Ergänzende Angebote zum Unterricht

Schülerinnen und Schüler können ergänzend zum Unterricht von verschiedenen Angeboten profitieren. Dazu zählen etwa die Betreuung ausserhalb der Unterrichtszeiten, Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur, Unterstützung bei den Hausaufgaben oder freiwilliger Schulsport.

Inhaltsverzeichnis

Breites Angebot

Zusätzlich zum obligatorischen Unterricht stehen Schülerinnen und Schülern weitere Angebote zur Verfügung. Diese sind freiwillig und teilweise kostenpflichtig. Dazu gehört beispielsweise die externe Betreuung. Sie vereinfacht Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.  

Heimatliche Sprache und Kultur (HSK)

Kinder, die aus dem Ausland zugezogen sind oder ausländische Wurzeln haben, können zusätzliche Unterrichtsstunden besuchen, in denen sie die Kenntnisse ihrer Muttersprache vertiefen und mehr über ihr Heimatland lernen.

Musikschulen

Kinder, die ein Instrument erlernen wollen, können den Unterricht an einer der 38 Musikschulen im Kanton besuchen. Die Kosten dafür müssen die Eltern übernehmen. Die Tarife sind aber günstig, da die Schulen von den Gemeinden und dem Kanton finanzielle Unterstützung erhalten.

Freiwilliger Schulsport

Viel Bewegung ist wichtig für die Entwicklung und das Wachstum von Kindern und Jugendlichen. Die meisten Schulen haben deshalb ein freiwilliges Schulsportangebot, das kostenlos besucht werden kann. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen mehreren Sportarten. Die zusätzlichen Sportstunden finden in der Regel direkt im Anschluss an den obligatorischen Unterricht statt . 

Aufgabenhilfe

Schulen können kostenlos betreute Aufgabenstunden anbieten. Alle Schülerinnen und Schüler, die das wünschen, haben dort die Möglichkeit ihre Hausaufgaben in einem ruhigen Umfeld zu erledigen. In besonderen Fällen können einzelne Schülerinnen oder Schüler zum Besuch der Aufgabenhilfe verpflichtet werden.

Nachhilfe

Schülerinnen und Schüler, die wegen besonderen Umständen in der Schule vorübergehend benachteiligt sind, haben das Anrecht auf Nachhilfeunterricht. Als besondere Umstände gelten insbesondere der Zuzug aus einem anderen Schulsystem oder eine längere Krankheit. Der Nachhilfeunterricht wird dann in Absprache mit den Eltern von der Klassenlehrperson und der Schulleitung organisiert.

Externe Angebote

Sowohl in der Primar- als auch in der Sekundarschule bieten externe Organisationen Kindern und Jugendlichen, die zu Hause wenig Unterstützung beim Lernen erhalten, spezielle Hilfe an.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die Fachorganisation AOZ (Asylorganisation Zürich) hat mit «Future Kids» ein spezielles Unterstützungsprogramm für Primarschülerinnen und -schüler geschaffen. Es richtet sich an Kinder, die zu Hause wenig Hilfe beim Lernen sowie den Hausaufgaben erhalten und es deshalb schwerer haben in der Schule mitzukommen.

Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen helfen im Rahmen von «Future Kids» den Schulkindern. Sie besuchen sie über längere Zeit hinweg einmal pro Woche zu Hause, zeigen ihnen Lern- sowie Arbeitsstrategien und fördern ihre Motivation, ihr Selbstvertrauen sowie ihre Konzentration.

Die Kinder werden von ihren Lehrpersonen für «Future Kids» vorgeschlagen. Diese holen auch das Einverständnis der Eltern für die Teilnahme ein. Eine direkte Anmeldung der Kinder durch die Eltern ist nicht möglich.

Gute Deutschkenntnisse sind wichtig für einen erfolgreichen Besuch der Schule und die spätere Berufsausbildung. Das Programm «Mitten unter uns» des Roten Kreuzes bringt Kinder und Jugendliche, die aus dem Ausland zugezogen sind, regelmässig mit deutschsprachigen Personen zusammen.

Die Kinder und Jugendlichen besuchen Freiwillige bei sich zu Hause oder sie treffen sich mit Betreuungspersonen des Roten Kreuzes in einem Gemeinschaftsraum.

So erhalten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung beim Deutsch lernen, bekommen Hilfe bei den Hausaufgaben und werden mit den Lebensgewohnheiten in der Schweiz vertraut.

Das Angebot ist in einzelnen Regionen des Kantons Zürich verfügbar. Eltern können ihre Kinder direkt beim Roten Kreuz für eine Teilnahme anmelden.

Das Jugendprojekt LIFT wird von Bund, Kantonen und privaten Organisationen getragen. Es richtet sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab der 1. Sekundarklasse, die in der Schule leistungsmässig Mühe haben, wenig Unterstützung aus ihrem Umfeld erhalten oder mit Motivationsproblemen kämpfen.

Ziel von LIFT ist es, die Jugendlichen frühzeitig mit der Arbeitswelt vertraut zu machen, ihre Kompetenzen zu fördern, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihnen den Weg in eine Ausbildung nach der Schulzeit zu vereinfachen.

Durch die Teilnahme am freiwilligen Programm können die Jugendlichen in ihrer schulfreien Zeit regelmässig kurze Einsätze in regionalen Gewerbebetrieben machen.

Die Jugendlichen, die sich für eine Teilnahme interessieren, werden durch die zuständigen Lehrpersonen nach den Vorgaben des LIFT-Programms ausgewählt und durch Fachpersonen der Schule auf ihre Einsätze vorbereitet und begleitet. 

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Volksschulamt – Abteilung Pädagogisches, Sektor Unterrichtsfragen

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 22 62

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