spitälern und Kliniken des Kantons ein Kontingent für das Impfen der Hochrisikopatienten zugeteilt. Die Patientinnen und Patienten werden dabei direkt durch die Spitäler kontaktiert und müssen sich nicht selber anmelden.

Impfen des exponierten Gesundheitspersonals

Die Gesundheitsdirektion stellte den Spitälern zudem ein Kontingent an Impfdosen für das besonders exponierte Gesundheitspersonal zur Verfügung, das COVID-19-Patienten betreut. Im März wurde den Spitälern dafür und zusätzlich auch Mitarbeitenden der Rettungsdienste im Kanton Zürich ein weiteres Kontingent an Impfdosen zur Verfügung gestellt. Weitere Kontingente folgen im April.

Ab 16. April 2021 kann das noch nicht geimpfte Gesundheitspersonal auch selber Impftermine buchen. Die im Gesundheitswesen tätigen Berufsgruppen müssen zum Ersttermin einen Berufsnachweis mitbringen.

Die Impfmöglichkeiten werden im Kanton Zürich in Abhängigkeit zur Impfstoffmenge kontinuierlich ausgebaut. Ab dem zweiten Quartal werden grössere Impfstoffmengen erwartet, womit dann auch die breite Bevölkerung geimpft werden kann. Ab April und insbesondere im Mai und im Juni hat das BAG den Kantonen deutlich höhere Impfstoffmengen in Aussicht gestellt. Im April werden rund 330'000 Impfdosen erwartet, mit denen 165'000 Personen geimpft werden können. Ein Grossteil der Liefermenge wird voraussichtlich Ende April eintreffen und kann dann im Mai verimpft werden.

Gemäss aktuellem Planungsstand wird die breite Bevölkerung daher ab Mai Impftermine buchen können.

Impfzentren werden zusammen mit Hausärztinnen, Hausärzten und Apotheken ein Netz von Impfmöglichkeiten bilden, das der Bevölkerung den Zugang zur Impfung möglichst einfach machen soll und im Mai und Juni über eine Kapazität von über 20'000 Impfungen pro Tag verfügen wird.

Im Laufe des zweiten Quartals wird es auch möglich sein, sich in Apotheken impfen zu lassen. Voraussichtlich ab Mai, wenn grössere Impfstoffmengen angekündigt sind, werden auch die Apotheken in die Impfaktion integriert. Über die Anmeldeplattform werden dann auch die rund 150 Apotheken als Impfort angewählt werden können.

Registrierung

Seit 29. März 2021 steht auf dieser Webseite ein Link zur Verfügung, über welchen sich impfwillige Personen für die Impfung registrieren können. Die Anmeldung für den Impftermin erfolgt in zwei Schritten. Der erste Schritt ist die Registrierung mit der Erfassung der persönlichen Daten und der Beantwortung medizinischer Fragen. Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.

Sechsstelliger Code als Impfticket

Nach Abschluss der Registrierung erhalten die Impfwilligen einen sechsstelligen persönlichen Code bestehend aus Zahlen und Buchstaben. Der Code wird für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum benötigt. Notieren Sie sich den Code und bewahren Sie ihn gut auf. Ohne Vorweisen dieses Codes ist keine Impfung möglich. 

Für die Impfung im Impfzentrum müssen die Impfwilligen ausserdem ihren amtlichen Ausweis, ihre Krankenversicherungskarte und allfällige Zusatzunterlagen wie ein ärztliches Attest mitnehmen. Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Terminbuchung

Der zweite Schritt ist die Buchung der beiden Impftermine und die Auswahl des Impforts. Der zweite Schritt kann erst erfolgen, wenn die jeweilige Impfgruppe gemäss Priorisierung für die Terminbuchung freigegeben wurde. Die Gesundheitsdirektion informiert die Zürcher Bevölkerung auf dieser Webseite, durch die Medien und über Alertswiss, wenn eine neue Impfgruppe für die Terminbuchung zugelassen ist. Nach Freigabe werden die Impftermine nach dem Prinzip «first come, first served» vergeben.

