Stäfa: Seestrasse im Kehlhof wird saniert und sicherer gestaltet

Die Seestrasse im Stäfner Ortsteil Kehlhof ist in einem schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr verbessert werden. Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in der Höhe von 4,57 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.

Das kantonale Tiefbauamt wird auf einem rund 400 Meter langen Abschnitt der Seestrasse zwischen der Einmündung Mühlerain und dem Chälhofweg die Fahrbahn sanieren. Der bestehende Belag ist nicht mehr genug stark und anfällig für Risse. Vorgesehen ist der Einbau eines lärmarmen Deckbelags.

Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr. Für den Veloverkehr wird eine bestehende Lücke im kantonalen
Velonetz geschlossen. Die bestehenden Fussgängerquerungen mit Mittelschutzinseln bleiben erhalten, werden leicht verschoben und auf eine Breite von zwei Metern ausgebaut. Dadurch stehen künftig auch für Personen mit Kinderwagen oder Mobilitätshilfen ausreichend sichere Warteflächen zur Verfügung. Zusätzlich wird eine bislang provisorische Fussgängerquerung im Bereich der Einmündung Mühlerain dauerhaft erstellt. Beim Mühlerain werden ausserdem durch eine Verbreiterung der Einmündung die Sichtverhältnisse verbessert.

Die Bushaltestellen Kehlhof werden hindernisfrei ausgebaut. In Fahrtrichtung Zürich wird die bisherige Busbucht aufgehoben und die Haltestelle neu als Fahrbahnhaltestelle ausgestaltet. In Fahrtrichtung Rapperswil bleibt die Haltestelle überholbar. Auf der Seeseite wird zudem ein neues Buswartehäuschen erstellt. Die sechs öffentlichen Parkplätze im Bereich der Bushaltestelle werden aus Sicherheitsgründen aufgehoben.

Verbesserung des Mikroklimas

Ergänzend sind Massnahmen zur Hitzeminderung vorgesehen. Durch zusätzliche Grün- und Versickerungsflächen sowie neue Bäume soll das Mikroklima entlang der Seestrasse verbessert werden.

Das Bauprojekt lag vom 13. Juni bis 14. Juli 2025 öffentlich auf. Innerhalb dieser Frist gingen sechs Einsprachen ein. Mit fünf Einsprechenden wurde eine einvernehmliche Lösung erzielt. Die verbleibende Einsprache wurde teilweise gutgeheissen und im Übrigen abgewiesen. Die Rechtsmittel, die gegen das parallel laufende Lärmsanierungsprojekt 2025 ergriffen worden sind und Tempo 30 fordern, sind vor dem Baurekursgericht hängig, stehen aber der Festsetzung des vorliegenden Strassenbauprojekts nicht entgegen. Das Tiefbauamt plant, im April 2026 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Diese dauern voraussichtlich rund acht Monate.
 

Farbaufnahme einer Strasse mit gelben Markierungen in Stäfa, flankiert von einem weissen Gebäude und dichter Begrünung.
Blick auf die Kehlhofstrasse in Stäfa bei sonnigem Wetter. Auf der linken Seite ist das markante Gebäude der Seestrasse 151 zu sehen, während die Strasse seeseitig von Bäumen und Hecken gesäumt wird.

Kontakt

Staatskanzlei – Regierungskommunikation

Adresse

Neumühlequai 10
Postfach
8090 Zürich
Route (Google)

Für diese Meldung zuständig: