Ressourceneffizienz in Betrieben

Hier erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Betrieb Ressourcen wie Wasser oder Energie sparen können. Damit verbessern Sie die Umweltleistung Ihres Betriebes sowie die wirtschaftliche Bilanz.

Inhaltsverzeichnis

Ressourceneffizienz in Unternehmen

Mehr produzieren mit weniger Rohstoffen – das ist gut für die Umwelt und gut fürs Portemonnaie. Ein wichtiger Schritt zu mehr Ressourceneffizienz ist ein minimales Umweltmanagementsystem. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) bietet Betrieben mit ÖKOPROFIT ein Instrument, diesen Schritt zu gehen. ÖKOPROFIT ist auch für Unternehmen geeignet, die bereits über ein etabliertes Umweltmanagementsystem verfügen, sich aber Inspiration und eine Netzwerkplattform wünschen.

 

Definition und Nutzen von Ressourceneffizienz

Jeder Betrieb hat das Potenzial, seine Produktionsprozesse nach ökonomischen und ökologischen Grundsätzen zu optimieren. Die entsprechenden Weichen kann er in jeder Phase der Wertschöpfung (Produktedesign, Herstellung, Vertrieb, Auslieferung und Kundennutzung) stellen.

Ressourcen in der Industrie und im Gewerbe sind:

  • Rohstoffe (chemische Grundstoffe, Kunststoffgranulat, Metalle, Wasser, Strom u.a.)
  • Hilfsstoffe (Verdickungsmittel, Lacke, Flammschutzmittel, Farbstoffe, Weichmacher, Konservierungsstoffe, u.a.)
  • Betriebsstoffe (Schmieröle, Kühlmittel, Reinigungsmittel, Strom, Treib- oder Brennstoffe)
  • Materielle Güter (Fahrzeuge, Bau- und Maschinenteile, Verpackungsmaterialien u.a.)

Eine Ressource kann auch die Arbeitskraft von Mitarbeitenden, Zeit oder geistige Güter bezeichnen.

Untersuchungen zeigen, dass die Kosten für Ressourcen mit Effizienzmassnahmen je nach Branche im Schnitt zwischen 5 und 25 Prozent reduziert werden können. Ein Betrieb verbessert damit nicht nur seine wirtschaftliche Bilanz, sondern auch seine Umweltleistung.

 

Kennzahlen

Der erste Schritt zu mehr Ressourceneffizienz heisst immer: Messen. Kennzahlen machen die Einsparpotenziale erst sichtbar. Durch die Identifikation und Erhebung von relevanten Kennzahlen, können Betriebe ihr Verbraucherverhalten genau kennen lernen.

Kennzahlen (auch Indikatoren genannt) verwenden wir fast täglich, zum Beispiel beim Vergleich von Preis–Leistung bei Kaufentscheiden. Dabei unterscheidet man:

  • Ökonomische Kennzahlen: Gesamtkosten, Wochenumsätze oder Produktionsmengen
  • Ökologische Kennzahlen: Verbrauchsmengen von Energie, Wasser, Rohstoffen, Treib– oder Brennstoffen

Ökologische Kennzahlen werden oft nicht systematisch erfasst und verglichen.

Mit dem Erfassen von Kennzahlen haben Sie bereits die erste und schwierigste Hürde zu mehr Effizienz gemeistert. Sobald die grössten Einsparpotenziale erst einmal identifiziert sind, kann es mit der Optimierung losgehen.

Weitere Informationen zum Erheben von Umwelt–Kennzahlen und ihre sinnvolle Nutzung finden Sie im Merkblatt «Umwelt–Kennzahlen – Der erste Schritt zu Effizienz und Kosteneinsparungen»

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft – Sektion Betrieblicher Umweltschutz und Störfallvorsorge

Adresse

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8090 Zürich
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Telefon

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