Coronavirus

Welche Massnahmen gelten, wie Sie bei einer Infektion vorgehen, alles zur Impfung: Wir haben diverse Informationen rund um die Corona-Pandemie zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Der Bund hat per 26. Juni 2021 die Massnahmen gegen das Coronavirus reduziert und vereinfacht:

Vorteile:

  • Die Homeoffice-Pflicht wird aufgehoben, stattdessen gilt eine Homeoffice-Empfehlung.
  • Die Maskenpflicht im Freien entfällt.
  • Die Masken- und Abstandspflicht bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten wird aufgehoben.
  • In Restaurants können wieder beliebig viele Personen zusammensitzen.
  • Läden, Freizeitbetriebe und Sporteinrichtungen können ihre Kapazitäten wieder voll ausnutzen.
  • Discos und Tanzlokale können wieder öffnen, wenn der Zugang auf Personen mit COVID-Zertifikat beschränkt wird.
  • Veranstaltungen können mit COVID-Zertifikat ohne Beschränkungen von Kapazität und Personenzahl sowie ohne Maskenpflicht stattfinden; dies gilt auch für Veranstaltungen mit mehr als 10'000 Personen.
  • Die Beschränkungen für Präsenzveranstaltungen an Universitäten, Fachhochschulen und in der Weiterbildung entfallen.
  • Die Einreise in die Schweiz wird erleichtert, indem die grenzsanitarischen Massnahmen neu nur noch für Einreisen aus Ländern mit besorgniserregenden Virusvarianten gelten.

Empfehlung: Lassen Sie sich impfen!

Einreise in die Schweiz

Testen

Das Testen ist eine zentrale Massnahme zur Bekämpfung der Epidemie. Um möglichst alle Ansteckungen zu erkennen, werden Personen mit und ohne Symptome getestet.

Testen ohne Symptome

Mit der erweiterten Teststrategie haben auch Personen ohne Symptome die Möglichkeit, sich regelmässig und kostenlos testen zu lassen.

Hinsichtlich der beginnenden Sommerferien wurde die Testkapazität in den Testzentren ausgebaut. Die Gesundheitsdirektion empfiehlt, sich mit den jeweiligen Einreisebestimmungen der Zieldestination frühzeitig vertraut zu machen und sich rechtzeitig für einen Testtermin anzumelden.

Regelmässiges Testen in Betrieben, Schulen und Institutionen

Ziel dieser Tests ist es, Infektionsketten frühzeitig an Orten zu erkennen, an denen es viele Kontakte gibt. Betriebe, Schulen und Institutionen können sich im Kanton Zürich kostenlos für das repetitive Testen ihrer Mitarbeitenden anmelden. Die Tests können direkt in der entsprechenden Organisation durchgeführt werden – einfach, rasch und sicher. 

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können sich zudem für das repetitive Testen anmelden.

Bei Symptomen sofort testen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Lassen Sie sich sofort testen, wenn Sie Symptome des Coronavirus haben. Tun Sie dies auch, wenn Sie nur leichte oder einzelne Symptome haben. Lassen Sie sich auch testen, wenn der Verdacht auf eine Ansteckung besteht (z.B. nach persönlichem Kontakt mit einer infizierten Person oder nachdem Sie eine Meldung der SwissCovid App erhalten haben).

Begeben Sie sich aber nur nach vorheriger telefonischer bzw.  online Anmeldung in die Arztpraxis, ein Testzentrum oder eine Test-Apotheke.

Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich in Isolation begeben. Das Contact Tracing des kantonsärztlichen Diensts wird sich per SMS oder E-Mail bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. Die Isolation dauert mindestens 10 Tage. Je nach Gesundheitszustand kann sie aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 10 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Besonders gefährdete Personen

Wenn Sie zu der Gruppe «besonders gefährdeter Personen» gehören und ein positives Testergebnis haben, melden Sie sich bitte bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder dem behandelnden Spezialisten. Evtl. kommt für Sie eine spezielle Antikörpertherapie in Frage. Die ausführliche Liste der Krankheiten finden Sie hier: 

Vorteile:

Empfehlung

Wenn Sie ein COVID-Zertifikat möchten, klären Sie dessen Ausstellung vor Testabnahme bei der Teststelle ab.

Das Angebot und die Verfügbarkeit von verschiedenen Tests entwickeln sich laufend. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Testarten.

