Sicherheit für die Velofahrenden zwischen Binz und Zollikerberg wird erhöht

Mit einem separaten Veloweg zwischen Binz (Gemeinde Maur) und Zollikerberg (Gemeinde Zollikon) will der Regierungsrat die Sicherheit für Velofahrende erhöhen. Zudem muss die Kantonsstrasse im betroffenen Abschnitt saniert werden. Zu diesem Zweck hat er Ausgaben von rund 1,45 Millionen Franken bewilligt. Zuvor hatte der Kantonsrat bereits Ausgaben von rund 5,31 Millionen Franken bewilligt.

Pro Tag verkehren im Durchschnitt 6300 Fahrzeuge auf der Strasse zwischen Zollikerberg und dem Maurmer Ortsteil Binz. Es handelt sich um eine der Verbindungen von der Stadt Zürich und vom unteren rechten Seeufer ins Glattal, die von zahlreichen Pendlerinnen und Pendlern benutzt wird. Auf dem Zolliker Gemeindegebiet bildet die Strecke die Veloroute vom Weiler Sennhof zur Forchbahn-Station Zollikerberg und im Ortsteil Binz ist sie Teil eines Schulwegs. Bis anhin war der Schutz für die Velofahrenden auf dieser Strecke nur abschnittweise genügend.

Der Kanton Zürich will den rund drei Kilometer lange Strassenabschnitt sanieren und mit einem durchgehenden Veloweg versehen. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat im Mai 2018 Ausgaben von rund 1,45 Millionen Franken für die Strassensanierung und der Kantonsrat im März 2021 Ausgaben von rund 5,31 Millionen Franken für den Veloweg sowie den Rückbau der Bushaltestellen Resirain bewilligt.

Die öffentliche Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans erfolgte im Frühling 2017. Innerhalb der Auflagefrist wurden elf Einsprachen eingereicht, die projektbezogene und enteignungsrechtliche Begehren enthielten. Mit neun Einsprechenden konnte im Rahmen der Einigungsverhandlungen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Die verbleibenden zwei Einsprachen enthalten enteignungsrechtliche Begehren. Diese werden im Landerwerbsverfahren behandelt, weshalb sie der Regierungsrat mit der Projektfestsetzung nicht behandelt respektive abgewiesen hat.

Sofern gegen die Projektfestsetzung keine Rechtsmittel ergriffen werden, plant das kantonale Tiefbauamt im Februar 2024 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit beträgt knapp zwei Jahre.
 

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