Coronavirus

Welche Massnahmen gelten, wie Sie bei einer Infektion vorgehen, alles zur Impfung: Wir haben diverse Informationen rund um die Corona-Pandemie zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Schweizweite Massnahmen

Seit dem 20. Dezember 2021 gelten für die ganze Schweiz folgende Massnahmen:

Vorteile:

  • 2G mit Masken- und Sitzpflicht: In Innenräumen von Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben sowie bei Veranstaltungen im Innern bleibt der Zugang geimpften und genesenen Personen vorbehalten. 
  • 2G+ für Discos, Bars und Kultur- sowie Sportaktivitäten von Laien ohne Masken: Wo weder das Maskentragen noch eine Sitzpflicht möglich ist, sind nur noch geimpfte und genesene Personen zugelassen, die zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen können. Die Regelung gilt nicht für Jugendliche bis 16 Jahre und Personen, deren vollständige Impfung, Boosterimpfung oder Genesung nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht befreit.
  • Freiwillige Anwendung von 2G+ bei Betrieben und Veranstaltungen und damit Befreiung von Masken- und Sitzpflicht.
  • Einschränkung bei privaten Treffen drinnen mit nicht immunisierten Personen: Sobald eine Person ab 16 Jahren dabei ist, die weder geimpft noch genesen ist, dürfen sich nur noch 10 Personen treffen. Kinder werden mitgezählt.
  • Homeoffice-Pflicht.
  • Maskenpflicht auf Sekundarstufe II und dringende Empfehlung für Maskenpflicht auch in tieferen Schulstufen sowie Durchführung von repetitiven Tests.
  • Dringende Empfehlung zur Verschiebung nicht-dringlicher Eingriffe in Spitälern.

Der Bundesrat hat die aufgeführten Massnahmen am 19. Januar provisorisch bis 31. März 2022 verlängert. Die Homeoffice-Pflicht gilt bis Ende Februar 2022.

Jetzt besonders wichtig

Vorteile:

  • Halten Sie sich an die Hygiene- und Verhaltensregeln sowie an die Schutzkonzepte.
  • Lassen Sie sich wenn möglich impfen.
  • Minimieren Sie Ihre Kontakte.
Verlängerte Massnahmen per 19.01.2022. Quelle: Bundesamt für Gesundheit Bild «» herunterladen

Massnahmen im Kanton Zürich

Maskenpflicht an der Volksschule ab 1. Primarstufe

Ab dem 3. Januar 2022 gilt im Kanton Zürich eine generelle Maskentragpflicht an der Volksschule.

Davon betroffen sind:

  • Alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. Primarschulklasse.
  • Alle Lehrpersonen und weitere an der Volksschule beschäftigte Personen.

Keine Befreiungsmöglichkeit der Maskenpflicht auf Sekundarstufe II

Ab dem 13. Dezember 2021 wird die Befreiungsmöglichkeit von der Maskenpflicht an Mittel- und Berufsfachschulen aufgehoben. Auch für Geimpfte und Genesene und für Teilnehmende an repetitiven Tests gilt wieder eine Maskentragpflicht. 

Der Regierungsrat hat diese Massnahmen bis zum 27. Februar 2022 verlängert.

Zertifikats- oder Testpflicht für Besuchende und Mitarbeitende von Gesundheitsinstitutionen

Seit dem 11. Oktober 2021 gilt im Kanton Zürich für über 16-jährige Besuchende von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie von sozialen Einrichtungen eine Zertifikats- oder Testnachweispflicht.

Ebenso gilt seit dem 4. Oktober eine Zertifikats- oder Testpflicht für Mitarbeitende der Gesundheitsinstitutionen.

Der Regierungsrat hat diese Massnahmen bis zum 31. März 2022 verlängert.

Regeln für Grossveranstaltungen

Die folgendne Regeln gelten für Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen:

Vorteile:

  • Sie sind Personen mit gültigem COVID-Zertifikat vorbehalten.
  • Sie brauchen ein Schutzkonzept, das festlegt, wie der Zutritt auf Personen mit Zertifikat beschränkt wird.
  • Sie benötigen eine kantonale Bewilligung. Gesuche können zentral bei der Staatskanzlei eingegeben werden. Diese leitet des Gesuch an die zuständige Bewilligungsinstanz weiter. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem folgenden Merkblatt.

Schutzschirm für überkantonale Anlässe

Organisatoren von Publikumsanlässen mit überkantonaler Bedeutung und mindestens 1000 Teilnehmenden können bei Veranstaltungsausfall aufgrund behördlicher Anordnungen wirtschaftliche Unterstützung beantragen. Für diesen Schutzschirm gelten spezifische Voraussetzungen.

Einreise in die Schweiz

Quarantäne aufgehoben

Ab dem 4. Dezember 2021 steht kein Gebiet oder Staat mehr auf der Liste der Länder mit einer besorgniserregenden Virusvariante. Entsprechend unterstehen einreisende Personen keiner Einreisequarantäne mehr. Um die Einschleppung der neuen Omikron-Variante weiterhin möglichst zu verhindern, gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz aber ein verschärftes Testregime.

Testpflicht  

Per 20. Dezember 2021 gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz folgendes Testregime: Bei der Einreise müssen grundsätzlich alle Personen entweder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) vorweisen können. Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. 

Nach vier bis sieben Tagen in der Schweiz müssen Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, einen zweiten Test (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) durchführen. Dieser zweite Test muss der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden. Entweder in Form eines COVID-Testzertifikats (bei negativem Befund) oder positiven Testergebnisses. Sie werden per SMS und per E-Mail über die Übermittlung informiert.

Formularpflicht 

Grundsätzlich alle Einreisenden – auch geimpfte, genesene und negativ getestete Personen – müssen zudem das Einreiseformular (SwissPLF) ausfüllen.

Testen

Das Testen ist eine zentrale Massnahme zur Bekämpfung der Epidemie. Um möglichst alle Ansteckungen zu erkennen, werden Personen mit und ohne Symptome getestet.

Testen in Betrieben, Schulen und Institutionen

Ziel dieser Tests ist es, Infektionsketten frühzeitig an Orten zu erkennen, an denen es viele Kontakte gibt. Betriebe, Schulen und Institutionen können sich im Kanton Zürich kostenlos für das repetitive Testen ihrer Mitarbeitenden oder Schülerinnen und Schüler anmelden. Die Tests können direkt in der entsprechenden Organisation durchgeführt werden – einfach, rasch und sicher. 

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können sich zudem für das repetitive Testen anmelden.

Bei Symptomen sofort testen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Lassen Sie sich sofort testen, wenn Sie Symptome haben oder Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt dies empfiehlt. Lassen Sie sich bei Symptomen auch testen, wenn Sie geimpft oder genesen sind, und selbst dann, wenn Sie eine Auffrischimpfung erhalten haben. Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Deswegen empfehlen wir auch bei leichten Symptomen einen Test. Die Testkosten werden vom Bund übernommen. 

Bleiben Sie bis zum Testergebnis zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen bis das Testergebnis vorliegt. Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich für mindestens 5 Tage in Isolation begeben. Das Contact Tracing des Kantons Zürich wird sich per SMS bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 5 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Besonders gefährdete Personen

Wenn Sie zu der Gruppe «besonders gefährdeter Personen» gehören und ein positives Testergebnis haben, melden Sie sich bitte bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder dem behandelnden Spezialisten. Evtl. kommt für Sie eine spezielle Antikörpertherapie in Frage. Die ausführliche Liste der Krankheiten finden Sie hier: 

Vorteile:

Empfehlung

Wenn Sie ein COVID-Zertifikat möchten, klären Sie dessen Ausstellung vor Testabnahme bei der Teststelle ab.

Anforderungen an Teststellen

Das Merkblatt «Sars-CoV-2-Testung im Kanton Zürich» und die dazugehörende Allgemeinverfügung der Gesundheitsdirektion fasst die Anforderungen an die Betreiber von Teststellen im Kanton Zürich zusammen, die in verschiedenen bundesrechtlichen und kantonalen Erlassen geregelt sind.

Das Angebot und die Verfügbarkeit von verschiedenen Tests entwickeln sich laufend. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Testarten.

Testkosten

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Ab dem 18. Dezember 2021 übernimmt der Bund wieder die Kosten für Antigen-Schnelltests.

Die Kosten für Antigen-Selbsttests müssen Sie selber übernehmen. Selbsttests können z.B. in Apotheken, Drogerien oder im Detailhandel gekauft werden.

Individuelle PCR-Tests

Der Bund übernimmt die Kosten von individuellen PCR-Tests nur in folgenden Fällen:

Vorteile:

  • Sie lassen sich aufgrund von Symptomen testen.
  • Sie haben eine Meldung der SwissCovid App erhalten.
  • Sie lassen sich nach einer positiven Poolprobe testen.
  • Sie haben eine Anweisung von einer kantonalen Stelle oder von einer Ärztin/einem Arzt erhalten, dass Sie sich testen lassen sollen.
Gepoolte PCR-Speichel-Tests

Ab dem 18. Dezember 2021 übernimmt der Bund die Kosten von gepoolten PCR-Speichel-Tests.

Nur Antigen-Schnelltests mit einem Nasen-Rachen-Abstrich führen zu Zertifikat

Da die Qualität der Proben von nasalen Abstrichen ungenügend ist, führen solche Tests nicht mehr zu einem COVID-Zertifikat. Zugelassen sind nur Antigen-Schnelltests mit einem Nasen-Rachen-Abstrich. Damit wird die Zuverlässigkeit des Resultats erhöht und das Risiko gesenkt, dass infizierte Personen aufgrund eines falsch negativen Testergebnisses ein Zertifikat erhalten.

Ausstellung von Zertifikaten bei repetitiven Tests 

Ab dem 10. Januar 2022 können im Kanton Zürich bei negativen Testergebnissen im repetitiven Testen und auf Antrag der Getesteten Zertifikate (Gültigkeit: 72 Stunden) ausgestellt werden. Verantwortlich dafür sind die Pool-Managerinnen und Pool-Manager. Die Ausstellung erfolgt über die Plattform Together We Test.

Hotlines für Ihre Fragen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Impfhotline Kanton Zürich: 0848 33 66 11

Montag bis Sonntag: 07.00–23.00 Uhr

Empfehlung: ab 18 Uhr oder an Wochenenden anrufen.

Die Impfhotline beantwortet Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zu Zertifikaten. Hier bekommen Sie auch Hilfe, falls Ihnen die Online Registrierung nicht möglich ist.

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Per 4. Oktober 2021 werden bei der kantonalen Impfhotline separate Nummern für die aufgeführten Sprachen zu definierten Zeiten angeboten.

Albanisch: +41 44 244 54 41

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr  

Dienstag: 17.00–20.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr 

Donnerstag: 17.00–20.00 Uhr

Italienisch: +41 44 244 54 42

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Samstag: 08.00–11.00 Uhr

Sonntag: 08.00–11.00 Uhr

Portugiesisch: +41 44 244 54 43

Montag: 09.00–11.00 Uhr

Donnerstag: 09.00–11.00 Uhr

Freitag: 09.00–11.00 Uhr

Sonntag: 09.00–11.00 Uhr

Serbisch, Kroatisch, Bosnisch: +41 44 244 54 44

Montag: 19.00–23.00 Uhr

Dienstag: 19.00–23.00 Uhr

Mittwoch: 19.00–23.00 Uhr

Donnerstag: 19.00–23.00 Uhr

Freitag: 19.00–23.00 Uhr

Samstag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Sonntag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Spanisch: +41 44 244 54 45

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr

Telefon: 0800 33 66 55

Medizinische Fragen zum Coronavirus, rund um die Uhr.

Telefon: 044 404 52 52

Mit dieser Nummer werden Sie bei positivem Testresultat kontaktiert oder Sie rufen uns darauf bei Fragen an.

Telefon: 0800 88 66 44

Für Ihre Fragen zur COVID-19-Impfung, täglich 6 bis 23 Uhr.

Telefon: 058 462 21 00 

Für Fragen von Fachpersonen zum Coronavirus und zur COVID-19-Impfung, täglich 7 bis 20 Uhr.

Gesundheitliche Lage

Gesundheitliche Lage

Kategorie Anzahl Personen* / Wert
Total verabreichte Impfdosen 2'829'083
davon Boosterimpfungen 645'189
Neue positiv Getestete in den letzten 24 Stunden 6'027
Hospitalisierte (Total) 216 (davon 35 Ausserkantonale)

* Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich.

Diese Zahlen wurden am 18. Januar 2022 um 14.30 Uhr erhoben.

Lagebulletin COVID-19

Lagebulletin COVID-19
Lagebulletin COVID-19

Entwicklung der kantonalen Fallzahlen

Pro Tag positiv getestete Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich

Informationen zu den Daten und Bezug
Ressource: COVID_19 Fallzahlen Kanton Zürich Total

Vollzug

Kontrollen von Schutzmassnahmen

Schutzkonzepte, Zertifikatspflicht, Maskentragpflicht etc.

Letzte Woche gab es total 399 Kontrollen. Zum Monitoring des Bundes geht es hier

Anforderungen an Teststellen

Das Merkblatt «Sars-CoV-2-Testung im Kanton Zürich» und die dazugehörende Allgemeinverfügung der Gesundheitsdirektion fasst die Anforderungen an die Betreiber von Teststellen im Kanton Zürich zusammen, die in verschiedenen bundesrechtlichen und kantonalen Erlassen geregelt sind.

So schützen wir uns

Wir müssen uns darauf einstellen, längere Zeit mit dem neuen Coronavirus zu leben. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich am besten, indem Sie weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Waschen Sie Ihre Hände oft und gründlich mit Seife. Die Seife macht das Virus unschädlich.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • Verzichten Sie auf Umarmungen und Begrüssungsküsse.
  • Niesen oder husten Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Entsorgen Sie Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen.
  • Handschuhe im Alltag zu tragen, wird nicht empfohlen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung und vermitteln eine falsche Sicherheit.

Das Risiko einer Übertragung des neuen Coronavirus in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmassnahmen reduzieren. Deshalb wird empfohlen, in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten, regelmässig zu lüften.

Beachten Sie dabei folgendes:

Vorteile:

  • Öffnen Sie dazu die Fenster immer vollständig und sorgen Sie für Durchzug beim Lüften.
  • Lüften Sie alle Räume regelmässig und häufig. Je mehr Personen sich in einem Raum befinden und je kleiner der Raum ist, desto häufiger soll er gelüftet werden.
  • Lüften Sie die Räume in Ihrem Zuhause drei- bis fünfmal täglich für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (z.B. Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Homeoffice-Räume), alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Schulzimmer mindestens nach jeder Lektion.

Wichtig: Eine gute Durchlüftung kann Ansteckungen durch engen Kontakt nicht verhindern. Abstandhalten, Maske tragen sowie Hygienemassahmen bleiben die wirksamsten Massnahmen.

Vorteile:

  • Halten Sie stets 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, beim Anstehen, in Sitzungen, im öffentlichen Verkehr. Abstandhalten ist eine wirkungsvolle präventive Verhaltensweise.
  • Als Faustregel gilt: Wenn Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können und wenn Sie nicht zuhause sind, tragen Sie in Innenräumen immer eine Maske.
  • In öffentlich zugänglichen Innenräumen, im gesamten öffentlichen Verkehr sowie in Flugzeugen, in Gastronomiebetrieben, wenn nicht sitzend, und für Arbeitnehmende in Innenräumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten, gilt schweizweit eine Maskenpflicht.
  • Im Kanton Zürich gilt eine Maskentragpflicht an den Schulen ab der 1. Primarschulklasse. Diese Massnahme gilt vorerst bis 27. Februar 2022.

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. 

Unverzüglich zuhause isolieren

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus getestet wurden, müssen umgehend in Isolation. Folgen Sie den Anweisungen zur Isolation und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen. Falls Sie mit anderen Personen im selben Haushalt leben: Richten Sie sich alleine in einem Zimmer ein. 

Mindestens 5 Tage

Die Isolation dauert mindestens 5 Tage und kann beendet werden, wenn die Person 48 Stunden symptomfrei ist. Diese Regelung gilt neu schweizweit ab dem 13. Januar 2022. Der Tag der Durchführung des Tests (bei asymptomatischen Personen) respektive des Auftretens von Symptomen (es werden max. 72 h vor Testbeginn angerechnet) zählen dabei als Tag 1 der Isolation.

Contact Tracing

Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, erhalten innert Stunden nach Ihrem Testresultat eine SMS des Contact Tracing Kanton Zürich. Darin enthalten sind Links zur amtlichen Isolationsanordnung (zuhanden Arbeitgeber und/oder Versicherung) und zur Angabe von engen Kontaktpersonen. Sollte seitens Contact Tracing Klärungsbedarf sein, folgt auf die SMS ein kurzes Telefongespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des Contact Tracing Teams. Ein weiteres, längeres Telefongespräch kann bei Bedarf (etwa für weitere Abklärungen oder sprachliche Übersetzung) innerhalb der folgenden 48 Stunden folgen.

Enge Kontaktpersonen informieren

Melden Sie sich umgehend und selbstständig bei Ihren engen Kontaktpersonen und informieren Sie diese. Durch Ihre Mithilfe unterstützen Sie das rasche Unterbrechen von weiteren Ansteckungen. 

Als enge Kontaktpersonen gelten jene Personen, die mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person im selben Haushalt leben oder in ähnlicher Weise regelmässigen und engen Kontakt zur positiv getesteten Person hatten. Relevant sind die engen Kontakte bis 48 Stunden vor Symptombeginn, oder sollte die infizierte Person keine Symptome gehabt haben, 48 Stunden vor ihrem Test.

Contact Tracing Kanton Zürich

Telefon: 044 404 52 52
Unter dieser Nummer können Sie uns bei Fragen erreichen und kontaktieren wir Sie.

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten (Kontaktquarantäne) oder aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen (Einreisequarantäne), müssen in Quarantäne.

5 Tage nach engem Kontakt mit infizierter Person

Sie hatten engen Kontakt mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person? Dann müssen Sie umgehend für 5 Tage in Quarantäne, wobei der Tag des letzten Kontakts als Tag 1 der Quarantäne gilt. Diese Regelung gilt schweizweit ab dem 13. Januar 2022. 

Definition enger Kontakt

Als enge Kontakte gelten jene Personen, die mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person im selben Haushalt leben oder sehr engen Kontakt hatten. Relevant sind die engen Kontakte bis 48 Stunden vor Symptombeginn, oder sollte die infizierte Person keine Symptome gehabt haben, 48 Stunden vor ihrem Test.

Das Contact Tracing des Kantons Zürich behält sich vor, eine Quarantäne bei weiteren Personen anzuordnen, wenn es die Situation erfordert.

Contact Tracing

Personen, die als enge Kontaktpersonen gemeldet wurden, erhalten automatisch eine SMS des Contact Tracing. Darin enthalten ist der Link zur amtlichen Quarantäneanordnung (zuhanden Arbeitgeber und/oder Versicherung). Auf die SMS kann ein Telefongespräch folgen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Contact Tracing Hotline 044 404 52 52.

Weitere Kontaktpersonen

Kontaktpersonen ausserhalb des Haushalts, die nicht unter Quarantäne gestellt werden, wird empfohlen:

Vorteile:

  • Befolgen Sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln.
  • Beobachten Sie Ihren Gesundheitszustand. Falls bei Ihnen Krankheitssymptome auftreten: Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie alle Kontakte und lassen Sie sich testen.
  • Schützen Sie Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihr Umfeld indem Sie unnötige Kontakte vermeiden.
  • Falls Ihre persönlichen und beruflichen Umstände es erlauben, können Sie sich selbst in Quarantäne begeben und im Homeoffice arbeiten.
  • Falls Sie nicht im Homeoffice arbeiten können, ist es besonders wichtig, dass Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen, indem Sie Kontakte meiden, Distanz halten und eine Maske tragen, wenn Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht einhalten können.

Keine Quarantänepflicht für Geimpfte und Genesene

Unter folgenden Voraussetzungen sind Sie von der Kontaktquarantäne befreit: 

Vorteile:

  • Falls Sie mit einem zugelassenen Impfstoff vollständig geimpft sind oder geboostert wurden. Dies gilt während 4 Monaten ab der Verabreichung der letzten Impfdosis. Beim Impfstoff Janssen gilt die Befreiung ab dem 22. Tag nach erfolgter Impfung;

Vorteile:

Vorteile:

  • Falls Sie bereits eine bestätigte COVID-19-Infektion hatten, genesen sind und eine Dosis eines zugelassenen Impfstoffes erhalten haben. Dies gilt während 4 Monaten ab der Verabreichung der Impfdosis;

Vorteile:

Vorteile:

  •  Falls Sie von einer bestätigten COVID-19-Infektion genesen sind. Dies gilt während 4 Monaten ab dem 6. Tag nach Bestätigung Ihrer Ansteckung.

Als bestätigte COVID-19-Infektion gilt ein positives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Resultat oder eine ärztlich bestätigte Erkrankung bei Hospitalisierten gemäss Meldekriterien.

Trotz Quarantänebefreiung: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln und die Vorgaben zur Maskenpflicht. Dies, weil die Impfung gemäss aktuellem Wissensstand keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus auf andere Personen bietet.

Befreiung von der beruflichen Quarantäne

Vorteile:

  • Repetitiv testende Unternehmen können die Kontaktpersonen eines COVID-19-Falls für die berufliche Tätigkeit und den Arbeitsweg von der Quarantänepflicht befreien. Dazu ist keine Bewilligung durch das Contact-Tracing erforderlich.
  • Kontaktpersonen, welche Tätigkeiten ausüben, die für die Gesellschaft von grosser Bedeutung sind und bei denen ein akuter Personalmangel herrscht, können für die berufliche Tätigkeit und den Arbeitsweg von der Quarantänepflicht befreit werden.

Das Contact Tracing wird bei Personen mit laborbestätigtem COVID-19-Test und deren engen Kontaktpersonen angewendet.

Unterstützung in Notlagen

Psychisch gesund bleiben

Pflegen Sie in dieser herausfordernden Zeit auch Ihre psychische Gesundheit. Viele Menschen leiden angesichts der Corona-Situation an Sorgen, Ängsten oder sogar Panik.

Finden Sie hier vielfältige Tipps und Angebote rund um das Thema:

Arbeitslosigkeit

Wenn Sie entlassen wurden bzw. wenn Sie die Kündigung erhalten haben: Melden Sie sich bei Ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV).

Sozialhilfe

Wenn Sie in finanzielle Not geraten: Melden Sie sich sofort bei Ihrer Wohngemeinde.

Beratungen für Familien 

Anlaufstelle

Sei es, dass Ihnen alles über den Kopf wächst oder Sie nur eine praktische Frage zum Familienleben haben – rufen Sie uns unverbindlich an.

Wir beraten Familien mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren. Ab dem 15. Juni sind dafür persönliche Beratungen vor Ort in den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) und teilweise auch an anderen Beratungsstellen wieder möglich. Dies unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG.

Weiterhin sind wir telefonisch oder per Videoberatung für Sie da.

Finden Sie das kjz in Ihrer Region.

Häusliche Gewalt – Hilfe & Beratung

Das Gewaltschutzgesetz wird auch während der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt und Gefährderinnen und Gefährder weggewiesen. Zum Schutz der Opfer sind Frauenhäuser und Schutzinstitutionen für Minderjährige offen. Alle Beratungsstellen für Opfer und Tatpersonen stehen mit ihren Angeboten zur Verfügung. Die Beratungen finden per Telefon, E-Mail oder online statt.

Auf unserer Notfallkarte finden Sie ein Verzeichnis der Kontaktstellen im Kanton Zürich. Im Notfall wählen Sie die Telefonnummer 117. Wir sind für Sie da. Melden Sie sich und wir helfen. Sofort und auch später.

Lebensmittel & Desinfektionsmittel

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das Kantonale Labor hat vermehrt Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln als Vorbeugung und Therapie gegen Coronaviren erhalten.

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Heilmittel. Es gibt kein Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem stärkt oder den Körper vor einer Infektion mit Coronaviren schützen könnte.

Schutz- oder Heilanpreisungen für Nahrungsergänzungsmittel sind verboten. Eine zu hohe Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen kann schädlich sein.

Eine Übertragung des neuen Coronavirus' durch Lebensmittel auf den Menschen ist bis jetzt nicht beobachtet worden.

Es gelten daher nach wie vor die üblichen Hygieneregeln:

Vorteile:

  • Richtig waschen 
  • Richtig erhitzen
  • Richtig trennen
  • Richtig kühlen

Siehe auch unter: www.sichergeniessen.ch.

Zusätzlichen Schutz bieten allgemeine Hygieneempfehlungen, wie beispielsweise die Hände mehrmals täglich gründlich mit Seife waschen.

Massnahmen für die Händehygiene sind Bestandteil praktisch aller Schutzkonzepte zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie. Vor oder in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Läden, Einkaufszentren, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Bahnhöfen usw. werden deshalb Flaschen oder Spendergeräte mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt. Auch diese Mittel müssen zur Information der Verwenderinnen und Verwender eine minimale  Kennzeichnung aufweisen. Die Anforderungen an solche Gebinde sind auf einem Infoblatt zusammengestellt.

Es kann von der Website der chemsuisse heruntergeladen werden: Download Infoblatt

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus

Telefon

+41 84 833 66 11

Hotline

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zum COVID-Zertifikat.