Testkosten

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Der Bund übernimmt alle Kosten für Schnelltests, die Sie in einem Testzentrum, bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, in Spitälern oder Apotheken durchführen lassen. Somit können Sie sich mit diesen Tests auch gratis testen lassen, wenn Sie keine Symptome des Coronavirus haben und sich aus Eigeninitiative testen lassen wollen, um z.B. besonders gefährdete Personen zu schützen oder auch, wenn Sie sich im Rahmen eines Schutzkonzeptes testen lassen.

In folgenden Fällen können Sie innerhalb von 30 Tagen jeweils 5 Selbsttests kostenlos in Apotheken beziehen:

Vorteile:

  • Sie sind noch nicht vollständig geimpft.
  • Sie waren noch nicht mit dem Coronavirus angesteckt.

Sie können auch Selbsttests in Drogerien und im Detailhandel kaufen. Die Kosten für Selbsttests, die Sie in Drogerien oder im Detailhandel kaufen, müssen Sie selbst übernehmen.

Individuelle PCR-Tests

Der Bund übernimmt die Kosten von individuellen PCR-Tests in folgenden Fällen:

Vorteile:

  • Sie lassen sich aufgrund von Symptomen testen.
  • Sie haben eine Meldung der SwissCovid App erhalten.
  • Sie haben eine Anweisung von einer kantonalen Stelle oder von einer Ärztin/einem Arzt erhalten, dass Sie sich testen lassen sollen.

Der Bund übernimmt die Kosten von PCR-Tests in folgenden Fällen nicht:

Vorteile:

  • Sie benötigen ein negatives Testresultat für eine Reise. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich in diesem Fall im Voraus über die Höhe der Kosten informieren.
Gepoolte PCR-Tests

Der Bund übernimmt die Kosten von gepoolten PCR-Tests in folgendem Fall:

Vorteile:

  • Sie nehmen an einer organisierten Testung (z.B. bei der Arbeit oder für ein Lager) teil.

Hotlines für Ihre Fragen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Telefon: 0800 044 1 17

Ihre Fragen rund um die Pandemie beantworten wir ab 1. Juli 2021 von Montag bis Freitag zwischen 09.15 bis 17.45 Uhr.

Telefon: 0848 33 66 11

Ihre Fragen zur Impfung, zur Impf-Anmeldung und zum COVID-Zertifikat beantworten wir von 07.00 bis 23.00 Uhr.

Telefon: 0800 33 66 55

Medizinische Fragen zum Coronavirus, rund um die Uhr.

Telefon: 044 404 52 52

Mit dieser Nummer werden Sie bei positivem Testresultat kontaktiert oder Sie rufen uns darauf bei Fragen an.

Telefon: 0800 88 66 44

Für Ihre Fragen zur COVID-19-Impfung, täglich 6 bis 23 Uhr.

Telefon: 058 462 21 00 

Für Fragen von Fachpersonen zum Coronavirus und zur COVID-19-Impfung, täglich 7 bis 20 Uhr.

Gesundheitliche Lage

Gesundheitliche Lage

Kategorie Anzahl Personen* / Wert
Total verabreichte Impfdosen 1'746'356
Neue positive Zustände in den letzten 24 Stunden 106
Hospitalisierte (Total) 53 (davon 9 Ausserkantonale)

* Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich.

Diese Zahlen wurden am 2. August 2021 um 14.30 Uhr erhoben.

Lagebulletin COVID-19

Lagebulletin COVID-19
Lagebulletin COVID-19
Herausgeber
Gesundheitsdirektion Kanton Zürich

Entwicklung der kantonalen Fallzahlen

Pro Tag positiv getestete Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich

Informationen zu den Daten und Bezug
Ressource: COVID_19 Fallzahlen Kanton Zürich Total

Vollzug

Kontrollen Einhaltung der Quarantäne

  • Seit 1.8.2020: 7373
  • Letzte 7 Tage: 105
  • Vorwoche: 105

Kontrollen von Schutzmassnahmen (Schutzkonzepte, Maskenpflicht etc.)

