Kompetenzbooster Agri-Photovoltaik
Agri-Photovoltaik ermöglicht Nahrungsmittel- und Stromproduktion auf derselben Fläche, doch Unsicherheiten bremsen Investitionen. Dieses Projekt liefert 10 Landwirten massgeschneiderte Entscheidungsgrundlagen zur Förderung der Energiewende im Kanton Zürich.
Auf dieser Seite
- Agri-Photovoltaik (PV) nutzt landwirtschaftliche Flächen doppelt, ohne die Produktion von Nahrungsmitteln zu verdrängen.
- Das theoretische Potenzial von Agri‑PV in der Schweiz wird auf über 300 TWh jährlich geschätzt, wobei Ackerflächen den grössten Anteil ausmachen.
- Unsicherheiten bei Investitionskosten und der Stromvermarktung hemmen derzeit die Umsetzung konkreter Projekte.
Projektbeschrieb
In einer spezifischen Machbarkeitsabklärung erarbeitet die ZHAW für 10 Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Zürich individuelle Entscheidungsgrundlagen für Agri-PV-Anlagen. Dabei werden passende Anlagentypen, der Einfluss auf die Produktion sowie die Wirtschaftlichkeit verschiedener Vermarktungsmodelle wie Eigenverbrauch oder lokale Elektrizitätsgemeinschaften analysiert. Das Projekt prüft zudem technische und rechtliche Rahmenbedingungen wie die Netzanschlusskapazität und die Bewilligungsfähigkeit. Aus den gewonnenen Daten werden Faktenblätter und praxisnahe Planungshilfen für die breite Anwendung erstellt. Beteiligt sind die ZHAW-Forschungsgruppen für Erneuerbare Energien und Regenerative Landwirtschaftssysteme.
Projektziele
- Bereitstellung einfach verständlicher Entscheidungsgrundlagen
- Analyse der Auswirkungen verschiedener PV-Anlagentypen auf landwirtschaftliche Kulturen
- Entwicklung von Planungshilfen, Leitfäden und Software-Tools für die landwirtschaftliche Praxis
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