Projekte Berufsbildung

Zu den Zielen des Kantons Zürich zählen die Stärkung der Berufsbildung, die Erhöhung der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II sowie die Integration von zugewanderten Personen in der Berufsbildung. In verschiedenen Projekten wird an der Erreichung dieser Ziele gearbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Talentförderung in der Berufsbildung

Im Kanton Zürich absolvieren rund 80 Prozent der Jugendlichen eine Berufslehre. Diese im internationalen Vergleich hohe Quote bietet einer starken Berufsbildung die Chance, Nährboden für Innovation und Talententwicklung zu sein. Indem die Betriebe, Verbände und Berufsfachschulen die Berufsbildung als Talentschmiede positionieren, in der begabte Lernende zu Höchstform auflaufen können, steigern sie die Attraktivität des Berufsbildungssystems. So kann dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Talentförderung in der Berufsfachschule

Die Berufsfachschulen im Kanton Zürich erarbeiten Konzepte zur Förderung von Talenten gestützt auf das Rahmenkonzept «Beratung Förderung Begleitung».

Talentförderung im Betrieb

Es gibt verschiedene Arten, wie Betriebe ihre talentierten Lernenden fördern können. Für Informationen und Inspirationen kontaktieren Sie uns.

 

Melanie Aardalsbakke

Projektleiterin

melanie.aardalsbakke@mba.zh.ch
+41 43 259 77 55

Lehrbetriebe für Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf

Jedes Jahr starten zahlreiche Jugendliche mit einer Berufslehre in einer Institution, die sich auf die Ausbildung von Lernenden mit einer Unterstützung der Invalidenversicherung (IV) oder eines anderen Kostenträgers spezialisiert hat. Diese Institutionen ermöglichen Lernenden, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung keine Lehrstelle im regulären Arbeitsmarkt finden, eine Berufslehre und den Eintritt in das Berufsleben.

Die Rahmenbedingungen der betrieblichen Ausbildung können in diesen Betrieben stark von denjenigen im regulären Arbeitsmarkt abweichen. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt erarbeitet Grundlagen, damit die spezifischen Verhältnisse in den Institutionen im Bewilligungsverfahren und in der Lehraufsicht angemessen berücksichtigt werden.

Barbara Schneider

Projektleiterin

barbara.schneider@mba.zh.ch
+41 43 259 77 52

Übergang Volksschule – Berufsbildung

Die Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsstufen sind zentral für die Qualität unseres Bildungssystems. Deshalb hat die Bildungsdirektion zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Bildungsstufen eine Reihe von Übergängen genauer in den Blick genommen (wie beispielsweise den Übergang von der Volksschule ins Gymnasium oder den Übergang von den Berufsmaturitätsschulen in die Fachhochschulen).

Die nächste Initiative gilt dem Übergang von der Volksschule in die Berufsbildung (VSBB): Den meisten Jugendlichen gelingt dieser Übergang von der Sekundarschule in eine Berufsausbildung erfolgreich. Dies auch dank einem vielfältigen Angebot von Informations-, Beratungs- und Unterstützungs- angeboten. Neben der Volksschule, den öffentlichen Berufsvorbereitungsjahren und der Berufsberatung bieten auch zahlreiche private Organisationen Unterstützungsleistungen an. Wenn viele verschiedene Beteiligte erfolgreich zusammenwirken sollen, sind eine gute inhaltliche Koordination, ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und Zuständigkeiten, und ein systematischer Fachdialog unverzichtbar. 

Da beim Übergang von der Volksschule in die Berufsbildung die Zuständigkeiten verschiedener Ämter der Bildungsdirektion überlappen, wird im Rahmen eines ämterübergreifenden Vorhabens der Übergang VSBB gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen aller Beteiligter genauer betrachtet und Verbesserungsmöglichkeiten sowie entsprechende Massnahmen geprüft.

Projekt des Mittelschul- und Berufsbildungsamts: Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf

Erhalten Jugendliche mit Unterstützungsbedarf im Übergang 1 eine ihren Bedürfnissen entsprechende Unterstützung? Ist die Koordination der Unterstützung gewährleistet? In der laufenden Projektinitialisierungsphase werden die Grundlagen zur Beantwortung dieser Fragen erarbeitet. In einer Bestandsanalyse wird überprüft:

  • Welche besonderen Unterstützungsbedarf haben Jugendliche, denen der direkte Übertritt von der Volksschule in die Berufsbildung nicht gelingt?
  • Welche Unterstützung bieten die heutigen Anbieter von Zwischenlösungen?
  • Besteht Handlungsbedarf für eine bestimmte Gruppe von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf?

Monika Andermatt

Leiterin Entwicklung

monika.andermatt@mba.zh.ch
+41 43 259 77 65

Integrationsvorlehre

In der praktisch ausgerichteten Integrationsvorlehre erarbeiten Personen mit Migrationshintergrund, welche die Volksschule nicht in der Schweiz besucht haben, die Grundlagen, um anschliessend eine Berufslehre mit einem eidgenössischen Abschluss (EBA oder EFZ) zu absolvieren. Während der Integrationsvorlehre arbeiten die Lernenden im Vorlehrbetrieb und besuchen an durchschnittlich 1.5 Wochentagen den schulischen Unterricht.

Interessierte Betriebe finden weiterführende Informationen unter folgendem Link und können sich bei Fragen gerne an das Mittelschul- und Berufsbildungsamt wenden.

 

Melanie Aardalsbakke

Projektleiterin

melanie.aardalsbakke@mba.zh.ch
+41 43 259 77 55

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Adresse

Ausstellungsstrasse 80
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 77 65

Ansprechperson Monika Andermatt

Für dieses Thema zuständig: