Coronavirus

Welche Massnahmen gelten, wie Sie bei einer Infektion vorgehen, alles zur Impfung: Wir haben diverse Informationen rund um die Corona-Pandemie zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Schweizweite Massnahmen

Ab 6. Dezember 2021 gelten für die ganze Schweiz folgende verstärkte Massnahmen:

Vorteile:

  • Ausweitung der Zertifikatspflicht: auf Innenräume von allen öffentlichen Veranstaltungen und für alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien sowie für Veranstaltungen im Freien ab 300 Teilnehmende;
  • Ausweitung der Maskenpflicht: überall in Innenräumen, wo eine Zertifikatspflicht gilt – ausser bei privaten Treffen;
  • Möglichkeit zur Beschränkung auf 2G;
  • Dringliche Home-Office-Empfehlung und Maskenpflicht für Mitarbeitende in Innenräumen – ausser in Einzelbüros;
  • Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Testzertifikate nach Antigen-Schnelltests auf neu 24 Stunden;
  • Verschärfte Testpflicht bei Einreise.

Die neuen Massnahmen sind bis am 24. Januar 2022 befristet.

Es ist sehr wichtig, dass Sie sich wieder vermehrt an die Hygiene- und Verhaltensregeln und an die jeweiligen Schutzkonzepte halten und wenn möglich, impfen lassen. Wenn Sie Symptome haben, bleiben Sie zu Hause und lassen Sie sich testen, auch wenn Sie geimpft oder genesen sind. 

Plakat Bund
Plakat über verstärkte Massnahmen per 06.12.2021 Bild «Plakat Bund» herunterladen

Massnahmen im Kanton Zürich

Maskenpflicht an der Volksschule ab 4. Primarstufe

Ab dem 1. Dezember 2021 gilt im Kanton Zürich eine generelle Maskentragpflicht an der Volksschule. Davon betroffen sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarschulklasse sowie alle Lehrpersonen und weitere an der Volksschule beschäftigte Personen.

Zertifikats- oder Testpflicht für Besuchende und Mitarbeitende von Gesundheitsinstitutionen

Per 11. Oktober 2021 gilt im Kanton Zürich für Besuchende von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie von sozialen Einrichtungen über 16 Jahre eine Zertifikats- oder Testnachweispflicht. Ebenso wurde per 4. Oktober eine Zertifikats- oder Testpflicht für Mitarbeitende der Gesundheitsinstitutionen erlassen.

Grossveranstaltungen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind ausschliesslich Personen mit gültigem COVID-Zertifikat vorbehalten. In einem Schutzkonzept muss ausserdem festgelegt werden, wie der Zutritt auf Personen mit Zertifikat beschränkt wird. 

Veranstaltungen ab 1000 Personen benötigen ausserdem eine kantonale Bewilligung. Der Regierungsrat hat den Bewilligungsprozess für die Grossveranstaltungen definiert. Gesuche können zentral bei der Staatskanzlei eingegeben werden. Diese leitet des Gesuch an die zuständige Bewilligungsinstanz weiter. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie dem folgenden Merkblatt.

Organisatoren von Publikumsanlässen mit überkantonaler Bedeutung und mindestens 1000 Teilnehmenden können bei Veranstaltungsausfall aufgrund behördlicher Anordnungen wirtschaftliche Unterstützung beantragen. Für diesen Schutzschirm gelten spezifische Voraussetzungen.

Einreise in die Schweiz

Quarantäne aufgehoben

Ab dem 4. Dezember 2021 steht kein Gebiet oder Staat mehr auf der Liste der Länder mit einer besorgniserregenden Virusvariante. Entsprechend unterstehen einreisende Personen keiner Einreisequarantäne mehr. Personen, die sich derzeit nach ihrer Einreise in Quarantäne befinden, können aus der Quarantäne entlassen werden. Um die Einschleppung der neuen Omikron-Variante weiterhin möglichst zu verhindern, gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz aber neu ein verschärftes Testregime: Einreisende müssen sich vier bis sieben Tage nach ihrer Rückkehr auf eigene Kosten testen lassen. 

Testpflicht  

Per 4. Dezember 2021 gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz neu ein verschärftes Testregime: Diese Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Neben einem PCR-Test vor der Einreise ist ein zweiter Test (PCR-Test oder Antigenschnelltest) zwischen dem vierten und dem siebten Tag nach der Einreise durchzuführen. Die Testkosten müssen von den Einreisenden selber getragen werden. 

Dieser zweite Test muss der zuständigen kantonalen Stelle übermittelt werden. Entweder in Form eines COVID-Testzertifikats (bei negativem Befund) oder positiven Testergebnisses. Sie werden per SMS und per E-Mail über die Übermittlung informiert.

Formularpflicht 

Grundsätzlich alle Einreisenden – auch geimpfte, genesene und negativ getestete Personen – müssen zudem das Einreiseformular (SwissPLF) ausfüllen.

Testen

Das Testen ist eine zentrale Massnahme zur Bekämpfung der Epidemie. Um möglichst alle Ansteckungen zu erkennen, werden Personen mit und ohne Symptome getestet.

Testen in Betrieben, Schulen und Institutionen

Ziel dieser Tests ist es, Infektionsketten frühzeitig an Orten zu erkennen, an denen es viele Kontakte gibt. Betriebe, Schulen und Institutionen können sich im Kanton Zürich kostenlos für das repetitive Testen ihrer Mitarbeitenden oder Schülerinnen und Schüler anmelden. Die Tests können direkt in der entsprechenden Organisation durchgeführt werden – einfach, rasch und sicher. 

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können sich zudem für das repetitive Testen anmelden.

Bei Symptomen sofort testen

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Lassen Sie sich sofort testen, wenn Sie Symptome des Coronavirus haben. Tun Sie dies auch, wenn Sie nur leichte oder einzelne Symptome haben. Lassen Sie sich auch testen, wenn der Verdacht auf eine Ansteckung besteht (z.B. nach persönlichem Kontakt mit einer infizierten Person oder nachdem Sie eine Meldung der SwissCovid App erhalten haben).

Begeben Sie sich aber nur nach vorheriger telefonischer bzw.  online Anmeldung in die Arztpraxis, ein Testzentrum oder eine Test-Apotheke.

Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich in Isolation begeben. Das Contact Tracing des kantonsärztlichen Diensts wird sich per SMS oder E-Mail bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. Die Isolation dauert mindestens 10 Tage. Je nach Gesundheitszustand kann sie aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 10 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Besonders gefährdete Personen

Wenn Sie zu der Gruppe «besonders gefährdeter Personen» gehören und ein positives Testergebnis haben, melden Sie sich bitte bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder dem behandelnden Spezialisten. Evtl. kommt für Sie eine spezielle Antikörpertherapie in Frage. Die ausführliche Liste der Krankheiten finden Sie hier: 

Vorteile:

Empfehlung

Wenn Sie ein COVID-Zertifikat möchten, klären Sie dessen Ausstellung vor Testabnahme bei der Teststelle ab.

Anforderungen an Teststellen

Das Merkblatt «Sars-CoV-2-Testung im Kanton Zürich» und die dazugehörende Allgemeinverfügung der Gesundheitsdirektion fasst die Anforderungen an die Betreiber von Teststellen im Kanton Zürich zusammen, die in verschiedenen bundesrechtlichen und kantonalen Erlassen geregelt sind.

Das Angebot und die Verfügbarkeit von verschiedenen Tests entwickeln sich laufend. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Testarten.

Testkosten

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Ab dem 11. Oktober 2021 übernimmt der Bund nur noch in den folgenden Fällen die Kosten für Antigen-Schnelltests:

Vorteile:

  • Sie haben Symptome des Coronavirus.
  • Sie hatten Kontakt zu einem bestätigten Fall.
  • Sie können sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen. Voraussetzung ist ein ärztliches Attest.
  • Sie sind unter 16 Jahre alt.
  • Sie besuchen eine Gesundheitseinrichtung und benötigen dafür ein negatives Testresultat. Beachten Sie: In diesem Fall erhalten Sie nur eine Bescheinigung über Ihr Testresultat aber kein COVID-Zertifikat.
  • Sie haben sich bereits einmal mit einem in der Schweiz anerkannten mRNA-Impfstoff geimpft und warten auf die zweite Impfdosis. Während dieser Zeit, aber bis maximal 6 Wochen nach der Erstimpfung, werden die Kosten, die zu einem COVID-Zertifikat führen, übernommen.
  • Sie haben sich mit dem Impfstoff von Janssen geimpft und müssen nun 22 Tage auf das COVID-Zertifikat warten. Während dieser Wartezeit können Sie sich kostenlos testen lassen.

Ausschliesslich Antigen-Schnelltests basierend auf einem Nasen-Rachen-Abstrich führen zu einem Zertifikat, unabhängig davon, ob der Bund die Kosten für die Testung übernimmt oder nicht.

Der Bundesrat hat die maximalen Kosten für die Antigen-Schnelltests per 16.11.2021 auf 36 Franken festgelegt.

Ab dem 1. Oktober 2021 übernimmt der Bund die Kosten für Antigen-Selbsttests nicht mehr. Sie müssen die Kosten selbst übernehmen, unabhängig ob Sie geimpft oder genesen sind. Selbsttests können z.B. in Apotheken, Drogerien oder im Detailhandel gekauft werden.

Individuelle PCR-Tests

Der Bund übernimmt die Kosten von individuellen PCR-Tests in folgenden Fällen:

Vorteile:

  • Sie lassen sich aufgrund von Symptomen testen.
  • Sie haben eine Meldung der SwissCovid App erhalten.
  • Sie haben eine Anweisung von einer kantonalen Stelle oder von einer Ärztin/einem Arzt erhalten, dass Sie sich testen lassen sollen.

Der Bund übernimmt die Kosten von PCR-Tests in folgenden Fällen nicht:

Vorteile:

  • Sie benötigen ein negatives Testresultat für eine Reise. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich in diesem Fall im Voraus über die Höhe der Kosten informieren.
Gepoolte PCR-Tests

Der Bund übernimmt die Kosten von gepoolten PCR-Tests in folgendem Fall:

Vorteile:

  • Sie nehmen an einer organisierten Testung (z.B. bei der Arbeit oder für ein Lager) teil.

Tests, die zu Testzertifikaten führen, sind für Personen ab 16 Jahren ab dem 11. Oktober 2021 selbst zu bezahlen.

Ausnahmen

Ausnahmen gelten für Personen, die mit einem ärztlichen Attest nachweisen können, dass sie nicht vollständig geimpft werden können. Ebenfalls kostenlos testen lassen können sich Personen, welche eine Erstimpfung erhalten haben und noch nicht über ein Impfzertifikat verfügen. Die Tests für diese Personen werden bis maximal sechs Wochen nach der Erstimpfung weiterhin übernommen. Wartet eine Person länger mit der Zweitimpfung, muss sie Kosten für die Tests selber tragen. Dies gilt für Antigen-Schnell- oder Speichel-PCR-Pool-Tests. 

Nur Antigen-Schnelltests mit einem Nasen-Rachen-Abstrich führen zu Zertifikat

Da die Qualität der Proben von nasalen Abstrichen ungenügend ist, sollen solche Tests nicht mehr zu einem COVID-Zertifikat führen. Zugelassen sind nur Antigen-Schnelltests mit einem Nasen-Rachen-Abstrich. Damit wird die Zuverlässigkeit des Resultats erhöht und das Risiko gesenkt, dass infizierte Personen aufgrund eines falsch negativen Testergebnisses ein Zertifikat erhalten.

Keine Ausstellung von Zertifikaten bei repetitiven Tests im Kanton Zürich

Am 1. Oktober 2021 hatte der Bundesrat bekannt gegeben, dass der Bund die Kosten für die Ausstellung von Zertifikaten bei repetitiven Tests übernimmt. Die Entscheidung, ob Zertifikate im repetitiven Testen ausgestellt werden, obliegt aber den Kantonen. Im Kanton Zürich werden im Rahmen des repetitiven Testens über den kantonalen Anbieter («Together we test») keine Zertifikate ausgestellt. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit dem Beschluss des Bundesrates, dass Testzertifikate grundsätzlich ab 11. Oktober 2021 kostenpflichtig sind. Das repetitive Testen ist primär eine Schutzmassnahme für den Arbeitsplatz bzw. das schulische Umfeld. Damit sollen Übertragungen verhindert werden, wozu das Ausstellen von Zertifikaten im Betrieb beziehungsweise der Schule nicht nötig ist. 

Hotlines für Ihre Fragen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Impfhotline Kanton Zürich: 0848 33 66 11

Montag bis Sonntag: 07.00–23.00 Uhr

Empfehlung: ab 18 Uhr oder an Wochenenden anrufen.

