Projektierung Innovations­park

Die Luftaufnahme zeigt den Flugplatz Dübendorf und schraffiert die für den Innovationspark geplante Zone.

Der geplante Innovationspark will Forschungsprojekte von zukunftsweisenden Unternehmen mit denjenigen der Zürcher Hochschulen zusammenführen.

Inhaltsverzeichnis

Projektbeschrieb

Der Innovationspark Zürich möchte die Wissenschaft mit der Wirtschaft verbinden. Etablierte Unternehmen bringen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit denjenigen der ETH Zürich, der Universität Zürich und den Fachhochschulen zusammen. Dabei ist auch die Vernetzung mit überregionalen Initiativen, wie den Standorten des nationalen Innovationsparks, sowie Technoparks vorgesehen.

Zweck

Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen soll es ermöglichen, erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen schneller am Markt zu lancieren. Alle Unternehmensgrössen, von Start-ups über KMU's bis zu grossen Unternehmen sollen auf dem Areal Platz finden, vielfältige Formen der Zusammenarbeit sind möglich.

Der Kanton Zürich hat am 28. März 2014 der Volkswirtschafts­direktoren­konferenz (VDK) das Dossier zum verlangten Kriterienkatalog eingereicht. Darin sind die Eckpfeiler eines Innovationsparks Zürich zusammengefasst.

Standort

Das Flugplatzareal in Dübendorf ist von seiner Lage, seiner Erreichbarkeit und seiner Einbettung in die Zürcher Wirtrschaftsregion der ideale Ort für einen Innovationspark.

Auf dem Flugplatz Dübendorf sind auf dem westlichen Teil 70 Hektaren für den Innovationspark reserviert. Für eine erste Etappe von 38 Hektaren liegen Planungsgrundlagen vor. Bereits bestehen ein Pavillon und eine 600 m2 grosse Drohnenflughalle sowie Bodenflächen für Mobilitätstests.

Ausrichtung

Das Bild zeigt einen Phasen Doppler Anemometer. Einen neuen Laser im Abgaslabor.
Das Bild zeigt einen Phasen Doppler Anemometer – einen neuen Laser im Abgaslabor. Messungen von Alexander Spiteri. Quelle: EMPA

Themenschwerpunkte

Die Themengrundlage bilden die fachlichen Forschungsschwerpunkte der ETH Zürich, der Universität Zürich und der Fachhochschulen sowie die Branchencluster der Standortförderung des Amts für Wirtschaft und Arbeit.

Das Forschungsspektrum ist breit gefächert. Es beinhaltet Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften (z. B. Life Sciences), Informations- und Kommunikationswissenschaften, Finanzwissenschaften, aber auch Geistes- und Sozialwissenschaften u.a.m.

Im Kanton Zürich werden wichtige Branchengruppen zu sogenannten Clustern zusammengefasst, mit dem Ziel ansässige Unternehmen zu stärken und deren Innovation zu steigern sowie die Neuansiedlung von Unternehmen aus diesen Branchen voranzutreiben.  

Kompetenzschwerpunkte

An welchen Themen dereinst im Innovationspark Zürich gearbeitet wird, werden zuletzt die Nutzer entscheiden. Aufgrund der Forschungsschwerpunkte und der Branchencluster ergeben sich heute bereits folgende mögliche Themenfelder:

  • Life Science & Lebensqualität
  • Engineering & Umwelt
  • Digitale Technologien & Kommunikation
  • Querschnittsdisziplinen aus dem Umfeld der Hochschulen  

Zielsetzung

Der Innovationspark soll sich in die Region integrieren und vorhandene Infrastrukturen, Wohn- und Lebensräume mitnutzen. Andererseits sollen die urbanen Struktuen des Parks auch der Bevölkerung offen stehen, so dass Dübendorf und der Innovationspark natürlich zusammenwachsen können. Duch die räumliche Nähe von Wohn-und Arbeitsort wird die Trennung von Arbeit und Freizeit aufgehoben.  

Der Park soll eine flexible Infrastruktur sowie urbane Bereiche und Begegnungszonen bieten. Die verschiedenen Akteure bauen ihre Räumlichkeiten selbst, unterstützt von der professionellen Infrastuktur. Definierte Kriterien zur Ansiedlung garantieren die Qualität des Innovationsparks.

Raumplanung

Mit dem Ziel, gültiges Planungsrecht für einen Hubstandort des Innovationsparks rechtzeitig nachweisen zu können, hat die Baudirektion des Kantons Zürich einen dreistufigen, aufeinander aufbauenden Planungsprozess eingeleitet.  

In einem ersten Schritt wurden mit einem Eintrag im kantonalen Richtplan die behördenverbindlichen Grundlagen geschaffen.

Als zweiter Planungsschritt wurde eine städtebauliche Studie über das Teilgebiet des Flugplatzareals erarbeitet und im Sommer 2014 abgeschlossen.

Für das Gelände der ersten Etappe des Innovationsparks wurde ein kantonaler Gestaltungsplan ausgearbeitet.   

Rolle des Kantons  

Der Kanton Zürich ist Initiant und Träger der Idee eines Innovationsparks. In der Planungsphase begleitet er das Thema über die Definition der Inhalte bis hin zu Fragen der Finanzierung und der Trägerschaft.

In der Aufbauphase tritt das Engagement von Wirtschaft und Wissenschaft vermehrt in den Vordergrund. Dazu wurde die «Stiftung Innovationspark» Zürich gegründet.

In der Betriebsphase wird sich der Kanton auf die Einflussnahme bei der strategischen Führung beschränken und sich in der Trägerschaft engagieren. Langfristig soll der Betrieb des Innovationsparks kostendeckend, beziehungsweise gewinnorientiert betrieben werden können.

Trägerschaft

Eine regionale Trägerschaft stellt den Aufbau und Betrieb sicher. «Die Stiftung Innovationspark Zürich» wurde im September 2015 gegründet und ist seit dem 1. Januar 2016 operativ tätig. Die Trägerschaft setzt sich aus Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Hand zusammen.  

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

Volkswirtschaftsdirektion – Generalsekretariat

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Adresse

Neumühlequai 10
8090 Zürich
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