Menschen mit Behinderungen haben dieselben Rechte wie alle anderen. Der Kanton Zürich setzt die Behindertenrechtskonvention um — gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen.
Umsetzung der Behindertenrechtskonvention
Die Behindertenrechtskonvention ist ein Vertrag der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (abgekürzt UNO-BRK). Sie gilt in der Schweiz seit 2014. Sie schützt die Rechte und die Würde von Menschen mit Behinderungen. Bund, Kantone und Gemeinden müssen sie umsetzen.
Die UNO-BRK hat ein Ziel: Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt am Leben teilhaben können.
Die UNO-BRK hat ein Ziel: Sie will Menschen mit Behinderungen besser in die Gesellschaft einbeziehen. Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt am politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben teilhaben können.
Auch im Kanton Zürich gibt es noch viele Hindernisse. Sie erschweren Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben, die politische Mitsprache und die Teilhabe in der Gesellschaft. Eine Studie der ZHAW aus dem Jahr 2018 hat dies gezeigt.
Der Regierungsrat hat deshalb einen Aktionsplan zur Umsetzung der UNO-BRK erarbeitet. Er wurde im Juli 2022 beschlossen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Aktionsplan hat der Kanton Verantwortung für die Umsetzung der UNO-BRK übernommen.
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«Die Umsetzung der UNO-BRK ist für den Kanton Zürich eine Selbstverständlichkeit. Es geht darum, dass alle die gleichen Rechte geniessen.»
Mario Fehr, Regierungsrat
Partizipation von Menschen mit Behinderungen
Partizipation: Konferenzen im Kanton Zürich
Menschen mit Behinderungen müssen bei der Umsetzung der UNO-BRK mitreden können. Das ist eine Pflicht.
Der Kanton Zürich macht deshalb jedes Jahr eine Konferenz. Dort findet ein Dialog statt. Verantwortliche des Kantons und Vertretungen von Menschen mit Behinderungen sprechen miteinander. Auch Gemeinden sind willkommen.
Das Ziel: Alle arbeiten zusammen, um die UNO-BRK umzusetzen. Sie tauschen Wissen und Erfahrungen aus.
Die nächste Konferenz ist am 27. Oktober 2026. Weitere Informationen folgen später.
Partizipations-Konferenzen
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Am 21. Oktober 2025 fand die Konferenz in Zürich statt. Die Teilnehmenden schauten zurück auf den ersten Aktionsplan. Er wurde Ende 2025 abgeschlossen. Sie sprachen darüber, was gut lief und was schwierig war. Auch die nächsten Schritte ab 2026 waren ein Thema.
Teilgenommen haben:
- Mitglieder «Partizipation Kanton Zürich»
- Verantwortliche des Kantons
- Mitarbeitende aus den Gemeinden
Moderation: Kim Pittet
Zugänglichkeit: Gebärdensprachdolmetscherinnen und persönliche Assistenzpersonen
Am 22. Oktober 2024 fand die Konferenz statt. Thema war der Stand des Aktionsplans. Die Teilnehmenden sprachen darüber, was gut lief und was noch offen ist. Beispiele waren die Themen Politik und Kommunikation.
Rund 70 Personen haben teilgenommen:
- Mitglieder «Partizipation Kanton Zürich»
- Verantwortliche des Kantons
- Mitarbeitende aus den Gemeinden
Partizipationskonferenz 2026
Der Kanton Zürich führt auch 2026 eine Konferenz durch. Sie findet am 27. Oktober 2026 statt. Informationen zu Ort, Inhalt und Anmeldung folgen später.