  • Letzte 7 Tage: 321 (263 Mängelfeststellungen)
  • Vorwoche: 354 (408 Mängelfeststellungen)

So schützen wir uns

Wir müssen uns darauf einstellen, längere Zeit mit dem neuen Coronavirus zu leben. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich am besten, indem Sie weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Waschen Sie Ihre Hände oft und gründlich mit Seife. Die Seife macht das Virus unschädlich.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • Verzichten Sie auf Umarmungen und Begrüssungsküsse.
  • Niesen oder husten Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Entsorgen Sie Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen.
  • Handschuhe im Alltag zu tragen, wird nicht empfohlen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung und vermitteln eine falsche Sicherheit.

Das Risiko einer Übertragung des neuen Coronavirus in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmassnahmen reduzieren. Deshalb wird empfohlen, in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten, regelmässig zu lüften.

Beachten Sie dabei folgendes:

Vorteile:

  • Öffnen Sie dazu die Fenster immer vollständig und sorgen Sie für Durchzug beim Lüften.
  • Lüften Sie alle Räume regelmässig und häufig. Je mehr Personen sich in einem Raum befinden und je kleiner der Raum ist, desto häufiger soll er gelüftet werden.
  • Lüften Sie die Räume in Ihrem Zuhause drei- bis fünfmal täglich für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (z.B. Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Homeoffice-Räume), alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Schulzimmer mindestens nach jeder Lektion.

Wichtig: Eine gute Durchlüftung kann Ansteckungen durch engen Kontakt nicht verhindern. Abstandhalten, Maske tragen sowie Hygienemassahmen bleiben die wirksamsten Massnahmen.

Vorteile:

  • Halten Sie stets 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, beim Anstehen, in Sitzungen, im öffentlichen Verkehr. Abstandhalten ist die wirkungsvollste präventive Verhaltensweise.
  • Wenn Abstandhalten nicht möglich ist, tragen Sie eine Maske. 
  • Ebenso müssen Sie eine Maske zu tragen, wenn Sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Veranstaltung besuchen, bei welcher im Schutzkonzept eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist.
  • Eine Maskenpflicht gilt schweizweit im gesamten öffentlichen Verkehr und in Flugzeugen, in allen öffentlichen Innenräumen, in Innenräumen wie Aussenräumen der Warte- und Zugangsbereiche aller Bahnhöfe, Flughäfen, Bus- und Tramhaltestellen sowie in Gastronomiebetrieben, wenn nicht sitzend.

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. 

Folgen Sie den Anweisungen zur Isolation und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen. Falls Sie mit anderen im selben Haushalt leben: Richten Sie sich alleine in einem Zimmer ein. Normalerweise dauert die Isolation 10 Tage.

Im Idealfall informiert Sie die kantonale Stelle, wann Sie die Isolation beenden können. Falls Sie keine Information erhalten: Die Isolation dauert mindestens 10 Tage. Je nach Gesundheitszustand kann sie aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 10 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten oder aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne.

Quarantäne nach Kontakt mit einer infizierten Person

Sie hatten engen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person? Enger Kontakt heisst, dass Sie sich in der Nähe (Abstand von weniger als 1,5 Metern) einer infizierten Person während mehr als 15 Minuten ohne Schutz wie Maske oder Plexiglas aufgehalten haben. War diese Person gleichzeitig ansteckend, dann müssen Sie sich umgehend für 10 Tage (ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person) zu Hause in Quarantäne begeben. Das Contact Tracing des Kantons wird sich bei Ihnen per SMS oder E-Mail melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Verkürzung der Quarantänedauer

Seit 8. Februar 2021 kann die 10-tägige Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn:

Vorteile:

  • Sie symptomfrei sind;
  • ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig; die Testkosten werden sowohl bei einem PCR-Test als auch einem Schnelltest vom Bund übernommen. Das negative Testresultat muss allerdings der Gesundheitsdirektion gemeldet werden:

  1. Loggen Sie sich ein unter https://ct-kanton-zh.ch/ (Wenn Sie bereits als Kontaktperson von uns erfasst wurden).
  2. Wählen Sie den Button «Quarantäne-Verkürzung anfragen» und laden Sie den Nachweis Ihres negativen Tests hoch.
  3. Ihre Anfrage wird geprüft und Sie werden über den Bescheid via SMS und auf oben genannter Webseite informiert.
  4. Wenn Ihre Quarantäne bei positivem Bescheid aufgehoben ist, können Sie auf der Webseite eine Bestätigung herunterladen.

