Die Gleichstellungsstrategie gibt der Gleichstellungsarbeit des Kantons Zürich einen gemeinsamen Rahmen. Sie legt fünf Themenfelder fest und zeigt, welche Ziele der Kanton bis 2036 verfolgt. Im Aktionsplan wird die Strategie für die Jahre 2026–2030 konkretisiert. Der Aktionsplan bündelt bestehende und geplante Massnahmen.
Gleichstellungsstrategie auf einen Blick
Die Gleichstellungsstrategie macht das bestehende Engagement des Kantons erstmals in seiner Gesamtheit sichtbar. Sie schafft einen gemeinsamen Orientierungsrahmen und unterstützt die zuständigen Stellen dabei, bewährte Arbeiten weiterzuführen und gezielt weiterzuentwickeln.
Die Gleichstellungsstrategie entstand auf einer breiten Daten- und Beteiligungsgrundlage. In die Erarbeitung flossen Gespräche mit über 190 Schlüsselpersonen aus allen Direktionen und der Staatskanzlei, ein direktionsübergreifender Workshop, sechs Fokusgruppen sowie eine Befragung von 142 Gemeinden und Organisationen ein. Die Berner Fachhochschule begleitete den Prozess wissenschaftlich.
Gleichstellungsstrategie und Aktionsplan
Strategie und Aktionsplan bauen auf langjährigem Engagement und laufenden Arbeiten auf. Sie machen bestehende Aktivitäten sichtbar, stimmen sie aufeinander ab und entwickeln sie gezielt weiter. Die zuständigen Stellen setzen die Massnahmen innerhalb ihrer jeweiligen Aufgaben um. Die Fachstelle Gleichstellung setzt eigene Projekte und Massnahmen um, koordiniert die Arbeiten fachlich, unterstützt die beteiligten Stellen und setzt eigene Massnahmen in den jeweiligen Themenfeldern um.
Vom Regierungsrat festgesetzt am 8. Juli 2026 | RRB Nr. 789/2026
Wie die Strategie erarbeitet wurde
Die Strategie und der Aktionsplan wurden gemeinsam mit den Direktionen und der Staatskanzlei erarbeitet. In den Prozess einbezogen waren auch Gemeinden, kantonsnahe Institutionen sowie Organisationen und Fachpersonen aus Gesellschaft, Bildung, Gesundheit und Wirtschaft.
Grundlage bildeten Gespräche mit mehr als 190 Schlüsselpersonen, sechs thematische Fokusgruppen, eine Online-Befragung von 142 Gemeinden und Organisationen sowie ein direktionsübergreifender Workshop. Ergänzend flossen statistische Analysen und wissenschaftliche Grundlagen ein. Die Berner Fachhochschule begleitete den Prozess wissenschaftlich.
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