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Gilt für
Websites & Webapplikationen (mit Login)

Relevanz

Die Aufmerksamkeit von Leserinnen und Lesern ist begrenzt. Das gilt für Websites noch stärker als für «klassische» Medien.

Unsere beiden ersten Leitsätze lauten «Wir bieten, was gefragt ist.» und «Wir lassen Dinge weg, wenn es ohne geht.» (siehe Grundlagen der Inhaltserstellung).

Wenn wir neue Inhalte erstellen, fragen wir uns darum zuerst immer:

Was wollen die Nutzenden wissen oder erledigen?

Was können wir weglassen?

Sprache

Je kürzer, einfacher und schneller eine Botschaft vermittelt wird, desto eher wird die Information aufgenommen.

Wir formulieren unsere Text darum möglichst einfach, klar und verständlich.

Wie verständliche Texte entstehen

Gliederung

Nutzende «lesen» Websites nicht im klassischen Sinne, sondern überfliegen sie. Eine gute Gliederung ist darum wichtig.

Einer unserer Leitsätze lautet: «Wir bieten erst die Übersicht, dann die Details.» Das heisst: 

Zuerst kommt auf der Website das Wichtigste, Vertiefendes oder Weiterführendes am Schluss.

Titel

Der Titel soll Nutzenden rasch sagen, worum es auf einer Seite geht.

Er erfüllt idealerweise folgende Eigenschaften:

Vorteile:

  • Er ist kurz.
  • Er ist sprechend und selbsterklärend.
  • Er macht auch ausserhalb des Kontextes Sinn.
  • Er enthält idealerweise das Haupt-Schlüsselwort. Das ist wichtig für Suchmaschinen-Optimierung.
  • Er nennt das wichtigste Nutzerziel.

Ausführlichere Regeln für die Benennung von Seiten folgen weiter unten auf dieser Seite.

Lead

Der Lead enthält die Hauptaussage und wichtigsten Informationen auf der Seite. Idealerweise ist er etwa drei bis fünf kurze Sätze lang.

Zwischentitel

Wir gliedern den Inhalt und setzen Zwischentitel. Es stehen die Ebenen H2 bis H4 zur Verfügung, H1 ist der Seitentitel.

Zwischentitel helfen den Nutzenden, sich zu orientieren und geben der Seite eine Struktur.

Für Zwischentitel gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für den Titel. Nutzende sollten aufgrund des Zwischentitels wissen, was sie in einem Abschnitt erwartet.

Was wir dabei zusätzlich beachten sollten:

Vorteile:

Text

Der Text auf unseren Seiten sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

Vorteile:

  • Er ist in sinnvolle Abschnitte gegliedert.
  • Er enthält möglichst nur eine Aussage pro Abschnitt.
  • Er enthält alle relevanten Schlüsselwörter.

Listen, Tabellen, Hervorhebungen

Auflistungen im Text sollen als Liste dargestellt sein.

Text kann hervorgehoben oder in einer Infobox platzieren werden.

Daten können in einfachen Tabellen übersichtlicher gestaltet werden.

Weitere Inhaltselemente

Für gewisse Informationen bieten sich andere Inhaltselemente an. Diese können den Inhalt einer Website auflockern.

Beispiel-Komponenten

Benennung von Seiten

Die Benennung von Seiten und insbesondere von Themen (siehe Themenseite) ist wichtig für die Nutzerfreundlichkeit und den Zugang zu unseren Inhalten.

Grundsätze

Vorteile:

  • Wir benennen Seiten klar, eindeutig, knapp und verständlich. Als Faustregel gilt: So ausführlich wie nötig, so kurz wie möglich.
  • Wir bevorzugen bekannte Begriffe.
  • Wie fragen uns, wie Bürgerinnen und Bürger ein Thema am ehesten nennen würden. Dies entspricht nicht immer dem verwaltungsmässig korrekten Begriff. Offizielle oder andere gängige Begriffe hinterlegen wir als Synonym.
  • Wir verwenden für die Benennung von Themen Substantive. Dies im Gegensatz zu Service-Seiten, die mit einem aktiven Verb benannt werden sollen (siehe Services anbieten).
  • Verknüpfen wir im Titel zwei Begriffe, verwenden wir im Normalfall das «&». Beispiel: «Stellensuche & Arbeitslosigkeit».
  • Verkürzen wir ein Begriffspaar mit demselben Wortstamm mit Bindestrich, verwenden wir «und» . Beispiel: «Legislaturziele und -berichte».
  • Das «/» ist als Bindezeichen nicht zugelassen.

