Gefängnis Horgen

Teaser Gefängnis Horgen

Volljährige männliche und weibliche inhaftierte Personen aus dem Polizeigefängnis treten seit April 2020 in der Regel über das Gefängnis Horgen in die Untersuchungshaft ein.

Inhaltsverzeichnis

Über uns

Das Gefängnis Horgen (GFH) wurde im Dezember 2019 geschlossen. Ein Zeitpunkt zu dem noch niemand ahnen konnte, dass es nur ein Viertel Jahr später unter völlig anderen Voraussetzungen wiedereröffnet wird.

Der Auftrag des GFH besteht darin, in die Untersuchungshaft eintretende Personen unter Quarantäne zu stellen und im Bedarfsfall zu isolieren.

Ziel dieser aufwendigen Quarantäne- und Isolationsmassnahmen ist es, das Corona Virus nicht in andere Betriebe einzuschleppen.

Quarantäne

Alle Personen, die am selben Tag in das GFH eintreten, werden zu einer Gruppe zusammengefasst. Diese Gruppe bleibt bis zur Verlegung in ein anderes Gefängnis bestehen und hat keinen direkten Kontakt mit anderen Gruppen. Im Verlauf der 10 Tage wird gegen Ende des Aufenthalts auf freiwilliger Basis ein PCR Test bezüglich SARS-CoV-2 durchgeführt. Zusätzlich wird täglich die Körperkerntemperatur gemessen und nach spezifischen Symptomen gefragt. Wenn keine Symptome vorhanden sind und der Test negativ ist, erfolgt ab dem 10. Tag die Verlegung in eines der anderen Untersuchungsgefängnisse.

Personen, die den Test nicht machen möchten, müssen mindestens 14 Tage im GFH bleiben.

Isolation

Wenn eine inhaftierte Person Symptome gemäss der Liste des BAG zeigt, wird sie sofort in ihrer Zelle isoliert und hat ab diesem Zeitpunkt keinen direkten Kontakt mehr zu anderen Inhaftierten. Sowohl für die erkrankte Person, als auch für das Personal gelten strenge Hygienevorschriften. Zusätzlich wird beim Auftreten von Symptomen ein PCR Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt. Wenn dieser Test positiv ist, erfolgt die Verlegung auf die Isolationsstation. Wenn der Test negativ ist, kann die erkrankte Person wieder in ihre Gruppe reintegriert werden.

Das GFH ist kein Spital. Sobald zu befürchten ist, dass eine bestätigte Covid-19 Erkrankung besteht und angenommen werden muss, dass der Verlauf Komplikationen mit sich bringen könnte, erfolgt eine Verlegung in ein Spital.

Betreuung und Versorgung

Die Inhaftierten haben Zugang zum Gesundheitsdienst und zur psychiatrischen Grundversorgung, zum Sozialdienst von Justizvollzug und Wiedereingliederung sowie zur Seelsorge.

Um das Risiko einer Infektion während des Aufenthaltes im GFH weiter zu minimieren, gelten einige besondere Regeln:

Besuch

Nur Anwälte können Inhaftierte im GFH besuchen. Grundsätzlich sind im GFH Anwaltsbesuche nur mit Trennscheibe möglich und bedürfen einer Bewilligung der zuständigen Stelle (Staatsanwaltschaft oder zuständiges Gericht).

Vereinbaren Sie einen Besuchstermin über diese Telefonnummer: 043 258 15 51

Angehörige können leider nicht zu Besuch kommen. Sie müssen sich gedulden, bis die inhaftierte Person in ein anderes Gefängnis verlegt wurde.

Gaben, Mitbringsel und Pakete

Gaben noch Mitbringsel werden im GFH nicht angenommen.

Sie können keine Pakete an das GFH senden. Bitte warten Sie damit, bis die Empfängerin oder der Empfänger in ein anderes Gefängnis verlegt wurde.

Bargeld und Geldüberweisung

Bargeld wird ebenfalls nicht angenommen.

Geldüberweisung

Falls Sie Geld an eine Person überweisen möchten, die im GFH inhaftiert ist, so machen Sie bitte eine elektronische Überweisung mittels E-Banking mit den folgenden Angaben:

   
Einzahlung für Name der begünstigten Person, Gefängnis Horgen, Burghaldenstrasse 1,
8810 Horgen
Konto 61-292573-8
IBAN CH51 0900 0000 6129 2573 8

Bitte geben Sie beim Zahlungszweck unbedingt den Namen und Vornamen der begünstigten Person an, damit die Gefängnisleitung den Geldbetrag dem richtigen Konto zuordnen kann.

Foto von Daniel Bosshart

Daniel Bosshart

Gefängnisleitung

Kontakt

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Adresse

Burghaldenstrasse 1
8810 Horgen
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