Der Kanton fördert vielfältiges Literaturschaffen
Medienmitteilung 17.08.2026
Der Kanton Zürich vergibt 2026 sieben Anerkennungsbeiträge und sechs Werkbeiträge an Zürcher Autor:innen sowie an zwei Übersetzerinnen.
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Einmal jährlich vergibt die Fachstelle Kultur Werk- und Anerkennungsbeiträge im Bereich Literatur. Die Auswahl erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Literatur der kantonalen Kulturförderungskommission. Für das Jahr 2026 werden Förderbeiträge von insgesamt 310'000 Franken vergeben.
Mit den diesjährigen Werk- und Anerkennungsbeiträgen fördert der Kanton erneut ein breites Spektrum literarischen Schaffens; von Romanen über Übersetzungen bis hin zu einer Graphic Novel.
Werkbeiträge Literatur
85 Zürcher Literaturschaffende haben sich in diesem Jahr um einen Werkbeitrag beworben. Für die Gesuchseingabe mussten die Antragstellenden eine Textprobe von 30 Seiten eines sich in Arbeit befindenden Literaturprojektes einreichen. Der Wettbewerb wurde anonym durchgeführt. Zwei Autorinnen, drei Autoren sowie eine Übersetzerin erhalten je einen Werkbeitrag:
- Arzije Asani
- Marie Glassl (für eine Übersetzung)
- Heinz Helle
- Martin Panchaud
- Peter Stamm
- Julia Weber
Anerkennungsbeiträge Literatur
Zudem hat die Fachgruppe Literatur 71 zwischen Frühling 2025 und Frühling 2026 erschienene literarische Texte von Autor:innen sowie Übersetzer:innen mit Wohnsitz im Kanton Zürich beurteilt. Auf ihre Empfehlung erhalten folgende sechs Autor:innen und eine Übersetzerin je einen Anerkennungsbeitrag von 10'000 Franken:
- Usama Al Shahmani für «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied»
- Lukas Bärfuss für «Königin der Nacht»
- Sibylle Berg für «PNR: La Bella Vita»
- Ina Boesch für «Marleen. Von der Chirurgie des Wahns»
- Annette Hug für «Lualhati Bautista: Die 70er» (Übersetzung)
- Seraina Kobler für «Tal der Schwalben»
- Daniel Mezger für «Bevor ich alt werde»