Die Impfhotline beantwortet Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zu Zertifikaten. Hier bekommen Sie auch Hilfe, falls Ihnen die Online Registrierung nicht möglich ist.

Kosten im Inland max. 0,08 Franken/Minute (Ausnahme: öffentliche Sprechstellen)

Per 4. Oktober 2021 werden bei der kantonalen Impfhotline separate Nummern für die aufgeführten Sprachen zu definierten Zeiten angeboten.

Albanisch: +41 44 244 54 41

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr  

Dienstag: 17.00–20.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 17.00–20.00 Uhr 

Donnerstag: 17.00–20.00 Uhr

Italienisch: +41 44 244 54 42

Montag: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr, 18.00–23.00 Uhr

Samstag: 08.00–11.00 Uhr

Sonntag: 08.00–11.00 Uhr

Portugiesisch: +41 44 244 54 43

Montag: 09.00–11.00 Uhr

Donnerstag: 09.00–11.00 Uhr

Freitag: 09.00–11.00 Uhr

Sonntag: 09.00–11.00 Uhr

Serbisch, Kroatisch, Bosnisch: +41 44 244 54 44

Montag: 19.00–23.00 Uhr

Dienstag: 19.00–23.00 Uhr

Mittwoch: 19.00–23.00 Uhr

Donnerstag: 19.00–23.00 Uhr

Freitag: 19.00–23.00 Uhr

Samstag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Sonntag: 09.00–12.00 Uhr, 19.00–23.00 Uhr

Spanisch: +41 44 244 54 45

Dienstag: 08.00–11.00 Uhr

Mittwoch: 08.00–11.00 Uhr

Telefon: 0800 33 66 55

Medizinische Fragen zum Coronavirus, rund um die Uhr.

Telefon: 044 404 52 52

Mit dieser Nummer werden Sie bei positivem Testresultat kontaktiert oder Sie rufen uns darauf bei Fragen an.

Telefon: 0800 88 66 44

Für Ihre Fragen zur COVID-19-Impfung, täglich 6 bis 23 Uhr.

Telefon: 058 462 21 00 

Für Fragen von Fachpersonen zum Coronavirus und zur COVID-19-Impfung, täglich 7 bis 20 Uhr.

Gesundheitliche Lage

Gesundheitliche Lage

Kategorie Anzahl Personen* / Wert
Total verabreichte Impfdosen 2'124'604
Neue positive Zustände in den letzten 24 Stunde 1536
Hospitalisierte (Total) 174 (davon 21 Ausserkantonale)

* Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich.

Diese Zahlen wurden am 3. Dezember 2021 um 14.30 Uhr erhoben.

Lagebulletin COVID-19

Lagebulletin COVID-19
Lagebulletin COVID-19
Herausgeber
Gesundheitsdirektion Kanton Zürich

Entwicklung der kantonalen Fallzahlen

Pro Tag positiv getestete Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich

Informationen zu den Daten und Bezug
Ressource: COVID_19 Fallzahlen Kanton Zürich Total

Vollzug

Kontrollen von Schutzmassnahmen

Schutzkonzepte, Zertifikatspflicht, Maskentragpflicht etc.

Letzte Woche gab es total 315 Kontrollen. Zum Monitoring des Bundes geht es hier

Anforderungen an Teststellen

Das Merkblatt «Sars-CoV-2-Testung im Kanton Zürich» und die dazugehörende Allgemeinverfügung der Gesundheitsdirektion fasst die Anforderungen an die Betreiber von Teststellen im Kanton Zürich zusammen, die in verschiedenen bundesrechtlichen und kantonalen Erlassen geregelt sind.

So schützen wir uns

Wir müssen uns darauf einstellen, längere Zeit mit dem neuen Coronavirus zu leben. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich am besten, indem Sie weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Waschen Sie Ihre Hände oft und gründlich mit Seife. Die Seife macht das Virus unschädlich.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • Verzichten Sie auf Umarmungen und Begrüssungsküsse.
  • Niesen oder husten Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Entsorgen Sie Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen.
  • Handschuhe im Alltag zu tragen, wird nicht empfohlen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung und vermitteln eine falsche Sicherheit.

Das Risiko einer Übertragung des neuen Coronavirus in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmassnahmen reduzieren. Deshalb wird empfohlen, in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten, regelmässig zu lüften.

Beachten Sie dabei folgendes:

Vorteile:

  • Öffnen Sie dazu die Fenster immer vollständig und sorgen Sie für Durchzug beim Lüften.
  • Lüften Sie alle Räume regelmässig und häufig. Je mehr Personen sich in einem Raum befinden und je kleiner der Raum ist, desto häufiger soll er gelüftet werden.
  • Lüften Sie die Räume in Ihrem Zuhause drei- bis fünfmal täglich für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (z.B. Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Homeoffice-Räume), alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Schulzimmer mindestens nach jeder Lektion.

Wichtig: Eine gute Durchlüftung kann Ansteckungen durch engen Kontakt nicht verhindern. Abstandhalten, Maske tragen sowie Hygienemassahmen bleiben die wirksamsten Massnahmen.

Vorteile:

  • Halten Sie stets 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, beim Anstehen, in Sitzungen, im öffentlichen Verkehr. Abstandhalten ist die wirkungsvollste präventive Verhaltensweise.
  • Wenn Abstandhalten nicht möglich ist, tragen Sie eine Maske. 
  • Ebenso müssen Sie eine Maske zu tragen, wenn Sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Veranstaltung besuchen, bei welcher im Schutzkonzept eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist.
  • Eine Maskenpflicht gilt schweizweit im gesamten öffentlichen Verkehr und in Flugzeugen, in allen öffentlichen Innenräumen, in Innenräumen wie Aussenräumen der Warte- und Zugangsbereiche aller Bahnhöfe, Flughäfen, Bus- und Tramhaltestellen sowie in Gastronomiebetrieben, wenn nicht sitzend.

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. 

Folgen Sie den Anweisungen zur Isolation und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen. Falls Sie mit anderen im selben Haushalt leben: Richten Sie sich alleine in einem Zimmer ein. Normalerweise dauert die Isolation 10 Tage.

Im Idealfall informiert Sie die kantonale Stelle, wann Sie die Isolation beenden können. Falls Sie keine Information erhalten: Die Isolation dauert mindestens 10 Tage. Je nach Gesundheitszustand kann sie aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 10 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten oder aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne.

Quarantäne nach Kontakt mit einer infizierten Person

Sie hatten engen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person? Enger Kontakt heisst, dass Sie sich in der Nähe (Abstand von weniger als 1,5 Metern) einer infizierten Person während mehr als 15 Minuten ohne Schutz wie Maske oder Plexiglas aufgehalten haben. War diese Person gleichzeitig ansteckend, dann müssen Sie sich umgehend für 10 Tage (ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person) zu Hause in Quarantäne begeben. Das Contact Tracing des Kantons wird sich bei Ihnen per SMS oder E-Mail melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Verkürzung der Quarantänedauer

Seit 8. Februar 2021 kann die 10-tägige Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn:

Vorteile:

  • Sie symptomfrei sind;
  • ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig; die Testkosten werden sowohl bei einem PCR-Test als auch einem Schnelltest vom Bund übernommen. Das negative Testresultat muss allerdings der Gesundheitsdirektion gemeldet werden:

  1. Loggen Sie sich ein unter https://ct-kanton-zh.ch/ (Wenn Sie bereits als Kontaktperson von uns erfasst wurden).
  2. Wählen Sie den Button «Quarantäne-Verkürzung anfragen» und laden Sie den Nachweis Ihres negativen Tests hoch.
  3. Ihre Anfrage wird geprüft und Sie werden über den Bescheid via SMS und auf oben genannter Webseite informiert.
  4. Wenn Ihre Quarantäne bei positivem Bescheid aufgehoben ist, können Sie auf der Webseite eine Bestätigung herunterladen.

Wenn Sie nicht bereits als Kontaktperson erfasst sind oder Fragen haben, können Sie sich via E-Mail melden an contacttracing@gd.zh.ch.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Keine Quarantänepflicht bei vollständig Geimpften und Genesenen

Unter folgenden Voraussetzungen sind Sie von der Kontaktquarantäne befreit:

Vorteile:

  • Falls Sie mit einem in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoff vollständig geimpft sind. Dies gilt während 12 Monaten ab der Verabreichung der zweiten Impfdosis.
  • Falls Sie bereits eine bestätigte COVID-19-Infektion hatten, geheilt sind und eine Dosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes erhalten haben. Dies gilt während 12 Monaten ab der Verabreichung der Impfdosis. Als bestätigte COVID-19-Infektion gilt ein positives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Resultat oder eine ärztlich bestätigte Erkrankung bei Hospitalisierten gemäss Meldekriterien.
  • Falls Sie innerhalb der letzten 6 Monate von einer bestätigten COVID-19-Infektion genesen sind. Dies gilt während 6 Monaten ab dem 11. Tag nach Bestätigung Ihrer Ansteckung.

Trotz Quarantänebefreiung: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln und die Vorgaben zur Maskenpflicht. Dies, weil die Impfung gemäss aktuellem Wissensstand keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus auf andere Personen bietet.

Das Contact Tracing wird bei Personen mit laborbestätigtem COVID-19-Test und deren engen Kontaktpersonen angewendet.

Unterstützung in Notlagen

Psychisch gesund bleiben

Pflegen Sie in dieser herausfordernden Zeit auch Ihre psychische Gesundheit. Viele Menschen leiden angesichts der Corona-Situation an Sorgen, Ängsten oder sogar Panik.

Finden Sie hier vielfältige Tipps und Angebote rund um das Thema:

Arbeitslosigkeit

Wenn Sie entlassen wurden bzw. wenn Sie die Kündigung erhalten haben: Melden Sie sich bei Ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV).

Sozialhilfe

Wenn Sie in finanzielle Not geraten: Melden Sie sich sofort bei Ihrer Wohngemeinde.

Beratungen für Familien 

Anlaufstelle

Sei es, dass Ihnen alles über den Kopf wächst oder Sie nur eine praktische Frage zum Familienleben haben – rufen Sie uns unverbindlich an.

Wir beraten Familien mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren. Ab dem 15. Juni sind dafür persönliche Beratungen vor Ort in den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) und teilweise auch an anderen Beratungsstellen wieder möglich. Dies unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG.

Weiterhin sind wir telefonisch oder per Videoberatung für Sie da.

Finden Sie das kjz in Ihrer Region.

Häusliche Gewalt – Hilfe & Beratung

Das Gewaltschutzgesetz wird auch während der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt und Gefährderinnen und Gefährder weggewiesen. Zum Schutz der Opfer sind Frauenhäuser und Schutzinstitutionen für Minderjährige offen. Alle Beratungsstellen für Opfer und Tatpersonen stehen mit ihren Angeboten zur Verfügung. Die Beratungen finden per Telefon, E-Mail oder online statt.

Auf unserer Notfallkarte finden Sie ein Verzeichnis der Kontaktstellen im Kanton Zürich. Im Notfall wählen Sie die Telefonnummer 117. Wir sind für Sie da. Melden Sie sich und wir helfen. Sofort und auch später.

Lebensmittel & Desinfektionsmittel

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Das Kantonale Labor hat vermehrt Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln als Vorbeugung und Therapie gegen Coronaviren erhalten.

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Heilmittel. Es gibt kein Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem stärkt oder den Körper vor einer Infektion mit Coronaviren schützen könnte.

Schutz- oder Heilanpreisungen für Nahrungsergänzungsmittel sind verboten. Eine zu hohe Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen kann schädlich sein.

Eine Übertragung des neuen Coronavirus' durch Lebensmittel auf den Menschen ist bis jetzt nicht beobachtet worden.

Es gelten daher nach wie vor die üblichen Hygieneregeln:

Vorteile:

  • Richtig waschen 
  • Richtig erhitzen
  • Richtig trennen
  • Richtig kühlen

Siehe auch unter: www.sichergeniessen.ch.

Zusätzlichen Schutz bieten allgemeine Hygieneempfehlungen, wie beispielsweise die Hände mehrmals täglich gründlich mit Seife waschen.

Massnahmen für die Händehygiene sind Bestandteil praktisch aller Schutzkonzepte zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie. Vor oder in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Läden, Einkaufszentren, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Bahnhöfen usw. werden deshalb Flaschen oder Spendergeräte mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt. Auch diese Mittel müssen zur Information der Verwenderinnen und Verwender eine minimale  Kennzeichnung aufweisen. Die Anforderungen an solche Gebinde sind auf einem Infoblatt zusammengestellt.

Es kann von der Website der chemsuisse heruntergeladen werden: Download Infoblatt

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus

Telefon

+41 84 833 66 11

Hotline

Für Fragen rund um die Pandemie, zur Impfung und zum COVID-Zertifikat.

Für dieses Thema zuständig: