Regionales Gesamtverkehrskonzept Limmattal

Das Foto zeigt ein Luftbild des Limmattals mit Schlieren im Vordergrund.

Ziel des regionalen Gesamtverkehrskonzepts (rGVK) Limmattal ist es, eine möglichst langfristig funktionierende, bedürfnisgerechte und umweltverträgliche Balance zwischen Siedlungs- und Verkehrsentwicklung zu schaffen – unter dem Leitsatz: «Das Limmattal ist zukunftstauglich unterwegs».

Über das Projekt

Das regionale Gesamtverkehrskonzept (rGVK) Limmattal ist ein kantonsübergreifendes Planungsinstrument für die zukünftige Verkehrsentwicklung im Limmattal.

Unter dem Leitsatz «Das Limmattal ist zukunftstauglich unterwegs» erarbeiten die Kantone Zürich und Aargau gemeinsam mit den regionalen Planungsverbänden ein Konzept für die Mobilität in dieser dynamisch wachsenden Region.

Unsere Zielsetzungen mit dem rGVK
 

  • Entwicklung einer gemeinsamen Vision für die Mobilität im Limmattal 2050
  • Schaffung einer Grundlage für das Agglomerationsprogramm Limmattal 6. Generation
  • Verbesserung der regionalen Vernetzung innerhalb und über die Region hinaus
  • Förderung multimodaler Verkehrslösungen
  • Integration von Logistikkonzepten

Perimeter

Das rGVK Limmattal umfasst folgende Perimeter:

Karte des Limmattals mit dem Bearbeitungs- bzw. Betrachtungsperimeter des rGVK Limmattal
Die Perimeter des rGVK Limmattal

Die Massnahmenansätze des rGVK Limmattal werden sich auf die Gemeinden innerhalb des Bearbeitungsperimeters konzentrieren. Dank dem erweiterten Betrachtungsperimeter wird eine Abstimmung mit den angrenzenden Planungen sichergestellt. 

Inhaltliche Schwerpunkte

Mit dem rGVK Limmattal sollen:

  • ein gemeinsames Zielbild für die Mobilität im Limmattal bis 2050 definiert werden, 
  • die Vernetzung innerhalb der Region und regionsübergreifend – sowohl räumlich als auch multimodal – gestärkt werden,
  • die Abstimmung mit übergeordneten Projekten und angrenzenden Planungen sichergestellt werden,
  • bestehende Logistikkonzepte in die Gesamtplanung integriert werden.

Ziele 

Die Projektsteuerung hat an ihrer Sitzung vom 27. März 2026 die folgenden sechs Ziele des rGVK Limmattal verabschiedet:

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die planerischen Grundlagen zur Innenentwicklung ermöglichen, dass das prognostizierte Wachstum im Limmattal hauptsächlich in Dietikon, Schlieren und Spreitenbach stattfinden wird. Mit dem rGVK soll deshalb in diesem urbanen Raum die Verlagerung des privaten Alltags- und Freizeitverkehrs vom motorisierten Individualverkehr (MIV) hin zum öffentlichen Verkehr (ÖV) sowie zum Fuss- und Veloverkehr gefördert werden.

Das prognostizierte Wachstum erhöht den Druck auf die bestehenden Verkehrsflächen. Das rGVK soll daher dazu beitragen, die vorhandenen Verkehrsinfrastrukturen und -angebote effizienter zu nutzen. So sollen etwa die Reisezeiten auf der Strasse für den Busverkehr, aber auch für den Wirtschaftsverkehr verlässlicher und besser planbar werden.

Überlastungen auf dem übergeordneten Strassennetz führen in Spitzenzeiten zu Stau und Ausweichverkehr, der das lokale Strassennetz belastet. Durch verkehrslenkende Massnahmen und eine siedlungsverträglichere und klimagerechtere Gestaltung der Strassenräume innerorts soll die Verkehrsnachfrage gezielt gelenkt und die negativen Auswirkungen des Verkehrs reduziert werden. 

Die finanziellen Mittel sollen so eingesetzt werden, dass sie den grösstmöglichen Nutzen zur Verbesserung der Mobilität und Siedlungsverträglichkeit in der Region erzielen. Der hohe MIV-Anteil trotz gut ausgebautem ÖV-Angebot zeigt beispielsweise, dass das Potenzial der grossen Infrastrukturinvestition in die Limmattalbahn noch nicht vollständig ausgeschöpft ist.

Die Sicherheit im Verkehr soll erhöht und die Unfallrisiken minimiert werden. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen sich bei der Nutzung der unterschiedlichen Verkehrsangebote sicher fühlen. Damit unterstützt das rGVK die wesensgerechte Verkehrsmittelwahl.

Ein hoher Anteil an Personen, die mit dem ÖV, zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind, entlastet das Strassennetz und insbesondere die Parkier- und Abstellflächen im öffentlichen Raum. Dadurch können die Strassen siedlungsverträglicher gestaltet und dem Wirtschaftsverkehr reservierte Umschlagflächen angeboten werden. 

Projektorganisation

Das Projekt wird von einer Steuerungsgruppe unter dem Vorsitz des Amts für Mobilität des Kantons Zürich geleitet. Die Projektsteuerung setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern beider Kantone sowie der regionalen Planungsverbände zusammen.

Beteiligte Institutionen

Projektleitung

Projektleitung Kanton Zürich: Sarah Hug, Amt für Mobilität, Co-Projektleiterin rGVK Limmattal: sarah.hug@vd.zh.ch

Projektleitung Kanton Aargau: Katharina Brandenberger, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Co-Projektleiterin rGVK Limmattal: katharina.brandenberger@ag.ch

Projekt-Governance

Die Projektbeteiligten haben eine gemeinsame Projekt-Governance verabschiedet, die die Zusammenarbeit im Projekt regelt sowie die Grundsätze der Kommunikation und Partizipation festlegt.

Partizipation

Die Erarbeitung des rGVK Limmattal erfolgt in einem partizipativen Prozess mit den betroffenen Gemeinden und regionalen Planungsverbänden:

  • Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und Regionen
  • Öffentliche Informationsveranstaltungen im Rahmen der Delegiertenversammlungen der ZPL
  • Einbezug der Nachbarsregionen: Stadt Zürich (RSZ) und des Furttals (ZPF)

Meilensteine 

  • 12.06.2025: Projektstart 
  • 05.11.2025: Projektinformation im Rahmen der Delegiertenversammlung ZPL (öffentlich)
  • 13.05.2026: Projektinformation im Rahmen der Delegiertenversammlung ZPL (öffentlich)
  • Q1 2027: Projektabschluss
Die Meilensteine des Projektes: Vorbereitung (bis Q3/2025), Analyse (bis Ende 2025), Strategie (bis Q2/2025) und Massnahmenansätze (bis Ende 2026)
Zeitplan rGVK Limmattal

Informationen aus dem Projekt

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Die Projektsteuerung hat an ihrer Sitzung vom 27. März 2026 die Ziele des rGVK verabschiedet. Hier erfahren Sie mehr: 

Die Projektsteuerung hat an ihrer Sitzung vom Mittwoch, 26. November 2025, die Lagebeurteilung verabschiedet und den Prozess für gemeinsame Ziele des rGVK lanciert.

Hier erfahren Sie mehr: 

Die Lagebeurteilung basiert auf verschiedenen Grundlagen. Die wichtigsten Dokumente sind hier zu finden: 

Die Kantone Zürich und Aargau haben gemeinsam mit den regionalen Planungsverbänden die Arbeiten an einem regionalen Gesamtverkehrskonzept für das Limmattal aufgenommen.

Wenn Sie über den Stand des Projekts informiert bleiben möchten, können Sie sich gerne unter kommunikation.afm@vd.zh.ch an uns wenden. Wir informieren Sie dann über Updates.

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Amt für Mobilität – Abteilung Gesamtmobilität

Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
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