Pfäffikon: Usterstrasse wird saniert – mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden

Die Usterstrasse im Abschnitt zwischen der Obermattstrasse und der Ruetschbergstrasse ist in einem sehr schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden. Gleichzeitig soll die Sicherheit für den Velo- und Fussverkehr in diesem Bereich verbessert werden. Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in der Höhe von 11,257 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.

Die Usterstrasse ist eine wichtige Verbindungsachse, auf der durchschnittlich über 11'000 Fahrzeuge pro Tag verkehren. Die Fahrbahn hat erhebliche Mängel, was auch auf den äusserst setzungsempfindlichen Untergrund (Sumpf- und Seeablagerungen) zurückzuführen ist. Aufgrund des schlechten Zustands mussten bereits Sofortmassnahmen ergriffen werden; seit Frühjahr 2023 weisen Warnschilder auf die unebene Fahrbahn hin. Um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten, ist eine grundlegende Erneuerung des rund einen Kilometer langen Abschnitts unumgänglich. Die geplante Instandsetzung umfasst den kompletten Ersatz des Strassenkoffers bis auf eine Tiefe von 1,5 m. Vorgesehen ist der Einbau eines lärmarmen Deckbelags.

Die Bushaltestellen «Ruetschbergstrasse» und «Im Spitz» werden hindernisfrei ausgebaut. Beide Haltestellen werden als Fahrbahnhaltestellen ausgestaltet, was den Fahrplan stabilisiert, da Busse nach dem Halt ohne Wartezeit direkt weiterfahren können. An der Haltestelle «Im Spitz» (Fahrtrichtung Pfäffikon) wird die Busbucht zurückgebaut und begrünt.

Deutliche Verbesserung für Fuss- und Veloverkehr

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Verbesserung der Infrastruktur für den Velo- und Fussverkehr. Im Bereich der Bushaltestellen Ruetschbergstrasse sowie an der Schanzstrasse und der Obermattstrasse werden neue Mittelschutzinseln mit Fussgängerstreifen und Velofurten erstellt. An der Obermattstrasse wird eine neue Lösung realisiert, um dorfeinwärts fahrende Velos sicher vom Rad-/Gehweg zurück auf die Fahrbahn zu leiten, während in der Gegenrichtung ein Radstreifen die Zufahrt zum
Veloweg optimiert.

Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2027

Das Bauprojekt lag vom 27. September bis 28. Oktober 2024 öffentlich auf. Innerhalb dieser Frist gingen 13 Einsprachen ein. Mit elf Einsprechenden konnte eine einvernehmliche Lösung erzielt werden. Die zwei verbliebenen Einsprachen weist der Regierungsrat mit der Festsetzung ab. Sofern gegen den Entscheid des Regierungsrates keine Rechtsmittel ergriffen werden, plant das kantonale Tiefbauamt, im zweiten Quartal 2027 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Diese dauern voraussichtlich rund 15 Monate.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 11,26 Mio. Franken. Davon entfallen circa 9,44 Mio. Franken auf gebundene Ausgaben für die Instandsetzung und rund 1,82 Mio. Franken auf neue Ausgaben für die projektbezogenen Verbesserungen und Ausbauten. Der Regierungsrat hat den entsprechenden Betrag bewilligt.
 

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