Walche Zürich: Regierungsrat stellt Weichen für Erneuerung der Verwaltungsgebäude und zeitgemässes Arbeitsumfeld

Der Kanton Zürich soll auch in Zukunft an der Walche im Zentrum von Zürich attraktive Arbeitsplätze und Dienstleistungen anbieten. Infrastruktur und historische Bauten der engeren Zentralverwaltung sind jedoch renovationsbedürftig. Der Regierungsrat hat deshalb die Erneuerung und Gesamtinstandsetzung der Verwaltungsgebäude beschlossen. Zudem nutzt er die Gelegenheit, das Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden flexibel an die veränderten Bedürfnisse anzupassen. Aufgrund der komplexen Aufgabenstellungen handelt es sich um ein Projekt mit langfristigem Zeithorizont.

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Seit den 1920er-Jahren befindet sich ein grosser Teil der Kantonsverwaltung an der Walche im Zentrum von Zürich. Die vom Regierungsrat beschlossene Erneuerung und Gesamtinstandsetzung der sogenannten engeren Zentralverwaltung soll den Standort langfristig sichern und ein flexibel gestaltbares Arbeitsumfeld schaffen. Neben Baumassnahmen an den Gebäuden sind daher auch im Innern Veränderungen vorgesehen. Es werden zeitgemässe Arbeitsformen und -plätze geschaffen, welche flexibles Arbeiten ermöglichen, die direktionsübergreifende Zusammenarbeit fördern und den Wissenstransfer unterstützen.

Dazu sind verschiedene Zonen zum Arbeiten vorgesehen, die mit unterschiedlichen Modulen ausgerüstet werden. So beispielsweise Module für konzentrierte Tätigkeiten (u. a. Einzelarbeitsplätze, Fokusräume, Telefonboxen). Oder Module für Zusammenarbeit und Austausch von Ideen (z. B. Räume für Besprechungen, Konferenzen, Projekte, Workshops).

Gesteigerte Wirtschaftlichkeit, Flächeneffizienz und Flexibilität

Da sich die Anforderungen an die Arbeitswelten stetig weiterentwickeln und verändern, sind Anpassungsfähigkeit und Modularität entscheidend. Zudem muss auf Veränderungen innerhalb der Ämter und Direktionen flexibel reagiert werden können. Entsprechende Anpassungen können künftig ohne aufwendige bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Damit sind die Investitionen langfristig nutzbar.

Auch die Flächeneffizienz wird gesteigert. Dazu werden u. a. Organisationseinheiten innerhalb der engeren Zentralverwaltung zusammengeführt und bestehende Anmietflächen reduziert. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung. Weiter werden für die Öffentlichkeit Verbesserungen angestrebt. So sind die Gebäude in Zukunft zugänglicher und zeitgemässe Dienstleistungen werden noch besser unterstützt.

Bis Ende 2023 wird die Strategiephase des Erneuerungsprojekts abgeschlossen (u. a. Zustands- und Gebäudeanalysen, Energie- und Gebäudetechnikkonzepte, Baulogistik, BIM-Konzept, Etappierung und Rochaden, Betriebs- und Nutzungskonzept). Anschliessend startet der erste Teil der Vorstudienphase als Basis für das nachfolgende Auswahlverfahren für die Projektierung (u. a. Machbarkeitsstudie, Schätzung Finanzbedarf, Wirtschaftlichkeitsanalyse, erste Belegungsplanung, Sicherheitskonzept). Für die Vorstudienphase sind 9.37 Mio. Franken bewilligt. Aufgrund der komplexen Aufgabenstellungen ist der Zeithorizont bis zur Realisierung langfristig angelegt. Mit dem Baubeginn ist frühestens anfangs der 2030er-Jahre zu rechnen.

Walche Zürich – Zentrum des Kantons

Rund um die Walche, im Zentrum von Zürich, ist der Kanton für die Öffentlichkeit sichtbar und ansprechbar. Infrastruktur und historische Bauten sind aber erneuerungsbedürftig.

Das Projekt «Walche Zürich» erneuert deshalb das kantonale Verwaltungszentrum und sichert dessen nachhaltige Bewirtschaftung. Es steigert die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung, indem es das produktive, effiziente, vernetzte Arbeiten für die Bevölkerung unterstützt und die Flächeneffizienz erhöht.

Walche Zürich entsteht in Zusammenarbeit aller kantonalen Direktionen. Das Projekt schafft flexiblen Raum für die Zukunft und bringt Mehrwerte für Kanton, Stadt und Quartier. Die kantonale Verwaltung wird damit zugänglicher. Zeitgemässe Dienstleistungen und flexibles Arbeiten werden noch besser unterstützt.

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