Informatik

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die Grundversorgung der Verwaltung mit IKT und die finanziellen Entwicklungen im Informatikbereich.

Hauptereignisse

Grundversorgung

Mit RRB Nr. 1294/2025 wurde das Programm zur Umsetzung der kantonalen IKT-Strategie erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen sieben Jahren wurde die Informatik (IKT) der kantonalen Verwaltung neu organisiert. Mit der Definition von neuen IKT-Rollen und -Prozessen wurde auch die Basis für die jetzige Zusammenarbeit innerhalb des Kantons geschaffen. Zudem wurde eine einheitliche, zukunftsfähige und effizient zu verwaltende IKT-Grundversorgung bereitgestellt. Damit ist nun eine wesentliche Grundlage für die digitale Transformation der kantonalen Verwaltung geschaffen.

Im Rahmen der kantonalen IKT-Strategie wurde auch der Digitale Arbeitsplatz (DAP) erfolgreich flächendeckend eingeführt. Mit der Implementierung in der Bildungsdirektion und im Strassenverkehrsamt der Sicherheitsdirektion konnte der Rollout des DAP im Berichtsjahr abgeschlossen werden. Insgesamt wurden über 12'000 Arbeitsplätze in der gesamten kantonalen Verwaltung auf die aktuellen Standards umgestellt.

Im Projekt MBA Sek II wurden mit der Berufsmaturitätsschule, der Berufsschule Mode und Gestaltung, der Baugewerblichen Berufsschule Zürich und der Berufsschule für Detailhandel und Pharmazie nun insgesamt sieben Schulen auf die neue IKT-Grundversorgung migriert.

Im Zuge des Projekts Plattformen und Rechenzentren (PRZ) konnte im Berichtsjahr über ein Drittel der Fachapplikationen aus der Baudirektion, der Sicherheitsdirektion, der Volkswirtschaftsdirektion, der Gesundheitsdirektion, der Bildungsdirektion und der Staatskanzlei erfolgreich in die Rechenzentren des AFI überführt werden. Gleichzeitig wurde die Dateiablage von 23 Ämtern und Behörden in die neue zentralisierte Dateiablage migriert. Die für einen sicheren Betrieb der Fachapplikationen notwendigen Service- und Supportprozesse wurden analysiert und optimiert.

Das Projekt zur Einführung von Microsoft Teams, als zentraler Bestandteil zur Kommunikation und Kollaboration auf dem DAP konnte per Ende des Berichtsjahres abgeschlossen werden. Umfangreiche Schulungen, Webinare und eine Superuser-Community im neuen Mitarbeitendenportal ZHub begleiteten die Einführung und steigerten die Akzeptanz der Tools.

Des Weiteren erarbeitete der Digital Innovation Hub einen für den Kanton Zürich zugeschnittenen Trendradar als Orientierungshilfe für die zukünftigen Entwicklungen der kantonalen Verwaltung.

Zudem wurden im Berichtsjahr sämtliche vom AFI betreuten SAP-Systeme der kantonalen Verwaltung in die SAP-Private-Cloud überführt.

Im übergeordneten kantonalen Projektmanagement wurde der systematische Ausbau der Datengrundlagen weiter vorangetrieben, um Synergien und die Steuerbarkeit der kantonsweiten Vorhaben weiter zu stärken.

Überdies wurden die laufenden Vorhaben im Bereich der Digitalisierung und der digitalen Transformation weiterverfolgt.

Finanzielle Entwicklung

Indikatoren

 
R24
B25 Plus
R25
∆ abs.
∆ %
Allgemeine Indikatoren          
B1 IKT-Aufwand pro Verwaltungsmitarbeitende (in Tausend Franken) -25.6 -27.7 -25.4 2.3 8.3
IKT-Programm          
W1 Zentralisierungsgrad der IKT-Grundversorgung (in %) 94 100 100 0.0  
W2 Standardisierungsgrad der IKT-Grundversorgung (in %) 77 92 82 -10.0  
W3 Ausbreitungsgrad der verwaltungsweiten IKT-Prozesse (in %) 98 100 99 -1.0  

Bemerkungen

Zu B1: Die Inanspruchnahme des budgetierten Aufwands fiel geringer aus.

Zu W1: Der Indikator spiegelt die Übertragung der IKT-Grundversorgung der Direktionen in das Amt für Informatik wider. Weitere Integrationen der IKT-Grundversorgung der Direktionen in das Amt für Informatik werden im Rahmen des DAP-Rollout-Plans vollzogen. 

Zu W2: Der Indikator gibt den Grad der Standardisierung der IKT-Grundversorgung wieder. Aufgrund von Verzögerungen im Projekt PRZ liegt der Indikator unterhalb des geplanten Werts.

Zu W3: Die IKT-Prozesse sind verwaltungsweit weitestgehend eingeführt worden. Weitere Prozesse folgten mit dem DAP-Rollout.

Finanzielle Entwicklung 2025 (in Mio. Franken)

 
R24
B25 Plus
R25
∆ abs.
∆ %
Aufwand Erfolgsrechnung (ohne Verrechnungen) -332.8 -368.4 -341.1 27.3 7.4
Investitionsausgaben -40.1 -113.5 -47.8 65.7 57.9

Bemerkungen zum Aufwand Erfolgsrechnung

Die Rechnung 2025 bewegt sich im Rahmen der Vorjahre.

Bemerkungen zur Investitionsrechnung

Die budgetierten Investitionsmittel konnten in einzelnen Projekten nicht eingesetzt werden und führten zu Kreditübertragungen. Die im Berichtsjahr eingesetzten Mittel bewegen sich im durchschnittlichen Trend der letzten Jahre.

Kontakt

Staatskanzlei – Regierungscontrolling

Adresse

Neumühlequai 10
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