Stadtklima: Temperaturmessungen neu als Open Government Data

Seit Frühjahr 2019 betreibt das AWEL im Kanton Zürich ein Sensormessnetz für Lufttemperatur und –feuchte. Die Messdaten werden laufend auf dem Portal für Schweizer Open Government Data frei zur Verfügung gestellt.

Standorte der Sensoren für Lufttemperatur- und Luftfeuchtemessungen
Standorte der Sensoren für Lufttemperatur- und Luftfeuchtemessungen. Quelle: AWEL

Heisse Tage sind im Stadtgebiet intensiver spürbar als auf dem Land, weil hohe bauliche Dichte, schlechte Durchlüftung und hohe Versiegelung zu höheren Temperaturen führen. In Zukunft müssen wir immer häufiger mit Hitzewellen rechnen, die noch intensiver und länger ausfallen werden. Hitzewellen beeinträchtigen das Wohlbefinden der ganzen Bevölkerung stark und können für geschwächte Personen sowie Säuglinge bedrohlich sein.

Seit Frühjahr 2019 betreibt das AWEL im Kanton Zürich ein Sensormessnetz für Lufttemperatur und –feuchte. Die Messungen ergänzen die Klimakarten, welche auf dem GIS-Browser zur Verfügung stehen. Mit den Messdaten kann tagesaktuell aufgezeigt werden, wie sich die Hitzebelastung an unterschiedlichen Standorten entwickelt. So können Hitzewellen in Zukunft besser analysiert und die Wirkung von städtebaulichen Massnahmen zur Hitzeminderung abgeschätzt werden.

Die Messdaten werden laufend auf dem Portal für Schweizer Open Government Data frei zur Verfügung gestellt. Gemessen wird an rund 50 Messtationen, davon ca. 30 in den Städten Zürich und Winterthur, 15 in weiteren urban geprägten Gemeinden und drei auf dem Land. Die Standorte sind so gewählt, dass unterschiedliche städtebauliche Situationen sowie Stadt, Agglomeration und Land miteinander verglichen werden können.

Kontakt

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft – Abteilung Luft, Klima und Strahlung

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