Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen Auswirkungen der Pandemie. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Inhaltsverzeichnis

Registrieren und Termine buchen

Vorteile:

  • Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.
  • Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie einen sechsstelligen Code. Bewahren Sie diesen auf. Sie benötigen ihn für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Impfhotline

Hier bekommen Sie Hilfe, falls Ihnen die Online Registrierung nicht möglich ist:

+41 84 833 66 11 (7 bis 23 Uhr)

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Pro Senectute Kanton Zürich

Impfwillige Personenen über 60 Jahren, die sich nicht anmelden oder Hilfe in Anspruch nehmen können, können bei der Pro Senectute Hilfe anfordern:

+41 58 451 51 50

Wer sich impfen lassen kann

Alle Zürcherinnen und Zürcher ab 16 Jahren sind für die Terminbuchung zugelassen.

In Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffs gibt die Gesundheitsdirektion laufend Termine zur Buchung frei. Wenn online keine Termine mehr verfügbar sind, können auch über die Impfhotline keine Termine gebucht werden.

Über die Freigabe von Impfterminen wird via die App «Alertswiss» und durch die Medien informiert.

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Schwangere Frauen, stillende Mütter, Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit sowie Personen mit schwerer Immunsuppression müssen vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Wenn Sie an einer Allergie gegen einen Bestandteil des Impfstoffs leiden, benötigen Sie zudem für die Impfung in einem Impfzentrum ein ärztliches Attest.

Stillende Mütter können nach Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt ohne ärztliches Attest oder schriftliche Einwilligungsbestätigung an der Impfaktion teilnehmen. 

Für eine Impfung in der Schwangerschaft gilt, dass neben einer Impfempfehlung für schwangere Frauen mit chronischen Krankheiten (BGP) oder mit einem erhöhten Expositionsrisiko, neu für alle schwangeren Frauen die Möglichkeit besteht, sich impfen zu lassen. Die Impfung sollte jedoch nicht im ersten Trimester erfolgen. Voraussetzung für eine Impfung einer Schwangeren sind eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung, eine individuell an die Schwangere angepasste ärztliche Aufklärung, ein ärztliches Attest sowie die schriftliche Einwilligung der schwangeren Frau, welche dem ärztlichen Attest beizulegen ist und diese Beilage durch die Ärztin oder den Arzt auf dem ärztlichen Attest zu deklarieren ist. Ab 7. Juni 2021 werden Schwangere in den Impfzentren nur mit der Vorlage eines Attests und einer schriftlichen Einwilligung geimpft. Für die Impfung in einer Apotheke müssen Schwangere zusätzlich zum Attest und der schriftlichen Einwilligung eine ärztliche Verschreibung für die Imfung mitbringen.

Personen mit chronischen Krankheiten empfehlen wir, sich in einer Arztpraxis impfen zu lassen. Wer bereits einen Impftermin in seiner Hausarztpraxis hat, soll diesen wahrnehmen. 

Vorteile:

  • Impfung erst sechs Monate nach bestätigter Erkrankung;
  • Nur eine Dosis des mRNA-Impfstoffs;
  • Zweitimpftermin wird am Erstimpftermin vor Ort nach Prüfung der bestätigten COVID-19-Erkrankung gelöscht.

Die Kosten für serologische SARS-CoV-2-Antikörperanalysen werden aktuell nicht übernommen und die Durchführung solcher Test auch nicht empfohlen. Es sollen demnach keine Antikörpertest weder vor noch nach den Impfungen durchgeführt werden. Dies vor allem deshalb, weil Antikörpertiter keinen Rückschluss auf einen sicheren und anhaltenden Schutz zulassen. Der Schutz gegen COVID-19 basiert nämlich nicht allein auf Antikörpern, sondern vor allem auf dem Vorhandensein von Gedächtniszellen. Diese können mit einer Serologie nicht nachgewiesen werden.

Terminbuchung

Die Buchung der Impftermine erfolgt über das gleiche Impftool wie die Registrierung. Die Terminvergabe erfolgt nach dem Prinzip «First come, first served».

Vorteile:

  • Wählen Sie den Impfort aus und buchen Sie Ihre Impftermine.
  • Für die Umbuchung oder Stornierung eines Impftermins loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihrem selbst gewählten Benutzernamen bitte erneut auf dem kantonalen Impftool ein.
  • Bei telefonischer Registrierung via Impfhotline ist die Terminbuchung nur telefonisch möglich.

