Coronavirus

Welche Massnahmen gelten, wie Sie bei einer Infektion vorgehen, alles zur Impfung: Wir haben diverse Informationen rund um die Corona-Pandemie zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Ab dem 1. März 2021 lockert der Bundesrat bestimmte Massnahmen gegen das Coronavirus:

  • Alle Läden, Museen sowie Lesesäle von Bibliotheken und Archiven können wieder öffnen.
  • Die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, von Zoos und botanischen Gärten sind wieder zugänglich.
  • Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt.
  • Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen.

Erweiterte Teststrategie

Der Bund übernimmt ab dem 28. Januar 2021 die Kosten für repetitive Tests bei Personen ohne Symptome. Für Tests in Situationen mit erhöhtem Übertragungsrisiko ist eine Genehmigung des Kantonsärztlichen Dienstes erforderlich. Unter dem folgenden Link können Sie eine solche Genehmigung beantragen.

Verdacht auf Infektion

Falls Sie Symptome haben oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten, finden Sie hier Informationen zum weiteren Vorgehen.

 

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Sie haben Symptome einer akuten Atemwegsinfektion (zum Beispiel Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder einen plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns, welche durch das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht sein kann?

Isolieren Sie sich unverzüglich zu Hause, damit Sie andere Personen nicht anstecken, und lassen Sie sich testen. Wichtig ist, dass der Test auf das Coronavirus bereits bei leichten Symptomen umgehend durchgeführt wird. Begeben Sie sich aber nur nach vorheriger telefonischer bzw.  online Anmeldung in die Arztpraxis, ein Testzentrum oder eine Test-Apotheke.

Bei einem positiven Testergebnis wird sich das Contact Tracing des kantonsärztlichen Diensts per SMS oder E-Mail bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. Die Isolation dauert mindestens 10 Tage. Je nach Gesundheitszustand kann sie aber auch länger dauern. Sie können die Isolation beenden, wenn mindestens 10 Tage vergangen sind und Sie seit 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Ausser Ihnen fehlt nur noch der Geruchs- oder Geschmacksinn oder Sie haben einen leichten Husten. Bei diesen Symptomen kann es länger dauern, bis sie vollständig abklingen. Daher können Sie die Isolation beenden, wenn Sie nur noch diese Symptome haben.

Vorteile:

Der Bund übernimmt die Kosten für PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

Vorteile:

  • Sie haben Symptome, die zu COVID-19 passen.
  • Sie erhalten eine Meldung der SwissCovid App, dass Sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten. 
  • Die kantonale Stelle oder ein Arzt/eine Ärztin ordnet bei Ihnen einen Test im Rahmen einer Ausbruchsuntersuchung an.
  • Sie sind aufgerufen, sich testen zu lassen, um einen grossflächigen Ausbruch zu verhindern z.B. in Schulen, in Skigebieten, in bestimmten Regionen usw. In diesem Fall werden Sie von der kantonalen Stelle kontaktiert.
  • Sie testen sich, um besonders gefährdete Personen zu schützen, z.B.  vor einem Besuch in einem Spital oder Alters- und Pflegeheim. In diesem Fall werden Sie direkt von der jeweiligen Einrichtung zum Testen vor Ort aufgefordert (wenn Sie sich extern vor dem Besuch testen lassen, werden die Kosten dafür nicht übernommen).

Der Bund übernimmt die Testkosten nicht, wenn:

  • Sie die Quarantäne frühzeitig verlassen wollen und sich ab dem 7. Tag testen lassen.
  • Sie ein negatives Testresultat für eine Reise benötigen.
  • Der Test auf Wunsch Ihres Arbeitgebers erfolgt.
  • Der Test im Ausland durchgeführt wird.
  • Tests als Bestandteil von Schutzkonzepten für Hotels, Messen, internationale Kongresse, Sportveranstaltungen oder am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

In der letzten Situation gilt folgendes:

  • Die Teilnahme an Tests ist grundsätzlich freiwillig.
  • Alle Schnelltests müssen immer durch geschultes Fachpersonal erfolgen.
  • Ein positives Resultat von einem Schnelltest wird immer mit einem PCR-Test bestätigt. Die Kosten für die Bestätigung werden vom Bund übernommen.
  • Der Einsatz von Tests ist kein Ersatz für die Hygiene- und Verhaltensregeln oder für bestehende Schutzkonzepte.

Weiterführende Informationen zur Vergütung der diagnostischen Analyse auf SARS-CoV-2 entnehmen Sie dem folgenden Faktenblatt und den «Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien» des BAG :

Quarantäne

Sie hatten engen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person? Enger Kontakt heisst, dass Sie sich in der Nähe (Abstand von weniger als 1,5 Metern) einer infizierten Person während mehr als 15 Minuten ohne Schutz wie Maske oder Plexiglas aufgehalten haben. War diese Person gleichzeitig ansteckend, dann müssen Sie sich umgehend für 10 Tage (ab dem letzten Kontakt mit der infizierten Person) zu Hause in Quarantäne begeben. Das Contact Tracing des Kantons wird sich bei Ihnen per SMS oder E-Mail melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Verkürzung der Quarantänedauer

Seit 8. Februar 2021 kann die 10-tägige Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn:

Vorteile:

  • Sie symptomfrei sind;
  • ab dem 7. Quarantäne-Tag einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen;
  • das Resultat negativ ist. 

Dieser Test ist freiwillig und die Testkosten müssen Sie selber bezahlen. Ausserdem muss das negative Testresultat der Gesundheitsdirektion gemeldet werden:

  1. Loggen Sie sich ein unter https://ct-kanton-zh.ch/ (Wenn Sie bereits als Kontaktperson von uns erfasst wurden).
  2. Wählen Sie den Button «Quarantäne-Verkürzung anfragen» und laden Sie den Nachweis Ihres negativen Tests hoch.
  3. Ihre Anfrage wird geprüft und Sie werden über den Bescheid via SMS und auf oben genannter Webseite informiert.
  4. Wenn Ihre Quarantäne bei positivem Bescheid aufgehoben ist, können Sie auf der Webseite eine Bestätigung herunterladen.

Wenn Sie nicht bereits als Kontaktperson erfasst sind oder Fragen haben, können Sie sich via E-Mail melden an contacttracing@gd.zh.ch.

Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne (10. Tag) müssen Sie jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1,5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser Sie halten sich zuhause auf. Bei einem positiven Test müssen Sie sich unverzüglich in Isolation begeben.

Hotlines für Ihre Fragen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Telefon: 0800 044 1 17

Ihre Fragen rund um die Pandemie beantworten wir von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr, am Samstag und Sonntag zwischen 9 und 16 Uhr.

Telefon: 0800 33 66 55

Medizinische Fragen zum Coronavirus, rund um die Uhr.

Telefon: +41 44 404 52 52

Mit dieser Nummer werden Sie bei positivem Testresultat kontaktiert oder Sie rufen uns darauf bei Fragen an.

Telefon: +41 58 377 88 92

Für Ihre Fragen zur COVID-19-Impfung, täglich 6 bis 23 Uhr.

Telefon: +41 58 462 21 00 

Für Fragen von Fachpersonen zum Coronavirus und zur COVID-19-Impfung, täglich 7 bis 20 Uhr.

Gesundheitliche Lage

Kategorie Anzahl Personen1Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich / Wert
Neue positive Fälle in den letzten 24 Stunden 138
Reproduktionswert (Quelle: ETH) 0,97
Hospitalisierte 137
davon in Intensivpflege 24
davon mit künstlicher Beatmung 10
Verstorbene seit Pandemiebeginn 1279
davon in Alters- und Pflegeheimen 797
davon im Spital 464
davon Zuhause 18
Personen in Isolation 1116
Personen in Quarantäne 2660
Verabreichte Impfdosen 126'446

Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich

Diese Zahlen wurden publiziert am 3. März 2021 um 14.30 Uhr. Die Zahlen zur Isolation und Quarantäne werden jeweils dienstags und donnerstags aktualisiert.

Lagebulletin COVID-19

Lagebulletin COVID-19
Lagebulletin COVID-19
Herausgeber und Bezug
Gesundheitsdirektion Kanton Zürich

Entwicklung der kantonalen Fallzahlen

Pro Tag positiv getestete Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich

Informationen zu den Daten und Bezug
Ressource: COVID_19 Fallzahlen Kanton Zürich Total

Vollzug

Kontrollen Einhaltung der Quarantäne

  • Seit 1.8.2020: 4904
  • Letzte 7 Tage: 133
  • Vorwoche: 142

Kontrollen von Schutzmassnahmen (Schutzkonzepte, Maskenpflicht etc.)

  • Letzte 7 Tage: 853 (489 Mängelfeststellungen); davon Kontrollen Maskenpflicht/Ansammlungen: 409 (441 Bemängelungen)
  • Vorwoche: 805 (421 Mängelfeststellungen); davon Kontrollen Maskenpflicht/Ansammlungen: 334 (344 Bemängelungen)   

So schützen wir uns

Wir müssen uns darauf einstellen, längere Zeit mit dem neuen Coronavirus zu leben. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich am besten, indem Sie weiterhin konsequent die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Waschen Sie Ihre Hände oft und gründlich mit Seife. Die Seife macht das Virus unschädlich.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln.
  • Verzichten Sie auf Umarmungen und Begrüssungsküsse.
  • Niesen oder husten Sie nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge.
  • Entsorgen Sie Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen.
  • Handschuhe im Alltag zu tragen, wird nicht empfohlen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung und vermitteln eine falsche Sicherheit.

Das Risiko einer Übertragung des neuen Coronavirus in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmassnahmen reduzieren. Deshalb wird empfohlen, in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten, regelmässig zu lüften.

Beachten Sie dabei folgendes:

Vorteile:

  • Öffnen Sie dazu die Fenster immer vollständig und sorgen Sie für Durchzug beim Lüften.
  • Lüften Sie alle Räume regelmässig und häufig. Je mehr Personen sich in einem Raum befinden und je kleiner der Raum ist, desto häufiger soll er gelüftet werden.
  • Lüften Sie die Räume in Ihrem Zuhause drei- bis fünfmal täglich für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (z.B. Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Homeoffice-Räume), alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Schulzimmer mindestens nach jeder Lektion.

Wichtig: Eine gute Durchlüftung kann Ansteckungen durch engen Kontakt nicht verhindern. Abstandhalten, Maske tragen sowie Hygienemassahmen bleiben die wirksamsten Massnahmen.

Vorteile:

  • Halten Sie stets 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen, beim Anstehen, in Sitzungen, im öffentlichen Verkehr. Abstandhalten ist die wirkungsvollste präventive Verhaltensweise.
  • Wenn Abstandhalten nicht möglich ist, tragen Sie eine Maske. 
  • Ebenso müssen Sie eine Maske zu tragen, wenn Sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Veranstaltung besuchen, bei welcher im Schutzkonzept eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist.
  • Eine Maskenpflicht gilt schweizweit im gesamten öffentlichen Verkehr und in Flugzeugen, in allen öffentlichen Innenräumen, in Innenräumen wie Aussenräumen der Warte- und Zugangsbereiche aller Bahnhöfe, Flughäfen, Bus- und Tramhaltestellen sowie in Gastronomiebetrieben, wenn nicht sitzend.

Die Regeln «Testen», «Tracing», «Isolation und Quarantäne» dienen dazu, die Infektionsketten von Mensch zu Mensch zu entdecken und zu stoppen. Gemäss aktuellem Wissen können wir so die Ausbreitung des neuen Coronavirus am wirksamstem kontrollieren und weiter eindämmen.

Vorteile:

  • Infektionen früh erkennen: bei Symptomen sofort testen lassen und zuhause bleiben.
  • Infektionsketten identifizieren: Ermittlung und Information von engen Kontaktpersonen und zur Rückverfolgung die Kontaktdaten angeben.
  • SwissCovid App downloaden und aktivieren.
  • Bei positivem Test: Isolation.
  • Bei Kontakt mit positiv getesteter Person: Quarantäne.

Wenn Sie älter als 65 Jahre sind oder eine Vorerkrankung haben, vermeiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen (zum Beispiel Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (zum Beispiel Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr).

Unterstützung in Notlagen

Psychisch gesund bleiben

Pflegen Sie in dieser herausfordernden Zeit auch Ihre psychische Gesundheit. Viele Menschen leiden angesichts der Corona-Situation an Sorgen, Ängsten oder sogar Panik.

Finden Sie hier vielfältige Tipps und Angebote rund um das Thema:

Arbeitslosigkeit

Wenn Sie entlassen wurden bzw. wenn Sie die Kündigung erhalten haben: Melden Sie sich bei Ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV).

Sozialhilfe

Wenn Sie in finanzielle Not geraten: Melden Sie sich sofort bei Ihrer Wohngemeinde.

Beratungen für Familien 

Anlaufstelle

Sei es, dass Ihnen alles über den Kopf wächst oder Sie nur eine praktische Frage zum Familienleben haben – rufen Sie uns unverbindlich an.

Wir beraten Familien mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren. Ab dem 15. Juni sind dafür persönliche Beratungen vor Ort in den Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) und teilweise auch an anderen Beratungsstellen wieder möglich. Dies unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG.

Weiterhin sind wir telefonisch oder per Fernberatung (Zoom) für Sie da.

Finden Sie das kjz in Ihrer Region.

Häusliche Gewalt – Hilfe & Beratung

Das Gewaltschutzgesetz wird auch während der Corona-Pandemie konsequent umgesetzt und Gefährderinnen und Gefährder weggewiesen. Zum Schutz der Opfer sind Frauenhäuser und Schutzinstitutionen für Minderjährige offen. Alle Beratungsstellen für Opfer und Tatpersonen stehen mit ihren Angeboten zur Verfügung. Die Beratungen finden per Telefon, E-Mail oder online statt.

Auf unserer Notfallkarte finden Sie ein Verzeichnis der Kontaktstellen im Kanton Zürich. Im Notfall wählen Sie die Telefonnummer 117. Wir sind für Sie da. Melden Sie sich und wir helfen. Sofort und auch später.

COVID-19-Sonderstab 

Der vom Regierungsrat eingesetzte Covid-19-Sonderstab unter der Leitung von Bruno Keller, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, berät die Regierung bei ihren Entscheiden und koordiniert die Umsetzung der Massnahmen. Das Gremium beobachtet laufend die Lage und erarbeitet nach sachlichen, objektivierbaren Kriterien Szenarien und mögliche Massnahmen. Diese müssen verhältnismässig sowie um- und durchsetzbar sein.

Im Sonderstab sind nahezu alle kantonalen Direktionen, die Städte Zürich und Winterthur sowie der Gemeindepräsidentenverband vertreten. Abgedeckt werden zunächst die Fachbereiche Gesundheit/Epidemiologie, Einreise und polizeilicher Vollzug. Bei Bedarf greift der Stab auf weitere Fachbereiche in den Direktionen zurück.

Lebensmittel & Desinfektionsmittel

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die Coronakrise führt dazu, dass gewisse Zutaten und Verpackungsmaterialien in der Lebensmittelindustrie fehlen und ersetzt werden müssen. Deshalb stimmen die Angaben auf der Verpackung bei gewissen Lebensmitteln nicht mehr mit dem Inhalt überein. Um die Verfügbarkeit dieser Produkte zu sichern und Food Waste vorzubeugen, verabschiedete der Bundesrat eine Änderung der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung.

Abweichungen werden befristet toleriert, sofern die betroffenen Lebensmittel mit einem roten Kleber versehen werden. Dieser muss auf eine Internetseite verweisen, auf welcher über die tatsächlichen Eigenschaften (Zusammensetzung, Herkunft der Zutaten, Herstellungsmethode) des Lebensmittels und über den Grund der Abweichung informiert wird. Dieses Vorgehen ist nur dann zulässig, wenn es in keiner Weise die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten (z. B. bei Allergieproblemen) gefährdet

Die Änderung ist ab 17.04.2020 und während sechs Monaten gültig:

Das Kantonale Labor hat vermehrt Anfragen zu Nahrungsergänzungsmitteln als Vorbeugung und Therapie gegen Coronaviren erhalten.

Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Heilmittel. Es gibt kein Nahrungsergänzungsmittel, welches das Immunsystem stärkt oder den Körper vor einer Infektion mit Coronaviren schützen könnte.

Schutz- oder Heilanpreisungen für Nahrungsergänzungsmittel sind verboten. Eine zu hohe Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen kann schädlich sein.

Sicherstellung der Hygiene in vorübergehend ungenutzten Gebäude-Trinkwasserinstallationen während der COVID-19-Pandemie:

Als Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus‐Infektionen mussten schweizweit Schulen, Sportanlagen, Schwimmbäder, Hotels, Restaurants und andere Gebäude geschlossen oder in der Nutzung stark eingeschränkt werden.

Das Coronavirus ist nicht über das Trinkwasser übertragbar. Die Trinkwasserqualität kann aber trotzdem beeinträchtigt werden: Wenn über mehrere Wochen der bestimmungsgemässe Betrieb der Trinkwasserverteilsysteme nicht gewährleistet ist, erhöht sich durch die vermehrte Stagnation des Trinkwassers das Risiko für eine Legionellenkontamination.

Die Hausinstallationen können auch durch andere Mikroorganismen übermässig verkeimt werden. Die Branchenverbände SVGW und suissetec haben zusammen ein Faktenblatt erarbeitet, in dem die nötigen Massnahmen zur Gewährleistung der einwandfreien Trink- und Duschwasserqualität beschrieben sind.

Eine Übertragung des neuen Coronavirus' durch Lebensmittel auf den Menschen ist bis jetzt nicht beobachtet worden.

Es gelten daher nach wie vor die üblichen Hygieneregeln:

Vorteile:

  • Richtig waschen 
  • Richtig erhitzen
  • Richtig trennen
  • Richtig kühlen

Siehe auch unter: www.sichergeniessen.ch.

Zusätzlichen Schutz bieten allgemeine Hygieneempfehlungen, wie beispielsweise die Hände mehrmals täglich gründlich mit Seife waschen.

Hände- und Flächendesinfektionsmittel benötigen eine Zulassung als Biozidprodukte. Zur Vermeidung von Versorgungsengpässen hat die Anmeldestelle Chemikalien im Frühjahr 2020 zwei Ausnahmebewilligungen für das Inverkehrbringen von Desinfektionsmitteln auf der Basis von Alkohol bzw. Aktivchlor erlassen.

Diese Ausnahmebewilligungen waren bis zum 31.08.2020 befristet. Seither ist für die Herstellung oder den Import von Hände- und Desinfektionsmitteln wieder eine reguläre Zulassung für Biozidprodukte erforderlich.

Produkte, die bis zum 31.08.2020 unter einer Ausnahmebewilligung importiert oder produziert wurden, dürfen jedoch bis längstens am 28.02.2021 abverkauft werden.

Weitere Informationen zum Inverkehrbringen von Desinfektionsmitteln sind bei der Anmeldestelle Chemikalien (BAG) aufgeschaltet:

Massnahmen für die Händehygiene sind Bestandteil praktisch aller Schutzkonzepte zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie. Vor oder in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Läden, Einkaufszentren, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Bahnhöfen usw. werden deshalb Flaschen oder Spendergeräte mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt. Auch diese Mittel müssen zur Information der Verwenderinnen und Verwender eine minimale  Kennzeichnung aufweisen. Die Anforderungen an solche Gebinde sind auf einem Infoblatt zusammengestellt.

Es kann von der Website der chemsuisse heruntergeladen werden: Download Infoblatt

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Coronavirus Hotline

Telefon

+41 80 004 41 17

Coronavirus-Hotline

Für dieses Thema zuständig: