Dank für Milizarbeit in Zürcher Gemeinden

Die Gemeinden tragen entscheidend zu einem gut funktionierenden und lebenswerten Kanton Zürich bei. Als Zeichen der Wertschätzung hat Regierungsrätin Jacqueline Fehr an elf Veranstaltungen im Juni und Juli rund 1’000 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden zu kleinen Feiern zum Legislaturstart eingeladen. Die Gäste haben die Gelegenheit zum Austausch über die Gemeindegrenzen hinweg geschätzt.

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Die neue Legislatur 2022-2026 in den Zürcher Gemeinden hat am 1. Juli begonnen. Über 1'000 Menschen im Kanton Zürich haben sich bereit erklärt, als Exekutivmitglieder in einer politischen Gemeinde eine wichtige Funktion und politische Verantwortung zu übernehmen. Damit tragen sie entscheidend dazu bei, dass der Kanton Zürich ein lebenswerter Kanton ist und bleibt. Sie tun es grossmehrheitlich in einem Milizamt. Die Bereitschaft, Zeit und Fähigkeiten für das Gemeinwohl einzusetzen, verdient grosse Anerkennung.

Deshalb hat Regierungsrätin Jacqueline Fehr Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden zu kleinen Feiern zum Legislaturstart eingeladen. Sie drückte damit ihren Dank aus für die grosse Arbeit, die in den Gemeinden täglich geleistet wird.

Gemeinden und Kanton: Herausforderungen gemeinsam bewältigen

Gemeinden und Kanton haben zusammen wichtige Aufgaben zu bewältigen. Sie erhalten die Lebensgrundlagen, garantieren günstige Rahmenbedingungen für wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ökologische Innovation und unterstützen das demokratische und politische Engagement. Sie schaffen damit die Voraussetzungen, dass alle Menschen und Gruppierungen am Leben im Kanton Zürich teilnehmen können.

Doch die Herausforderungen für die Gemeinden sind gross: Wie finden sie auch in Zukunft engagierte Bewohnerinnen und Bewohner für Milizämter? Wie können die Verwaltungen ihre Angebote kundenfreundlich und einfach zugänglich gestalten? Wie halten sie Schritt mit den Ansprüchen einer zunehmend digitalen Gesellschaft? Wie lösen sie im Kleinen globale Herausforderungen wie den Klimawandel? Wie können sie einen effizienten Service Public bieten?

Zu diesen Fragen tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und Kanton bereits seit 2017 im Rahmen der Plattform «Gemeinden 2030» aus. An den Feiern zum Legislaturstart lud Jacqueline Fehr nun auch die neuen Behördenmitglieder ein, dabei mitzuwirken.

Das Projekt «Gemeinden 2030» und weitere Zusammenarbeitsgefässe stehen sinnbildlich für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton. Denn, so Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Die Gemeinden sind die wichtigste Staatsebene. Sie sind der Ort, wo das Vertrauen der Menschen in die Politik entsteht».

11 Feiern, rund 600 Teilnehmende

Die Gemeindeministerin hat in den letzten fünf Wochen rund 600 Vertreterinnen und Vertreter aus den Zürcher Gemeinden und Bezirken getroffen. Die elf Feiern wurden bezirksweise durchgeführt: vom ersten Anlass am 7. Juni 2022 im Bezirk Winterthur bis zum letzten am 8. Juli 2022 im Bezirk Dielsdorf. Dazwischen fanden Anlässe in den Bezirken Hinwil, Horgen, Andelfingen, Affoltern, Dietikon, Pfäffikon, Uster, Bülach und Meilen statt. Eingeladen waren die Exekutiven der politischen Gemeinden sowie die Gemeindeschreiberinnen und -schreiber. Zudem waren die Bezirksbehörden und Mitarbeitende aus dem kantonalen Gemeindeamt anwesend.

Die Feiern zum Legislaturstart fanden nach 2018 bereits zum zweiten Mal statt. Die Rückmeldungen waren überaus positiv. Besonders schätzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch über die Gemeindegrenzen hinweg. Ein solches Zusammentreffen ermögliche es, das gegenseitige Verständnis zu fördern und zu stärken, so das Fazit.

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