Terminbuchung für Impfgruppen A bis G und O

Aktuell können folgendende Impfgruppen ihre Impftermine buchen:

Vorteile:

  • Personen ab 65 Jahren (Impfgruppen A und C)
  • Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko jeden Alters (Impfgruppe B)
  • Personen mit chronischen Krankheiten (Impfgruppen D und E)
  • Gesundheitspersonal mit direktem Patientenkontakt (Impfgruppen F und G)
  • 16–17-jährige Personen mit Vorerkrankungen (Impfgruppe O)

Die breite Bevölkerung wird voraussichtlich ab Mai Termine buchen können.

Impfkosten

Die Impfung ist für Personen mit einer obligatorischen Krankenpflegeversicherung in der Schweiz kostenlos. Sie müssen keine Franchise und keinen Selbstbehalt bezahlen. Die Kosten werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Die Kosten, welche nicht von der Krankenversicherung gedeckt sind, werden vom Bund und den Kantonen getragen.

Zudem bleibt die Impfung freiwillig, denn eine Impfpflicht ist in der Schweiz nicht vorgesehen.

Impfnachweis

Nach der zweiten Impfung kann die geimpfte Person über das Anmeldeportal einen Impfnachweis drucken. Dazu wird das für die Registrierung erstellte Login (Benutzername und Passwort) verwendet. Wer keinen Internetanschluss hat, kann den Impfnachweis am Impfort ausdrucken lassen. 

Der Impfnachweis enthält Informationen zum verabreichten Impfstoff (beispielsweise Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Eine Fachperson kann den Impfnachweis später in den papierenen Impfausweis («Impfbüechli») übertragen.

Aktuell existiert schweizweit kein Impfregister, da es hierfür noch keine gesetzliche Grundlage gibt.

Für Fragen zu einem allfälligen internationalen Impfausweis bitten wir Sie, sich an das BAG zu wenden.

Ziel der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Eine Impfung wird die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle reduzieren. Sie hilft, die Kapazitäten in den Spitälern und den Alters- und Pflegezentren aufrechtzuerhalten und einen Personalmangel zu verhindern. Auch die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie werden durch die Impfung verringert.

Je mehr Menschen sich in der Schweiz und im Kanton Zürich impfen lassen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren.

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Das Coronavirus trägt massgeblich zur Morbidität der Bevölkerung bei und steht in Zusammenhang mit einer deutlichen Übersterblichkeit der Bevölkerung über 65 Jahren (Bundesamt für Statistik BFS). Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für eine Erkrankung mit schwerem Verlauf deutlich. Neben älteren Personen und schwangeren Frauen zählen Erwachsene mit definierten Vorerkrankungen zu den besonders gefährdeten Personen.

Der hohe Anteil von schwer verlaufenden COVID-19-Erkrankungen bei Erwachsenen und insbesondere die Erkrankungen, welche einer intensivmedizinischen Behandlung (und Beatmung) bedürfen, können zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen oder haben bereits dazu geführt. Die Behandlung von schwer verlaufenden COVID-19-Erkrankungen ist auch zeit- und ressourcenintensiv, was nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Gesundheitspersonal übermässig fordert.

Derzeit stehen keine hoch wirksamen medikamentösen Behandlungen zur Verfügung, die schwere Verläufe oder eine Übertragung auf andere Personen wirksam verhindern könnten. Entsprechend kommt der Impfung als primäre Präventionsmassnahme für die gesundheitlichen wie auch anderen schwerwiegenden Folgen von COVID-19 grosse Bedeutung zu.

Wie funktioniert die Impfung?

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Für den Impftschutz sind zwei Impfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen notwendig.