Warum impfen

Vorteile der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Die wichtigsten Vorteile:

Vorteile:

  • Die Impfung reduziert die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle.
  • Die Impfung hilft, die Kapazitäten in den Spitälern sowie Alters- und Pflegezentren aufrechtzuerhalten und einen Personalmangel zu verhindern.
  • Die Impfung verringert die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie.
  • Vollständig Geimpfte sind ab der Verabreichung der letzten erforderlichen Impfdosis von der Kontaktquarantäne-Pflicht für vorerst sechs Monate befreit.
  • Vollständig Geimpfte sind von den Schweizer Einreisemassnahmen ausgenommen: Sie müssen das Einreiseformular nicht ausfüllen, kein negatives Testresultat vorweisen und auch nicht in Quarantäne.
  • Vollständig Geimpfte können bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten.

Je mehr Menschen sich in der Schweiz und im Kanton Zürich impfen lassen, desto schneller können wir zur Normalität zurückkehren. 

Die Impfung ist freiwillig und gratis.

Impffortschritt

Entnehmen Sie hier den aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen im Kanton Zürich.

 

Dokumentation der Impfung

Impfnachweis / Impfausweis

Ihre Impfungen sind im kantonalen Impftool dokumentiert und Sie können sich den Nachweis dort herunterladen. Auf Wunsch erhalten Sie auch bei der Impfstelle einen ausgedruckten Impfnachweis. Der Impfnachweis enthält den Ort und das Datum der Impfung sowie Informationen zum verabreichten Impfstoff (Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Falls vorhanden, nehmen Sie zudem Ihren Impfausweis («Impfbüchlein») zu beiden Impfterminen mit, dann werden die COVID-19-Impfungen auch dort eingetragen.

Beim Impfnachweis/-ausweis handelt es sich um eine ärztliche Bescheinigung und nicht um ein amtliches Dokument.

Wo impfen

Bei der Terminbuchung kann der Impfort gewählt werden. Beide Impfungen werden am selben Impfort verabreicht.

Im Impfzentrum

Im Kanton Zürich stehen für die breite Bevölkerung elf Impfzentren bereit. Sie sind in Zusammenarbeit mit den regionalen Spitälern entstanden. Sie richten sich an die mobile Bevölkerung ab 16 Jahren.

In der Apotheke

Seit dem 5. Mai können auch rund 160 Apotheken bei der Terminbuchung auf der Anmeldeplattform als Impfort ausgewählt werden. Die Apotheken richten sich an die mobile Bevölkerung ab 18 Jahren.

In der Arztpraxis

Hochrisikopatientinnen und -patienten sowie Personen mit chronischen Erkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt in der Praxis impfen zu lassen.

Die Impfstoffe und wie sie wirken

Die Impfstoffe werden vom Bund beschafft, derzeit sind zwei zugelassen. Aktuell gibt es keine Wahlmöglichkeit.

Am Impfort werden Sie über den verabreichten Impfstoff informiert.

Für Personen von 16 bis 17 Jahren ist nur der Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech zugelassen. Es ist sichergestellt, dass Impfwillige dieser Altersgruppe mit Corminaty geimpft werden.

Funktionsweise

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Weitere Informationen zur Impfung

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In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

0800 33 66 55 (rund um die Uhr)

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung.

+41 58 377 88 92 (täglich 6–23 Uhr)

Firmenimpfungen

Zur schnelleren Steigerung der Durchimpfungsrate und um Betrieben den Übergang in den Normalbetrieb zu ermöglichen, führt der Kanton Zürich voraussichtlich im Sommer 2021 sogenannte Firmenimpfungen durch. 

Wer mitmachen kann

  • Firmen mit mindestens 500 impfwilligen Mitarbeitenden können sich hier zum gegebenen Zeitpunkt für eine Firmenimpfung in einem Impfzentrum anmelden.
  • Firmen mit mindestens 3'000 impfwilligen Mitarbeitenden können sich hier zum gegebenen Zeitpunkt für eine Firmenimpfung in ihrem Betrieb anmelden. Für eine Firmenimpfung vor Ort muss der Betrieb einen medizinischen Dienstleister mit den entsprechenden Bewilligungen beiziehen.
  • Sie können bereits heute mit untenstehendem Formular Ihr Interesse für eine Firmenimpfung anmelden. Die Gesundheitsdirektion wird sich mit Ihnen zum gegebenen Zeitpunkt in Verbindung setzen.

Für Gesundheitsfachpersonen

Services und Formulare

Weitere Informationen für Fachpersonen

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Impfung

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
Postfach
8090 Zürich
Route anzeigen

Telefon

+41 84 833 66 11

Impfhotline

Für dieses Thema zuständig: