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Das Qualitätsprogramm untersucht die Indikations- und Ergebnisqualität von Eingriffen am Kolon und Rektum. Die Ergebnisse werden mit den Spitälern in jährlichen Qualitätszirkeln diskutiert, um Auffälligkeiten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
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Allgemeine Informationen
Das Qualitätsprogramm Kolorektalchirurgie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Zürcher Chirurgengesellschaft (CGZH) und dem Amt für Gesundheit. Anhand von bereits bestehenden Routinedaten werden zur Prozess-, Indikations- und Ergebnisqualität erarbeitet. Die Spitalvergleiche werden einmal jährlich in einem Qualitätszirkel mit den teilnehmenden Kliniken diskutiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde gemeinsam entschieden, ein sich im Aufbau befindendes Kolon-Register zu stoppen und dadurch die Ressourcen der Spitäler
zu schonen.
Wie in den anderen Qualitätsprogrammen werden auch hier für spezifische Eingriffe die Operateurinnen und Operateure erfasst. Die Eingriffe sowie der Ablauf des Qualitätsprogramms sind dem Konzept «Qualitätsprogramm Kolonchirurgie» zu entnehmen.
Expertengruppe
Die Expertengruppe, welche die Auswertungen und die Koordination der Qualitätszirkel unterstützt, wird jährlich neu zusammengesetzt. Folgende Experten beteiligen sich im Jahr 2025 gemeinsam mit dem Amt für Gesundheit an der Ausarbeitung:
- Prof. Dr. med. Matthias Turina (USZ)
- Dr. med. Michaela Ramser, MBA (USZ)
- Prof. Dr. med. Urs Zingg (Spital Limmattal)
- Dr. med. Stefan Gutknecht (Stadtspital Zürich, Triemli)
- Dr. med. Vital Schreiber (Spital Uster und Präsident der CGZH)
- Dr. med. Peter Šandera (Spitäler Schaffhausen und Ressortleiter Qualität der CGZH))
- Torben Schmidt (Geschäftsführer CGZH)
Der Vorstand der CGZH ist in die Erarbeitung ebenfalls einbezogen und übernimmt eine Kontrollfunktion (die erarbeiteten Analysen werden durch den Vorstand überprüft und danach seitens CGZH freigegeben).
Updates
- Ausblick 2026: Im Jahr 2026 startet der offizielle Validierungsprozess der Risikoadjustierung für die Spitalvergleiche. Dazu arbeiten wir eng mit namhaften Schweizer Hochschulen zusammen. Durch diese wissenschaftliche Begleitung soll sichergestellt werden, dass die erarbeiteten Spitalvergleiche belastbar und aussagekräftig sind. Ebenfalls sollen weitere Qualitätskennzahlen der Ergebnisqualität entwickelt und die untersuchten Eingriffsgruppen erweitert werden.
- Update 2025: Durch konkrete Fallanalysen der Spitäler konnte das Modell aus dem Jahr 2024 zu Spitalvergleichen der Anastomoseinsuffizienzrate umfangreich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2025 wurden nicht mehr alle kolorektalen Eingriffe in einer Kohorte betrachtet, sondern es wurden mit der Expertengruppe homogene Patienten- und Eingriffsgruppen gebildet. Das hat die Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Analysen deutlich erhöht. Auch das Risikoadjustierungsmodell wurde umfangreich weiterentwickelt.
- Update 2024: Im Jahr 2024 wurden erste Analysemodelle zu Spitalvergleichen entwickelt. Neben Prozesskennzahlen stand im Bereich der Ergebnisqualität die Anastomoseinsuffizienzrate im Fokus.
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Gesundheitsdirektion – Amt für Gesundheit