Jahresbericht des Amtes für Gesundheit 2025
Medienmitteilung 24.06.2026
Das Amt für Gesundheit des Kantons Zürich hat seinen neuen Jahresbericht veröffentlicht. Im Jahr 2025 standen insbesondere die Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten, die Schaffung klarer Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige sowie die Aufsicht im Gesundheitswesen im Fokus. Zudem zeigt der Bericht auf, welche Entwicklungen die Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich in den kommenden Jahren prägen werden.
Das Amt für Gesundheit ist ein Amt der Gesundheitsdirektion und setzt sich für den Schutz und die Förderung der Gesundheit der Zürcher Bevölkerung ein. Es sorgt für eine leistungsfähige, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Das Amt für Gesundheit beaufsichtigt ein vielfältiges Gesundheitswesen mit 26 Akutspitälern, 12 Psychiatrien, rund 200 Alters- und Pflegeheimen, 340 Spitex-Organisationen sowie rund 8'900 Ärztinnen und Ärzten mit Berufsausübungsbewilligung und zahlreichen weiteren Gesundheitsfachpersonen.
Drei Schwerpunkte: Prävention, Angehörigenpflege und Aufsicht
Ein wichtiger Beitrag ist die Überwachung meldepflichtiger Krankheiten durch den kantonsärztlichen Dienst. Im Jahr 2025 wurden über 17'000 Fälle von 34 verschiedenen übertragbaren Krankheiten gemeldet. Impfprogramme und Präventionsangebote bleiben zentrale Instrumente zum Schutz der Bevölkerung. Zur Sicherung einer qualitativ guten Versorgung lag ein weiterer Fokus auf der Angehörigenpflege. Das Amt hat neue Rahmenbedingungen erarbeitet, die die Begleitung und Ausbildung pflegender Angehöriger stärken und mehr Transparenz bei der Finanzierung schaffen. Besondere Aufmerksamkeit galt zudem der Aufsicht im Gesundheitswesen. Das Amt prüft jede Beschwerde sorgfältig und ergreift Massnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten.
Der Jahresbericht vermittelt zudem Einblicke in die stationäre Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich. Aus rund 8'000 unterschiedlichen Eingriffen, die 2025 in Zürcher Spitälern durchgeführt wurden, werden zehn häufige Eingriffe näher vorgestellt.
Der Blick nach vorne
Der Jahresbericht zeigt auch die grossen Vorhaben auf, welche das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren prägen werden. Mit der Einführung der einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) werden wichtige Weichen gestellt. Gleichzeitig engagiert sich das Amt für Gesundheit im Auftrag der Gesundheitsdirektorinnen- und Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) in der Weiterentwicklung der interkantonalen Spitalplanung in der Akutsomatik.
Mit diesen Arbeiten setzt das Amt für Gesundheit die Grundlage dafür, dass die Zürcher Bevölkerung auch künftig auf eine sichere, qualitativ hochstehende und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zählen kann.