Schulprogramm

Das Schulprogramm konkretisiert im Rahmen des Lehrplans den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Es definiert die pädagogischen Schwerpunkte und beschreibt Wege und Mittel, wie diese umgesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

Pädagogische Ziele

Wie ein Unternehmen, braucht auch jede Schule eine strategische Planung. Im Mittelpunkt stehen dabei aber nicht die Einführung neuer Produkte oder die Steigerung des Umsatzes, sondern die pädagogischen Ziele. Das Instrument dazu ist das sogenannte Schulprogramm, das für alle Angestellten verbindlich ist. In ihm halten die Schulen die pädagogischen Schwerpunkte fest, die während der Laufzeit des Programms – meist vier Jahre – erarbeitet werden sollen. Das Schulprogramm zeigt auch, wie die Ziele erreicht und am Schluss überprüft werden sollen.
Neben der künftigen Entwicklung wird im Schulprogramm auch festgeschrieben, was sich pädagogisch bewährt hat und beibehalten werden soll. Das schärft einerseits das Profil einer Schule und schützt andererseits davor, zu viele neue Projekte aufzugleisen.

Planungszyklen

Die Umsetzung pädagogischer Ziele erfordert viel Arbeit. Es hat sich deshalb bewährt, für das Schulprogramm eine Laufzeit von vier oder fünf Jahren zu wählen. Innerhalb dieser Spanne können die einzelnen Projekte so aufgeteilt werden, dass sie sich innerhalb eines Schuljahres umsetzen lassen.

Bei der Festlegung der Laufzeit eines Schulprogramms besteht die Möglichkeit, dieses auf die alle fünf Jahre stattfindende externe Evaluation durch die Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB) abzustimmen. Dadurch können die Ergebnisse dieser externen Beurteilung – ergänzend zu denjenigen der internen Evaluation – gleich genutzt werden, um zu prüfen ob die Ziele des Schulprogramms erreicht wurden. Zudem bilden die Empfehlungen aus der Beurteilung der FSB wiederum die Basis für die Formulierung der pädagogischen Ziele des nächsten Schulprogramms.

Jahreszyklen der Planung an den Schulen in Kombination mit der Laufzeit des Schulprogramms
Überlagerung der Jahresplanung der Schule mit dem über einen längeren Zeitraum laufenden Schulprogramm Quelle: VSA

Umsetzung Volksschulgesetz – Handreichung geleitete Schule

Die Broschüre hält für Schulleitende, Schulpflegerinnen und Schulpfleger sowie interessierte Lehrpersonen wichtige Grundlagen zur Arbeit mit dem Schulprogramm bereit.

Umsetzung

Die konkrete Realisierung des Schulprogramms wird von der Schulkonferenz mit Umsetzungsbeschlüssen und der Aufnahme von Projekten und Aktivitäten in die Jahresplanung festgelegt. Bei der Festlegung von Anzahl und Art der Umsetzungsmassnahmen ist darauf zu achten, dass die Lehrpersonen genügend Freiraum für die individuelle Unterrichtsgestaltung haben.

Wer ist am Schulprogramm beteiligt?

Im Schulprogramm müssen die Vorgaben der Bildungsdirektion, des Bildungsrates, die Ziele der Schulbehörde und der Schulkonferenz, die Anliegen der Schülerinnen und Schüler sowie von deren Eltern unter ein Dach gebracht werden. Auch wenn formal die Schulkonferenz das Programm beschliesst und die Schulpflege es genehmigt, macht es Sinn, die Anliegen der Schulpflege und der Schule schon früh miteinander abzugleichen. Dadurch werden Missverständnisse vermieden. Zudem braucht es für die erfolgreiche Umsetzung des Schulprogramms eine enge Zusammenarbeit aller Akteure. Dabei sieht die Aufgabenteilung wie folgt aus:

Die Schulpflege

 

  • steuert und verantwortet als Aufsichtsbehörde die Entwicklung der Schule
  • kann inhaltliche Rahmenbedingungen vorgeben
  • legt die Struktur des Schulprogramms fest
  • bestimmt die Laufzeit des Schulprogramms (drei bis fünf Jahre)
  • genehmigt das Schulprogramm
  • informiert sich regelmässig über den Stand der Umsetzung
  • prüft, ob die Schule sich gemäss der Strategie entwickelt
  • fordert am Ende der Laufzeit des Schulprogramms Rechenschaft ein
  • veröffentlicht das Schulprogramm (Broschüre, Internet, Infoanlass)

Die Schulkonferenz

 

  • erarbeitet das Schulprogramm unter Führung der Schulleitung
  • verabschiedet das Schulprogramm 

Die Schulleitung

 

  • initiiert und koordiniert die Erarbeitung und Umsetzung in der Schulkonferenz
  • sorgt dafür, dass die Vorgaben im Schulalltag umgesetzt werden
  • kümmert sich am Ende der Laufzeit einzelner Projekte um eine Zielüberprüfung
  • erstattet Bericht an die Schulpflege 

Die Lehrerinnen und Lehrer

 

  • halten sich im Schulalltag an die verbindlichen Vorgaben des Programms
  • reflektieren den eigenen Unterricht an den Vorgaben des Programms
  • wirken bei gemeinsamen Projekten mit

Die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler

 

  • teilen ihre Meinungen zum Schulprogramm den Lehrpersonen und der Schulleitung mit (zum Beispiel im Rahmen des Klassenrats, des Elternrats oder in Gesprächen mit der Lehrperson)
Schematischer Ablauf der Zusammenarbeit zwischen Schule und Schulpflege bei der Erarbeitung des Schulprogramms.
Zusammenspiel von Schule und Schulpflege im Rahmen des Schulprogramms Quelle: VSA

Die vier Schritte des Schulprogramms

Die Arbeit am Schulprogramm steht im Zentrum der schulinternen Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung. Sie erfolgt in einem sich stetig fortsetzenden Qualitätskreislauf mit den vier Teilschritten «Ziele klären», «Planen», «Umsetzen», «Überprüfen/Sichern». Die Resultate der Überprüfung fliessen dann jeweils in die Zielformulierung und Planung des nächsten Zyklus ein.

Qualitätskreislauf mit den vier Stationen: Ziele klären, Planen, Umsetzen, Überprüfen/Sichern
Qualitätskreislauf für das Schulprogramm Quelle: Volksschulamt

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Zu Beginn der Laufzeit eines neuen Schulprogramms nimmt die Schule eine Standortbestimmung vor. Diese beinhaltet einerseits die Erfolgskontrolle der vergangenen Periode (Phase 4 des Qualitätskreises), andererseits die Festlegung der Ziele für die kommende Laufzeit (Phase 1 des Qualitätskreises).
Bei der Festlegung der neuen Schulprogrammziele gilt es, die Ansprüche aller Beteiligten zu berücksichtigen und auf bereits Vorhandenem aufzubauen. Dazu zählen die Vorgaben von Kanton und Schulpflege, Erfahrungen aus dem letzten Schulprogramm, bereits bestehende Leitbilder oder -ideen, Inputs von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern.
Das gemeinsame Ziel ist immer: Den Schülerinnen und Schülern in einer guten Schule einen optimalen Lernerfolg zu ermöglichen. Damit alle vom Gleichen sprechen, braucht es aber ein gemeinsames Verständnis dessen, was eine gute Schule ausmacht. Basis dafür ist das «Handbuch Schulqualität» des Kantons Zürich. Dieses bietet einen Überblick über die wichtigsten Qualitätsbereiche und hilft mit seiner Systematik, den Blick auch für Themen zu öffnen, die aktuell vielleicht nicht gerade im Fokus der Schule stehen.
Eine weitere wichtige Grundlage für die Arbeit am Schulprogramm ist der Evaluationsbericht der Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB). Diese überprüft alle Schulen im Fünfjahresrhythmus nach einheitlichen Kriterien. Die Schule und die Schulpflege können ausgehend vom Bericht der Fachstelle festlegen, welche Entwicklungshinweise sie ins Schulprogramm aufnehmen wollen.

Das Handbuch kann im Shop des Lehrmittelverlags unter der Bestellnummer 636915.04 auch als Papierversion bestellt werden.

Ziele müssen SMART sein

Alle Ziele, die im Rahmen des Schulprogramms festgelegt werden, sollten sich an der SMART-Regel orientieren.

Tabellarische Darstellung der SMART-Regel für die Festlegung von Zielen, S wie spezifisch, M wie messbar/überprüfbar, A wie akzeptiert oder attraktiv, R wie realistisch und T wie terminiert
Die SMART-Regel für Ziele Quelle: VSA

Nach Abschluss der Standortbestimmung erarbeitet die Schulkonferenz das neue Schulprogramm. Dabei hat sich folgendes Vorgehen bewährt: Die Schulkonferenz stellt eine Steuergruppe oder einen Ausschuss zusammen. Diese erstellt dann mit Unterstützung der Schulleitung einen ersten Entwurf des Schulprogramms.

Dabei sollen wenige Themen, diese dafür aber vertieft angegangen werden. Wichtig für eine erfolgreiche Arbeit am Schulprogramm ist es, die Entwicklungsschwerpunkte gut aufeinander abzustimmen, diese umsichtig zu planen und auf der Zeitachse sinnvoll anzuordnen.

Anschliessend bereinigt die Schulkonferenz das Programm, verabschiedet es und gibt es an die Schulpflege zur Genehmigung weiter. Diese prüft, ob alle Vorgaben berücksichtigt und die nötigen Mittel für eine Umsetzung vorhanden sind. Passt alles, bewilligt die Schulpflege das Programm. Gibt es Differenzen, weist sie es an die Schulkonferenz zur Überarbeitung zurück.

Form des Schulprogramms

Für die Darstellung des Schulprogramms hat sich ein Raster bewährt. Dieses ist übersichtlich und leicht lesbar. In einem ersten Teil bildet das Schulprogramm die Entwicklungsziele ab. Es beschreibt den Ist-Zustand, den Soll-Zustand und die vorgesehenen Schritte für die Umsetzung und das Erreichen der Ziele. Das Programm zeigt auf, in welchem Zeitraum eine Entwicklungsmassnahme ablaufen soll und anhand welcher Kriterien die Schule am Schluss überprüft, ob die Ziele erreicht wurden. Mit dazu gehört auch eine Aufstellung der benötigten Ressourcen. So kann die Schulpflege abschätzen, welche Kosten mit den geplanten Massnahmen verbunden sind. 

Tabellarische Übersicht eines Schulprogramms mit Ist-Zustand, Zielsetzung, Planung, Überprüfung und Zeitraum für verschiedene Themen
Beispiel eines Schulprogramms mit Entwicklungs- und Sicherungszielen Quelle: VSA
Tabellarische Übersicht für die Sicherungsziele eines Schulprogramms mit Zielsetzung, Verankerung im Schulalltag, Überprüfung und Ressourcen
Beispiele von Sicherungszielen im Rahmen eines Schulprogramms Quelle: VSA

Jahresplan

Integraler Bestandteil des Schulprogramms ist ein Plan für dessen Umsetzung innerhalb der Laufzeit. Die Details dazu werden in Form von Jahresplänen und Plänen für die einzelnen Projekte festgehalten.

Für die Jahresplanung hat sich eine tabellarische Terminübersicht bewährt, wie sie bereits in vielen Schulen zur Anwendung kommt. Darin können neben allen wichtigen Terminen des Schuljahres auch Meilensteine zu den laufenden Projekten sowie damit verbundene Konferenzen und Sitzungen eingetragen werden. Ergänzend zur Terminübersicht braucht es für die Jahresplanung auch Arbeitsaufträge an die einzelnen Teams, die an den Projekten arbeiten. Sie dokumentieren, wer mit wem, bis wann und mit welchen Ressourcen welche Ziele erreichen soll. 

Projektplan

Da grössere Entwicklungsvorhaben nicht innerhalb eines Schuljahres umsetzbar sind, werden diese im Rahmen von Projekten vorangetrieben, die über mehrere Jahre laufen können. Für jedes Entwicklungsvorhaben braucht es einen detaillierten Beschrieb in Form von Projektaufträgen und Projektplänen. Diese enthalten:

  • Zusammensetzung der Projektgruppe und Verantwortlichkeiten
  • Ausgangslage/Hintergrund
  • Zielsetzungen
  • Evaluation/Datenerhebung
  • mögliche Stolpersteine/Risiken
  • Zusammenarbeit, Information, Reporting
  • Arbeits- und Ablaufplan
  • notwendige Ressourcen

Wichtig dabei ist, das Vorgehen für die Überprüfung der Zielerreichung einzelner Projekte sowie des gesamten Schulprogramms bereits im Rahmen der Projektplanung zu klären. Das ermöglicht, im Vorfeld Daten zu erheben und diese dann mit denjenigen nach Abschluss des Projektes zu vergleichen. Zudem zwingt die Planung der Datenerhebung die Beteiligten, sich im Vorfeld nochmals kritisch mit den Zielen auseinanderzusetzen und diese wenn nötig anzupassen. 

Nur wenn es gelingt die Ziele der Schule zu den Zielen aller Mitarbeitenden zu machen, werden die Schwerpunkte des Schulprogramms im Schulalltag auch richtig verankert. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Schulprogramms ist es zudem notwendig, eventuell fehlendes Fachwissen zu ergänzen – etwa durch gezielte Weiterbildung einzelner Mitarbeitenden oder durch den Wissenstransfer zwischen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Förderung der Zusammenarbeit im Team. Diese entlastet einerseits die Beteiligten und führt andererseits zu gemeinsamen Erfolgserlebnissen.

Für jedes Projekt sollte genau überlegt werden, welches der passende Weg für die Umsetzung ist. Dies gilt insbesondere für den Meinungsbildungsprozess. Bei einzelnen Themen kann es Sinn machen, dass eine kleine Gruppe Vorschläge zuhanden des Kollegiums erarbeitet. Bei anderen Themen wiederum muss die Diskussion direkt im Plenum geführt werden.

Diagramm mit Darstellung der Möglichkeiten, Projekte in unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit umzusetzen.
Beispiele einer Tabelle zur Festlegung von Zusammenarbeitsformen. Die orange markierten Felder zeigen besonders geeignete Formen für die jeweilige Aufgabenstellung. Quelle: VSA

Interne Evaluation

Zur Arbeit mit dem Schulprogramm gehört auch die Überprüfung der zu Beginn festgelegten Ziele. Diese erfolgt in Form einer internen Evaluation. Dazu gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Zum einen eine Fokusevaluation zu einzelnen Zielen, zum anderen eine breit angelegte Standortbestimmung.

Die Fokusevaluation eignet sich gut zur Überprüfung der Resultate einzelner Projekte. Ihr Vorteil ist der vergleichsweise geringe Aufwand für alle Beteiligten – oft genügen gezielte Beobachtungen, mündliche Befragungen oder Bewertungskonferenzen zur Ermittlung der Resultate.

Bei der Standortbestimmung erhebt die Schule am Ende der Laufzeit des Schulprogramms, wo sie als Ganzes steht. Dazu muss zuerst ein Selbstbild der Schule erstellt werden. Die Selbsteinschätzung (Ist-Zustand) der Schulkonferenz kann mit den Hinweisen aus dem jeweils aktuellen Bericht der Fachstelle für Schulbeurteilung angereichert werden, wenn deren Evaluation zeitlich nahe liegt.
Das Selbstbild vergleicht die Schulkonferenz dann mit dem Idealbild (Soll-Zustand), das die einzelnen Mitglieder von ihrer Schule haben. Die Qualitätsansprüche des Handbuchs für Schulqualität helfen beim Formulieren des Idealbilds der Schule. Solche Standortbestimmungen mit vielen Beteiligten bringen wichtige Erkenntnisse für die Auswahl und das Entwickeln der Ziele für das nächste Schulprogramm. 

Selber evaluieren oder evaluieren lassen?

Grundsätzlich können Schulen eine Standortbestimmung oder eine Fokusevaluation selber durchführen. Die Erfahrung zeigt aber, dass solche internen Evaluationen nicht immer die gewünschten Resultate liefern. Dies hängt in vielen Fällen mit einer nicht sorgfältig geplanten und durchgeführten Prozessgestaltung zusammen. Deshalb braucht es eine gute Planung der einzelnen Prozessschritte. Dabei hilft die untenstehende Anleitung. Eine zweite Möglichkeit ist der Beizug externer Fachpersonen für die interne Evaluation. Diese planen dann in Absprache mit der Schule die einzelnen Prozessschritte und begleiten die Standortbestimmung oder die Fokusevaluation.

Instrumente für die Evaluation

Für die interne Evaluation stehen verschiedene erprobte Instrumente zur Verfügung. Beispielsweise eine SWOT-Analyse, ein Stimmungsbarometer oder eine Kraftfeldanalyse. Das Methodenrepertoire (siehe unten) zeigt die verschiedenen Möglichkeiten und ihre Anwendung. 

Elektronische Hilfsmittel

Für die interne Evaluation des Schulprogramms können auch elektronische Fragebogen verwendet werden. Verschiedene Unternehmen bieten solche speziell auf Schulen zugeschnittenen Instrumente an. Sie lassen sich grob in drei Gruppen aufteilen:

  • Instrumente, bei denen die Fragen selber formuliert werden können
  • Instrumente mit vorgefertigten Fragen, die zum Teil Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Schulen bieten und bestenfalls validierte Fragen enthalten
  • Mischformen der beiden Instrumente, die eine Kombination eigener und vorgefertigter Fragen ermöglichen

Bei der Evaluation des passenden Instruments können folgende Hinweise helfen: 

  • Die Entwicklung eines eigenen Fragebogens ist aufwändig und anspruchsvoll. Zudem kann es trotz präzis gestellter Fragen vorkommen, dass man nicht genau das misst, was man zu messen glaubt.
  • Die bei mehreren Anbietern erhältlichen vorgefertigten Fragebogen enthalten erprobte und auf das Schulumfeld zugeschnittene Fragen. Dafür liefern sie nur bedingt Antworten auf spezifische Themen der jeweiligen Schule.

Auch wenn die elektronischen Fragebogen auf den ersten Blick eine einfache Möglichkeit bieten, die Resultate des Schulprogramms zu evaluieren, sollten auch andere, weniger aufwändige Methoden geprüft werden. Dazu zählt beispielsweise die systematische Beobachtung. Zu beachten ist auch, dass der wiederholte Einsatz von Fragebogen – egal ob auf Papier oder in elektronischer Form – alle Beteiligten bald einmal ermüdet. 

Rechenschaftsbericht

Der Rechenschaftsbericht bildet den Abschluss der Standortbestimmung. Er wird entweder von der Schulleitung verfasst, oder von Personen, die von der Schulkonferenz ausgewählt wurden. Der Bericht enthält alle Ergebnisse der Überprüfung. Er zeigt auf, was die Schule in der zurückliegenden Schulprogrammperiode geleistet hat und welche Schlüsse sie aus den Ergebnissen zieht. Zusätzlich bildet er eine wichtige Ausgangslage für die Zielerklärung von Schule und Schulpflege für das nächste Schulprogramm. Die Schulpflege prüft den Bericht und gibt der Schule Rückmeldung. 

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Volksschulamt – Abteilung Schulführung

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 22 74

Sekretariat

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