Zeugnisse und Beurteilung

Die Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler ist ein fester Bestandteil der Volksschule. Beurteilt werden die Leistungen in den Fachbereichen, die Lernentwicklung und das Verhalten.

Inhaltsverzeichnis

Zeugnisgespräch zwischen Primarschülerin und Lehrer
Im Zeugnisgespräch werden die Leistungen und die Beurteilung gemeinsam besprochen. Quelle: Martin Stürm

Gespräche und Zeugnisse

Die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens, der Primar- und Sekundarschule werden regelmässig durch die Lehrpersonen beurteilt. Die Beurteilung umfasst die Leistungen in den einzelnen Fächern, die Lernentwicklung und das Verhalten innerhalb des Klassenverbands. Im Kindergarten und in der ersten Primarklasse erfolgt die Beurteilung zwei Mal pro Schuljahr im Rahmen eines Elterngesprächs. In den folgenden Klassen erhalten die Schülerinnen und Schüler im Januar sowie im Juli zum Schuljahresende ein Zeugnis mit Noten.

So wird beurteilt

Die Lehrpersonen fördern und fordern die Schülerinnen und Schüler beim Aufbau ihrer Fähigkeiten. Dazu gehören auch Rückmeldungen an die Kinder und die Eltern zur Lernentwicklung, zur Leistung und zum Verhalten. Die Lehrpersonen geben laufend Rückmeldungen zum Lernstand und den Arbeits- und Lerntechniken. Sie prüfen zudem nach einem gewissen Zeitraum, ob die Kinder die geforderten Kompetenzen und Lernziele erreichen. Mittel dazu sind beispielsweise Beobachtungen, Lernkontrollen und Gespräche mit den Kindern. 

Zeugnisnoten

Die Noten im Zeugnis stellen die Beurteilung der Schülerleistungen in Form von Ziffern dar. Zeugnisnoten reichen von 6 (höchste Note) bis 1 (schwächste Note). Sie drücken aus, in welchem Mass die Schülerin oder der Schüler die angestrebten Lernziele in einem Fach erreicht hat. Die Lehrperson gibt mit einer Zeugnisnote ihre Beurteilung der fachlichen Gesamtleistung des Schülers oder der Schülerin wieder. Die Zeugnisnoten sind nicht einfach ein Durchschnitt der erzielten Prüfungsnoten. Neben diesen fliessen auch Ergebnisse aus Schülerarbeiten, Vorträgen oder Gesprächen mit in die Beurteilung ein.

Zusätzlich zu den Noten für die einzelnen Fächer enthält jedes Zeugnis Beurteilungen des Arbeits- und Lernverhaltens und Sozialverhaltens. Die vierstufige Skala (sehr gut, gut, genügend, ungenügend) legt die Beurteilung in diesen Bereichen dar.

Beurteilung Kindergarten bis Sekundarschule

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Elterngespräche – Zeugnis ohne Noten

Im Kindergarten sowie in der 1. Primarklasse erhalten die Schülerinnen und Schüler noch kein Zeugnis mit Noten. Die Beurteilung erfolgt im Rahmen von Elterngesprächen. Auf der Kindergartenstufe kann auf die Durchführung eines zweiten Gesprächs verzichtet werden, wenn die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten dies ausdrücklich wünschen und die verantwortliche Kindergartenehrperson damit einverstanden ist. Die Durchführung des Gesprächs – oder der Verzicht darauf – werden von den Eltern mit der Unterschrift auf dem dafür vorgesehenen Formular bestätigt.


Zeugnis mit Noten 

In der zweiten Primarklasse erhalten die Schülerinnen und Schüler erstmals ein Zeugnis mit Noten– jeweils Ende Januar und am Ende des Schuljahres. Noten gibt es aber nur in Deutsch und Mathematik.

Weiterführende Informationen zur Beurteilung im Kindergarten und den ersten beiden Primarklassen finden sich in folgender Broschüre: 

In der 3. bis 6. Primarklasse erhalten die Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Jahr ein Zeugnis: Ende Januar und am Schuljahresende. In der 3. Klasse werden nur Deutsch und Mathematik benotet, ab der 4. Klasse alle Fachbereiche gemäss Lehrplan. 

Zeugnisbeispiel von der 5. Primarklasse, 2. Semester
Beispiel Zeugnis 5. Primarklasse Quelle: Bildungsdirektion Kanton Zürich, Volksschulamt Bild «Zeugnisbeispiel von der 5. Primarklasse, 2. Semester» herunterladen

In der Sekundarschule erhalten die Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Jahr ein Zeugnis: Ende Januar und am Schuljahresende. Benotet werden die Fachbereiche sowie die Frei- und Wahlfächer gemäss Lehrplan.

Zeugnisbeispiel 2. Sekundarklasse
Beispiel Zeugnis 2. Sekundarklasse Quelle: Bildungsdirektion Kanton Zürich, Volksschulamt Bild «Zeugnisbeispiel 2. Sekundarklasse» herunterladen

Bei Schülerinnen und Schülern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen können zu Beginn einer Beurteilungsperiode mittels Schulischem Standortgespräch SSG angepasste Lernziele in einem oder mehreren Fachbereichen beschlossen werden. Im Zeugnis wird dann auf eine Note im entsprechenden Fachbereich verzichtet. Dem Zeugnis wird ein Lernbericht beigelegt. Darin wird die Erreichung der vereinbarten, angepassten Lernziele in Worten gewürdigt. Der Lernbericht wird im Zeugnis nicht vermerkt. Der Lernbericht muss bei einer Bewerbung nicht beigelegt werden.
 

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Volksschulamt – Abteilung Pädagogisches, Sektor Unterrichtsfragen

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