Projekte der digitalen Transformation

Mittels zentral koordinierter Projekte treibt der Kanton die Digitalisierung der Verwaltung voran. Einige davon sind Teil eines eigens dazu festgelegten Impulsprogramms, andere entstehen aus der Zusammenarbeit von Gemeinden und Kanton.

Inhaltsverzeichnis

Projekte Impulsprogramm und Zusammenarbeit egovpartner

Die Digitalisierung betrifft alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche und hat sich in den letzten Jahren immer mehr beschleunigt. Sie betrifft auch die Arbeit bei der Verwaltung des Kantons Zürich. Verschiedenste Projekte, die stark nachgefragte digitale Leistungen bereitstellen, wurden bereits oder werden noch gestartet. Es sind einerseits direktionsübergreifende Projekte aus dem Impulsprogramm Digitale Verwaltung und andererseits Projekte, die im Projektportfolio der Zusammenarbeit egovpartner sind.

Hinweis: Projekte zur Weiterentwicklung der Informatik (IKT-Projekte) finden Sie hier:

Aktive Projekte

Im Kanton Zürich arbeiten wir nach der Projektmethodik HERMES. Als aktiv gelten alle Projekte, die mit einem Projektinititalisierungsantrag gestartet sind und in einer der HERMES-Phasen sind.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Ausgangslage

Das Projekt «Arbeiten in der digitalen Verwaltung» hat im Rahmen der Initialisierungsphase die in der Verwaltung verbreitete Arbeitsweise analysiert und neue Arbeitsformen in einer zunehmend digitalisierten Verwaltung geprüft.  

Die Arbeitsumgebung in technologischer, räumlicher und organisatorischer Hinsicht soll auf die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung ausgerichtet werden. Dies umfasst beispielsweise die Bereitstellung von geeigneten Arbeitsgeräten und Kollaborationstools, Möbeln und Büros, sowie Einführung oder Weiterentwicklung von entsprechenden Führungs- und Organisationsprinzipien.  «Arbeiten in der digitalen Verwaltung» ist ein themen- und amtsübergreifendes Projekt und berücksichtigt die Ergebnisse anderer Vorhaben, die den digitalen Arbeitsplatz betreffen oder ermöglichen. Dies sind unter  anderen die IKT-Projekte «Unified Communications & Collaboration», das Projekt «Digitaler Arbeitsplatz» und  das Projekt «Kulturwandel» aus dem Impulsprogramm. 

Ziele

  • Eine zeitgemässe Arbeitsform, welche die Mitarbeitenden bei der effizienten Erledigung ihrer Arbeit unterstützt und die Attraktivität ihres Arbeitsplatzes erhöht.
  • Eine unterstützende Arbeitsform, welche den Wissens- und Informationsaustauch und die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden fördert und vereinfacht.
  • Eine flexible Arbeitsform, welche auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden  eingeht (z.B. die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf), diese unterstützt und erleichtert. 

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 6.5).

Status 

Die Initialisierungsphase wurde abgeschlossen.

Projektleitung: Carmen Koch

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

carmen.koch@sk.zh.ch

Ausgangslage

Die Webapplikation eBaugesucheZH ist seit Anfang Februar 2020 in Betrieb. Um einen durchgängig elektronischen Baubewilligungsprozess zu ermöglichen, der keine Papierdokumente erfordert, fehlt zurzeit noch die entsprechende Rechtsgrundlage. Die Baudirektion hat hierfür das Projekt «eBaugesucheZH – volldigital» gestartet. Unter Einbezug aller relevanten Nutzergruppen wird ein Fachkonzept für eine volldigitale Lösung erarbeitet. Ziel ist, dem Regierungsrat bis Mitte 2021 einen Vorschlag für die notwendigen gesetzlichen Bestimmungen zur Abnahme vorzulegen und auf dieser Basis bis Ende 2023 einen volldigitalen Baubewilligungsprozess zu realisieren.

Ziele

  • Die elektronischen Unterlagen bilden das rechtlich führende Dossier.
  • Das Baubewilligungsverfahren wird verwaltungsintern (Gemeinden und Kanton) vollständig elektronisch abgewickelt (digital only).
  • Alle Gesuche werden online eingereicht. Für Bauherrschaften, die dazu nicht in der Lage sind, werden unterstützende Lösungen etabliert.
  • Der Datenaustausch erfolgt zwischen allen Beteiligten elektronisch und medienbruchfrei.
  • Für die Plattform eBaugesucheZH wird ein digitaler Authentifizierungsprozess erarbeitet.
  • Von der Verwaltung bereits geführte Daten müssen von der Bauherrschaft nicht neu eingereicht werden.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Projektportfolios egovpartner.

Status

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase. 

Projektleitung: Samuel Zuber

Baudirektion, Amt für Raumentwicklung, Abteilung Geoinformation, Fachstelle Datenlogistik

samuel.zuber@bd.zh.ch

Ausgangslage

Der Kanton bietet eine Vielzahl von Leistungen an. Die Kunden bezahlen die Leistungen direkt an den jeweiligen Schalter- und Verkaufsstellen, über einen Webshop oder sie erhalten eine Rechnung. Im Rahmen des Projekts Bargeldlose Zahlungsabwicklung werden die eingesetzten Zahlungsmittel und -systeme analysiert und Optimierungen in Bezug auf die bargeldlose Zahlungsabwicklung angestrebt. Das Projekt bezieht sich auf alle Zahlungseingänge an allen Schalter- und Verkaufsstellen der Verwaltungseinheiten des Kantons Zürich (inklusive Behörden und Rechtspflege, exklusive selbstständige Anstalten und ZVV (vgl. Kapitel 5.2 HBR), unabhängig vom Verkaufskanal (d.h. auch Online-Zahlungen). Die Rechnungstellung ist vom Projekt ausgeschlossen, weil diese durch das Projekt elektronischer Rechnungsaustausch (IP 2.4) abgedeckt wird.

Ziele

Sämtliche Leistungen des Kantons können bargeldlos bezahlt werden.
Alle Schalter und Verkaufsstellen der Verwaltung akzeptieren die gleichen Zahlungsmittel.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 2.5).

Status

Die Studie ist in Erarbeitung.

Projektleitung: Bettina Simioni

Finanzdirektion, Finanzverwaltung

bettina.simioni@fdfv.zh.ch

Ausgangslage

Die Digitalisierung und die damit einhergehende digitale Transformation erfordern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kantonalen Verwaltung ein Umdenken: Die Einwohnerinnen und Einwohner stehen im Zentrum und möchten unabhängig von organisatorischen  Voraussetzungen einfache und durchgängige Dienstleistungen beziehen. Dies verlangt auf Seiten der  kantonalen Verwaltung nach einem übergreifenden Denken, das die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner sowie ansässigen Unternehmen und somit die Nutzendenperspektive ins Zentrum rückt. Damit geht auch einher, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Chancen und Gefahren der Digitalisierung kennen und einen angemessenen Umgang damit entwickeln.

Ziele

Ziel ist es, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonalen  Verwaltung ein Set an notwendigen Kompetenzen zur Digitalen Transformation zu definieren, um darauf basierend Massnahmen zu erarbeiten, die für die Kompetenzentwicklung unterstützend sind.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 5.4).

Status

Nach Abschluss der Vorstudie wird das Projekt mit dem Vorhaben von IP5.2 «Schaffung der Grundlagen für den  Kulturwandel» zusammengeführt. 

Kontakt: Carmen Koch

Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

carmen.koch@sk.zh.ch

Ausgangslage

Das Gemeindeamt des Kantons Zürichs (GAZ) und weitere Stellen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene beurteilen jährlich rund 7200 Gesuche um eine ordentliche Einbürgerung von Bewerberinnen und Bewerbern. Das Staatssekretariat für Migration des Bundes leitete dem Kanton Zürich in den letzten Jahren jährlich 2700 bis 3300 Gesuche um eine erleichterte Einbürgerung weiter.

Die Bewerberin oder der Bewerber um eine ordentliche Einbürgerung reicht die Akten dem GAZ in Papierform ein. Die beiden Verfahren laufen heute zwischen den involvierten Parteien überwiegend auf dem Postweg und nicht digital ab. Diese Medienbrüche verursachen einen zusätzlichen Bearbeitungsaufwand und bergen das Risiko, dass bei der Übergabe und Erfassung von Geschäftsdaten Informationen verloren gehen. Weiter kann die Bewerberin oder der Bewerber den aktuellen Stand des Gesuchs nicht einsehen, sondern muss die jeweils zuständige Stelle (falls bekannt) anfragen. Auch die öffentlichen Organe können den aktuellen Stand der Geschäftsfälle nicht einsehen.

Ziele

  • Bereitstellen einer digitalen Plattform zur Erfassung und Abwicklung von Einbürgerungsgesuchen für Bewerberinnen und Bewerber sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl beim Kanton Zürich als auch bei Zürcher Gemeinden
  • Ermöglichen der elektronischen Einreichung des Gesuchs für Bewerberinnen und Bewerber       
  • «digital only»-Verarbeitung des Gesuchs innerhalb der Verwaltung
  • Aufhebung von physischen Dossiers und konsequente Reduktion von elektronischen Dokumenten

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.2) und des Projektportfolios egovpartner.

Status

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase. Derzeit geht es darum, die verschiedenen Software-Bausteine zu beschaffen, welche für die Umsetzung der Lösung eEinbürgerungZH notwendig sind. Gemeinsam mit dem Umsetzungspartner konzipiert das Gemeindeamt des Kantons Zürich parallel dazu die Lösung und spezifiziert die Details des künftigen Services.

Projektleitung: Eveline Scala

Direktion der Justiz und des Innern, Gemeindeamt, Abteilung Einbürgerungen

eveline.scala@ji.zh.ch

Beschreibung

Die Staatskanzlei prüft den Einsatz der KI-Technologie in Zusammenarbeit mit internen und externen Anspruchsgruppen (z.B. Entscheidungsunterstützung, Bots). Zu beachten sind insbesondere auch Fragen der digitalen Ethik.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 6.4).

Status

Das Projekt wurde im Juli 2020 gestartet, derzeit wird eine Vorstudie erstellt.

Projektleitung: Lukas Weibel

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Ausgangslage

Im Zug der Digitalisierung stellen immer mehr öffentliche Organe auf elektronische Informationsverwaltung um. Damit stellt sich auch die Frage der Archivierung. Die Zürcher Gemeinden und der Kanton sind dringend auf Plattformen angewiesen, auf denen sie ihre Daten gemäss nationalen und internationalen Standards archivieren können.

Da Städte und Gemeinden gemäss § 6 des Archivgesetzes ihre eigenen Archive führen müssen, kann und will der Kanton ihnen diese Aufgabe nicht abnehmen. Es ist jedoch wünschbar, dass der Kanton den Städten und Gemeinden eine mandantenfähige Lösung zur eigenverantwortlichen Archivierung ihrer archivwürdigen Daten zur Verfügung stellt. Dies vor dem Hintergrund, dass auch der Kanton für die elektronische Archivierung seiner eigenen Daten sorgen muss.

Ziele

Das Gemeinschaftsprojekt DigDataZH von Kanton und Gemeinden hat zum Ziel, bis 2021 eine mandantenfähige Infrastruktur für die elektronische Archivierung aufzubauen, die vom Kanton und interessierten Gemeinden genutzt werden kann. Die Nutzung des Angebots ist für die Gemeinden keine Pflicht. Sie können eigene Lösungen umsetzen oder bestehende Lösungen von privaten oder anderen öffentlichen Anbietern beziehen.

Auftraggeberschaft

Das Projekt wurde gemeinsam von der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich sowie vom Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich (GPV) und dem Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) in Auftrag gegeben.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Projektportfolios egovpartner.

Status

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase. Auf Anfang 2021 wird der Kanton Zürich dem Archivverbund DIMAG Schweiz beitreten. Dies erlaubt ihm und den Zürcher Gemeinden die Nutzung der Systemlösung DIMAG (Digitales Magazin), die in Deutschland seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird.

Projektleitung: Thomas Neukom

thomas.neukom@ji.zh.ch

Direktion der Justiz und des Innern, Staatsarchiv

Erklärvideo DigDataZH

Erklärvideo zum Projekt DigDataZH

Künftige Dienstleistungsangebote für Gemeinden

Basis-Angebot

  • Notwendigste Supportdienstleistungen sowie Datenpflege (langfristige Lesbarkeit der elektronischen Daten)
  • Einzelne archivische Arbeiten müssen von der Gemeinde selbst oder von einem externen Dienstleister erbracht werden

Beispiel: Gemeinde X verfügt intern über qualifiziertes Personal, um die Arbeiten im Bereich der elektronischen Informationsverwaltung und Archivierung selbstständig zu erbringen, oder die Gemeinde bezieht die Dienstleistungen von einem privaten, qualifizierten Anbieter.

Angebot Plus

  • Zusätzlich grundlegendste archivische Arbeiten (Unterstützung bei der Auswahl von archivwürdigen Unterlagen im Geschäftsverwaltungssystem, Bilden und Einspeisen von Ablieferungspaketen) durch eine vom Kanton angeleitete Fachperson

Beispiel: Gemeinde Y verfügt im Bereich der elektronischen Informationsverwaltung über eigenes Personal und arbeitet schon seit mehreren Jahren mit einem Geschäftsverwaltungssystem. Die Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Gemeindeverwaltung und elektronischem Archiv möchte sie jedoch an eine vom Kanton angeleitete Fachperson delegieren. Weiterführende archivische Arbeiten lässt sie durch einen privaten Dienstleister erbringen.

Full-Service-Angebot

  • Betreuung des gesamten Lebenszyklus von Verwaltungsunterlagen aus einer Hand durch eine vom Kanton angeleitete Fachperson (d. h. zusätzlich Unterstützung bei der Einführung eines Geschäftsverwaltungssystems, archivische Verzeichnung, Betreuung von Archivnutzerinnen und -nutzern, Bewirtschaftung des analogen Archivs)

Beispiel: Gemeinde Z überlegt sich die Umstellung auf elektronische Informationsverwaltung und möchte den ganzen Lebenszyklus von Verwaltungsunterlagen aus einer Hand durch eine vom Kanton angeleitete Fachperson betreuen lassen.

Ausgangslage

Das Projekt eJustizakte wird als sogenannte Sandbox «eStrafakte.ZH» im Kontext des nationalen Vorhabens Justitia 4.0 bearbeitet. Das Projekt Justitia 4.0 wurde gestartet, um die elektronische Kommunikation zu vereinfachen und die elektronische Akte bei den Strafverfolgungsbehörden und bei Gerichten flächendeckend zu verankern. 

Die Schweiz besitzt die gesetzlichen Grundlagen und die notwendige IT-Infrastruktur. Dennoch bekommen die Justizbehörden nur selten elektronische Eingaben. Die Gründe dafür sind die meist papierbasierte Bearbeitung in den Behörden, die Unterschriftserfordernisse und das Vertrauen in die elektronischen Kommunikationskanäle resp. deren Stabilität. 

Ziele

Im Rahmen des Projekts «eStrafakte.ZH» sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Ein erster Schritt zur durchgängigen medienbruchfreien Bearbeitung der Strafakte im Kanton Zürich ist initialisiert und als gemeinsames Ziel anerkannt.
  • Das Verständnis für ein gemeinsames elektronisches Zusammenarbeiten zwischen den Kantonalen Staatsanwaltschaften und den Bezirksgerichten anhand einer Pilotanwendung zwischen einer Regionalen Staatsanwaltschaft und einem Bezirksgericht für ausgewählte Prozesse ist geschärft.
  • Die Anforderungen an eine eStrafakte.ZH und an die Schnittstellen der Fachapplikationen der Staatsanwaltschaft und der Gerichte liegen vor.
  • Die für den Betrieb der eStrafakte.ZH erforderlichen Administrations-, Berechtigungs- und Notifikations-Prozesse sind bekannt.
  • Strukturelle, prozessuale und rechtliche Aspekte der Zusammenarbeit sind untersucht und der Handlungsbedarf ist identifiziert.
  • Die Arbeiten und der Austausch der Ergebnisse sind mit den Fachgruppen von Justitia 4.0 koordiniert.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 6.1).

Status

Das Projekt ist in der Umsetzungsphase. Der Pilot wird per Januar 2021 abgeschlossen und die Ergebnisse werden in das Projekt Justitia 4.0 einfliessen.  

Projektauftraggeber: Hans-Ruedi Troxler

Direktion der Justiz und des Innern, Staatsanwaltschaft Kanton Zürich, Oberstaatsanwaltschaft

hans-ruedi.troxler@ji.zh.ch

Ausgangslage

Als moderne Dienstleisterinnen sollten Gemeinden und die kantonale Verwaltung ihre amtlichen Mitteilungen der Bevölkerung sowie den Unternehmungen auf elektronischer Basis zugänglich machen können. Dazu gehören alle Verfügungen, Beschlüsse und anderen amtlichen Texte von gesetzgebenden, vollziehenden und richterlichen Behörden, die nicht in der offiziellen Gesetzessammlung erscheinen. 

Am 1. Januar 2018 wurde das Gemeindegesetz und die dazugehörige Verordnung in Kraft gesetzt. Seither können die Gemeinden und öffentlich-rechtliche Institutionen ihre amtlichen Publikationen online veröffentlichen. Bis zum 1. Januar 2022 müssen auch alle systematischen Rechtssammlungen der Gemeinden online und rechtssicher aufbereitet werden.

Prüfen Sie die Rechtssicherheit Ihrer Dokumente in amtlichen Publikationen und systematischen Rechtssammlungen. Dafür steht Ihnen das Tool der Informatiksteuerung des Bundes ISB zur Verfügung.

Ziele

  • Der Aufbau des Digitalen Amtsblattes Schweiz basierend auf der Lösung für amtliche Publikationen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).
  • Durch eine schweizweite Skalierung kann den publizierenden Stellen eine kostengünstige und rechtssichere Online-Publikationsplattform mit tiefen Einstiegshürden (kein Submissionsverfahren notwendig) angeboten werden.
  • Die Benutzer des Digitalen Amtsblattes Schweiz profitieren von vielfältigen Suchfunktionen und einem einfach zusammenstellbaren Abonnement mit Publikationen über alle Staatsebenen (Bund, Kantone, Gemeinden und weitere öffentliche-rechtliche Institutionen wie Zweckverbände).

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Projektportfolios egovpartner.

Status

Die offizielle Projektarbeit auf Ebene Kanton ist abgeschlossen. Gemeinden und öffentlich-rechtliche Körperschaften (z.B. Zweckverbände) können ePublikation jederzeit beanspruchen. Bei Interesse wird eine Einführungsunterstützung angeboten.

Logo zum Projekt ePublikation.ch - Digitales Amtsblatt Schweiz
Logo ePublikation.ch

Ansprechperson: Lukas Steudler

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.steudler@sk.zh.ch

Erklärvideo ePublikation.ch

Erklärvideo zum Projekt ePublikation.ch

Ausgangslage

Die Transaktionsplattform ZHservices ist seit 2009 in Betrieb. Sie ermöglicht Amtsgeschäfte mit der kantonalen Verwaltung über den digitalen Kanal. Benutzt wird ZHservices von Privatpersonen, Unternehmen und speziell Treuhandfirmen. Insgesamt gibt es heute 30 verschiedene Services. Dazu gehören namentlich die Steuererklärung ZHprivateTax, Stipendiengesuche, das Lehrbetriebsportal oder Dienstverschiebungen (Militär und Zivilschutz). Derzeit gibt es über 300'000 aktive Benutzerkonten. Diese haben seit 2009 über 1,5 Mio. Geschäftsfälle abgewickelt.

Ziele

  • einfache Aufnahme weiterer digitaler Angebote in die Transaktionsplattform
  • Verbesserung der Skalierbarkeit
  • möglichst unterbruchfreies Deployment
  • barrierefreie Webanwendungen
  • Unterstützung aktueller und verbreiteter Technologien
  • Entwicklungsaufträge können von verschiedenen Lieferanten wahrgenommen werden.
  • Verbesserung der Integrationsfähigkeit

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 7.4).

Status

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase. Der Regierungsrat hat den Projektauftrag am 11. März 2020 genehmigt. 

Projektleitung: Fabian Hautle

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

fabian.hautle@sk.zh.ch

Beschreibung

Die Geschäftsabwicklung innerhalb und zwischen den Direktionen und Ämtern muss elektronisch erfolgen. Dazu sind gegenwärtig verschiedene Hilfsmittel im Einsatz. Im Rahmen einer Vorstudie soll ein gemeinsames Verständnis zu den Anforderungen und Funktionalitäten einer elektronischen Geschäftsabwicklung erarbeitet werden. Das Verhältnis zwischen Geschäftsverwaltungssoftware und Dokumentenmanagementsystem muss geklärt werden.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 6.6).

Status

Das Projekt wurde im Juli 2020 gestartet und dauert bis Ende März 2021. Es wird eine Vorstudie (Analyse und Handlungsempfehlungen) erstellt. 

Co-Projektleitung: Franziska Moser (Staatskanzlei) und Bernhard Stüssi (Staatsarchiv)

franziska.moser@sk.zh.ch, bernhard.stuessi@ji.zh.ch

Ausgangslage

Im Projekt Online-Bewilligungen sollen Formulare als Erstkontakt mit der Verwaltung vereinheitlicht und vereinfacht werden. Nachdem die Nutzenden ihre Daten über das Formular erfasst haben, folgen heute Prozesse, die sich je nach Geschäftsfall und Organisationseinheit stark von einander unterscheiden und nicht durchgängig digital ablaufen. Mit dem Vorhaben IP 1.4 wird anhand einiger konkreter Geschäftsfälle der im Projekt «Geschäftsarchitektur E-Government IP 7.3» entwickelte Referenzprozess angewendet, geprüft, verifiziert und angepasst. Im Rahmen des Projekts werden Muster-Geschäftsfälle aus der Gesundheitsdirektion, der Sicherheitsdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion umgesetzt. Aus den Ergebnissen und Erkenntnissen werden «Good Practices» für weitere Vorgehen im gesamten Kanton abgeleitet.

Ziele

  • Muster-Umsetzungen von Online-Formularen
  • Abstimmung des Referenzprozesses (IP 7.3) anhand konkreter Geschäftsfälle
  • Musterumsetzungen von Bewilligungsverfahren auf prozessualer und applikatorischer Ebene
  • Werkzeugkasten für weitere Umsetzungsprojekte erstellen und verfügbar machen

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.4).

Status

Das Projekt befindet sich in der Realisierungsphase. Die einzelnen Geschäftsfälle werden realisiert und getestet.

Projektleitung: Franziska Moser

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

franziska.moser@sk.zh.ch

Beschreibung

Die Staatskanzlei prüft, wie Anforderungen und Ideen interessierter Einwohnerinnen und Einwohner in die Gestaltung der politischen Prozesse und Behördenprozesse einfliessen können. Ziel ist es, die Bevölkerung besser / stärker in Planungs- und Gestaltungsprozesse  einzubeziehen, insbesondere unter Berücksichtigung digitaler Möglichkeiten. Dies soll schliesslich die Legitimität und Akzeptanz des staatlichen Handelns erhöhen sowie auch die Qualität von Entscheidungen verbessern. Die Durchführung einer Bestandsaufnahme soll eine Übersicht der aktuellen Partizipationsmöglichkeiten bei politischen Prozessen und Behördenprozessen im Kanton Zürich geben. Dieses Projekt unterstützt das Legislaturziel «Teilhabe» (Legislaturziel 5, RRZ 5e/f).

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 4.3).

Status

Das Projekt befindet sich in der Initialisierungsphase.

Projektleitung: Nadine Wattinger

Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

nadine.wattinger@sk.zh.ch

Ausgangslage

Für eine umfassende digitale Transformation der öffentlichen Organe des Kantons Zürich ist die Ausbreitung eines durchgängigen und medienbruchfreien elektronischen Geschäftsverkehrs eine wichtige und dringliche Voraussetzung. Insbesondere für den rechtsgültigen elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Privaten und den öffentlichen Organen fehlen die gesetzlichen Grundlagen, weshalb dieser weiterhin analog erfolgen muss. Davon betroffen sind beispielsweise Eingaben von Privaten sowie Zustellungen an Private im formellen Verwaltungshandeln.

Ziele des Projekts

Es sollen die notwendigen gesetzlichen Grundlagen für eine umfassende digitale Transformation der öffentlichen Organe des Kantons Zürich geschaffen werden. Damit soll die Entwicklung umfassender digitaler Services ohne Medienbruch in Zukunft ermöglicht werden. Insbesondere soll der formelle elektronische Geschäftsverkehr zwischen Privaten und der öffentlichen Verwaltung zugelassen werden.

Strategische Einordnung

Das Projekt verfolgt die Lösung von Fragestellungen besonderer strategischer Bedeutung für die umfassende Realisierung einer digitalen Verwaltung. Es ist daher Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 2.1).

Status

Der Regierungsrat hat den Projektauftrag im Dezember 2019 genehmigt. Im Rahmen eines Normkonzepts konnte der Regelungsbedarf definiert und die zu ändernden bzw. neu zu schaffenden Erlasse eruiert werden. Das Rechtsetzungsprojekt wird im zweiten Quartal 2021 mit den Arbeiten für den Vorentwurf in die Phase Realisierung gehen.

Projektleitung: Stephan Lukasewitz

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

stephan.lukasewitz@sk.zh.ch

Ausgangslage

In der offiziellen Gesetzessammlung des Kantons Zürich werden jährlich rund 160 Erlasse (Neuerlasse, Änderungen und Aufhebungen) veröffentlicht. Diese werden von der kantonalen Verwaltung und durch Dritte wie Kantonsrat, Gerichte, selbstständige Anstalten, Kirchen und weitere Stellen ausgearbeitet. Während für die Publikation von Erlassen im Kanton Zürich die bereits über 20 Jahre alte zentrale Lösung ZH-Lex existiert, gibt es derzeit für die Planung und Abwicklung von Rechtsetzungsverfahren kein entsprechendes elektronisches System, welches eine effiziente und transparente Erarbeitung unterstützen würde.

Ziele

Im Rahmen des Projekts soll eine Lösung für die durchgängige elektronische Abwicklung das gesamten Rechtsetzungsverfahrens von der Planung, über die  roduktion bis zur Publikation der Erlasse geschaffen werden. Diese soll nicht nur für Rechtsetzungsverfahren des Kantons, sondern auch von den Gemeinden und Dritten genutzt werden können und soll folgende grundsätzliche Funktionen umfassen:

  • Planung, Steuerung und Überwachung der Rechtsetzungsverfahren
  • Erstellung und Bearbeitung der Erlassentwürfe in allen Phasen des Rechtsetzungsprozesses
  • Durchführung von Vernehmlassungen
  • Verwaltung der in Kraft gesetzten, in Kraft stehenden und aufgehobenen Erlasse sowie deren Publikation

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 6.2) und des Projektportfolios egovpartner.

Status

Nach längerer Sistierung des Projektes und der zwischenzeitlich neu hinzugekommenen  Lösungsmöglichkeiten wurde die Initialisierungsphase nochmals aufgenommen, um sicherzustellen, dass der Variantenentscheid zugunsten der aktuell besten Lösung getroffen werden kann. Der Variantenentscheid wird für das zweite Quartal 2021 erwartet.

Projektleitung: Stephan Lukasewitz

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

stephan.lukasewitz@sk.zh.ch

Ausgangslage

Die Digitalisierung und die damit verbundene digitale Transformation stellen die Verwaltung auch intern vor  grosse Herausforderungen. So heisst es in der Strategie  Digitale Verwaltung: «Zur Erschliessung der digitalen Potenziale leiten wir einen Paradigmenwechsel und Kulturwandel in der Verwaltung ein, welche die Art, wie intern zusammengearbeitet wird, wie Leistungen gegen aussen erbracht und Projekte umgesetzt werden, unterstützend verändern. Wir fördern und begleiten den Kulturwandel auf allen Stufen und unter Einbezug der Mitarbeitenden mit geeigneten Massnahmen und schaffen die entsprechenden organisatorischen Rahmenbedingungen.»

Daher wurde das Projekt «Schaffung der Grundlagen für Kulturwandel» ins Impulsprogramm aufgenommen.

Mit der Verabschiedung der Legislaturziele 2019–2023 hat der Regierungsrat den Handlungsbedarf bekräftigt. So wurde unter Legislaturziel 10 die Massnahme RRZ 10b «Den Kulturwandel zur Unterstützung der digitalen Transformation in der kantonalen Verwaltung in Gang setzen und erste Massnahmen umsetzen» festgelegt.

Das vorliegende Projekt nimmt sowohl den Auftrag aus Strategie und Impulsprogramm als auch aus den Legislaturzielen auf.

Ziele

  • Etablierung des Kulturwandels und Entwicklung digitaler Kompetenzen
  • Anstossen und Verankern des digitalen Kulturwandels auf allen Führungsstufen
  • Kompetenzen und Bewusstsein für die digitale Arbeitskultur sind bei den Mitarbeitenden nachhaltig gestärkt und entsprechende Rahmenbedingungen, insbesondere auch zur Innovationsförderung, sind geschaffen.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 5.2).

Status 

Das Projekt befindet sich in der Vorbereitung der Konzeptphase.

Co-Projektleitung: Nadine Wattinger und Carmen Koch

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

kulturwandel@zh.ch

Ausgangslage

Im Kanton Zürich ist eine Vielzahl von Formularen für verschiedenste Geschäfte verfügbar. Diese sind über die kantonale Webseite in unterschiedlichen Formaten (Word, PDF, html, weitere) abrufbar und können auf unterschiedliche Weisen ausgefüllt und an die jeweilige kantonale Stelle übermittelt werden: manuell ausgefüllt, elektronisch ausgefüllt, mit oder ohne Unterschrift, mit Versand via E-Mail, Fax oder Post. Diese Formulare sind heute sehr heterogen und im Erscheinungsbild uneinheitlich präsentiert. Für die durchgängig digitale Dateneingabe und Datenverarbeitung (für eine zukünftig durchgängige digitale Serviceabwicklung) entwickelt die Staatskanzlei einheitliche und standardisierte eFormulare, bestehende PDF- und Word-Formulare werden abgelöst unter Berücksichtigung weiterer Digitalisierungsentwicklungen und -vorgaben in der kantonalen Verwaltung.

Ziele

  • ZHweb-Formulare werden wirtschaftlich und einheitlich (Layout und Funktion) umgesetzt. Dazu werden die Erkenntnisse aus Musterumsetzungen gesammelt, ausgewertet und soweit möglich harmonisiert und standardisiert.
  • Für die kantonsweise Umsetzung ist die nötige Aufbau- und Zusammenarbeitsorganisation definiert und konstituiert.
  • In einer festgelegten Zeitspanne von 12 Monaten werden durch die temporäre Projektorganisation 100 Formulare in enger Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationseinheiten vorbildlich abgelöst.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 2.2).

Status

Das Projekt befindet sich in der Realisierungsphase. In der abschliessenden Einführungsphase werden die verbleibenden Formulare an eine Betriebsorganisation übergeben.

Projektleitung: Franziska Moser

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

franziska.moser@sk.zh.ch

Beschreibung

Mit einem «Social Intranet» als Kommunikations- und zentrales Arbeitsmittel soll der interdisziplinäre Austausch in der Verwaltung erleichtert und gefördert werden. Der einfache Zugang zu Fachapplikationen unterstützt die Mitarbeitenden in ihrer Tätigkeit. Grundlage sind die Resultate aus dem Projekt ZHweb2019 sowie aus der Initialisierungsphase des Projekts «Arbeiten in der digitalen Verwaltung».

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 5.1).

Status

Das Projekt befindet sich in der Initialisierungsphase.

Projektleitung: Thomas Weiss

Externer Mitarbeiter bei der Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

thomas.weiss@sk.zh.ch

Beschreibung

Mit jährlich einer Million eingereichter Steuererklärungen von natürlichen Personen ist das Steuererklärungsverfahren der wichtigste Geschäftsfall der kantonalen Verwaltung. Das Steuererklärungsverfahren hat Potenzial zur Verbesserung des Verfahrens zur elektronischen Aufforderung zum Ausfüllen der Steuererklärung via ZHservices-Portal und das Zürikonto. Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, das gesamte Steuererklärungsverfahren zu überprüfen und zu vereinfachen. 

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.6).

Status

Das Projekt wurde im Juli 2020 gestartet, es befindet sich in der Initialisierungsphase.

Kontakpersonen: Peter Seidler (Steueramt), Lukas Weibel (Staatskanzlei)

peter.seidler@ksta.zh.ch, lukas.weibel@sk.zh.ch

Ausgangslage

Häufig werden Daten zwar elektronisch verarbeitet – zum Beispiel in Form von eingescannten Dokumenten –, aber nicht in strukturierter Form erhoben, genutzt und gespeichert. Die auf gescannten Unterlagen basierende Arbeit ist häufig anzutreffen, verhindert aber die Medienbruchfreiheit und Durchgängigkeit der Verwaltungsprozesse. Zudem fehlen die notwendigen gemeinsamen Stammdatenregister.

Als Folge der dezentralen Leistungserbringung bewirtschaften die Verwaltungseinheiten die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Transaktions- und Stammdaten in jeweils spezifischen Fachapplikationen. Über die ganze Kantonsverwaltung gesehen ist von mehreren Hundert Fachapplikationen auszugehen. Damit verfügen sie sowohl über Daten, die sie ausschliesslich zu ihrer fachspezifischen Aufgabenerfüllung benötigen, als auch über Datenbestände, die problemlos gemeinsam genutzt werden könnten. Als Folge davon existieren unterschiedliche Definitionen für gleiche Daten.

Ziele

  • Eine Strategie Datenmanagement im Bereich Stammdaten wird erarbeitet. 
  • Für den Aufbau und die Einführung eines modernen Stammdatenmanagements werden ein Rolloutkonzept erarbeitet und Zwischenziele definiert.
  • Die Prinzipien, welche die konkrete Ausgestaltung und den Handlungsspielraum für die Planung, Umsetzung und den Betrieb des Stammdatenmanagements regeln, werden erarbeitet.
  • Ein Geschäftsobjektmodell und ein Datenkatalog werden erarbeitet. 
  • Die Technologie- und Plattformanforderungen werden beschrieben und die übergeordneten Technologie-Prinzipien definiert.
  • Eine konzeptionelle Vertiefung eines konkreten, fachlichen Geschäftsfalls wird durchgeführt. 
  • Ein Geschäftsorganisationskonzept und ein Betriebskonzept definieren Lösungen für organisatorische Aspekte wie Rollen, Dateneigentum, Betrieb, Risiken und Migration. Die Prozesse für das Stammdatenmanagement werden definiert.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 3.1).

Status

Das Projekt befindet sich in der Konzeptphase.

Projektleitung: Lukas Weibel

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Ausgangslage

Die 162 Städte und Gemeinden des Kantons Zürich setzen bei ihrem Webauftritt auf verschiedene technische Lösungen und inhaltliche Konzepte. Viele der Websites sind mittlerweile in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen. Auch sind die Informationen und Services oft nicht durchgängig über die verschiedenen föderalen Ebenen verfügbar. Ebenso fehlt ein einheitlicher Sprachgebrauch, was die Auffindbarkeit der Angebote sowie die Orientierung zusätzlich erschwert .

Ziele

  • Neuste Version aller e-Services von Gemeinden, Kanton und Bund für alle Nutzenden stets verfügbar
  • Einheitlicher Sprachgebrauch und hoher Wiedererkennungswert durch zentral bereitgestellte e-Services
  • Barrierefreie Gemeindewebseiten (oblikatorisch bis Ende 2023)
  • Kostenersparnis durch  zentrale Bereitstellung der Lösung

 

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Projektportfolios egovpartner.

Status

Das Projekt befindet sich in der Initialisierungsphase (Machbarkeitsstudie).

Projektleitung: David Habegger

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

david.habegger@sk.zh.ch

Projekte in Vorbereitung

Die folgenden Projekte sind in Vorbereitung und werden in den nächsten Monaten offiziell gestartet.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Beschreibung

Aufbauend auf den Ergebnissen aus dem Projekt IP7.3 Geschäftsarchitektur DVE sollen weitere Ausbauschritte hin zu einer einfachen, nutzerorientierten, aber umfassenden Architekturlandschaft unternommen werden: Die Zusammenhänge und das Zusammenspiel zwischen Geschäfts-, Anwendungs-, Daten- und Technologie-Architekturen sollen ausgearbeitet werden. Es ist ein gemeinsamer Governance-Ansatz zur Steuerung der Architekturlandschaft zu erarbeiten. Die Gesamtarchitektur wird mit Bund, Kantonen und Gemeinden abgestimmt und als eCH-Standard festgelegt.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 7.5).

Status

In Abstimmung mit dem Amt für Informatik wird vorerst auf eine Projektaufnahme verzichtet. Das Amt für Informatik will sein Architekturmanagement zuerst konstituieren, bevor Projektaktivitäten aufgenommen werden.

 

Kontakt: Lukas Weibel

Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Beschreibung

Die Staatskanzlei überprüft die kantonalen digitalen Angebote für Unternehmen im Bereich der Arbeitsbewilligungen und der Unternehmensgründung. Allenfalls richtet sie diese Angebote neu aus. Im Zentrum der Überprüfung steht die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Unternehmen und die Zusammenarbeit mit privaten Leistungsanbietenden. Die Bedürfnisse, Erwartungen und Anforderungen der Zürcher Unternehmen sind grundlegend und von Beginn weg einzubeziehen. Eine Analyse soll zeigen, welche Rollen der Bund mit der Plattform easyGov und der Kanton mit seiner Plattform ZHservices an der Kundenschnittstelle übernehmen sollen.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.7).

Status

In Vorbereitung.

Kontakt: Lukas Weibel

Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Beschreibung

Aufbauend auf den Resultaten des Projekts Front-Office soll überprüft und definiert werden, ob und in welchem Umfang ein «Zürikonto» auf der Transaktionsplattform ZHservices nötig ist. Die Betrachtung soll von den Kundenerwartungen und -bedürfnissen ausgehen. Überprüft werden soll insbesondere auch die Idee eines «Bürgerkontokorrents». Die Erwartungen, Bedürfnisse und Anforderungen der Gemeinden (mit ihren bestehenden Gemeindekonten) sind einzubeziehen. Neben dem Einsatz eines Zürikontos soll geprüft werden, welche weiterführenden Gefässe für die Interaktion zwischen Behörde und Einwohner/innen sowie Unternehmen notwendig sind (z.B. physischer Welcomedesk, «Behörden-Hotline»).

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 2.7).

Status

In Vorbereitung. 2020 wird eine Vorstudie erstellt.

Kontakt: Benjamin Lehmann

Staatkanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

benjamin.lehmann@sk.zh.ch

Abgeschlossene Projekte

Die folgenden zentral koordinierten und strategisch wichtigen Digitalisierungsprojekte wurden in den letzten zwei Jahren abgeschlossen:

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Ausgangslage

Der Bewilligungsprozess von der Eingabe bis zur Abnahme eines Bauvorhabens ist für alle Beteiligten komplex und papierlastig. Zwischen Gesuchstellenden und öffentlicher Verwaltung soll der Datenaustausch zu Baugesuchen vereinfacht, automatisiert und transparent gestaltet werden. Zu diesem Zweck hat der Kanton Zürich die elektronische Webplattform «eBaugesucheZH» entwickelt. Kernstück dieser Dienstleistung ist das neu konzipierte Online-Baugesuchsformular. Die Plattform versteht sich als Daten- und Informationsdrehscheibe für die vernetzte Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaften, Planern und Behörden.

Ziele

  • Einfache, benutzergeführte Baugesuchseingabe
  • Transparenz für alle Beteiligten über Status und Ablauf des Baugesuchs
  • Einfacher Zugang zu den Baugesuchsunterlagen für beurteilende Stellen
  • Möglichkeit zur Meldung des Baufortschritts

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.1) und des Projektportfolios egovpartner.

Status

Die Online-Plattform eBaugesucheZH hat Anfang Februar 2020 den öffentlichen Betrieb aufgenommen. Das Projekt wurde Ende November 2020 abgeschlossen.

Projektleitung: Samuel Zuber

Baudirektion, Amt für Raumentwicklung, Abteilung Geoinformation, Fachstelle Datenlogistik

samuel.zuber@bd.zh.ch

Erklärvideo eBaugesucheZH

Erklärvideo zum Projekt eBaugesucheZH

Ausgangslage

Die Blockchain-Technologie ist in der Verwaltung des Kantons Zürich bisher nicht im Einsatz. In diesem Projekt wird das Potential der Blockchain-Technologie mit Fokus auf Geschäftsfälle der kantonalen Verwaltung eingeschätzt. Hierbei werden auch Herausforderungen und Voraussetzungen thematisiert. Weiter werden Anwendungsbeispiele aus dem In- und Ausland untersucht. Zudem werden eine Informationsgrundlage zur Blockchain-Technologie sowie Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt.

Ziele

  • Einschätzen des Potentials der Blockchain-Technologie mit Fokus auf Geschäftsfälle der kantonalen Verwaltung
  • Prüfen, in welchen Arten von Geschäftsfällen und Transaktionen in der kantonalen Verwaltung der Einsatz von Blockchain-Technologie Mehrwert bieten würde
  • Eruieren, welche Anforderungen für einen Einsatz erfüllt werden müssen
  • Analysieren und Beurteilen der aktuellen Marktentwicklung und bestehender Anwendungsfälle anderer Kantone und anderer Länder
  • Bereitstellung einer allgemeinen Informationsgrundlage zum Thema Blockchain-Technologie in der Kantonalen Verwaltung
  • Formulierung von Empfehlungen zu den Bereichen Politik, Recht, Fach und Technik, wie der Einsatz der Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung weiter vorbereitet werden kannn.

Nicht Bestandteil dieses Projekts sind die Planung und Entwicklung konkreter technischer Lösungen und der Einsatz in konkreten Geschäftsfällen der Verwaltung. Bei einem positiven Fazit der Studie sollen je nach Projektvariante ergänzend zur Studie weitere praxisorientierte Inhalte erarbeitet werden.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 1.5).

Status 

Das Projekt wurde im Februar 2021 abgeschlossen.

Projektleitung: Benjamin Lehmann

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

benjamin.lehmann@sk.zh.ch

Ausgangslage

In der zukünftigen Verwaltung stehen die Nutzerinnen und Nutzer im Zentrum. Sie beziehen Verwaltungsdienstleistungen ohne den «Schrecken der Bürokratie»; alles ist einfach, transparent, effizient und verständlich. Die Verwaltung und ihre Dienstleistungen sind exzellent. In diesem Projekt wurden die Vision einer Verwaltung der Zukunft sowie neun handlungsleitende Prinzipien definiert.

Ergebnisse

Die Ergebnisse sind in einer Strategie und Konzept festgehalten.

Strategische Einordnung

Das Projekt war Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung 2018/2019 (IP 2.3) und des Projektportfolios egovpartner.

Status 

Das Projekt wurde im September 2019 abgeschlossen.

Projektleitung: Lukas Weibel

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Ausgangslage

Zwar befasst sich die kantonale Verwaltung seit Ende der Neunzigerjahre mit Fragen des E-Government, aber mittlerweile existiert eine Lücke zwischen dem Wunsch nach einer einheitlichen Benutzererfahrung und dem tatsächlichen Angebot der Verwaltung.

  • Die Digitalisierungsvorhaben der sieben Direktionen und deren Ämter sowie der Staatskanzlei waren bis 2018 wenig koordiniert und folgten keinem gemeinsamen Plan.
  • Für ähnliche Prozesse oder Prozessschritte wurden viele eigene kleine Lösungen eingekauft oder selber programmiert.
  • Das führt zu einem uneinheitlichen und dadurch erschwerten Benutzererlebnis.

Ziele

Übergeordnetes Ziel der Geschäftsarchitektur–E–Government ist, dass Entscheidungen rund um die Geschäftsarchitektur–E–Government «richtig», d.h. im Sinne der Bedürfnisse aller Beteiligter und im Hinblick auf die Grundsätze der «Strategie Digitale Verwaltung» (d.h. die Interessen des Kantons als Ganzes), gefällt werden. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  • Bereitstellung von Führungs- und Steuerungsinstrumenten
  • Systematische und zielorientierte Planung von Digitalisierungsvorhaben (insbesondere von Services an externe Interessengruppen)
  • Management der Abhängigkeit zur IKT-Architektur
  • Im Rahmen des Impulsprojekts 7.3 wurde in den letzten Monaten diese übergreifende Geschäftsarchitektur–E–Government entwickelt.
  • Das Herzstück des Projekts bildet die neue Fachstelle Geschäftsarchitektur–E–Government, mit deren Implementierung und Betrieb die Staatskanzlei beauftragt wurde.

Strategische Einordnung

Das Projekt Geschäftsarchitektur (IP 7.3) ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung. Vorgesehen ist, die Architekturaktivitäten im Rahmen eines Nachfolgeprojekts auf weitere Domänen auszudehnen. Das Projekt Architekturmanagement (IP 7.5) ist ebenfalls im Impulsprogramm Digitale Verwaltung.

Status

Das Projekt ist abgeschlossen. Die Projektergebnisse werden in der Stammorganisation (Staatskanzlei / Abeteilung Digitale Verwaltung & E-Government) aktiv genutzt und stossen auf grosse Akzeptanz. Ausstehend ist lediglich die Bewilligung der Geschäftsarchitekturstelle durch das Gremium SDI; diese wurde als Folge der aktuellen Covid-19-Lage zurückgezogen.

Projektleitung: Lukas Weibel

Staatskanzlei, Abteilung Digitale Verwaltung und E-Government

lukas.weibel@sk.zh.ch

Ausgangslage

In der kantonalen Verwaltung werden heute in fast allen Bereichen Personendaten benötigt. Die kantonalen Amtsstellen beziehen diese Daten aus den kommunalen Einwohnerregistern in unterschiedlicher Form – telefonisch, per Fax, Briefpost oder E-Mail. Dies ist für die Gemeinden als Datenlieferantinnen wie auch für die kantonalen Datenbezüger nicht nur sehr aufwendig und mit Fehlerquellen verbunden, sondern auch aus Sicht der Datensicherheit fragwürdig. Bei einer Erhebung im Jahr 2011 wurde festgestellt, dass rund 200 kantonale Stellen pro Jahr fast 1,8 Millionen Anfragen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben ausführten.

Ergebnisse

Die kantonale Einwohnerplattform (KEP) ist seit dem 1. Januar 2019 in Betrieb. Damit wurden die folgenden Ziele erreicht:

  • Zentrale Schaffung einer Kopie der kommunalen Einwohnerregister
  • Vereinfachung des Prozesses, damit berechtigte öffentliche Organe die Daten beziehen können

Strategische Einordnung

Das Projekt war Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung 2018/2019 (IP 3.2) und des Projektportfolios  egovpartner.

Status

Das Projekt wurde im Dezember 2018 abgeschlossen. 

Projektleitung: Claude Fehr

Gemeindeamt, Abteilung Einwohnerwesen

claude.fehr@ji.zh.ch

Ausgangslage

Der neue Webauftritt des Kantons Zürich ist ein Schlüsselprojekt zur «Förderung der digitalen Information, Kommunikation und Mitwirkung an der Verwaltungstätigkeit» innerhalb der Strategie Digitale Verwaltung.

Ergebnisse

Kerngedanke des neuen Webauftritts ist die konsequente Ausrichtung der Inhalte auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer. Themen stehen im Vordergrund, die Verwaltungsorganisation tritt in den Hintergrund.

Die Organisation «hinter den Kulissen» wurde ebenfalls angepasst und die laufende Weiterentwicklung ist mit dem neuen Web-Team sichergestellt.

Strategische Einordnung

Das Projekt ist Teil des Impulsprogramms Digitale Verwaltung (IP 4.1 und IP 4.2).

Status 

Abgeschlossen

Product Owner: Roger Zedi

Staatskanzlei

roger.zedi@sk.zh.ch

Weiterführende Informationen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Kontakt

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Adresse

Neumühlequai 10
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8090 Zürich
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