Die Impfstoffe

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Die Entwicklung der Impfstoffe ist weit fortgeschritten oder sogar abgeschlossen. Weiterhin werden mit verschiedenen Impfstoffherstellern Gespräche geführt. Dies, weil die Impfstoffentwicklung mit Unsicherheiten verbunden ist. Der Bund möchte daher möglichst verschiedene Impfstoffarten von verschiedenen Herstellern beschaffen. Dadurch erhöht sich die Chance, für verschiedene Zielgruppen einen möglichst optimal wirksamen Impfstoff zu haben.

Verträge mit Impfstoffherstellern

Bisher hat der Bund Verträge mit fünf Impfstoffherstellern abgeschlossen. Wenn ein Impfstoff von Swissmedic zugelassen ist, erhält die Schweiz aufgrund des Vertrages die Anzahl reservierter Impfdosen. Die Impfstoffhersteller liefern die reservierten Impfdosen gestaffelt über mehrere Monate in die Schweiz. Die Impfdosen stehen somit zu Beginn nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

Novavax: 6 Millionen Impfdosen
Curevac: 5 Millionen Impfdosen
Pfizer/BioNTech: 6 Millionen Impfdosen
AstraZeneca: 5,3 Millionen Impfdosen
Moderna: 13,5 Millionen Impfdosen

Am 19.12.2020 hat der Impfstoff von Pfizer/BioNTech mit dem Namen «Comirnaty®» die Zulassung durch Swissmedic erhalten. Aufgrund der Daten zu Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität ist der Impfstoff ohne Alterseinschränkung für alle Erwachsenen ab 16 Jahren geeignet. Gemäss den ausgewerteten Daten liegt der Impfschutz sieben Tage nach der zweiten Impfung bei über 90 Prozent. 

Swissmedic hat am 12.01.2021 dem Impfstoff von Moderna mit dem Namen «COVID-19 Vaccine Moderna®» die befristete Zulassung für die Schweiz erteilt. Der Impfstoff darf Personen ab 18 Jahren gemäss den Arzneimittelinformationen sowie den offiziellen Impfempfehlungen des Bundes verabreicht werden. Die Impfung besteht aus zwei Dosen, die geschultes medizinisches Personal Impfwilligen im Abstand von einem Monat intramuskulär verabreicht. Gemäss den klinischen Studien sind geimpfte Personen 14 Tage nach der zweiten Dosis zuverlässig geschützt.

In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

Die logistischen Anforderungen der Impfstoffe sind hoch in Bezug auf Verpackungsmengen, Verfallzeiten oder gekühlte Aufbewahrung (teilweise bis minus 75 Grad) und bedingen eine tägliche Mindestzahl von Impfungen pro Standort.

Mit der Kantonsapotheke hat der Kanton Zürich die Voraussetzungen für die Lagerung und die Verteilung der COVID-19-Impfstoffe. Sie koordiniert die Impfstoffverteilung und setzt diese gemeinsam mit externen Partnern um.

Impfpersonal

Bei allgemeinem Interesse zur Mitarbeit bei der Impfaktion können Sie sich bei unserem Personalpartner Coople registrieren.

Wenn Sie sich für einen Job in einem der kantonalen Impfzentren interessieren und die Impfaktion des Kantons Zürich unterstützen möchten, finden Sie nachfolgend die Informationen zur Registrierung.

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Informationen für Patienten und die Bevölkerung

AERZTEFON

Telefon: 0800 33 66 55, rund um die Uhr

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung.

BAG-Infoline zur COVID-19-Impfung

Telefon: +41 58 377 88 92 (täglich 6–23 Uhr).

Informationen für Gesundheitsfachpersonen

BAG-Infoline Coronavirus für Gesundheitsfachpersonen

Telefon: +41 58 462 21 00 (täglich 7–20 Uhr)

Für Fragen von Fachpersonen zur COVID-19-Impfung

 

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Impfung

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
Postfach
8090 Zürich
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Telefon

+41 84 833 66 11

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