Zahlen und Fakten zum Gesundheitswesen im Kanton Zürich

Das Zürcher Gesundheitswesen

Die Zürcher Bevölkerung kann sich auf ein umfassendes und leistungsfähiges Gesundheitswesen verlassen. Spitäler, Geburtshäuser, Rehabilitationskliniken, Psychiatrien, Pflegeinstitutionen und weitere Leistungserbringer stellen die Versorgung im Kanton Zürich sicher. Die folgenden Zahlen geben einen Überblick über Angebot, Struktur und ausgewählte Merkmale des Zürcher Gesundheitswesens.

Die richtige Leistung, am richtigen Ort, in hoher Qualität.

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* Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Anzahl statistikpflichtiger Betriebe. Institutionen, die sich zu regionalen Zentren zusammengeschlossen haben und nur noch eine Statistik einreichen, werden als ein Betrieb gezählt. Quelle: AFG

Spitallandschaft

Im Jahr 2025 stellten im Kanton Zürich 26 Akutspitäler, 3 Geburtshäuser, 7 Rehabilitationskliniken und 12 Psychiatrien eine qualitativ hochstehende Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten sicher.

Häufige Eingriffe auf einen Blick

Aus nahezu 8'000 unterschiedlichen Eingriffen, die 2025 in Zürcher Spitälern durchgeführt wurden, werden hier zehn häufige Eingriffe näher betrachtet. Dargestellt werden ihre Anzahl und Entwicklung von 2023 bis 2025, das durchschnittliche Alter der Patientinnen und Patienten, die mittlere Aufenthaltsdauer in Tagen sowie die Kosten und Erlöse der entsprechenden Behandlungsfälle.

Entwicklung der Anzahl Eingriffe 2023–2025

Die Grafik zeigt, dass die Häufigkeit der dargestellten Eingriffe zwischen 2023 und 2025 insgesamt relativ stabil bleibt. Besonders häufig sind unterstützte vaginale Geburten, Stent-Implantationen sowie der Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke. Die Unterschiede zwischen den Jahren fallen bei den meisten Eingriffen eher moderat aus.

Vollständige medizinische Bezeichnungen der Eingriffe in Reihenfolge: Ablation bei Tachyarrhythmie mit Hilfe von 3D-Mapping-Verfahren; Manuell unterstützte Geburt, sonstige; Implantation perkutan-transluminal von Stents mit Medikamentenfreisetzung, in einer Koronararterie; Laparoskopische Cholezystektomie; Operation einer Inguinalhernie, laparoskopisch, mit Implantation von Membranen und Netzen; Koronarangioplastik [PTCA], mit Ballons, sonstige; Tiefe zervikale Sectio caesarea, primär; Erstimplantation einer Standard-Totalendoprothese des Kniegelenks; Erstimplantation einer Totalendoprothese des Hüftgelenks; Appendektomie, laparoskopisch.

Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten

Die Grafik zeigt, dass mit zunehmendem Alter insbesondere Eingriffe am Herzen und am Bewegungsapparat häufiger werden. Demgegenüber erfolgen Blinddarmentfernungen und geburtshilfliche Eingriffe in deutlich jüngeren Altersgruppen. Bei mehreren Eingriffen liegt das durchschnittliche Alter der Frauen zudem leicht über jenem der Männer.

Mittlere Aufenthaltsdauer in Tagen

Die Grafik zeigt, dass längere Aufenthalte insbesondere beim Einsetzen künstlicher Hüft- und Kniegelenke anfallen, während Leistenbruch-Operationen, Blinddarmentfernungen oder Verödungen bei Herzrhythmusstörungen mit kürzeren Hospitalisationen verbunden sind.

Die Aufenthaltsdauer bezieht sich auf die Hospitalisation einer Patientin oder eines Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung. Ein Fall kann mehr als einen Eingriff umfassen.

Durchschnittliche Erlöse und Kosten pro Fall

Die Grafik zeigt, dass sich bei den ausgewählten Eingriffen sowohl die Höhe der durchschnittlichen Kosten und Erlöse als auch die Differenz zwischen beiden unterscheidet. Dabei ist zu beachten, dass die ausgewiesenen Werte alle Versicherungsklassen umfassen und grössere Differenzen deshalb auch durch Zusatz- oder Privatversicherte beeinflusst sein können.

Die Kosten umfassen Leistungen wie Diagnostik, operative Eingriffe, Pflege und Hotellerie. Ein Fall kann mehr als einen Eingriff umfassen (alle Versicherungsklassen).

Die Bevölkerung verändert sich – und mit ihr die Gesundheitsversorgung

Das Zürcher Gesundheitswesen steht vor veränderten demografischen Rahmenbedingungen. Die Zürcher Bevölkerung ist in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich um 1,1 Prozent pro Jahr gewachsen – stärker als im schweizerischen Mittel. Zwar ist die Bevölkerung im Kanton Zürich im Vergleich zu anderen Kantonen verhältnismässig jung, doch auch hier nimmt die Alterung zu. Entsprechend steigt der Bedarf an medizinischen Leistungen.

Bevölkerungswachstum
Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich Quelle: AFG

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