Brandschutz für Photovoltaik-Fassaden
Photovoltaik an Fassaden bietet ein grosses Potenzial für die Winterstromproduktion, wird aber durch Unsicherheiten im Brandschutz gebremst. Das Projekt entwickelt ein VKF-anerkanntes «Stand-der-Technik-Papier» und führt systematische Brandtests durch, um die Bewilligungspraxis zu vereinheitlichen und die Planungssicherheit zu erhöhen.
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Ausgangslage
- Eine Studie der ZHAW schätzt das Photovoltaik (PV)-Potential an Fassaden im Kanton Zürich auf 2'200 GWh pro Jahr.
- PV-Fassaden sind für die Winterstromproduktion besonders wertvoll.
- Die Auslegung der Brandschutznormen im Falle von PV-Fassaden lässt aufgrund diverser Faktoren zu viel Spielraum für Interpretationen, was dazu führte, dass die Auflagen je nach Kanton und zuständiger Prüfstelle stark variierten.
- Es ist notwendig, mit einheitlichen Vorgaben Planungssicherheit für Investoren zu schaffen.
Das Projekt wird vom Branchenverband Swissolar in Zusammenarbeit mit Brandschutz- und PV-Experten durchgeführt. Ziel ist die Durchführung von Brandversuchen, darunter auch Brandtests in VKF-akkreditierten Prüflabors, für die Erstellung eines VKF-anerkannten «Stand-der-Technik-Papiers» für die Planung von PV-Fassaden.
Projektziele
- Erstellung eines Stand-der-Technik-Papiers zur Planung von PV-Fassaden unter Berücksichtigung des Brandschutzes
- Durchführung systematischer Brandtests als Grundlage für ein Stand-der-Technik-Papier
- Vereinfachung und Vereinheitlichung der Bewilligungspraxis für PV-Fassadenanlagen in der Schweiz
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