Regierungsrat genehmigt Neubau der Querung Grüze in Winterthur

Die Stadt Winterthur realisiert beim Bahnhof Grüze eine neue Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr. Die «Querung Grüze» bindet den Bahnhof sowie das Entwicklungsgebiet Neuhegi in das städtische Busnetz und das Fuss- und Velonetz ein. Die Gesamtkosten betragen 72,8 Millionen Franken und werden mehrheitlich durch den kantonalen Strassenfonds finanziert. Der Regierungsrat hat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion das Strassenprojekt genehmigt.

Mit dem städtischen Gesamtverkehrskonzept 2010 hat sich die Stadt Winterthur zur Entwicklung des kantonalen Zentrumsgebiets Neuhegi-Grüze bekannt. Mit der neuen Brücke «Querung Grüze» wird das städtische Verkehrsnetz für den öffentlichen Verkehr sowie für den Fuss- und Veloverkehr massgeblich erweitert und an Engpässen entlastet. Die Querung besteht aus einer rund 390 Meter langen und 20 Meter breiten Brücke und bindet den Bahnhof Grüze sowie das Entwicklungsgebiet Neuhegi in das städtische Busnetz und das Fuss- und Velowegnetz ein. Auf der Brücke werden Bushaltestellen mit direktem Anschluss an die Perrons zu liegen kommen. Für den motorisierten Individualverkehr ist die Brücke nicht befahrbar.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Querung Grüze betragen voraussichtlich
72,8 Millionen Franken und werden mehrheitlich durch den kantonalen Strassenfond finanziert, da die Brücke im regionalen Richtplan als Verbindungsstrasse klassiert ist. Zudem ist das Vorhaben im Agglomerationsprogramm der 2. Generation enthalten und wird vom Bund mit 23,7 Millionen Franken mitfinanziert. Am 24. August 2020 hat der Grosse Gemeinderat Winterthur dem Kreditantrag für den Bau der Querung Grüze zugestimmt. Die Winterthurer Stimmberechtigten wiederum haben sich am 29. November 2020 mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 61,7 Prozent deutlich für den Bau ausgesprochen. Der Regierungsrat hat das Projekt gestützt auf das Strassengesetz genehmigt.

«Das Projekt ist ein wichtiger Baustein zur Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze», sagt Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. «Ich freue mich, dass wir mit der Genehmigung einen Schritt weitergekommen sind.» Als weiteren Entwicklungsschritt wird die Stadt Winterthur gemeinsam mit dem Kanton die Planung der Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze sowie die kombinierte Unterführung für den Fuss- und Veloverkehr vorantreiben. Die Stadt Winterthur plant den Baubeginn der Querung Grüze für Januar 2023.

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