Regierungsrat verlängert Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 bis Ende Jahr

Der Regierungsrat hat die geltenden Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 bis Ende dieses Jahres verlängert. Angesichts der jüngsten Entwicklung ist er vorsichtig optimistisch: Der Kanton Zürich kann auch weiterhin auf leistungsfähige Spitäler, ein ausgebautes Contact Tracing, ausreichend Testkapazitäten und einen starken Vollzug bauen. Der Regierungsrat dankt der Bevölkerung für ihre grosse Disziplin und ruft dazu auf, diese auch weiterhin konsequent beizubehalten.

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Aufzeichnung der Medienkonferenz vom 27. November 2020

Der Kanton Zürich setzt die Bundesmassnahmen und die spezifischen kantonalen Vorgaben zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie weiterhin konsequent um. Der Regierungsrat hat dazu beschlossen, die kantonale Verordnung bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Am 16. Dezember 2020 wird der Regierungsrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Kanton Zürich legt weiterhin ein besonderes Augenmerk auf den konsequenten Vollzug der geltenden Massnahmen, ein wirkungsvolles Contact Tracing sowie ein ausreichendes Testing.

Contact Tracing ausgebaut – Testkapazitäten vorhanden

Mit der Zunahme der Fallzahlen im Oktober wurde das Contact Tracing nochmals ausgebaut und optimiert. Dem Contact Tracing gelingt es, mögliche Ansteckungsketten rasch zu unterbinden. Zurzeit verfügt das Contact Tracing über rund 700 geschulte Mitarbeitende. Zusätzlich wurde ein Contact Tracing aufgebaut, das speziell auf die Bedürfnisse der Schulen ausgerichtet ist. Damit sollen die Schulen möglichst gut unterstützt werden.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich schnell und bereits bei leichten Symptomen testen zu lassen. Auch das trägt dazu bei, die Infektionsketten zu unterbrechen. Testkapazitäten stehen ausreichend zur Verfügung.

Kanton koordiniert Zivilschutz-Einsatz

Der Zivilschutz unterstützt in Notlagen und subsidiär namentlich auch Spitäler sowie Alters- und Pflegeheime. Zurzeit sind im Kanton rund 70 Zivilschutzpflichtige aus 10 Zivilschutzorganisationen entsprechend im Einsatz. Der Bundesrat hat den Kantonen bis Ende März kommenden Jahres ein Kontingent von maximal 500'000 Diensttagen von Schutzdienstpflichtigen zur Verfügung gestellt. Im Kanton Zürich koordiniert das Amt für Militär und Zivilschutz der Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Zivilschutzorganisationen und den Gemeinden die notwendigen Einsätze.

Starker Vollzug zeigt Wirkung

Der Kanton Zürich vollzieht die geltenden Massnahmen seit Beginn an konsequent und mit Augenmass. Diese klare Haltung bewährt sich und zeigt Wirkung. In den letzten Wochen wurde der Vollzug nochmals verstärkt. Allein in der vergangenen Woche haben die mit dem Vollzug beauftragten Stellen im Kanton rund 1250 Schutzkonzepte von Betrieben, Geschäften und Veranstaltungen überprüft. Damit sind es seit Anfang August insgesamt bereits rund 10'500.

Dank und Appell an die Bevölkerung

Angesichts der jüngsten Entwicklung ist der Regierungsrat vorsichtig optimistisch. Die Zürcher Spitäler verfügen noch über genügend Kapazitäten, welche sie weiterhin dynamisch anpassen und wo nötig nicht dringliche Eingriffe reduzieren. Trotzdem ist eine rasche Senkung der Fallzahlen erforderlich, um eine Überlastung des Gesundheitswesens und des stark belasteten Gesundheitspersonals zu verhindern. Der Regierungsrat dankt der Zürcher Bevölkerung für ihre Disziplin bei der Umsetzung der Schutzmassnahmen. Die Wirksamkeit der Massnahmen steht und fällt mit der Mitwirkung der Bevölkerung. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass sich die Menschen im Kanton dieser Verantwortung bewusst sind. Er ruft dazu auf, die geltenden Schutzmassnahmen und Hygienebestimmungen auch weiterhin konsequent einzuhalten.
 

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Staatskanzlei – Kommunikationsabteilung des Regierungsrates

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