Wenn Sie nicht bereits als Kontaktperson erfasst sind oder Fragen haben, können Sie sich via E-Mail melden an contacttracing@gd.zh.ch.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Keine Quarantänepflicht bei vollständig Geimpften und Genesenen

Unter folgenden Voraussetzungen sind Sie von der Kontaktquarantäne befreit:

Vorteile:

  • Falls Sie mit einem in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoff vollständig geimpft sind. Dies gilt während 12 Monaten ab der Verabreichung der zweiten Impfdosis.
  • Falls Sie bereits eine bestätigte COVID-19-Infektion hatten, geheilt sind und eine Dosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes erhalten haben. Dies gilt während 12 Monaten ab der Verabreichung der Impfdosis. Als bestätigte COVID-19-Infektion gilt ein positives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Resultat oder eine ärztlich bestätigte Erkrankung bei Hospitalisierten gemäss Meldekriterien.
  • Falls Sie innerhalb der letzten 6 Monate von einer bestätigten COVID-19-Infektion genesen sind. Dies gilt während 6 Monaten ab dem 11. Tag nach Bestätigung Ihrer Ansteckung.

Trotz Quarantänebefreiung: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln und die Vorgaben zur Maskenpflicht. Dies, weil die Impfung gemäss aktuellem Wissensstand keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus auf andere Personen bietet.

Das Contact Tracing wird bei Personen mit laborbestätigtem COVID-19-Test und deren engen Kontaktpersonen angewendet.

Unterstützung in Notlagen

Psychisch gesund bleiben

Pflegen Sie in dieser herausfordernden Zeit auch Ihre psychische Gesundheit. Viele Menschen leiden angesichts der Corona-Situation an Sorgen, Ängsten oder sogar Panik.

Finden Sie hier vielfältige Tipps und Angebote rund um das Thema:

Arbeitslosigkeit

Wenn Sie entlassen wurden bzw. wenn Sie die Kündigung erhalten haben: Melden Sie sich bei Ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV).

Sozialhilfe

Wenn Sie in finanzielle Not geraten: Melden Sie sich sofort bei Ihrer Wohngemeinde.

Beratungen für Familien 

Anlaufstelle

Sei es, dass Ihnen alles über den Kopf wächst oder Sie nur eine praktische Frage zum Familienleben haben – rufen Sie uns unverbindlich an.

Wir beraten Familien mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren. Ab dem 15. Juni sind dafür persönliche Beratungen vor Ort in den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) und teilweise auch an anderen Beratungsstellen wieder möglich. Dies unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG.

Weiterhin sind wir telefonisch oder per Fernberatung (Zoom) für Sie da.

Finden Sie das kjz in Ihrer Region.

Häusliche Gewalt – Hilfe & Beratung

Das Gewaltschutzgesetz wird auch während der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt und Gefährderinnen und Gefährder weggewiesen. Zum Schutz der Opfer sind Frauenhäuser und Schutzinstitutionen für Minderjährige offen. Alle Beratungsstellen für Opfer und Tatpersonen stehen mit ihren Angeboten zur Verfügung. Die Beratungen finden per Telefon, E-Mail oder online statt.

Auf unserer Notfallkarte finden Sie ein Verzeichnis der Kontaktstellen im Kanton Zürich. Im Notfall wählen Sie die Telefonnummer 117. Wir sind für Sie da. Melden Sie sich und wir helfen. Sofort und auch später.

Lebensmittel & Desinfektionsmittel

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Viele Betriebe waren mehrere Wochen oder Monate geschlossen. Um die Lebensmittelsicherheit auch nach einer längeren Schliessung zu gewährleisten, sind bei der Öffnung diverse Punkte zu beachten.
Dazu gehören z.B. die Kontrolle eingelagerter Rohstoffe und das fachgerechte Durchspülen der Wasserversorgung. Produktionsräume sollten gründlich gereinigt und die Funktionstüchtigkeit von Anlagen wie z.B. Kühlgeräte überprüft werden. Bei neuen Absatzkanälen und Angeboten ist das Selbstkontrollkonzept gegebenenfalls anzupassen und das Personal entsprechend zu schulen.
 

Die Coronakrise führt dazu, dass gewisse Zutaten und Verpackungsmaterialien in der Lebensmittelindustrie fehlen und ersetzt werden müssen. Deshalb stimmen die Angaben auf der Verpackung bei gewissen Lebensmitteln nicht mehr mit dem Inhalt überein. Um die Verfügbarkeit dieser Produkte zu sichern und Food Waste vorzubeugen, verabschiedete der Bundesrat eine Änderung der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung.

Abweichungen werden befristet toleriert, sofern die betroffenen Lebensmittel mit einem roten Kleber versehen werden. Dieser muss auf eine Internetseite verweisen, auf welcher über die tatsächlichen Eigenschaften (Zusammensetzung, Herkunft der Zutaten, Herstellungsmethode) des Lebensmittels und über den Grund der Abweichung informiert wird. Dieses Vorgehen ist nur dann zulässig, wenn es in keiner Weise die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten (z. B. bei Allergieproblemen) gefährdet

Die Änderung ist ab 17.04.2020 und während sechs Monaten gültig:

Das Kantonale Labor hat vermehrt Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln als Vorbeugung und Therapie gegen Coronaviren erhalten.

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Heilmittel. Es gibt kein Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem stärkt oder den Körper vor einer Infektion mit Coronaviren schützen könnte.

Schutz- oder Heilanpreisungen für Nahrungsergänzungsmittel sind verboten. Eine zu hohe Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen kann schädlich sein.

Sicherstellung der Hygiene in vorübergehend ungenutzten Gebäude-Trinkwasserinstallationen während der COVID-19-Pandemie:

Als Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus‐Infektionen mussten schweizweit Schulen, Sportanlagen, Schwimmbäder, Hotels, Restaurants und andere Gebäude geschlossen oder in der Nutzung stark eingeschränkt werden.

Das Coronavirus ist nicht über das Trinkwasser übertragbar. Die Trinkwasserqualität kann aber trotzdem beeinträchtigt werden: Wenn über mehrere Wochen der bestimmungsgemässe Betrieb der Trinkwasserverteilsysteme nicht gewährleistet ist, erhöht sich durch die vermehrte Stagnation des Trinkwassers das Risiko für eine Legionellenkontamination.

Die Hausinstallationen können auch durch andere Mikroorganismen übermässig verkeimt werden. Die Branchenverbände SVGW und suissetec haben zusammen ein Faktenblatt erarbeitet, in dem die nötigen Massnahmen zur Gewährleistung der einwandfreien Trink- und Duschwasserqualität beschrieben sind.

Eine Übertragung des neuen Coronavirus' durch Lebensmittel auf den Menschen ist bis jetzt nicht beobachtet worden.

Es gelten daher nach wie vor die üblichen Hygieneregeln:

Vorteile:

  • Richtig waschen 
  • Richtig erhitzen
  • Richtig trennen
  • Richtig kühlen

Siehe auch unter: www.sichergeniessen.ch.

Zusätzlichen Schutz bieten allgemeine Hygieneempfehlungen, wie beispielsweise die Hände mehrmals täglich gründlich mit Seife waschen.

Hände- und Flächendesinfektionsmittel benötigen eine Zulassung als Biozidprodukte. Zur Vermeidung von Versorgungsengpässen hat die Anmeldestelle Chemikalien im Frühjahr 2020 zwei Ausnahmebewilligungen für das Inverkehrbringen von Desinfektionsmitteln auf der Basis von Alkohol bzw. Aktivchlor erlassen.

Diese Ausnahmebewilligungen waren bis zum 31.08.2020 befristet. Seither ist für die Herstellung oder den Import von Hände- und Desinfektionsmitteln wieder eine reguläre Zulassung für Biozidprodukte erforderlich.

Produkte, die bis zum 31.08.2020 unter einer Ausnahmebewilligung importiert oder produziert wurden, dürfen jedoch bis längstens am 28.02.2021 abverkauft werden.

Weitere Informationen zum Inverkehrbringen von Desinfektionsmitteln sind bei der Anmeldestelle Chemikalien (BAG) aufgeschaltet:

Massnahmen für die Händehygiene sind Bestandteil praktisch aller Schutzkonzepte zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie. Vor oder in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Läden, Einkaufszentren, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Bahnhöfen usw. werden deshalb Flaschen oder Spendergeräte mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt. Auch diese Mittel müssen zur Information der Verwenderinnen und Verwender eine minimale  Kennzeichnung aufweisen. Die Anforderungen an solche Gebinde sind auf einem Infoblatt zusammengestellt.

Es kann von der Website der chemsuisse heruntergeladen werden: Download Infoblatt

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus Hotline

Telefon

+41 80 004 41 17

Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: