Coronavirus-Impfung

Die Impfung schützt, entlastet das Gesundheitswesen und verringert die negativen Auswirkungen der Pandemie. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Registrieren und Termine buchen

Inhaltsverzeichnis

Registrieren und Termine buchen

Vorteile:

  • Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.
  • Nach Abschluss der Registrierung erhalten Sie einen sechsstelligen Code. Bewahren Sie diesen auf. Sie benötigen ihn für die Terminbuchung und als Eintrittsticket im Impfzentrum.

Impfhotline Kanton Zürich: 0848 33 66 11

Montag bis Sonntag: 08.00–20.00 Uhr (Deutsch, Französisch, Englisch)

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zu Zertifikaten. Hier bekommen Sie auch Hilfe, falls Ihnen die Online-Registrierung nicht möglich ist.

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Boosterimpfung

Informationen zur Auffrischimpfung im Kanton Zürich:

Wer sich impfen lassen kann

Alle Personen ab 5 Jahren können sich impfen lassen. 

Terminbuchung

Die Buchung der Impftermine erfolgt über das gleiche Impftool wie die Registrierung. Die Zürcher Bevölkerung (ab 5 Jahren) ist zur Terminbuchung zugelassen.

Vorteile:

  • Wählen Sie den Impfort aus und buchen Sie Ihre Impftermine.
  • Für die Umbuchung oder Stornierung eines Impftermins loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse oder Ihrem selbst gewählten Benutzernamen bitte erneut auf dem kantonalen Impftool ein.
  • Bei telefonischer Registrierung via Impfhotline ist die Terminbuchung nur telefonisch möglich.

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Impfempfehlung

Die EKIF empfiehlt die COVID-19-Impfung für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Sie wird Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren empfohlen, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte diese aufgrund der individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung für ihr Kind wünschen. 

Die Empfehlung beruht auf der Zulassung des mRNA-Impfstoffs Comirnaty® von Pfizer/BioNTech durch Swissmedic für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren.

Beim Impfstoff handelt sich um einen eigens hergestellten Kinder-Impfstoff. Die Dosierung ist niedriger als beim Impfstoff für Personen ab 12 Jahren. Es sind zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen vorgesehen.

Die Impfempfehlung gilt besonders für Kinder, die

Vorteile:

  • aufgrund einer chronischen Erkrankung bereits stark gesundheitlich belastet sind. 
  • enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von Personen sind, die sich z.B. wegen Immundefizienz selbst mit der Impfung nicht ausreichend schützen können.

Kindern mit einer bestätigten, durchgemachten Coronavirus-Infektion, die zu den obengenannten Personengruppen gehören, wird nur eine Impfdosis empfohlen. Allen anderen genesenen Kindern wird aktuell keine Impfung empfohlen.

Impfung in drei Impfzentren und in Kinderarztpraxen

Geimpft werden Kinder im Referenz-Impfzentrum am Hirschengraben, am Universitäts-Kinderspital Zürich und im Impfzentrum Winterthur.

Eine Anmeldung kann über das kantonale Impftool gemacht werden. Darüber hinaus impfen einige Kinderarztpraxen im ganzen Kanton. Erkundigen Sie sich dafür direkt bei Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.

Impfung nur in Begleitung

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren müssen zur Impfung von einer gesetzlichen Vertreterin bzw. einem gesetzlichen Vertreter begleitet werden.

Impfhotline bei Beratungsbedarf

Bei besonderem Beratungsbedarf ist die Impfhotline 0848 33 66 11 zu kontaktieren. Diese gibt erste Auskünfte und vereinbart bei Bedarf einen Termin. 

Die Plakate für Kinder und Eltern können unter folgendem Link kostenlos bei der Kantonalen Drucksachen- & Materialzentrale (KDMZ) bestellt werden:

Impfung allen Jugendlichen empfohlen

Die Impfung wird gemäss Impfempfehlung des BAG und der EKIF allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Vorbehalte empfohlen.

Impfstoff Spikevax (Hersteller: Moderna) und Comirnaty (PfizerBioNTech) ab 12 Jahren zugelassen

Neben dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer/BioNTech ist auch der Impfstoff Spikevax von Moderna für Jugendliche ab 12 Jahren durch Swissmedic zugelassen.

Die Impfempfehlung der EKIF besagt, dass unter 30-Jährige vorzugsweise mit Comirnaty von Pfizer/BioNTech geimpft werden sollen. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson darf erst ab 18 Jahren verabreicht werden.

Impfungen an bestimmten Standorten

Geimpft werden Jugendliche im Impfzentrum Winterthur und im Referenz-Impfzentrum EBPI Zürich sowie am Kinderspital Zürich. 

Begleitung der Jugendlichen wird empfohlen

Urteilsfähige Minderjährige können selber entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen. Die Urteilsfähigkeit wird vermutet.

Jugendliche müssen zur Impfung von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin begleitet werden oder eine von dieser unterschriebene Einwilligungserklärung beibringen - ausser im Kinderspital, wo ihre Urteilsfähigkeit von einer Fachärztin oder einem Facharzt Pädiatrie vor der Impfung abgeklärt wird..

Einwilligungserklärung der gesetzlichen Vertretung:

Terminbuchung online 

Jugendliche, die zur Impfung von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin begleitet werden oder eine von diesen unterzeichnete Einwilligungserklärung mitbringen, können sich über das kantonale Impftool zur Impfung anmelden.

Unbegleitete Jugendliche ohne Einwilligungserklärung können sich ebenfalls über das kantonale Impftool für einen Impftermin im Kinderspital anmelden.

Impfhotline bei Beratungsbedarf

Bei besonderem Beratungsbedarf ist die Impfhotline 0848 33 66 11 zu kontaktieren. Diese gibt erste Auskünfte und vereinbart bei Bedarf einen Termin am Kinderspital. 

Impfung von Begleitpersonen

Begleitpersonen der Jugendlichen können sich vor Ort – ohne Voranmeldung – mitimpfen lassen. Sie werden gebeten, die folgenden Dokumente mitzubringen: amtlicher Ausweis, Krankenversicherungskarte, allfällige Zusatzunterlagen (z.B. ärztliches Attest), allfälliger Nachweis einer COVID-19-Erkrankung.

In sehr seltenen Fällen wurden zeitnah nach der Impfung mehrheitlich bei jungen Männern Entzündungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels beobachtet. In den allermeisten Fällen verliefen diese mild und konnten gut behandelt werden. Typische Symptome sind Brustschmerzen, Atemnot und Herzklopfen.

Bei Personen unter 30 Jahren wurden solche Entzündungen häufiger nach der Impfung mit dem Impfstoff von Moderna beobachtet. Deshalb wird Personen unter 30 Jahren vorzugsweise die Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech empfohlen. Entzündungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels treten nach einer Infektion mit dem Coronavirus viel häufiger als nach der Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech oder Moderna auf. Der Nutzen einer Covid-19-Impfung überwiegt auch bei Personen unter 30 Jahren mögliche Risiken deutlich. Das Risiko einer schweren Nebenwirkung durch die Impfung ist somit viel kleiner als die Gefahr, nach einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken.

Impfung mit mRNA-Impfstoffen allen Schwangeren empfohlen

Die Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna wird gemäss angepasster Impfempfehlung des BAG und der EKIF vom 14.09.2021 allen schwangeren Frauen nach dem 1. Trimester (ab 12 Schwangerschaftswochen) empfohlen. Sie ist grundsätzlich aber auch früher in der Schwangerschaft möglich. Das empfohlene Impfschema mit mRNA- Impfstoffen weicht dabei nicht von dem der Normalbevölkerung ab. Der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson wird schwangeren Frauen nicht empfohlen.

Nutzen der Impfung überwiegt mögliche Risiken deutlich

Schwere Verläufe von COVID-19 sind bei schwangeren Frauen viel häufiger als bei gleichaltrigen nicht schwangeren Personen. Zudem ist das Risiko einer Frühgeburt durch eine Infektion mit dem Coronavirus deutlich erhöht. Die Impfung vor oder während der Schwangerschaft schützt daher die schwangere Frau und das ungeborene Kind.

Aufgrund zunehmender Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfungen bei schwangeren Frauen konnte der deutliche Nutzen einer Impfung in Abwägung zu den Krankheitsrisiken und potentieller Impfnebenwirkungen gezeigt werden.

Keine schriftliche Einwilligung mehr notwendig

Mit der Anpassung der Empfehlung ist für die Impfung keine schriftliche Einwilligung der impfwilligen Schwangeren mehr erforderlich. Auch ein ärztliches Attest muss für die Impfung nicht mehr ausgestellt werden. Mit Ausnahme der Impfung in einer Apotheke, hierzu wird nach wie vor ein Attest benötigt.

Grundsätzlich sollen Personen mit schwerer Immundefizienz vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Zur Impfung empfohlen sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna, nicht aber der Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson.

Verabreichung 3. Dosis

Bei Personen mit schwerer Immundefizienz, insbesondere  wegen einer Transplantation, Autoimmunerkrankungen oder bösartigen Erkrankungen (z.B. Leukämien), und die mit einer stark abwehrschwächenden Therapie behandelt werden, kann die Antikörperbildung nach vollständiger Impfung eingeschränkt sein oder fehlen. Um diese besonders gefährdeten Personen bestmöglich zu schützen, soll bei dieser speziellen Gruppe schwer abwehrgeschwächter Patienten die Indikation für eine 3. Dosis eines mRNA- Impfstoffes erwogen werden. 

Nach aktuellen Daten kann eine 3. Dosis den Schutz bei einem Teil dieser Patienten verbessern. Welche Personen zu dieser Gruppe gehören und die genauen Impfempfehlungen können der aktuellen Impfempfehlung des BAG und der EKIF entnommen werden.

Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit müssen vor der Impfung Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen. Bei einer Allergie gegen einen Bestandteil eines Impfstoffs, wird für die Impfung in einem Impfzentrum ein ärztliches Attest benötigt.

Wenn Sie eine bestätigte Allergie gegen mRNA-Impfstoffe haben und mindestens 18 Jahre alt sind, können Sie sich am Referenzimpfzentrum Hirschengraben in Zürich oder im Impfzentrum Winterthur mit dem Vektorimpftstoff Janssen von Johnson & Johnson impfen lassen. Die Terminvereinbarung dafür erfolgt über die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt.

Vorteile:

  • Die Impfung wird empfohlen innerhalb 3 Monaten nach bestätigter Infektion (Laborbestätigung des PCR-Tests, Antigen-Schnelltests oder Antikörper-Tests) und sobald wie möglich, falls die 3 Monate schon vorbei sind.
  • Möglich ist die Impfung ab 4 Wochen nach bestätigter Infektion.
  • Empfohlen wird nur eine Dosis des mRNA-Impfstoffs.
  • Der Zweitimpftermin wird am Erstimpftermin vor Ort nach Prüfung der bestätigten COVID-19-Erkrankung gelöscht.
  • Eine Infektion mindestens vier Wochen nach der Erstimpfung wird einer Zweitimpfung gleichgesetzt, weshalb eine zweite Impfung nicht mehr nötig ist.
  • Genesene, bislang ungeimpfte immundefiziente besonders gefährdete Personen sollen weiterhin 2 Impfdosen erhalten.

Antikörpertests sollen nicht routinemässig weder vor noch nach den Impfungen durchgeführt werden. Dies vor allem deshalb, weil Antikörpertiter keinen Rückschluss auf einen sicheren und anhaltenden Schutz zulassen. Der Schutz gegen COVID-19 basiert nämlich nicht allein auf Antikörpern, sondern vor allem auf dem Vorhandensein von Gedächtniszellen. Diese können mit einer Serologie nicht nachgewiesen werden.

Bei einer ungeimpften Person kann, falls bereits aus anderen Gründen erfolgt, der Nachweis von SARS-CoV-2 Antikörpern (IgG) jedoch als Bestätigung der Infektion genutzt werden. Das bedeutet, dass diese Person dann eine einzige Impfdosis benötigt. Lassen sich bei einer geimpften Person Antikörper (IgG) gegen das Nukleokapsid von SARS-CoV-2 nachweisen, kann von einer durchgemachten Infektion ausgegangen werden, da diese Antikörper nicht von einer Immunreaktion auf eine Impfung resultieren können. Wenn diese Antikörper gegen das Nukleokapsid vor der zweiten Impfung, also z.B. aufgrund einer unerwünscht schweren Impfreaktion nach der ersten Impfung, nachgewiesen werden, erlaubt dies aufgrund der vor der Impfung durchgemachten Infektion auf die 2. Impfung zu verzichten.

Die Kosten für serologische SARS-CoV-2 Antikörperanalysen werden aktuell nicht übernommen.

Alle Personen ab 18 Jahren können für eine Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen direkt im kantonalen Impftool einen Termin vereinbaren. Der Impfschutz ist drei Wochen nach der Impfung gegeben. Entsprechend ist das Zertifikat am 22. Tag nach der Impfung gültig.

Empfohlene Ergänzungsimpfung mit mRNA-Impfstoff nach ein bis drei Monaten

Personen ab 18 Jahren, die vor weniger als vier Monaten mit einer Dosis Janssen geimpft wurden, wird empfohlen die Grundimmunisierung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs in einem Minimalabstand von 28 Tagen nach der 1. Impfdosis zu ergänzen («Off-Label-Use»).

Empfohlene Auffrischimpfung (sogn. Booster-Impfung) mit mRNA-Impfstoff nach vier Monaten

Die empfohlene Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff sollte darauffolgend frühestens vier Monate nach dieser Ergänzung der Grundimmunisierung erfolgen.

Explizit nur Personen ab 18 Jahren, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder die mRNA-Impfstoffe ablehnen, wird eine weitere (2. Dosis) mit dem Impfstoff Janssen frühestens zwei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung empfohlen.

Warum impfen

Vorteile der Impfung

Ziel der Impfung ist der bestmögliche Schutz der Bevölkerung vor COVID-19. Die wichtigsten Vorteile:

Vorteile:

  • Mit der Impfung schützen Sie sich vor einer COVID-19-Erkrankung und einem allfälligen schweren Verlauf.
  • Sie vermeiden damit auch mögliche anhaltende gesundheitliche Einschränkungen einer COVID-19-Erkrankung (Langzeitfolgen von COVID-19).
  • Durch der Impfung werden Sie auf sichere Art immun.
  • Als Geimpfte helfen Sie mit, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren.
  • Sie tragen mit Ihrer Impfung dazu bei, das Gesundheitswesen zu entlasten. 
  • Mit einer Impfung helfen Sie mit, die Auswirkungen der Pandemie zu bekämpfen.
  • Die Impfung ist freiwillig und gratis.

Regierungspräsidentin ruft zur Impfung auf

Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft per Video zur Corona-Impfung auf
Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr ruft zur Corona-Impfung auf – Untertitel in 15 Sprachen verfügbar (Auswahl über Youtube-Einstellungen).

Impffortschritt

Den aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen im Kanton Zürich finden Sie unter folgendem Link:

Dokumentation der Impfung

Impfnachweis / Impfausweis

Ihre Impfungen sind im kantonalen Impftool dokumentiert und Sie können sich den Nachweis dort herunterladen. Auf Wunsch erhalten Sie auch bei der Impfstelle einen ausgedruckten Impfnachweis. Der Impfnachweis enthält den Ort und das Datum der Impfung sowie Informationen zum verabreichten Impfstoff (Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Falls vorhanden, nehmen Sie zudem Ihren Impfausweis («Impfbüchlein») zu beiden Impfterminen mit, dann werden die COVID-19-Impfungen auch dort eingetragen.

Beim Impfnachweis/-ausweis handelt es sich um eine ärztliche Bescheinigung und nicht um ein amtliches Dokument.

Wo impfen

Der Kanton Zürich bietet verschiedene Impfmöglichkeiten:

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Vorteile:

  • Referenz-Impfzentrum EBPI Zürich
  • Impfzentrum Winterthur

5- bis 11-Jährige werden im Impfzentrum Winterthur, dem Referenz-Impfzentrum am EBPI in Zürich und am Kinderspital Zürich geimpft. 

12- bis 15-Jährige werden im Impfzentrum Winterthur und im Referenz-Impfzentrum EBPI in Zürich sowie am Kinderspital Zürich geimpft. 

Bei der Terminbuchung kann der Impfort gewählt werden.

Die Impfzentren bieten auch Termine ohne Voranmeldung (Walk-Ins) an, für Erst- und Zweitimpfungen ab 12 Jahren, sowie für Boosterimpfungen ab 16 Jahren.

Eine vorgängige Terminbuchung via kantonalem Impftool oder Impfhotline 0848 33 66 11  wird jedoch empfohlen um Wartezeiten zu vermeiden.

Informationen zu den Öffnungszeiten sind auf den Webseiten der Impfzentren zu finden.

Apotheken sind ebenfalls Teil des Netzes von Impfmöglichkeiten. Bei der Terminbuchung auf der Anmeldeplattform können diese als Impfort ausgewählt werden. In den Apotheken werden Personen ab 16 Jahren geimpft.

Unter folgendem Link finden Sie die Apotheken im Kanton Zürich, die Impfungen anbieten. Sie sind gekennzeichnet mit dem Vermerk «COVID-19».

Auch Arztpraxen bieten Impfungen an. Kontaktieren Sie hierzu direkt Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Für die Impfung müssen Sie Folgendes vorweisen:

Vorteile:

  • Sechsstelliger Code (ausgedruckt oder als QR-Code), sofern Sie sich vorgängig im kantonalen Impftool registriert haben
  • Krankenkassenkarte
  • Amtlicher Ausweis
  • Impfausweis (fakultativ)
  • Allergikerinnen und Allergiker mit schwerer Reaktion in der Vergangenheit: ärztliches Attest
  • Schwangere Frauen: in Apotheken eine ärztliche Verschreibung
  • Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung: Laborbestätigung (PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Antikörper-Test)
  • Unbegleitete 12- bis 15-Jährige: Einwilligungserklärung einer gesetzlichen Vertreterin/eines gesetzlichen Vertreters (Ausnahme: Kinderspital)

Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Die Impfstoffe und wie sie wirken

Die Impfstoffe werden vom Bund beschafft, derzeit sind drei zugelassen: die mRNA-Impfstoffe Comirnaty von Pfizer/BioNTech und Spikevax von Moderna sowie der Vektorimpfstoff Janssen von Janssen.

Funktionsweise

Eine Impfung reduziert das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Das Immunsystem wird mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einer späteren Ansteckung mit COVID-19 kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Das Coronavirus ist aufgrund seiner speziellen, stacheligen Oberfläche (sogenannte Spikes) für das Immunsystem gut erkennbar, was bei der Entwicklung von Impfstoffen ausgenutzt wird. Alle Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 richten sich gegen ein Eiweiss auf der Oberfläche der Coronaviren (sogenanntes Spikeprotein).

Die Impftstoffe schützen in den allermeisten Fällen vor Ausbruch der Krankheit. Es ist heute jedoch noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen werden. Daher ist die COVID-19-Impfung eine wichtige Präventionsmassnahme, ersetzt aber nicht die geltenden Schutzmassnahmen.

Weitere Informationen zur Impfung

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In der Schweiz sind die Anforderungen an die Herstellung, Qualität, Wirksamkeit und vor allem die Sicherheit von Impftstoffen hoch. Vor der Zulassung wird ein Impfstoff an 30'000 bis 50'000 Freiwilligen getestet. Die Ergebnisse dieser Studien geben Aufschluss über dessen Wirksamkeit und Sicherheit. Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität eines Impfstoffs werden auch nach der Zulassung weiter überwacht.

Neben Swissmedic, welche für die Zulassung zuständig ist, begutachtet auch die EKIF die Impfstoffe. Die EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission des Bundes. Die definitive Zulassung erfolgt erst, wenn keine Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.

Aus den Studien sind bis anhin keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden. Etwa 10 Prozent der 30'000 bis 50'000 der Personen, die an den Studien teilgenommen haben, berichteten nach der zweiten Impfung von leichten Nebenwirkungen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Glieder- oder Gelenkschmerzen. Innert 24 Stunden bildeten sich diese aber meist zurück. Die Nebenwirkungen sind nicht gefährlich. Zudem kann es – vergleichbar mit bekannten Impfungen – eine kleine Reaktion an der Einstichstelle geben.

In seltenen Fällen kann es – wie bei jeder anderen Impfung – zu allergischen Reaktionen kommen, insbesondere bei von Allergien stark betroffenen Personen. Die medizinischen Fachkräfte sind auf mögliche auftretende allergische Reaktionen und für deren Behandlung aber gut vorbereitet.

0800 33 66 55 (rund um die Uhr)

Für medizinische Fragen zur Coronavirus-Impfung.

+41 80 088 66 44 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Für Gesundheitsfachpersonen

Die Befunde von Antigen-Schnelltests können auch via infreport@bag-admin.ch übermittelt werden. Die Meldefrist von positiven Befunde liegt bei 2 Stunden, diejenige von negativen Befunden bei 24 Stunden.

Services und Formulare

Weitere Informationen für Fachpersonen

Weiterführende Informationen

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Merkblätter & Downloads

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Impfung

Adresse

Stampfenbachstrasse 30
Postfach
8090 Zürich
Route (Google)

Telefon

+41 84 833 66 11

Impfhotline

Für dieses Thema zuständig: