Der Kanton unterstützt Gemeinden und Städte bei ihren Aufgaben. Hier erhalten sie mehr Informationen zum Gewässerschutz im Kanton Zürich.
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Regionale Planungen
Abwasserreinigungsanlagen beeinflussen je nach Standort und Abfluss die Temperatur und Qualität der Gewässer deutlich. Daher fordert das Leitbild zum Massnahmenplan Wasser, Anzahl und Standorte so zu wählen, dass negative Auswirkungen minimal bleiben. Gereinigtes Abwasser sollte im Gewässer mindestens zehnfach verdünnt werden. Wo dies nicht erfüllt ist, soll der Zusammenschluss von Anlagen geprüft werden. Weitere Kriterien, wie die Wasserführung und der ökomorphologische Zustand des Gerinnes, müssen beim Entscheid eines Anschlusses oder Ausbaus einer ARA neben der Wirtschaftlichkeit ebenfalls berücksichtig werden.
Regionale Abwasserentsorung Greifensee (RAG)
Der Greifensee, das grösste Gewässer im Zürcher Oberland, prägt das Landschaftsbild der Region und erfüllt wichtige ökologische Funktionen. Er dient als Erholungsgebiet und Badegewässer. Die Qualität des Sees wird stark von der dichten Besiedelung und die Landwirtschaft im Einzugsgebiet beeinflusst. Damit der Greifensee seinen ökologischen Funktionen heute und zukünftig gerecht werden kann, braucht es eine starke Reduktion des Parameters Gesamtphosphor. Eine Reduktion der Einträge aus Abwasserreinigungsanlagen und aus der Siedlungsentwässerung ist zwingend nötig und möglich.
Regionale Abwasserentsorung Tösstal (RAT)
Der Grundwasserstrom unter der oberen Töss liefert erstklassiges Trinkwasser für das Tösstal und Winterthur und braucht deshalb besonderen Schutz. Künftig soll kein gereinigtes Abwasser mehr in die obere Töss gelangen. Ab 2035 wird alles ungereinigte Abwasser in das Entwässerungsnetz der Stadt Winterthur und somit zur ARA Hard geführt. So bleibt das wertvolle Trinkwasser nachhaltig geschützt und langfristig können Kosten gesenkt werden.
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Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft – Abteilung Gewässerschutz
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