Fällanden: Mehr Fahrplanstabilität für die ÖV-Busse

Die Verkehrsüberlastung zu den Hauptverkehrszeiten stellt den öffentlichen Verkehr in der Region Greifensee und im Glattal zunehmend vor Herausforderungen. Um in Fällanden für die ÖV-Busse Richtung Dübendorf die Fahrplanstabilität zu erhöhen, plant das kantonale Tiefbauamt auf der Maurstrasse eine elektronische Busspur. Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in der Höhe von 2,97 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.

Der Sternen-Kreisel im Zentrum von Fällanden ist zu den Hauptverkehrszeiten meistens überlastet. Während auf der Schwerzenbach- und der Dübendorfstrasse schon seit Längerem Busbevorzugungsanlagen in Betrieb sind, stehen die ÖV-Busse auf der Maurstrasse insbesondere im Morgenverkehr im Stau. Dies führt zu erheblichen Zeitverlusten.

Eine neue Verkehrssteuerung mit einer rund 370 m langen, elektronischen Busspur zwischen der Haltestelle Jugendherberge und dem Ortseingang Fällanden soll den Zeitverlust für ÖV-Busse reduzieren. Dabei wird nach der Busanmeldung zunächst der Verkehr Richtung Maur durch ein Lichtsignal angehalten, anschliessend der in Richtung Sternen-Kreisel fahrende Verkehr. Sobald die Fahrbahn der sogenannten «eBusspur» vom Verkehr in Richtung Maur geräumt ist, kann der Bus auf die Gegenfahrbahn wechseln und so die Fahrzeugkolonne hinter dem Rotlicht überholen. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass die Strasse nicht verändert werden muss und somit kein Landerwerb notwendig ist und keine zusätzliche Fläche versiegelt werden muss.

Das Bauprojekt lag vom 14. November bis 14. Dezember 2025 öffentlich auf. Innerhalb dieser Frist gingen keine Einsprachen ein. Das Tiefbauamt plant, im Mai 2027 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Diese dauern voraussichtlich rund sechs Monate.
 

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