Was wir nicht tun

  • Wir vermeiden generische Begriffe. Diese sind nicht eindeutig genug. Allgemeine Begriffe konkretisieren wir mit Zusätzen.
  • Wir erstellen keine generischen Themen, z.B. Bewilligungen oder Merkblätter. Diese gehören zu den jeweiligen Themen als Abschnitt und sind in der Regel keine eigenen Unterthemem.
  • Häufige Verschreiber hinterlegen wir nicht als Synonym.

Umfang der Seite: Scroll vor Klick

Scrollen hat sich zum bevorzugten Navigationsverhalten entwickelt: Nutzende scrollen lieber, als dass sie klicken. Das hat mit der vermehrten Nutzung mobiler Geräte zu tun.

Vorteile des Scrollens

Vorteile:

  • Ermöglicht einen raschen Überblick über eine oder ein Thema, ohne die Seite verlassen zu müssen.
  • Zwingt nicht zu einer Klick-Entscheidung, sondern lässt Stöbern zu.
  • Ist schneller und vermeidet Ladezeiten nach jedem Klick. Nutzende sehen die Inhalte rascher.

Im Zweifelsfall erstellen wir daher lieber eine längere Seite als mehrere kurze nebeneinander. Die Ankernavigation bietet einen Überblick und macht die Inhalte auf langen Seiten zugänglich.

Wie viel Scrollen wir den Nutzenden zumuten können, ist aber abhängig vom Inhalt. Zwei Faustregeln dazu:

Vorteile:

  • Je komplexer der Inhalt, desto kürzer sollte die Seite sein.
  • Je monothematischer der Inhalt, desto länger darf eine Seite sein.

Suchmaschinengerecht schreiben (SEO)

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization (SEO) und bedeutet Suchmaschinenoptimierung.

Die mit Abstand meistgenutzte Suchmaschine ist Google. SEO beinhaltet alle Massnahmen, um bei Suchergebnissen auf höheren (unbezahlten) Plätzen zu erscheinen.

Unsere Grundregel lautet:

Wir produzieren guten, relevanten Inhalt für die Nutzer, das bringt uns auch bei Google weiter.

Je länger die Nutzende auf einer Seite verweilen, je beliebter eine Seite bei den Nutzenden ist, desto prominenter wird sie angezeigt.

Besonders wichtig für Suchmaschinen sind gute, aussagekräftige Titel und eine sinnvolle Gliederung mit sprechenden Zwischentiteln. Google verleiht H1- und H2-Titeln eine höhere Gewichtung als einfachem Text. 

Wichtig sind auch Schlüsselwörter und Synonyme, vor allem im Seitentitel und bei den Zwischentiteln.

Leitfragen für eine Stichwort-Analyse

  • Welche Begriffe gibt der Nutzer bei Google ein, wenn er diesen Inhalt sucht?
  • Gibt es ein häufig verwendetes Synonym zu diesem Inhalt?
  • Welches Ziel erreicht man mit dem Inhalt? Welches Problem löst es?

Keine FAQ

Wir erstellen möglichst keine «Frequently Asked Questions (FAQ)», also «Häufig gestellte Fragen», auf dem kantonalen Webauftritt.

Nachteile von FAQ

  • Nutzende brauchen mehr Zeit, um Fragen zu überfliegen und zu verstehen als einfache Überschriften.
  • Relevant sind nicht die Fragen, sondern die Informationen, die in den Antworten stehen. In FAQ sind die nützlichen Informationen sind hinter den Fragen versteckt.
  • FAQ führen häufig zu einer Verdoppelung von Information. Bei Suchen kann das zu konkurrenzierenden Resultaten führen.
  • Die Information ist nicht im Kontext.
  • Nutzende wissen nie, ob das FAQ vollständig ist, bevor sie alle Fragen gelesen haben. Ein Ausschlussprinzip ist nicht möglich.

Besser als FAQ sind gut gegliederte und verständliche Inhalte.

Kontakt

Digitale Verwaltung und E-Government – ZHweb

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