Schul- und Unterrichtsqualität

Qualitätskriterien

Das vom Bildungsrat verabschiedete «Handbuch Schulqualität» legt fest, welcher Qualitätsrahmen für die Volksschulen im Kanton Zürich gilt. Dieser gliedert sich in drei Abschnitte:

  • Inputqualitäten umfassen die Rahmenbedingungen, unter denen Schule stattfindet (Personal, Infrastruktur, Planungsvorgaben). Die Rahmenbedingungen werden in der Evaluation nicht berücksichtigt, weil sie durch gesetzliche Vorschriften, Verordnungen, Lehrpläne, Stundenpläne etc. vorgegeben sind und von den Schulen nicht beeinflusst werden können.
  • Unter Prozessqualitäten werden alle Aspekte zusammengefasst, die für die Gestaltung des Unterrichts sowie die Gestaltung der Schule als pädagogische Einheit wichtig sind. Diese Prozesse werden verschiedenen Qualitätsbereichen zugeordnet. Die Prozessqualitäten sind Hauptgegenstand der Schulevaluation.
  • Als Outputqualitäten werden die durch die Schulpraxis erzielten Leistungen und Wirkungen bezeichnet. Aus diesem Bereich wird die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrpersonen in die Schulevaluation miteinbezogen. Wirkungsdaten, wie Leistungsdaten oder Daten über den Laufbahnerfolg, werden nicht durch die Fachstelle für Schulbeurteilung ermittelt oder verwendet.

Qualitätsprofil Evaluationszyklus 2021–2026

(Qualitätsprofil gültig bis Juli 2026)

Die Fachstelle für Schulbeurteilung erfasst für alle Schulen ein Qualitätsprofil. Es umfasst sowohl bei Primar- wie auch Sekundarschulen neun Qualitätsansprüche (bei Tagesschulen zehn Qualitätsansprüche).
Dabei handelt es sich um Zielformulierungen, die sowohl leitbildartige Anspruchsnormen als auch konkrete Erfüllungsnormen umschreiben. Die Qualitätsansprüche werden durch aussagekräftige und messbare Indikatoren konkretisiert.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende Gemeinschaft, in der Vielfalt anerkannt und Partizipation gelebt wird.
  • Unterrichtsgestaltung
    Die Lehrpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Die Lehrpersonen fördern das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.
  • Beurteilungspraxis
    Das Schulteam gewährleistet eine förderorientierte und nachvollziehbare Beurteilung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.
  • Digitalisierung im Unterricht
    Die Schule sorgt für einen gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul- und Unterrichtsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule informiert die Eltern umfassend, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die kindbezogene Zusammenarbeit aktiv.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende Gemeinschaft, in der Vielfalt anerkannt und Partizipation gelebt wird.
  • Gestaltung von Unterricht und Förderangeboten
    Die Lehr- und Fachpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht sowie die Förderangebote kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Die Lehr- und Fachpersonen fördern das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.
  • Förderplanungsprozess
    Die Lehr- und Fachpersonen sorgen für einen systematischen Förderplanungsprozess.
  • Digitalisierung im Unterricht
    Die Schule sorgt für einen gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul- und Unterrichtsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule informiert die Eltern umfassend, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die kindbezogene Zusammenarbeit aktiv.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende Gemeinschaft, in der Vielfalt anerkannt und Partizipation gelebt wird.
  • Unterrichtsgestaltung
    Die Lehrpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Die Lehrpersonen fördern das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.
  • Beurteilungspraxis
    Das Schulteam gewährleistet eine förderorientierte und nachvollziehbare Beurteilung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.
  • Digitalisierung im Unterricht
    Die Schule sorgt für einen gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul-, Unterrichts- und Betreuungsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule informiert die Eltern umfassend, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die kindbezogene Zusammenarbeit aktiv.
  • Betreuungsangebot
    Das Betreuungsteam fördert die Gemeinschaft und schafft bedürfnisgerechte Angebote sowie adäquate Partizipationsgelegenheiten.

Qualitätsprofil Evaluationszyklus 2026–2031

(Qualitätsprofile für Evaluationen ab August 2026)

Die Fachstelle für Schulbeurteilung erfasst für alle Schulen ein Qualitätsprofil. Es umfasst sowohl bei Primar- wie auch Sekundarschulen neun Qualitätsansprüche.
Dabei handelt es sich um Zielformulierungen, die sowohl leitbildartige Anspruchsnormen als auch konkrete Erfüllungsnormen umschreiben. Die Qualitätsansprüche werden durch aussagekräftige und messbare Indikatoren konkretisiert.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende und tolerante Gemeinschaft, zu der sich die Beteiligten zugehörig fühlen, in welcher bedürfnisgerechte Betreuungsangebote bestehen und Partizipation gelebt wird.
  • Unterrichtsgestaltung
    Die Lehrpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Das Schulteam fördert das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.

Vorteile:

  • Beurteilungspraxis
    Das Schulteam gewährleistet eine förderorientierte und nachvollziehbare Beurteilung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.

Vorteile:

  • Digitalisierung im Unterricht (Schwerpunkt des Bildungsrats)
    Die Schule sorgt für einen lernförderlichen Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul- und Unterrichtsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule regelt die Zusammenarbeit mit den Eltern, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die Kommunikation bedarfsgerecht.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende und tolerante Gemeinschaft, zu der sich die Beteiligten zugehörig fühlen und in welcher Partizipation gelebt wird.
  • Gestaltung von Unterricht und Förderangeboten
    Die Lehr- und Fachpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht sowie die Förderangebote kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Die Lehr- und Fachpersonen fördern das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.
  • Förderplanungs- und Beurteilungspraxis
    Die Lehr- und Fachpersonen gewährleisten einen systematischen Förderplanungsprozess und eine nachvollziehbare Beurteilung.
  • Digitalisierung im Unterricht (Schwerpunkt des Bildungsrats)
    Die Schule sorgt für einen lernförderlichen Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul- und Unterrichtsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule regelt die Zusammenarbeit mit den Eltern, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die Kommunikation bedarfsgerecht.

Vorteile:

  • Schulgemeinschaft
    Die Schule entwickelt eine wertschätzende und tolerante Gemeinschaft, zu der sich die Beteiligten zugehörig fühlen, in welcher bedürfnisgerechte Betreuungsangebote bestehen und Partizipation gelebt wird.
  • Unterrichtsgestaltung
    Die Lehrpersonen sorgen für eine lernförderliche Klassenführung und gestalten den Unterricht kompetenzorientiert.
  • Individuelle Förderung
    Das Schulteam fördert das individuelle Lernen der Schülerinnen und Schüler bedarfsgerecht und systematisch.
  • Beurteilungspraxis
    Das Schulteam gewährleistet eine förderorientierte und nachvollziehbare Beurteilung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.
  • Digitalisierung im Unterricht (Schwerpunkt des Bildungsrats)
    Die Schule sorgt für einen lernförderlichen Einsatz digitaler Medien im Unterricht und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Zusammenarbeit im Schulteam
    Die Mitglieder des Schulteams arbeiten professionell, zielgerichtet und verbindlich zusammen.
  • Schulführung
    Die Schule wird im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich systematisch und entwicklungsorientiert geführt.
  • Schul- und Unterrichtsentwicklung
    Die Schule entwickelt und sichert die Schul-, Unterrichts- und Betreuungsqualität anhand eines zirkulären Ablaufs zielorientiert und kontinuierlich.
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    Die Schule regelt die Zusammenarbeit mit den Eltern, stellt deren Mitwirkung sicher und gestaltet die Kommunikation bedarfsgerecht.

Fokusevaluation Evaluationszyklus 2021-2026

Die Fokusevaluation umfasst eine vertiefte Beurteilung von zusätzlichen Aspekten der Schulqualität. Die Schulen können unter folgenden Fokusthemen wählen:

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Altersdurchmischtes Lernen (ADL) umfasst die organisatorische Zusammenlegung von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Jahrgangsklassen zu einer altersdurchmischten Lerngruppe. ADL verfolgt dabei das Ziel, dem unterschiedlichen Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler besser gerecht zu werden sowie die sozialen Kompetenzen zu fördern. Die Vielfalt und das soziale Lernen stehen im Zentrum; das Lernen von- und miteinander wird als grundlegendes Prinzip der Schule gepflegt. Die Lehrpersonen berücksichtigen dies bei der Planung und dem Aufbau des Unterrichts und setzen didaktische Elemente des altersdurchmischten Lernens gezielt ein. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten gemeinsame Inhalte unter Berücksichtigung von jahrgangsspezifischen Zielen. Es wird auch die Möglichkeit geschaffen, an Zielen eines anderen Jahrgangs zu arbeiten. Die Lehrpersonen leiten die Schülerinnen und Schüler systematisch zum selbständigen Arbeiten an und befähigen sie zur gegenseitigen Unterstützung sowie Beratung. Sie vermitteln ihnen verschiedene Arbeitstechniken sowie Kooperationsformen, damit sie diese gezielt anwenden können.

Die Berufswahlvorbereitung umfasst alles, was die Schule unternimmt, um die Schülerinnen und Schüler auf die berufliche Grundbildung oder auf weiterführende Schulen vorzubereiten. Dabei wird ein Fokus auf die individuelle Förderung - entsprechend dem individuell gesetzten Übertrittsziel - gelegt. Die Berufswahlvorbereitung als wichtiger Auftrag der Sekundarstufe wird an der Schule auf der Basis einer konzeptionellen Verankerung in der Praxis systematisch umgesetzt. Klare Regelungen betreffend Aufgaben und Verantwortlichkeiten unterstützen die Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern, mit Eltern, mit der Fachperson für Berufsberatung und weiteren am Berufswahlprozess beteiligten Personen.

Demokratiebildung umfasst alles, was Lehrpersonen und Schulleitung im Schulgeschehen unternehmen, um den Schülerinnen und Schülern demokratische Werte zu vermitteln, um demokratische Erfahrungen im Schullalltag zu ermöglichen und um die Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven Mitwirkung in der Gesellschaft zu bewegen. Sie sollen ihre demokratischen Rechte kennen und anwenden können. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt selbständig zu denken und zu handeln. Die Lehrpersonen fördern demokratische Prozesse im Unterricht und in der Schulgemeinschaft. Das Schulteam setzt sich im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt mit Demokratiebildung auseinander und bildet sich regelmässig weiter.

Die Förderung überfachlicher Kompetenzen umfasst alles, was Lehrpersonen und Schulleitung unternehmen, um die Schülerinnen und Schüler in ihren personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen zu fördern. Im Zentrum stehen insbesondere die Stärkung der Selbstständigkeit und Fähigkeit zur Selbstreflexion, der Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie des konstruktiven Umgangs mit Konflikten. Weiter werden die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, mit Informationen kompetent umzugehen sowie Lern- und Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Die Schule orientiert sich bei der Förderung überfachlicher Kompetenzen auf alters- und entwicklungsgerechte Weise am Lehrplan 21. Sie trifft zu diesem Zweck verbindliche Absprachen und pflegt einen systematischen Austausch.

Zur Gesundheitsförderung und Prävention gehören alle Bestrebungen der Schulleitung und des Teams, welche die physische, psychische und soziale Gesundheit der Schülerinnen und Schüler stärken und Beeinträchtigungen derselben vorbeugen. Gute Gesundheit gilt als wichtig für den Bildungserfolg. Deshalb ist im Lehrplan 21 Gesundheit als fächerübergreifendes Thema unter der Leitidee Bildung für Nachhaltige Entwicklung abgebildet. Im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt die Schule eine gesundheitsförderliche Unterrichtsgestaltung, einen bedachten Umgang mit dem Thema Ernährung, gezielte Massnahmen zur Gewalt- und Suchtprävention sowie griffige Regelungen zur Früherkennung und -intervention bei Problemsituationen. Das Schulteam setzt sich zielgerichtet mit verschiedenen Aspekten von Gesundheitsförderung und Prävention auseinander und entwickelt diese an der Schule kontinuierlich weiter. Die Schule schafft Angebote und Strukturen, die für die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler sowie der Schulmitarbeitenden förderlich sind.

Das Fokusthema kulturelle, soziale und sprachliche Vielfalt umfasst die Integration aller Schülerinnen und Schüler in der Schule unter Berücksichtigung der zentralen Handlungsfelder soziale Integration, Schulerfolg und Sprachförderung. Schwerpunkte im Bereich der Interkulturalität sollen gezielt umgesetzt werden. Das Schulteam orientiert sich am Prinzip der Chancengerechtigkeit und setzt sich für ein diskriminierungsfreies Miteinander in der Gemeinschaft ein. Das Interesse an unterschiedlichen Lebenswelten und Kulturen soll gefördert und eine aktive Auseinandersetzung angeregt werden. Die Lehrpersonen erfassen und fördern die individuellen Potentiale der Schülerinnen und Schüler unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft. Das Schulteam ist sensibilisiert im Umgang mit Selektion und der eigenen Erwartungshaltung, welche die Chancen auf Erfolg massgeblich beeinflussen können. Die Eltern werden in der Lern- und Literalitätsförderung ihrer Kinder aktiv eingebunden und angeleitet, wie sie die literale Entwicklung ihres Kindes unterstützen können. Die Schule schafft systematisch interkulturelle Entwicklungsprojekte und achtet auf eine adressatengerechte Sprache. Zur besseren Verständigung werden interkulturelle Vermittlungspersonen einbezogen.

Pflege der Aussenkontakte umfasst alles, was Schulleitung, Lehrpersonen und weitere Schulbeteiligte im Bereich Information, Kommunikation und Kooperation der Schule unternehmen. Mit der Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden zuliefernde und abnehmende Schulen, Partnerschulen, Lehrbetriebe, Fach- und Beratungsstellen (Jugend- und Familienhilfe, Offene Jugendarbeit, Suchtprävention usw.), Vereine, Ausländerorganisationen, schulunterstützende Organisationen (z. B. sozialpädagogische Einrichtungen) oder die Pädagogische Hochschule und die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik angesprochen; bei Bedarf auch die Gemeinde- bzw. Quartierbevölkerung und politische Vertretungen. Nicht berücksichtigt ist in diesem Fokusthema die Zusammenarbeit mit den Eltern, da diese bereits im Qualitätsprofil evaluiert wird.

Das Fokusthema Sonderpädagogische Angebote (in Regelschulen) umfasst alles, was Lehrpersonen, weitere Fachpersonen sowie die Schule als Organisation unternehmen, um die Integration und Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten sowie eine angemessene Förderung von Schulkindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen sicherzustellen. Die besondere Förderung ist auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, welche in ihrem allgemeinen Lernverhalten, in ihrer Sprachkompetenz, im mathematischen Lernen, im Umgang mit Anforderungen, in ihrer Sozial- und Verhaltenskompetenz oder auch wegen ihrer besonderen Begabungen intensivere pädagogische Förderung nötig haben. Im Zentrum des Fokusthemas stehen die systematische Planung und Dokumentation der Förderung mittels Förderdiagnostik, Standortgesprächen und Förderplanung sowie ihre integrativ und zielorientiert ausgerichtete Umsetzung. Die Lehr- und Fachpersonen stimmen dabei Regelunterricht und Fördermassnahmen sorgfältig aufeinander ab. Die Schule als Organisation arbeitet kontinuierlich an der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der integrativen Förderangebote.

Sprachförderung Deutsch umfasst alles, was Schulleitung sowie Lehrpersonen sämtlicher Fächer unternehmen, um die für den Umgang mit der deutschen Sprache notwendigen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (Lesen, Schreiben, Zuhören, Sprechen) zu fördern. Sie tun dies mit einer im Schulalltag präsenten, gezielten Förderung und gehen dabei mit einem geeigneten Lernangebot und einer individuellen Unterstützung auf die unterschiedlichen Sprachkompetenzen der Schulkinder ein. Ebenso wird der Pflege einer anregenden und kreativen Sprachkultur sowie dem Zugang zu Literatur und Sprachmaterialien Beachtung geschenkt. Die Schule stärkt die Sprachförderung Deutsch durch verbindliche Vereinbarungen und pflegt diesbezüglich einen gezielten fachlichen Austausch.

Fokusevaluation Evaluationszyklus 2026–2031

(Gültig für Evaluationen ab August 2026)

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Altersdurchmischtes Lernen (AdL) umfasst die organisatorische Zusammenlegung von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Jahrgangsklassen zu einer altersdurchmischten Lerngruppe. AdL verfolgt dabei das Ziel, dem unterschiedlichen Entwicklungs- und Lernstand der Schülerinnen und Schüler besser gerecht zu werden sowie die sozialen Kompetenzen zu fördern. Die Vielfalt und das soziale Lernen stehen im Zentrum; das Lernen von- und miteinander wird als grundlegendes Prinzip der Schule gepflegt. Die Lehrpersonen berücksichtigen dies bei der Planung und dem Aufbau des Unterrichts und setzen didaktische Elemente des altersdurchmischten Lernens gezielt ein. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten gemeinsame Inhalte unter Berücksichtigung von jahrgangsspezifischen Zielen. Es wird auch die Möglichkeit geschaffen, an Zielen eines anderen Jahrgangs zu arbeiten. Die Lehrpersonen leiten die Schülerinnen und Schüler systematisch zum selbstständigen Arbeiten an und befähigen sie zur gegenseitigen Unterstützung sowie Beratung. Sie vermitteln ihnen verschiedene Arbeitstechniken sowie Kooperationsformen, damit sie diese gezielt anwenden können.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Der altersdurchmischte Unterricht erfolgt nach festgelegten Prinzipien und berücksichtigt sowohl gemeinsames als auch individuelles Lernen.

  • Das Schulteam orientiert sich an Grundsätzen des altersdurchmischten Lernens und entwickelt die Praxis systematischweiter.
  • Die Lehrpersonen setzen didaktische Elemente des altersdurchmischten Lernens zielgerichtet ein und berücksichtigen sie bei der Gestaltung des Unterrichts.
  • Die Lehrpersonen leiten die Schülerinnen und Schüler dazu an, ihre individuelle Arbeit eigenständig zu planen und zu reflektieren sowie Arbeitstechniken und Zusammenarbeitsformen gezielt anzuwenden.

Die Begabungs- und Begabtenförderung umfasst alle Bemühungen der Schule, die individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Interessen aller Schülerinnen und Schüler systematisch zu erkennen, zu stärken und zu fördern. Die Schule schafft geeignete Rahmenbedingungen und Strukturen, um eine darauf ausgerichtete Lernkultur zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Gestaltung eines differenzierenden, herausfordernden Unterrichts mit passenden Lernangeboten, welcher den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihre individuellen Begabungen zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Die Vermittlung von Methoden und Strategien eigenverantwortlichen Lernens unterstützt sie in der selbstständigen Bearbeitung eigener Ziele. Schülerinnen und Schüler mit ausgeprägten Fähigkeiten fördert die Schule mit zusätzlichen Massnahmen ziel- und kompetenzorientiert und stellt die dafür notwendige Begleitung sicher.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule gestaltet eine Begabungs- und Begabtenförderung, die auf die Potentialentfaltung der Schülerinnen und Schüler innerhalb sowie ausserhalb der Klasse fokussiert.

  • Die Schule definiert die zentralen Aspekte für die Begabungs- und Begabtenförderung ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie sorgt für den Aufbau einer darauf ausgerichteten Lernkultur.
  • Die Lehr- und Fachpersonen fördern individuelle Begabungen, Fähigkeiten und Interessen aller Schülerinnen und Schüler gezielt.
  • Die Schule gibt Schülerinnen und Schülern mit ausgeprägten Fähigkeiten und einem überdurchschnittlichen Leistungsvermögen passende Anregungen und fördert deren Potentialentfaltung.

Die Berufswahlvorbereitung schliesst alles mit ein, was die Schule unternimmt, um die Schülerinnen und Schüler auf die berufliche Grundbildung oder auf weiterführende Schulen vorzubereiten. Dabei wird ein Fokus auf die individuelle Förderung – entsprechend dem individuell gesetzten Übertrittsziel – gelegt. Die Berufswahlvorbereitung als wichtiger Auftrag der Sekundarstufe wird an der Schule auf der Basis einer konzeptionellen Verankerung in der Praxis systematisch umgesetzt. Klare Regelungen betreffend Aufgaben und Verantwortlichkeiten unterstützen die Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Eltern, mit der Fachperson für Berufsberatung und weiteren Beteiligten.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler individuell und gezielt auf den Übertritt in die berufliche Grundbildung und in weiterführende Schulen vor.

  • Die Schule gestaltet den Berufswahlprozess und die Vorbereitung auf weiterführende Schulen systematisch sowie im Team abgesprochen.
  • Die Lehrpersonen sorgen für eine auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmte individuelle Unterstützung im Berufswahlprozess und befähigen sie, Verantwortung zu übernehmen.
  • Die Schule kooperiert mit allen am Berufswahlprozess Beteiligten und gewährleistet einen zielführenden Dialog.

Die Berufswahlvorbereitung schliesst alles mit ein, was die Schule unternimmt, um die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihr Leben erfolgreich und möglichst selbstständig zu gestalten. Dazu gehören die gezielte Förderung und Begleitung auf das Ziel hin, einen passenden Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu finden. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Schule, Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf in ihrer Entwicklung zu unterstützen, damit sie die Herausforderungen eines möglichst selbstständigen Lebens bewältigen können und eine passende nachschulische Lösung finden. Die Berufswahl- und Lebensvorbereitung ist ein wichtiger Auftrag der Sekundarstufe und wird an der Schule auf der Basis einer konzeptionellen Verankerung systematisch in der Praxis umgesetzt. Klare Regelungen betreffend Aufgaben und Verantwortlichkeiten unterstützen die Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Eltern sowie mit weiteren Fachpersonen und Beteiligten.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler individuell und gezielt auf den Übertritt in die berufliche Grundbildung, in weiterführende Schulen oder passende Anschlusslösungen nach der Schulzeit vor.

  • Die Schule gestaltet den Berufswahlprozess und die Vorbereitung auf weiterführende Schulen oder passende Anschlusslösungen systematisch sowie im Team abgesprochen.
  • Die Lehrpersonen sorgen für eine auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmte individuelle Unterstützung im Berufswahl- und Lebensvorbereitungsprozess. Sie befähigen sie, nach Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen.
  • Die Schule kooperiert mit allen an der Berufswahlund Lebensvorbereitung Beteiligten und gewährleistet einen zielführenden Dialog.

Demokratiebildung bezeichnet alles, was die Schule im Schulgeschehen unternimmt, um den Schülerinnen und Schülern demokratische Werte sowie ein demokratisches Verständnis zu vermitteln, um demokratische Erfahrungen im Schullalltag zu ermöglichen und um die Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven Mitwirkung in der Gesellschaft zu bewegen. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre demokratischen Rechte kennen und anwenden können. Sie werden befähigt, selbstständig zu denken und zu handeln. Die Lehrpersonen fördern demokratische Prozesse im Unterricht und in der Schulgemeinschaft. Das Schulteam setzt sich im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung gezielt mit Demokratiebildung auseinander und bildet sich regelmässig weiter.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule setzt sich mit Demokratie vertieft auseinander, ermöglicht demokratiebildende Erfahrungen und fördert das Engagement für die Gesellschaft.

  • Die Schule fördert das Verständnis für Demokratie und vermittelt demokratische Werte altersgerecht.
  • Demokratische Prozesse im Schulalltag und im Unterricht werden ausgehandelt, umgesetzt und reflektiert.
  • Das demokratische Engagement der Schule ist erkennbar.

Die Förderung überfachlicher Kompetenzen umfasst alles, was die Schule unternimmt, um die Schülerinnen und Schüler in ihren personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen zu fördern. Im Zentrum steht insbesondere die Stärkung der Selbstständigkeit, der Fähigkeit zur Selbstreflexion, der Dialog- und Kooperationsfähigkeit sowie des konstruktiven Umgangs mit Konflikten. Weiter werden die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, mit Informationen kompetent umzugehen sowie Lern- und Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Die Schule orientiert sich bei der Förderung überfachlicher Kompetenzen auf alters- und entwicklungsgerechte Weise am Lehrplan 21. Sie trifft zu diesem Zweck verbindliche Absprachen und pflegt einen systematischen Austausch.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule sorgt für eine umfassende und koordinierte Förderung personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

  • Das Schulteam fördert die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbstständigkeit sowie in der Fähigkeit zur Selbstreflexion (personale Kompetenzen).
  • Das Schulteam stärkt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Dialogund Kooperationsfähigkeit sowie im konstruktiven Umgang mit Konflikten (soziale Kompetenzen).
  • Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, mit Informationen kompetent umzugehen sowie Lern- und Problemlösungsstrategien zu entwickeln (methodische Kompetenzen).
  • Die Schule stellt mit einer verbindlichen Zusammenarbeit und klaren Absprachen die koordinierte Förderung überfachlicher Kompetenzen sicher.

Sonderschuleinrichtungen mit Heimbereich zeichnen sich dadurch aus, dass sie Kinder- und Jugendliche sowohl in schulischen Zielen, insbesondere aber auch in sozialpädagogischen Herausforderungen begleiten. Das Fokusthema Förderung und Betreuung im Wohnbereich umfasst, was die Mitarbeitenden zur Unterstützung eines respektvollen Zusammenlebens in den Wohngruppen unternehmen. Zudem geht es darum, wie sie die Entwicklung der Kinder- und Jugendlichen fördern, sie auf ein selbstständiges Leben vorbereiten und ihnen in angemessener Weise Verantwortung übertragen. Durch die Wahl des Fokusthemas wird die Institution im Rahmen der externen Evaluation ganzheitlich in den Fokus genommen. Die Qualitätsbereiche Zusammenarbeit im Schulteam, Schulführung, Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Zusammenarbeit mit den Eltern werden jeweils mit Blick auf die gesamte Institution evaluiert.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Mitarbeitenden des Wohnbereiches fördern ein respektvolles Zusammenleben im Alltag der Gruppe, unterstützen die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und schaffensinnvolle Partizipationsmöglichkeiten.

  • Die Mitarbeitenden des Wohnbereichs fördern mit zielgerichteten Massnahmen und klaren Verhaltensgrundsätzen ein respektvolles und wertschätzendesZusammenleben.
  • Die Mitarbeitenden des Wohnbereichs fördern die individuelle Entwicklung der Kinder- und Jugendlichen und bereiten sie auf ein selbständiges, eigenverantwortlichesLeben vor.
  • Die Mitarbeitenden des Wohnbereichs stellen die Partizipation der Kinder und Jugendlichen sicher und übertragen ihnen angemessen Verantwortung.

Zur Gesundheitsförderung und Prävention gehören alle Bestrebungen der Schule, welche die physische, psychische und soziale Gesundheit der Schülerinnen und Schüler stärken und Beeinträchtigungen derselben vorbeugen. Gute Gesundheit gilt als wichtig für den Bildungserfolg. Deshalb ist im Lehrplan 21 Gesundheit als fächerübergreifendes Thema unter der Leitidee «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» abgebildet. Im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt die Schule eine gesundheitsförderliche Unterrichtsgestaltung, einen bedachten Umgang mit dem Thema Ernährung, gezielte Massnahmen zur Gewalt- und Suchtprävention sowie griffige Regelungen zur Früherkennung und -intervention bei Problemsituationen. Das Schulteam setzt sich zielgerichtet mit verschiedenen Aspekten von Gesundheitsförderung und Prävention auseinander und entwickelt diese an der Schule kontinuierlich weiter. Die Schule schafft Angebote und Strukturen, die für die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler sowie des Schulteams förderlich sind.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule setzt Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention gezielt und verbindlich um.

  • Die Förderung der physischen Gesundheit erfolgt an der Schule gezielt und berücksichtigt die Schwerpunkte Bewegung und Entspannung sowie Ernährung.
  • Die Schule leistet mit einer systematischen Präventionsarbeit einen Beitrag zur Stärkung der Lebenskompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
  • Gesundheitsförderung und Prävention sind integrale Bestandteile der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Die Schule schafft Angebote welche der Gesundheit förderlich sind.

Pflege der Aussenkontakte umfasst alles, was Schulleitung, Lehrpersonen und weitere Schulbeteiligte im Bereich Information, Kommunikation und Kooperation der Schule unternehmen. Mit der Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden zuliefernde und abnehmende Schulen, Partnerschulen, Lehrbetriebe, Fach- und Beratungsstellen (Jugend- und Familienhilfe, Offene Jugendarbeit, Suchtprävention usw.), Vereine, Ausländerorganisationen, schulunterstützende Organisationen (z. B. sozialpädagogische Einrichtungen) oder die Pädagogische Hochschule und die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik angesprochen; bei Bedarf auch die Gemeinde- bzw. Quartierbevölkerung und politische Vertretungen. Nicht berücksichtigt ist in diesem Fokusthema die Zusammenarbeit mit den Eltern, da diese bereits im Qualitätsprofil evaluiert wird.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule tritt nach aussen professionell auf, informiert externe Interessengruppen adressatengerecht und bezieht diese angemessen ins Schulgeschehen ein.

  • Die Schule informiert die unterschiedlichen Zielgruppen kompetent und angemessen über wichtige Ereignisse und Entwicklungen.
  • Die Schule bezieht die unterschiedlichen Interessengruppen des schulischen Umfeldes angemessen mit ein.
  • Die Schule orientiert sich bei der Gestaltung der Aussenkontakte an verbindlichen Grundsätzen.

Das Fokusthema «Sonderpädagogische Angebote» (in Regelschulen) umfasst alles, was Lehrpersonen, weitere Fachpersonen sowie die Schule als Organisation unternehmen, um die Integration und Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten sowie eine angemessene Förderung von Schulkindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen sicherzustellen. Die besondere Förderung ist auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, welche in ihrem allgemeinen Lernverhalten, in ihrer Sprachkompetenz, im mathematischen Lernen, im Umgang mit Anforderungen, in ihrer Sozial- und Verhaltenskompetenz oder auch wegen ihrer besonderen Begabungen intensivere pädagogische Förderung benötigen. Im Zentrum des Fokusthemas stehen die systematische Planung und Dokumentation der Förderung mittels Förderdiagnostik, Standortgesprächen und Förderplanung sowie ihre integrativ und zielorientiert ausgerichtete Umsetzung. Die Lehr- und Fachpersonen stimmen dabei Regelunterricht und Fördermassnahmen sorgfältig aufeinander ab. Die Schule als Organisation arbeitet kontinuierlich an der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der integrativen Förderangebote.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die sonderpädagogische Förderung ist integrativ ausgerichtet und wird systematisch geplant und umgesetzt.

  • Die Schule plant die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen sorgfältig entlang eines Förderplanungszyklus.
  • Die Umsetzung der Förderung erfolgt systematisch und ist integrativ ausgerichtet. Der Regelunterricht und die Fördermassnahmen sind aufeinander abgestimmt.
  • Die Schule stellt eine gezielte und bedarfsgerechte Nutzung und Weiterentwicklung der Förderangebote sicher. Integration ist ein zentrales gemeinsames Grundanliegen der Schule.

Sprachförderung Deutsch umfasst alles, was Schulleitung sowie Lehrpersonen sämtlicher Fächer unternehmen, um die für den Umgang mit der deutschen Sprache notwendigen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (Lesen, Schreiben, Zuhören, Sprechen) zu fördern. Sie tun dies mit einer im Schulalltag präsenten, gezielten Förderung und gehen dabei mit einem geeigneten Lernangebot und einer individuellen Unterstützung auf die unterschiedlichen Sprachkompetenzen der Schulkinder ein. Ebenso wird der Pflege einer anregenden und kreativen Sprachkultur sowie dem Zugang zu Literatur und Sprachmaterialien Beachtung geschenkt. Die Schule stärkt die Sprachförderung Deutsch durch verbindliche Vereinbarungen und pflegt diesbezüglich einen gezielten fachlichen Austausch.

Qualitätsanspruch und Indikatoren

Die Schule fördert im Regelunterricht gezielt und differenziert den bewussten mündlichen und schriftlichen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit der deutschen Sprache.

  • Die Schule fördert die Schreib- und Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler gezielt und systematisch.
  • Die Schule fördert die Hör- und Sprechkompetenz der Schülerinnen und Schüler gezielt und systematisch.
  • Die Lehrpersonen berücksichtigen bei der Förderung der Sprachkompetenzen die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Sie fördern die Reflexion über das eigene Sprachverhalten.
  • Die Schule stärkt die Sprachförderung Deutsch durch verbindliche Vereinbarungen und pflegt einen gezielten fachlichen Austausch.

Unterrichtsqualität Evaluationszyklus 2021–2026

(Gültigkeit bis Juli 2026)

Was ist guter Unterricht?

Die Einführung des Zürcher Lehrplans 21 und aktuelle Erkenntnisse der Lehr-Lernforschung waren für die FSB Anlass, im Hinblick auf den Evaluationszyklus 2021–2026 Merkmale guten Unterrichts zu konkretisieren. Die FSB beteiligte sich dazu an einem interkantonalen Projekt der Arbeitsgemeinschaft Externe Evaluation von Schulen (argev) mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich (Lehrstuhl Prof. Dr. Anna-Katharina Praetorius). 

Als Ergebnis davon wurden die folgenden sieben Dimensionen von Unterrichtsqualität beschrieben, welche nun bei der externen Evaluation der Zürcher Schulen beigezogen werden.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

In einer gut geführten Klasse wird die Unterrichtszeit optimal zum Lernen genutzt und es gibt wenig nennenswerte Ablenkung. Die Lehrpersonen zeigen ein effizientes Zeitmanagement, zum Beispiel durch eingespielte Übergänge, sorgfältige Vorbereitung und eine angemessene Zeiteinteilung. Auch ein vorausschauender und konstruktiver Umgang mit Disziplinproblemen ist vorhanden. In diesem Sinne stellen verschiedene Massnahmen eine konzentrierte und reibungslose Zusammenarbeit von Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern sicher.

Positive Beziehungen und wertschätzende Interaktionen innerhalb der Klasse und zwischen Lehrpersonen und Klasse fördern die soziale Einbindung, die Lernbereitschaft und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler. Das eigenverantwortliche Lernen, also die Verantwortung der Schülerinnen und Schüler für ihren eigenen Lernfortschritt, wird gestärkt, indem sie den Unterricht mitbestimmen und mitgestalten können. Die Schülerinnen und Schüler erleben ihre eigene Kompetenz, indem die Lehrpersonen positive Erwartungen deutlich machen, individuelle Leistungen und Lernfortschritte würdigen und konstruktiv mit Fehlern umgehen.

Der Unterricht verfolgt Lernziele und vermittelt Lerninhalte, die sich auf den Lehrplan 21 beziehen und dabei den Lernstand der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Die Inhalte sind fachlich relevant und dienen somit den Lernzielen und dem Kompetenzaufbau. Der Unterricht ist gemäss den transparenten Zielen logisch aufgebaut und klar gegliedert. Die Lehrpersonen vermitteln die Inhalte strukturiert, anschaulich und nachvollziehbar, sodass die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht gut folgen können. Die Inhalte werden dabei stets fachlich korrekt und präzise dargestellt. Die Lehrpersonen kommunizieren schüler-, sach- und situationsgerecht. Sie motivieren die Schülerinnen und Schüler für die Ziele und Inhalte, indem sie wo immer möglich einen Bezug zum Alltag und Verbindungen zum Erfahrungshintergrund der Schülerinnen und Schüler herstellen.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Unterricht vertieft mit den Lerninhalten auseinander, damit diese gut vernetzt und langfristig verfügbar sind. In diesem Sinne regen die Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler an, eigene Gedanken und Lösungswege zu entwickeln, zu begründen und zu vergleichen. Sie setzen dafür zum Beispiel komplexe Aufgaben ein, die sich am kognitiven Potential der Schülerinnen und Schüler orientieren. Solche Aufgaben regen zum Vernetzen und Problemlösen an und ermöglichen individuelle Lösungen. Durch einen fachlich anspruchsvollen Dialog über die Lerninhalte erhalten die Lehrpersonen Einblick in die individuellen Lern- und Verarbeitungsprozesse der Schülerinnen und Schüler. Zudem regen die Lehrpersonen sie zu metakognitivem Denken an.

Das Üben dient der Festigung des Gelernten und erfüllt damit eine wichtige Funktion im Lernprozess. Üben ist notwendig, damit sich Fertigkeiten und Abläufe allmählich automatisieren und Informationen auf lange Zeit im Gedächtnis verankert werden. Damit dies möglichst nachhaltig geschieht, wählen die Lehrpersonen vielfältige Aufgabentypen und variationsreiche Übungsformate. Sie achten auf eine gute zeitliche Verteilung der Übungsphasen. Übungen erlauben den Lehrpersonen zudem relevante Einblicke in die individuellen Lernprozesse ihrer Schülerinnen und Schüler, insbesondere im Hinblick auf Schwierigkeiten und Fehlerursachen. Diese Einblicke nutzen die Lehrpersonen zur gemeinsamen Aufarbeitung, konstruktiven Rückmeldung und gezielten Unterstützung.

Beurteilung und Feedback machen den Lernstand und den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler sichtbar. Dabei erheben die Lehrpersonen differenzierte diagnostische Informationen darüber, wo sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die zu erwerbenden Kompetenzen befinden. Dies geschieht fortlaufend, mittels vielfältiger Beurteilungsformate und für die Schülerinnen und Schüler transparent und nachvollziehbar. Die Lehrpersonen nutzen die diagnostischen Informationen für die weitere Ausrichtung des Unterrichts. Sie geben qualitativ hochstehendes Feedback und pflegen eine konstruktive Feedbackkultur.

Schülerinnen und Schüler unterscheiden sich darin, wo sie in Bezug auf ihre Leistungen und ihre Motivation stehen, welche Voraussetzungen (z. B. Sprachherkunft, Interessen) sie mitbringen und welche Unterstützung sie brauchen, um ihr Potential entfalten zu können. Eine fundamentale Herausforderung ist es daher für die Lehrpersonen, dieser Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler bei der Unterrichtsgestaltung Rechnung zu tragen und damit das individuelle Lernen jeder Schülerin und jedes Schülers angemessen zu fördern.

Unterrichtsqualität Evaluationszyklus 2026–2031

(Gültigkeit ab August 2026)

Um bei der Unterrichtsbeurteilung neben der aktuellen Unterrichtspraxis wesentliche Erkenntnisse der Lehr-Lernforschung berücksichtigen zu können, arbeitet die FSB mit dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich zusammen. Ausgehend vom im Auftrag der interkantonalen Arbeitsgemeinschaft Externe Evaluation von Schulen (argev) entwickelten Instrumentarium INSULA werden künftig acht Dimensionen von Unterrichtsqualität bei der externen Evaluation der Zürcher Schulen beigezogen.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

In einer gut geführten Klasse wird die Unterrichtszeit optimal zum Lernen genutzt und es gibt wenig nennenswerte Ablenkung. Die Lehrpersonen zeigen ein effizientes Zeitmanagement, zum Beispiel durch sorgfältige Vorbereitung, eine angemessene Zeiteinteilung und eingespielte Übergänge. Auch ein vorausschauender und konstruktiver Umgang mit Disziplinproblemen ist vorhan-den. Die adäquate Nutzung der Lernumgebung trägt ebenfalls zu einem reibungslosen Unterrichtsverlauf bei.

Wertschätzender Umgang und respektvolle Kommunikation innerhalb der Klasse und zwischen Lehrpersonen und Klasse fördern die soziale Einbindung, die Lernbereitschaft und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler. Ein angstfreies, faires, von Zusammenhalt geprägtes Unterrichtsklima ist eine Voraussetzung, damit Lernen stattfinden kann.

Eigenverantwortliches Lernen bedeutet Verantwortungsübernahme der Schülerinnen und Schüler für ihren eigenen Lernfortschritt. Dies geschieht zum einen durch aktiven Einbezug und Mitgestaltung des Unterrichts, zum Beispiel in kooperativen Lernsettings. Zum anderen wird die Verantwortungsübernahme befördert durch den Einsatz von Lernstrategien, beispielsweise bezogen auf die Organisation und Reflexion der eigenen Lernprozesse. Die Unterstützung durch die Lehrpersonen erfolgt gemäss den dafür vorhandenen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Der Unterricht verfolgt Lernziele, die sich auf den Lehrplan 21 beziehen, dem Kompetenzaufbau dienen und dabei den Lernstand der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Die Unterrichtsgestaltung basiert auf fachlich relevanten Inhalten und passenden Methoden, ist abgestimmt auf die Lernziele und gekennzeichnet durch einen logischen Ablauf und eine klare Gliederung. Die Lehrpersonen vermitteln die Inhalte strukturiert, anschaulich und nachvollziehbar, sodass die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht gut folgen können. Die Inhalte werden dabei stets fachlich korrekt und präzise dargestellt. Die Lehrpersonen kommunizieren schüler-, sach- und situationsgerecht. Sie motivieren die Schülerinnen und Schüler für die Ziele und Inhalte, indem sie wo immer möglich einen Bezug zum Alltag und Verbindungen zum Erfahrungshintergrund der Schülerinnen und Schüler herstellen.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Unterricht vertieft mit den Lerninhalten auseinander, damit diese gut vernetzt und langfristig verfügbar sind. In diesem Sinne regen die Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler an, eigene Gedanken und Lösungswege zu entwickeln, zu begründen und zu vergleichen. Sie setzen dafür zum Beispiel komplexe Aufgaben ein, die eine Problemlösung erfordern und sich am kognitiven Potential der Schülerinnen und Schüler orientieren. Die Lehrpersonen unterstützen die kognitive Aktivierung der Schülerinnen und Schüler, beispielsweise durch einen fachlich anspruchsvollen Dialog über Lerninhalte und Vorgehensweisen.

Das Konsolidieren umfasst die Wiederholung und Festigung des Gelernten. Fertigkeiten und Abläufe werden dadurch allmählich automatisiert und Informationen auf lange Zeit im Gedächtnis verankert. Damit dies möglichst nachhaltig geschieht, wählen die Lehrpersonen vielfältige Aufgabentypen und variationsreiche Übungsformate. Sie achten auf eine gute zeitliche Verteilung der Übungsphasen. Übungen erlauben den Lehrpersonen zudem relevante Einblicke in die individuellen Lernprozesse ihrer Schülerinnen und Schüler, insbesondere im Hinblick auf Schwierigkeiten und Fehlerursachen. Diese Einblicke nutzen die Lehrpersonen zur gemeinsamen Aufarbeitung, konstruktiven Rückmeldung und gezielten Unterstützung.

Beurteilung und Feedback machen den Lernstand und den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler sichtbar. Dabei erheben die Lehrpersonen differenzierte diagnostische Informationen darüber, wo sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die zu erwerbenden Kompetenzen und die zu erreichenden Lernziele befinden. Dies geschieht fortlaufend, mittels vielfältiger Formate und für die Schülerinnen und Schüler transparent und nachvollziehbar. Die Lehrpersonen nutzen die diagnostischen Informationen für die weitere Ausrichtung des Unterrichts. Sie geben qualitativ hochwertiges Feedback und pflegen eine konstruktive Feedbackkultur.

Schülerinnen und Schüler unterscheiden sich darin, wo sie in Bezug auf ihre Leistungen und ihre Motivation stehen, welche Voraussetzungen (z. B. Sprachherkunft, Interessen) sie mitbringen und welche Unterstützung sie brauchen, um ihr Potential zu entfalten. Eine fundamentale Herausforderung der Unterrichtsgestaltung ist es daher, dieser Heterogenität der Schülerinnen und Schüler fortlaufend Rechnung zu tragen und damit das Lernen jeder Schülerin und jedes Schülers angemessen zu fördern. Dies geschieht einerseits bezogen auf die Anforderungen und Lernangebote, andererseits bezüglich der Begleitung der individuellen Lernprozesse.

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