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Das Qualitätsprogramm untersucht die Indikations- und Ergebnisqualität gefässchirurgischer Eingriffe. Die Ergebnisse werden mit den Spitälern in jährlichen Qualitätszirkeln diskutiert, um Auffälligkeiten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
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Allgemeine Informationen
Im Qualitätsprogramm Gefässmedizin werden gemeinsam mit Gefässchirurgen, Angiologen, interventionellen Radiologen und Neurochirurgen abdominale Gefässeingriffe/-interventionen sowie Eingriffe/Interventionen an der Halsschlagader (Carotis) betrachtet. Dabei besteht eine gut etablierte Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gefässchirurgie, welche den Auf- und Ausbau der Qualitätsindikatoren unterstützt. Seit dem Jahr 2024 werden die Daten aus dem SwissVasc-Register mit den Routinedaten der Spitäler verknüpft und ausgewertet. Ein Artikel zu den Vorteilen einer Fusion beider Datensätze ist hier zu finden.
Die Teilnahme am SwissVasc-Register ist für die Listenspitäler im Kanton Zürich seit 2018 verpflichtend. Im Qualitätsprogramm Gefässmedizin müssen für die definierten Eingriffe die Erst- und Zweitoperateurinnen und -operateure erfasst werden.
Expertengruppe
Die Expertengruppe Gefässmedizin koordiniert gemeinsam den Qualitätszirkel und die durchgeführten Qualitätsanalysen. Im Herbst 2025 wurde entschieden, dass sich für das Jahr 2026 die Expertengruppe Gefässmedizin ausfolgenden externen Experten zusammensetzt:
- Dr. med. Thomas Lattmann, Ressortvertreter Qualität - Leiter Swissvasc Registry
- Prof. Dr. med. Mario Lachat (neu)
- Dr. med. Lorenz Meuli (neu)
- Optional: Dr. med. Tilman Schubert (neu, bei Themen zur Carotis)
Für Ideen zur Weiterentwicklung und um die Betrachtung der Angiologie zukünftig besser abzudecken, steht situativ Herr Prof. Dr. med. N. Kucher zur Verfügung
Updates
- Ausblick 2026: Aufgrund der späten nationalen Datenlieferung (Umstellung auf SPIGES seitens BAG), wurde der Fokus auf die Komplikationsdokumentation auf das Jahr 2026 verschoben.
- Update 2025: Im Jahr 2025 steht die Dokumentation der Komplikationen im Register im Fokus. Da die kantonalen Routinedaten (entlang vom Patientenpfad) genügend Informationen zu den Komplikationen nach Carotis-Eingriffen ausweisen können, wurde entschieden, dass die Spitäler zukünftig auf die Register-Dokumentation der Nachkontrollen nach Carotis-Eingriffen verzichten können. Dadurch kann der Dokumentationsaufwand seitens Spitäler reduziert werden.
- Update 2024: Im Jahr 2024 wurde zum ersten Mal eine Datenverknüpfung auf Fallebene vom Swissvasc-Register und den Routinedaten der Spitäler durchgeführt. Dabei haben sich einige Hürden bei der Verknüpfung gezeigt, wodurch erst einzelne Aussagen möglich waren (Vollständigkeit und Auswertungen zum Durchmesser der operierten Aortenaneurysmen).
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Gesundheitsdirektion – Amt für Gesundheit